Siedlungsabfallwirtschaft

Rwth Siedlungsabfallwirtschaft UIW

Rwth Siedlungsabfallwirtschaft UIW


A. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Abfallwirtschaft auf universitärem Niveau. Sie behandeln Themen wie die Verwertung von Abfällen, verschiedene Verfahren zur Abfallentsorgung, die Errichtung und den Betrieb von Deponien sowie die Sammlung und Vergärung von Abfällen. Besonders relevant sind die Maßnahmen zur Abfallvermeidung und die Erläuterung von Begriffen wie Aktionsplänen. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachleute, die sich mit den technischen und rechtlichen Aspekten der Abfallwirtschaft vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
85
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.08.2015 / 11.08.2015

Cartes-fiches

1.8 Abfälle aus der Gemüseverarbeitung haben einen Trockenrückstand von CTR = 3 % und einen Glühverlust von GV = 80 %. Schlagen Sie einen sinnvollen Entsorgungsweg für diese Abfälle vor und begründen Sie Ihren Vorschlag. (1,00 P) 

Aufgrund des hohen organischen Abteils von GV = 80 % müssen diese Abfälle behandelt werden. Wegen des geringen TS-Gehaltes ist eine biologische Behandlung in einer Vergärungsanlage sinnvoll. Der Gärschlamm kann anschließend vermarktet werden, da die Schadstoffkonzentrationen in den Abfällen aus der Gemüseverarbeitung als gering eingestuft werden können.

1.9 Zur Erhöhung des Stoffumsatzes in einer Vergärungsanlage soll der Rauminhalt mit Luft umgewälzt werden. Wie wirkt sich diese Umwälzung auf den anaeroben Stoffumsatz aus? 

Durch die Zuführung von Sauerstoff sterben alle methanbildenden Bakterien ab. Die Stoffumsatzprozesse kommen zum Erliegen. 

1.10 Skizzieren Sie einen Querschnitt durch eine Trapezmiete und bezeichnen Sie die wesentlichen Elemente. 

siehe BILD

1.11 Wie können Geruchsemissionen bei der Kompostierung vermindert werden? 

  • Einkapselung aller relevanten Anlagenteile
  • Behandlung der Abluft
  • Vermeidung einer Überlastfahrweise
  • Änderung der Luft/Wasserführung 

1.12 Beschreiben Sie den Verfahrensablauf einer Bioabfallkompostierung und nennen Sie mögliche Verfahrensoptionen. (0,50 P) 

später

1.13 Welche Stoffe entstehen bei den Verfahrensschritten der Bioabfallkompostierung?

Anlieferung Î Fremdstoffe, Abluft

Bunkerung Î Abluft

Störstoffauslese Î Fremdstoffe, Abluft

Vorbehandlung Î Fremdstoffe, Abluft

Kompostierung Î CO2, Wasser, Abluft, Kompost 

Konfektionierung Î Fremdstoffe

2.1 Skizzieren Sie das Schema einer Vergärungsanlage mit einer Vorrichtung zur Anmaischung und Prozesswasserrückführung. Zeichen Sie erforderliche Wärmetauscher und Pumpen ein. 

SIEHE BILD

2.2 Nennen Sie die 4 Phasen des anaeroben Stoffumsatzes und erläutern Sie in Stichworten die mikrobiologischen Vorgänge in diesen Phasen.

  •  Hydrolysephase. Polymere Substanzen werden durch extrazelluläre Enzyme in Bruchstücke zerlegt
  • Versäuerungsphase Intrazelluläre Umsetzung der Bruchstücke in organische Säuren incl. Essigsäure, H2 und CO2 und Alkohole
  • Acetogene Phase Bildung von Essigsäure überwiegend aus organischen Säuren
  • Methanogene Phase Bildung von Methan und CO2 vorwiegend aus Essigsäure sowie aus H2 und CO2 2

2.3 Wie sind die Parameter zur Bemessung von Vergärungsanlagen definiert und in welchen Dimensionen werden sie angegeben

?Durchflusszeit: tR = VVR [m3 ]/QVR,Z [m3 /d] [d]

Raumbelastung: BR = MoTS,VR,Z [kg oTS/d]/VVR [m3 ] [kg oTS/(m3 * d)] F

2.4 Welche Bedeutung hat die Produktion von Essigsäure für die Bildung von Biogas? 

Etwa 70 % des Methans entstehen aus Essigsäure.

