Kommplette Edition


Martin Brand
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Normen und Vorschriften für elektrische Anlagen, insbesondere in medizinisch genutzten Räumen. Sie konzentrieren sich auf Schutzmaßnahmen wie Schutztrennung, Isolationsüberwachung, Fehlerstromschutzeinrichtungen und die Verwendung von Leitungen und Kabeln. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Elektrotechnik-Studierende und Fachleute, die sich mit der Planung und Prüfung von elektrischen Anlagen in sensiblen Umgebungen befassen.
Cartes-fiches
278
Utilisateurs
61
Langue
Allemand
Catégorie
Electrotechnique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
06.03.2014 / 28.06.2021

Flashcards

009. Allgemeiner Grundsatz für den Personenschutz? (NIN 1.3.1.2, NIN 1.3.1.2.2 B+E)

Basisschutz (Schutz gegen direktes Berühren)   Personen und Nutztiere (Martin B. bezieht sich auf Nutztiere) müssen vor Gefahren geschützt werden, die beim berühren aktiver Teile der Anlage entstehen können.   Dieser Schutz kann durch eine der folgenden Methoden erreicht werden:   -Verhindern, das ein Strom durch den Körper einer Person oder eines Nutztieres (Martin B. bezieht sich auf Nutztiere) fliesst.   -Begrenzen des Stroms, der durch einen Körper fliessen kann, auf einen Wert, der niedriger ist als der gefährliche Körperstrom.   Fehlerschutz (Schutz bei indirektem Berühren)   Personen und Nutztiere (Martin B. bezieht sich auf Nutztiere) müssen vor Gefahren geschützt werden, die beim Berühren von Körpern elektrischer Betriebsmittel im Falle eines Fehlers entstehen.   Dieser Schutz kann durch die Anwendung einer der folgenden Methoden erreicht werden:   -verhindern, das ein Fehlerstrom durch den Körper einer Person oder eines Nutztieres (Dinu der Scanner!!!) fliessen kann.   -Begrenzen des Fehlerstromes, der durch den Körper einer Person oder eines Nutztieres(Dinu!!!!!) fliessen kann.   -Begrenzen des Fehlerstromes, der durch einen Körper fliesst, auf eine ungefährliche Zeitdauer.   Im Zusammenhang mit dem Fehlerschutz ist die Anwendung des Schutzpotentialausgleichs einer der wichtigsten Grundsätze für die Sicherheit.

010. Wie kann der Basisschutz erfüllt werden? (NIN 1.3.1.2.1.1)

Basisschutz (Schutz gegen direktes Berühren)   Personen und Nutztiere (Martin B. bezieht sich auf Nutztiere) müssen vor Gefahren geschützt werden, die beim berühren aktiver Teile der Anlage entstehen können.   Dieser Schutz kann durch eine der folgenden Methoden erreicht werden:   -Verhindern, das ein Strom durch den Körper einer Person oder eines Nutztieres (Martin B. bezieht sich auf Nutztiere) fliesst.   -Begrenzen des Stroms, der durch einen Körper fliessen kann, auf einen Wert, der niedriger ist als der gefährliche Körperstrom.

011. Wie kann der Fehlerschutz sichergestellt werden? (NIN 1.3.1.2.2.1)

Fehlerschutz (Schutz bei indirektem Berühren)   Personen und Nutztiere (Martin B. bezieht sich auf Nutztiere) müssen vor Gefahren geschützt werden, die beim Berühren von Körpern elektrischer Betriebsmittel im Falle eines Fehlers entstehen.   Dieser Schutz kann durch die Anwendung einer der folgenden Methoden erreicht werden:   -verhindern, das ein Fehlerstrom durch den Körper einer Person oder eines Nutztieres (Dinu der Scanner!!!) fliessen kann.   -Begrenzen des Fehlerstromes, der durch den Körper einer Person oder eines Nutztieres(Dinu!!!!!) fliessen kann.   -Begrenzen des Fehlerstromes, der durch einen Körper fliesst, auf eine ungefährliche Zeitdauer.   Im Zusammenhang mit dem Fehlerschutz ist die Anwendung des Schutzpotentialausgleichs einer der wichtigsten Grundsätze für die Sicherheit.