2.5 Erläutern Sie den Unterschied zwischen Abfallvergärungsverfahren mit interner und mit externer Biomasseanreicherung anhand von Skizzen. 

Bei intern haben wir ziwschen beidenstufen noch eine feststoffmassen abtrennung

2.6 Welche Vorteile bietet eine Feststoffabtrennung zwischen der 1. und 2. Stufe einer zweistufigen Vergärungsanlage. 

Durch die Feststoffabtrennung vor der 2. Stufe wird die Verstopfungsgefahr herabgesetzt, d. h. es können Festbetteinbauten in der zweiten Stufe integriert werden. Dadurch können • kurze Durchflusszeiten • ein hoher Stoffumsatz und • eine Verminderung des erforderlichen Reaktorvolumens erreicht werden. F

2.7 Nennen Sie jeweils 2 Vor- und Nachteile des mesophilen und des thermophilen Betriebs von Vergärungsanlagen. 

  • mesophil geringer Energiebedarf hohe Prozessstabilität einfache Prozessführung  --lange Durchflusszeiten, geringe Hygienisierung
  • thermophil schneller Umsatz kurze Durchflusszeiten Hygienisierung hohe Gasproduktion niedriger CH4-Anteil --geringe Prozessstabilität hoher Energiebedarf 

2.8 Warum werden einstufige Vergärungsanlagen ohne Biomasseanreicherung mit einer Mindestdurchflusszeit von tR = 15 d bemessen? 

Die Generationszeiten der acetogenen und methanogenen Mikroorganismen betragen bis zu 10 bis 15 Tage. Damit diese Mikroorganismen nicht aus dem System ausgewaschen werden ist eine Mindestdurchflusszeit einschließlich der Sicherheitsreserven von 15 d erforderlich. 

2.9 Wie werden Vergärungsreaktoren durchmischt? 

 Umwälzpumpen Schraubenschaufler, Rührwerke Gaseinpressung 2

2.10 Wie werden Vergärungsreaktoren beheizt?

direkte Wärmeübertragung: Injektionsdüsen für Damp

 

  indirekte Wärmeübertragung: Wärmetauscher 

2.11 Nennen Sie die wesentlichen Ziele einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlung

  •  1. Verringerung des abzulagernden Abfallvolumens durch: - Abtrennung von Wertstoffen - Abbau organischer Substanz
  • 2. Verringerung des Emissionspotentials von abgelagerten Abfällen durch weitgehende biologische Inertisierung
  • 3. Schadstoffentfrachtung des Restabfalls durch Stoffseparierung 

.12 Erläutern Sie das Stabilatverfahren in der Siedlungsabfallwirtschaft.

 Das Stabilatverfahren wird zur mechanisch-biologischen Abfallbehandlung eingesetzt.

Zunächst wird der gesamte Abfall biologisch getrocknet.

Aus der getrockneten Fraktion werden dann Wertstoffe und Ersatzbrennstoffe abgetrennt.

Behandlungsziel ist die Erzeugung von Ersatzbrennstoffen (EBS) und die Gewinnung von Wertstoffen, d. h. es werden keine oder nur geringe Mengen mineralischer Abfälle auf Deponien entsorgt. 2

2.13 Wie wird die hygienische Unbedenklichkeit von Produkten aus der biologischen Abfallbehandlung ermittelt?

 Die hygienische Unbedenklichkeit von Produkten aus der biologischen Abfallbehandlung wird mit Hilfe von direkten und indirekten Prozessprüfungen und mit Produktprüfungen festgestellt. 

2.14 Wie wird eine indirekte Prozessprüfung bei der Kompostierung vorgenommen? 

Prüfung der Einhaltung der Behandlungstemperatur durch fortlaufende Temperaturkontrolle. 