012. Wann gilt der Personenschutz als erfüllt? Welche Bedingungen sind einzuhalten? (NIN 4.1.1.1.3.2.2

siehe Bild

013. Welche Massnahmen sind zu treffen wen die Abschaltzeiten nicht eingehalten werden können? (NIN 4.1.1.3.2.6)

Wenn die automatische Abschaltung nach (NIN 4.1.1.3.2.1) in der in (NIN 4.1.1.3.2.2, 4.1.1.3.2.3 oder 4.1.1.3.2.4) geforderten Zeit - je nachdem, was zutreffend ist - nicht erreicht werden kann, muss ein zusätzlicher Schutz- Potentialausgleich nach (NIN 4.1.5.2) vorgesehen werden.

014. Was ist eine Elektrotechnisch unterwiesene Person? (NIN 2.1.18.02)

Elektrotechnisch unterwiesene Person, (instruierte Person)   Person, die durch Elektrofachkräfte ausreichend informiert oder beaufsichtigt ist und damit befähigt wird, Risiken zu erkennen und Gefährdungen durch Elektrizität zu vermeiden.

015. Erkläre die Schutzklassen 0, I, II und III (NIN 2.2.1.49)

siehe Bild

016. Was für Arten von Verteilsystemen gibt es? (NIN 3.1.2.1)

siehe Bild

017. Welche Arten werden im System TN unterschieden? (NIN 3.1.2.2.1)

Im Versorgungssystem TN ist ein Punkt direkt geerdet, die Körper der elektrischen Anlagen sind über Schutzleiter mit diesem Punkt verbunden. Drei Arten von Systemen TN sind entsprechend der Anordnung des Neutralleiters und des Schutzleiters wie folgt zu unterscheiden:   -System TN-S mit getrenntem Neutralleiter und Schutzleiter im gesamten System.   -System TN-C mit Neutralleiter- und Schutzleiterfunktion kombiniert in einem einzigen Leiter im gesamten System.   -System TN-C-S Neutralleiter- und Schutzleiterfunktionen sind in einem Teit des Systems in einem einzigen Leiter kombiniert, in einem anderen Teil separiert.

018. Darf die Schutzmassnahme nach System TN in jedem Fall angewendet werden? (NIN 4.1.1.4.1)

IM System TN ist die Erdung der elektrischen Anlage abhängig von der zuverlässigen und wirksamen verbindung des PEN- Schutzleiters mit der Erde. Wo die Erdung durch ein öffentliches oder anderes Versorgungssystem vorgesehen wird, liegen die notwendigen Bedingungen auserhalb der elektrischen Anlage in der Verantwortlichkeit der Netzbetreiberin.   Anmerkung: (siehe Bild)   (CH) Die Schutzmassnahme Schutz durch automatische Abschaltung der Stromversorgung darf im System TN nur mit zustimmung der Netzbetreiberin angewendet werden.   (CH) Schutzleiter oder PEN Leiter sind an der übergangsstelle zwischen der Anschlussleitung und der Installation zu erden, wobei über Erde zurückfliessende (vagabundierende) Betriebsströme bei der Dimensionierung berücksichtigt werden müssen.

019. Welche Abschaltzeiten müssen für einen Kochherd eingehalten werden im TN Netz? (NIN 4.1.1.4.4 B+E)

siehe Bild

020. Zeichen sie das Prinzip des System TT auf ! (NIN 3.1.2.2.2.1)

siehe Bild

021. Wie ist der Personenschutz im System TT zu gewärleisten (NIN 4.1.1.5 B+E)

Im Fehlerfall kann eine sichere Unterbrechung mit Überstrom-Schutzeinrichtungen im Allgemeinen nicht gewährleistet werden.

Da Wasserleitungsnetze als Erder nicht mehr verwendet werden dürfen, kann die automatische Abschaltung der Stromversorgung im Fehlerfall nur mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) gewährleistet werden.

022. Zeichnen Sie das Prinzip des System IT auf ? ( NIN 3.1.2.2.3 )

Im Versorgungssystem IT sind alle aktiven Teile von Erde getrennt oder ein Punkt ist über eine Impedanz mit Erde verbunden. Die Körper der elektrischen Anlage sind entweder einzeln geerdet oder gemeinsam geerdet oder mit der Erdung des Systems verbunden.