2.15 Wie erfolgt die Produktprüfung bei der biologischen Abfallbehandlung? Wann sind die Seuchenhygiene und die Phytohygiene eingehalten

Seuchenhygiene: Kompost bzw. Gärrückstand ist unbedenklich, wenn keine Salmonellen in 50 g Probematerial nachweisbar sind.

Phytohygiene: Kompost bzw. Gärrückstand ist unbedenklich, wenn weniger als 2 keimfähige Samen und austriebsfähige Pflanzenteile pro Liter Probematerial vorhanden sind. 2

2.16 Erläutern Sie den Begriff „Biologische Trocknung“.

 Die bei der Selbsterhitzung der organischen Abfallbestandteile frei werdende Wärme wird zur Verdampfung der Abfallfeuchte genutzt. In der abschließenden trockenmechanischen Aufbereitung werden die getrockneten Abfälle nach Abtrennung von Metallen, anderen Wertstoffen sowie Inert- und Störstoffen in eine oder mehrere heizwertreiche Abfallfraktionen unterschiedlicher Qualität aufgeteilt. 

1.1 Welche 2 Hauptaufgaben hat die thermische Abfallbehandlung? 

Volumenreduktion der Abfälle

Inertisierung der organischen Bestandteile

1.2 Wie ist Heizwert von Abfällen definiert und wie kann er berechnet werden? Erläutern Sie verwendete Abkürzungen. 

Heizwert:(Hu = unterer Heizwert) = Verbrennungsenergie ohne Verdampfungsenergie

Hu = Ho - w * rD

rD = Verdampfungsenthalpie des Wassers = 2.453 kJ/kg bei 20 ° C, 2.257 kJ/kg bei 100 ° C

w = Wassergehalt des Rohmülls in Gew.-%

Ho = oberer Heizwert (Brennwert) = Verbrennungsenergie incl. der Verdampfungsenergie für das Wasser (Brennstofffeuchte und Wasserdampfanteil), die bei der Verbrennung benötigt wird. 

1.3 Nennen Sie alle wichtigen Teile einer Müllverbrennungsanlage. Nennen Sie gegebenenfalls die Stoffe, die in dem Anlagenteil entfernt werden.

  •  Müllbunker
  • Feuerungsanlage (z. B. Rostfeuerung mit Walzenrost)
  • Abhitzekessel mit Wärmetauscher
  • Staubfilter zur Entfernung der Stäube und Flugaschen
  • Saure Rauchgaswäsche (Entchlorung, HCl)
  • Alkalische Rauchgaswäsche (Entschwefelung, Gips)
  • Katalytische Entstickung (Entfernung von NOX, Dioxinen und Furanen)
  • Schornstein 

1.4 Nennen Sie 5 Einflussfaktoren auf den Verbrennungsprozess.

  •  Homogenität Korngröße und Korngrößenverteilung
  • spezifische Oberfläche Wärmeleitfähigkeit
  • Zündtemperatur und Reaktionsfähigke
  • it Lagerfähigkeit
  • spezifisches Gewicht und Schüttgewicht
  • Strömungswiderstand in der Schüttung
  • Heizwert der brennbaren Fraktion
  • prozentuale Zusammensetzung aus brennbaren Bestandteilen und Wasser
  • Gehalt an flüchtigen Bestandteilen
  • Schadstoffgehalt
  • Schmelzpunkt der Asche 

1.5 Wie können die Rückstände bei der Abfallverbrennung eingeteilt werden. 

Feste Rückstände

Flüssige Rückstände

Gasförmige Rückstände 1

1.6 Wo werden Grenzwerte für Emissionen aus Müllverbrennungsanlagen vorgegeben? 

 17. BImSchV 1

1.7 Welche Aufgaben haben die bei der Reinigung der Rauchgase aus Müllverbrennungsanlagen eingesetzten Katalysatoren? 

Die Katalysatoren haben die Aufgabe, die Geschwindigkeit der Umsetzung von

• Stickstoffmonoxid (NO) sowie der • Dioxine und Furane zu beschleunigen. 

2.1 Nennen Sie 2 Ziele für die Ablagerung von Abfällen, die in der Verordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen formuliert wurden.