Siehe Bild

023. Wie ist das System IT aufgebaut? ( NIN 4.1.1.6 )

In Systemen IT müssen die aktiven Teile entweder gegen Erde isoliert sein oder über eine ausreichend hohe Impedanz mit der Erde verbunden werden. Diese Verbindung darf entweder am Neutralpunkt oder Mittelpunkt des Versorgungssystems oder an einem künstlichen Neutralpunkt vorgesehen werden. Der künstliche Neutralpunkt darf unmittelbar mit der Erde verbunden werden, wenn die resultierende Nullimpedanz bei der Frequenz des Versorgungssystems ausreichend gross ist.

Wenn kein Neutralpunkt oder Mittelpunkt ausgeführt ist, darf ein Aussenleiter über eine hohe Impedanz mit der Erde verbunden werden.

024. Wie wird ein Isolationsfehler im Schema IT angezeigt? ( NIN 4.1.1.6.3 )

In Systemen IT dürfen die folgenden Überwachungs- und Schutzeinrichtungen verwendet werden:

- Isolationsüberwachungseinrichtungen (IDMs)

- Differenzstrom- Überwachungseinrichtungen (RCMs)

- Isolationsfehler- Sucheinrichtungen

- Überstrom- Schutzeinrichtungen

- Fehlerstrom- Schutzeinrichtungen (RCDs)

In Fällen. wo ein System IT aus Gründen der Aufrechterhaltung der Stromversorgung verwendet wird, muss eine Isolationsüberwachungseinrichtung vorgesehen werden, die das Auftreten eines ersten Fehlers zwischen einem aktiven Teil und Körpern oder gegen Erde anzeigt. Diese Einrichtung muss ein akustisches und/oder optisches Signal bewirken, das so lange andauern muss, wie der Fehler besteht.

Wenn sowohl akustische als auch optische Signale vorhanden sind, ist es zulässig, das akustische Signal abzuschalten, das optische Signal muss jedoch bestehen bleiben, solange der Fehler besteht!

025. Bei welchen Bauten ist eine Beleuchtung für Sicherheitszwecke erforderlich? (NIN 3.1.3.2 B+E)

Siehe Bild

026. Innerhalb welcher Zeit muss die Sicherheitsbeleuchtung einschalten, nach einem Stromunterbruch? (NIN 3.5.2)

Eine automatische Stromversorgung ist in Bezug auf die Umschaltzeit wie folgt klassifiziert:

- unterbrechungsfrei

- sehr kurze Unterbrechungszeit (innerhalb von 0.15s)

- kurze Unterbrechungszeit (innerhalb von 0.5s)

- mittlere Unterbrechungszeit (innerhalb von 15s)

- lange Unterbrechungszeit (erst nach mehr als 15s)

027. Welche Leiter muss ein Schalter für eine Generatorengruppe schalten wenn diese Gruppe für das betriebsmässige Umschalten auf verschiedene Stromkreise vorgesehen ist? (NIN 4.6.5.1.5) 

Schalter zum betriebsmässigen Umschalten auf verschiedene Stromversorgungen müssen alle aktiven Leiter schalten.

Eine Parallelschaltung ist nur zugelassen, wenn die Anlagen für diese Betriebsart geeignet sind.

029. Warum muss jede Anlage in mehrere Stromkreise aufgeteilt werden? (NIN 3.1.4.1)

Siehe Bild

028. Wie lange muss eine Sicherheitsbeleuchtung funktionieren bei einem Stromunterbruch? (NIN 5.6.1.1 B+E)

Gemäss VKF ist die Beleuchtung für Sicherheitszwecke und die Sicherheitskennzeichnung von Fluchtwegen und Ausgängen eine minimale Versorgungsdauer von 60min. verlangt.

031. Was verstehen die Normen unter Trennen? (2.1.17.01 )

Funktion, die dazu bestimmt ist, aus Gründen der Sicherheit die Sttomversorgung von allen Abschnitten oder von einem einzelnen Abschnitt der elektrischen Anlage zu unterbrechen, indem die elektrische Anlage oder deren Abschnitte von jeder elektrischen Stromquelle abgetrennt wird. 

030. Wie sind Installationen aufzuteilen? (NIN 3.1.4.1 B+E)

Jede Anlage muss sinnvoll und zweckdienlich in mehrere Stromkreise unterteilt werden, um die durch eine Störung in einem Stromkreis sich ergebenden Folgen zu begrenzen.