  •  Minimierung der Deponiegasbildung Minimierung der Sickerwasserbelastung durch organische Stoffe
  • Verhinderung der Freisetzung und Ausbreitung von Schadstoffen
  • Verringerung von Setzungen und Minimierung des Nachsorgeaufwandes Verminderung des Deponievolumenbedarfes 2

2.2 Wie sind Abfälle nach dem KrWG zu beseitigen? 

  • abfälle sind so zu beseitigen, dass
  • das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird.
  • Eine Beeinträchtigung liegt insbesondere dann vor, wenn
  • 1. Die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt wird,
  • 2. Tiere oder Pflanzen gefährdet werden,
  • 3. Gewässer oder Böden schädlich beeinflusst werden,
  • 4. Schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen oder Lärm herbeigeführt werden,#
  • 5. Die Ziele oder Grundsätze und sonstigen Erfordernisse der Raumordnung nicht beachtet oder die Belange des Naturschutzes, der Landschaftspflege sowie des Städtebaus nicht berücksichtigt werden,
  • 6. Die öffentliche Sicherheit oder Ordnung in sonstiger Weise gefährdet oder gestört wird. 2

2.3 Welche Bedeutung hat die Barriere „Abfall“ im Rahmen des Multibarrierenkonzeptes bei der Abfalldeponierung? Begründen Sie Ihre Antwort. 

Barriere „Abfall“ ist die wichtigste Barriere, d. h. der Abfall muss so weit vorbehandelt werden, dass der GV ≤ 5 % wird. Bei Abfällen aus MBA gelten entsprechende andere Kriterien. Durch eine weitgehende Verminderung des organischen Materials in den Abfällen werden nur noch weitgehend inerte Abfälle abgelagert. Dadurch wirken Deponien nicht mehr wie großräumige Bioreaktoren mit Emissionen in die Luft und in das Grundwasser. 

2.4 Nennen Sie 3 Deponiekriterien für die Beschaffenheit von mechanischbiologisch behandelten Abfällen

. TOC < 18 % (1)

maximal zulässiger Heizwert ( Ho ): 6000 kJ/kg (2)

Atmungsaktivität: < 5 mg O2 /g TS TOC ( Eluat ): maximal 250 mg/l (1) Bezogen auf den Trockenrückstand der Originalsubstanz (2) Entweder der TOC oder der obere Heizwert müssen eingehalten werden 2

2.5 Nach der Ablagerungsverordnung sind Deponien so zu planen, dass die Freisetzung und Ausbreitung von Schadstoffen durch mehrere voneinander unabhängig wirksame Barrieren nach dem Stand der Technik verhindert wird. Nennen Sie vier verschiedene Barrieren und geben Sie stichwortartig deren Aufgaben an. 

  • • Geologische Barriere: natürlicher Untergrund, der aufgrund seiner Eigenschaften und Abmessungen die Schadstoffausbreitung maßgeblich behindert.
  • • Basisabdichtung: Abdichtung des Deponiekörpers gegenüber dem Untergrund und dem Grundwasser.
  • • Oberflächenabdichtung: Verringerung der Sickerwasserneubildung durch Verhinderung des Eindringens von Niederschlagswasser in den Deponiekörper. Verhinderung des unkontrollierten Austritts von Deponiegas in die Atmosphäre.
  • • Sickerwasserfassung und -ableitung und gezielte Reinigung vor der Einleitung in die Kanalisation oder den Vorfluter. • Deponiegasfassung und -ableitung mit Verwertung.
  • • Dokumentation und Kontrolle: Dokumentation der angelieferten und abgelagerten Abfälle nach Art, Menge und Ablagerungsstelle. Datenermittlung während der Betriebs- und Nachsorgephase. • Barriere Abfall und Abfallvorbehandlung. 2

6 Welche Abfälle dürfen auf den Deponieklassen 0, I, II und III abgelagert werden?

 DK 0 = Deponie für inerte und unbelastete Abfälle (z.B. Erdaushub

DK I = Deponie für schadstoffarme und weitgehend mineralisierte Abfälle (z. B. Bauschutt)

DK II = Deponie für höher schadstoffbelastete Abfälle (z. B. Siedlungsabfälle)

DK III = Deponie für gefährliche Abfälle (z. B. Sonderabfälle aus Industrie und Gewerbe) 2

2.7 Beim Deponiebetrieb werden verschiedenen Phasen unterschieden. Nennen Sie diese Phasen. Wann beginnt und wann endet die jeweilige Phase? 