Es ist grundsätzlich Sache des Anlagebesitzers, im Hinblick auf die Art des Betriebes zu entscheiden, in welchem Masse seine Anlage unterteilt sein soll.

 

033. Darf an Stelle eines Neutralleitertrenners ein 2-poliger LS eingebaut werden? (4.6.1.2.3.2) 

.2 Das Schalten des Neutralleiters ist in Anlagen nach System TN-S erlaubt, sofern die dazugehörigen Aussenleiter gleichzeitig geschaltet werden.

032. Darf der PEN-Leiter getrennt oder geschaltet werden? (4.6.1.2.1.1 + 2)

.1 Im PEN-Leiter darf nur beim Anschlussüberstromunterbrecher eine Trennvorrichtung angeordnet werden.

.2 Im PEN-Leiter darf keine Schalteinrichtung angeordnet werden. 

034. Wo ist das Schalten des Neutralleiters erforderlich? (4.6.1.2.3.3+4+5) 

.3 Das Schalten des Neutralleiters ist in Anlagen nach System TT erforderlich für  Beleuchtungsanlagen  jedoch nur in korrosionsgefährdeten Räumen.

.4 (CH) Das Schalten des Neutralleiters ist bei Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) erforderlich.

.5 (CH) Sofern der Neutralleiter geschaltet wird, ist die Schalteinrichtung so auszubilden, dass der Neutralleiter zusammen mit den dazugehörenden Aussenleitern geschaltet wird. 

035. Wo sind Trennstellen vorzusehen? (4.6.2.1.2)

.2 (CH) Die Anlagen müssen an folgenden Stellen trennbar sein: 

-beim Anschlussüberstromunterbrecher 
-bei der Bezügerüberstrom-Schutzeinrichtung
-bei allen von einer Schaltgerätekombination abgehenden Stromkreisen. 

036. Darf in den PEN-Leiter ein Neutralleitertrenner eingebaut werden? (4.6.2.1.3)

.3 (CH) Ein Neutralleitertrenner ist in den PEN-Leiter einzubauen beim: 

-Anschlussüberstromunterbrecher 

037. Wo sind Neutralleitertrenner zwingend einzubauen? (4.6.2.1.4)

.4 Ein Neutralleitertrenner ist in den Neutralleiter einzubauen: 

-beim Anschlussüberstromunterbrecher 
-bei der Bezügerüberstrom-Schutzeinrichtung 
-im System TN-C-S an der Stelle, wo der PEN-Leiter in Neutralleiter und Schutzleiter aufgeteilt wird. 

Bei allen anderen Überstrom-Schutzeinrichtungen und bei PEN-Schienen in Schaltgerätekombinationen darf anstelle eines Neutralleitertrenners eine Spezialklemme angeordnet werden.

038. Welche Massnahmen sind erforderlich, dass eine Anlage nicht unbeabsichtigt unter Spannung gesetzt werden kann? (4.6.2.2.1)

.1 Damit Anlagen nicht unbeabsichtigt unter Spannung gesetzt werden können, sind geeignete Massnahmen vorzusehen. 

Als solche gelten: 

-mechanische Einrichtung gegen unbefugtes Einschalten 
-Warnzeichen 
-Trennvorrichtung in abschliessbarem Raum oder Kasten. 

Zusätzlich darf die Anlage noch geerdet und kurzgeschlossen werden. 

039. Was ist vorzusehen, wenn ein Betriebsmittel mehrere Zuleitungen hat? (4.6.2.3.1) 

.1 Wenn ein Betniebsmittel aktive Teile enthält, die mit mehr als einem Stromkreis verbunden sind, muss eine Warnaufschrift so angebracht sein, dass Personen, die Zugang zu den aktiven Teilen haben, auf die Notwendigkeit der Trennung dieser Teile von den verschiedenen Stromkreisen hingewiesen werden.

Wenn eine Verriegelungsvorrichtung besteht, die eine zwangsläufige Trennung aller Stromkreise sicherstellt, kann auf die Warnaufschrift verzichtet werden.

040. Wann sind Schaltvorrichtungen vorzusehen? (4.6.3.1)

Schalteinrichtungen müssen vorgesehen werden, wenn die Wartung von Betriebsmitteln ein Verletzungsrisiko einschliesst. 