Betriebsphase (Ablagerungsphase und Stilllegungsphase): Zeit vom Beginn bis zum Ende der Verfüllung einer Deponie bzw. eines Teilabschnittes einer Deponie.

Nachbetriebsphase: Zeit vom Ende der Verfüllung einer Deponie bzw. eines Teilabschnittes bis zum Abklingen des Deponieverhaltens auf standortspezifisch tolerierbare oder im Planfeststellungsbescheid festgelegte Richtwerte für das Deponieverhalten.

Nachsorgephase: Zeit vom Ende der Nachbetriebsphase. Das Ende der Nachsorgephase ist unbestimmt. 

2.8 Welche Emissionsdaten sind während des Betriebs einer Deponie zu erfassen? 

  • Sickerwassermenge
  • Sickerwasserzusammensetzung
  • Oberflächenwassermengen
  • Oberflächenwwasserzusammensetzung
  • Gasemissionen
  • Geruchsemissionen 

3.1 Nennen Sie jeweils 1 konzeptionelles Instrument der Abfallwirtschaft auf Bundesebene, Landesebene und auf kommunaler Ebene. Geben Sie die für die Erstellung zuständigen Einrichtungen/Organe an.

 Bundesebene: Abfallvermeidungsprogramme Bund unter Mitwirkung der Länder Landesebene:

Landesebene: Abfallentsorgungspläne Erstellung durch die Länder

Kommunale Ebene: Abfallwirtschaftskonzepte: Erstellung durch die Kreise bzw. kreisfreien Städte (entsorgungspflichtige Körperschaften, ö. r. E.) 3

3.2 Ein Entsorgungsunternehmen plant den Bau einer Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) mit einer Kapazität von 60.000 Mg Bioabfall pro Jahr.

3.2.1 Nach welchem Genehmigungsverfahren und nach welchem Gesetz wird diese Anlage genehmigt?

3.2.2 Wo werden Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb einer MBA festgelegt?

3.2.3 Nennen Sie jeweils zwei Beispiele für Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb einer MBA? 

  • Verfahren und Gesetz: Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung nach BlmSchG
  • Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb: 30. BImSchV
  • Beispiele für Anforderungen an die Errichtung: Mindestabstand zu Wohnbebauungen: 300 m Einhausung aller Anlagenteile
  • Beispiele für Anforderungen an den Betrieb: Minimierung der Abluft Einhaltung von Emissionsgrenzwerten F

3.3 Welche Angaben sind nach dem Landesabfallgesetz NRW bei der Erstellung kommunaler Abfallwirtschaftskonzepte mindestens erforderlich? 

  • . Das Abfallwirtschaftskonzept gibt eine Übersicht über den Stand der öffentlichen Abfallentsorgung.
  • Es enthält mindestens Angaben über Art, Menge und Verbleib der in dem Entsorgungsgebiet anfallenden Abfälle. Aufkommen bzw. die Entsorgung von Hausmüll, Sperrmüll und Gewerbeabfällen jeweils getrennt darzustellen. Darstellungen der getroffenen und geplanten Maßnahmen zur Vermeidung und Verwertung insbesondere für flächendeckende Angebote zur getrennten Erfassung und Verwertung von biogenen Abfällen. Begründete Festlegung der Abfälle, die durch Satzung von der Entsorgungspflicht ausgeschlossen sind. Nachweis einer 10jährigen Entsorgungssicherheit. Angaben über die zeitliche Abfolge und die geschätzten Bau- und Betriebskosten der zur Entsorgung des Gebietes notwendigen Entsorgungsanlagen. Darstellung der über das eigene Gebiet hinaus notwendigen Zusammenarbeit mit anderen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern und den dazu notwendigen Maßnahmen sowie ihrer zeitlichen Abfolge (Kooperationen). Zusammenfassende Darstellung der Angaben, Darstellungen und Festlegungen nach N

Étudier