041. Was ist bei einer Reklamenbeleuchtung die mit Hochspannung betrieben wird, im Niederspannungsstromkreis vorzusehen? (4.6.3.3.4)

.4 (CH) In Niederspannungsstromkreisen, welche Hochspannungsanlagen speisen, muss ein von Hand mechanisch zu betätigender Schalter oder eine zum Schalten zulässige Steckvorrichtung vorhanden sein. Diese müssen gegen ungewolltes oder irrtümliches Schalten gesichert werden können. Sie sind in der Nähe des Hochspannungserzeugers so anzuordnen, dass dessen Zugehörigkeit zur Anlage eindeutig erkennbar ist. 

042. Eine Feuerungsanlage mit begehbarem Flammenraum ist direkt angeschlossen. Ist diese Installation korrekt? (4.6.3.3.2 + 4.6.3.3.3)

.2 (CH) In Feuerunasanlagen mit für Personen zugänglichen Flammräumen oder Kaminen muss diese Schalt- oder Steckvorrichtung gegen ungewolltes oder irrtümliches Einschalten gesichert werden können. Diese Sicherheitsmassnähme ist gemäss Geltungsbereich auch an bestehenden Anlagen anzuwenden. 

.3 (CH) Die Schalt- und Steckvorrichtung soll in der Nähe des Heizkessels angeordnet sein und muss, sofern ihre Zugehörigkeit nicht eindeutig ist, eine entsprechende dauerhafte Aufschrift tragen. 

043. Darf eine Steckdose zum Schalten verwendet werden? (4.6.5.1.4)

.4 Steckvorrichtungen bis 16 A dürfen für betriebsmässiges Schalten angewendet werden. 

044. Wie kann die Schalteinrichtung gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten erstellt werden? (4.6.3.2.1)

.1 (CH) Es sind geeignete Schalteinrichtungen vorzusehen, die ein unbeabsichtigtes Wiedereinschalten elektrisch versorgter Betriebsmittel während der Wartung verhindern. Diese müssen abschliessbar sein, es sei denn, die Schalteinrichtung ist dauernd unter der Kontrolle derjenigen Person, die diese Wartung durchführt. (B+E) 

Mehr Infos siehe Bild

045. Darf ein gesteuertes Ventil über eine Steckvorrichtung angeschlossen werden? (4.6.5.2.2)

.2 (CH) In Steuerstromkreisen mit aussenliegenden Steuerelementen dürfen keine Steckvorrichtungen gewählt werden, die dem freizügigen Anschluss von Verbrauchsmitteln dienen. (B+E) 

046. Wie muss die Schaltvorrichtung ausgeführt sein, wenn der Neutralleiter geschaltet werden muss? (4.6.1.2.3.5)

.5 (CH) Sofern der Neutralleiter geschaltet wird, ist die Schalteinrichtung so auszubilden, dass der Neutralleiter zusammen mit den dazugehörenden Aussenleitem geschaltet wird.

047. Was gilt als Trennstelle mit sichtbarer Trennstellung?  (5.3.7.2.2 B+E 5.3.7.2.7 Anmerkung )

.2 Die Trennstrecke zwischen den geöffneten Kontakten muss sichtbar sein oder es muss eine eindeutige und sichere Stellungsanzeige durch die Kennzeichnung «0», «Aus» oder «Offen» vorhanden sein. Diese Kennzeichnung darf erst sichtbar werden, wenn die Trennstellung an allen Polen der Einrichtung vollständig erreicht ist. (B+E) 

.7 Einrichtungen zum Trennen sollen Trennvorrichtungen aufweisen, deren Polzahl dem zugeordneten Stromkreis entspricht. Bei mehrpoligen Stromkreisen sind einpolige Geräte zugelassen, sofern deren Anordnung so erfolgt, dass ihre Zugehörigkeit zum Stromkreis klar ersichtlich ist. 

Anmerkung: Siehe Bild

048. Wie muss eine Spezialklemme für Neutralleitertrenner ausgeführt sein? (5.3.7.2.10)

.10 Trennstellen im Neutral- bzw. im PEN-Leiter müssen so ausgeführt sein, dass sie nur mit einem Werkzeug betätigt werden können. 

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