Schädel
Schädel, BWS, HWS,LWS,Defintionen
Schädel, BWS, HWS,LWS,Defintionen
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Lernkarten
Bewusstlosigkeit
ist eine quantitative Bewusstseinsstörung, gekennzeichnet durch jegliches Fehlen von psychischem Geschehen mit aufgehobener Kontaktfähigkeit und deutlich eingeschränkter Reaktionsfähigkeit bei erhaltener somatischer Funktion.
Glasgow Coma Scale
Die GLASGOW COMA SCALE ist ein Bewertungsschema für Bewusstseins- und Hirnfunktionsstörungen nach einem Schädel-Hirn-Trauma. Bewertet werden das Augenöffnen, die beste verbale Antwort und die beste motorische Antwort des Traumapatienten.
Koma
ist der höchste Grad der Bewusstseinsverminderung, wenn jemand durch keinerlei Mittel mehr geweckt werden kann; neurologisch können anhand zunehmender Reflexausfälle weitere Grade bis hin zum tiefsten Koma unterschieden werden.
Hämaturie
HÄMATURIE ist das Vorkommen von Erythrozyten bzw. Blut im Urin. Mikrohämaturie bezeichnet man eine Ausscheidung von Blut im Urin, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist. Makrohämaturie bezeichnet man eine Ausscheidung von Blut im Urin, die mit blossen Augen sichtbar ist. àroter Urin
Koliken
bezeichnet man einen heftigen, quälenden und krampfartigen Schmerz in der Bauchregion. Eine Kolik entsteht, wenn die Muskulatur einem großen Widerstand oder einer Blockade entgegenwirken muss.
Glomeruläre Filtration
ist das Flüssigkeitsvolumen, das von allen Nierenglomeruli pro Zeiteinheit filtriert wird.
Primärharn im Tubulussystem
dient dazu lebenswichtige Ionen, Moleküle und Wasser aus dem Primärharn wieder aufzunehmen und dem Blut zuzuführen.
Henle-Schleife
Als HENLE-SCHLEIFE bezeichnet man den im Nierenmark(Medulla renalis) gelegenen schleifenförmigen Abschnitt des renalen Tubulussystems.
Gegenstromprinzip
bezeichnet man den Austausch zwischen zwei Röhren. Ist effektiver wenn Flussrichtung gegensätzlich verläuft und Durchlässigkeit unterschiedlich ist. Wird in der Niere ausgenutzt. Im aufsteigenden Teil des distalen Tubulus werden Stoffe aktiv ins Gewebe transportiert.
Peritoneum
ist eine seröse Haut der innerhalb von Bauch- und Beckenraum gelegenen Peritonealhöhle. Peritonealflüssigkeit dient der besseren Verschieblichkeit der intraperitoneal gelegenen Organe untereinander und gegenüber den Wänden der Peritonealhöhle.
intraperitoneal = innerhalb der Peritonealhöhle gelegen
extraperitoneal= ausserhalb der Peritonealhöhle gelegen
Mesenterium
Meso des Dünndarms
Der gesamte Darmabschnitt liegt intraperitoneal und ist in zahlreiche Schlingen gelegt. Diese Schlingen sind am Mesenterium befestigt, eine Gefässe und Nerven enthaltende Bauchfellfalte.
Symphaticus und Parasympaticus
SYMPATHICUS und PARASYMPATHICUS sind Teile des autonomen Nervensystems, das die Funktion innerer Organe steuert und ist nicht dem Willen unterworfen.
Der SYMPATHICUS bewirkt u. a. über eine Steigerung der Herztätigkeit, Erweiterung der Bronchiolen und die Ruhigstellung der Eingeweide eine Anpassung des Körpers an höhere körperliche bzw. psychische Anforderungen Anstieg des Blutdrucks, Erweiterung der Pupillen, Schweiss.
Der PARASYMPATHICUS hat eine gegenteilige Wirkung (Gegenspieler). Unter extremem Stress können beide Systeme zugleich aktiviert werden Senkung des Blutdrucks, Verengung der Pupillen.
Gaster
(Ventriculus) Der Magen liegt intraperitoneal im oberen Bereich des Abdomens. Durchschnittlich ist er 25–30 cm lang und hat beim Erwachsenen eine Füllungskapazität von 1200–1600 ml. Im Magen werden die Speisen gespeichert (Reservoirfunktion) und der Speisebrei (Chymus) gebildet. Er produziert Magensaft, der besteht aus Salzsäure, PH-Wert 1-1.5.
Pankreas
Buchspeicheldrüse
1.Der exokrine Teil des Pankreas produziert pro Tag 1,5–2 l eines Verdauungssekrets, das Bikarbonat (pH etwa 8), das eiweissspaltende Enzyme (Trypsinogen, Chymotrypsinogen, Procarboxypeptidasen, Proelastase), das stärkespaltende Enzym α-Amylase, Ribo- und Desoxyribonukleasen und zur Fettspaltung dienende Enzyme (Lipasen) enthält.
2.Der endokrine Anteil des Pankreas besteht aus den Langerhans-Inseln zur Produktion der Pankreashormone. Die Hauptfunktion besteht in der endokrinen Regulation des Glukosestoffwechsels (Glucagon) und des Blutzuckerspiegels (Insulin).
Unterteilung des Darms
Dünndarm (Intestinum tenue) mit einer Länge von 3 bis 5 Metern
Duodenum
Jejunum
Ileum
Dickdarm (Intestinum crassum) mit einer Länge von ca. 1,5 Metern
Caecum mit Appendix vermiformis
Colon ascendens (aufsteigender Colonschenkel) Colon transversum (querliegender Colonschenkel) Colon descendens (absteigender Colonschenkel) Colon sigmoideum
Enddarm: Rektum Canalis analis (Kontinenzorgan)
Ileus
Ein Ileus ist ein Verschluss des Darms, der zu einer Aufhebung der Darmpassage führt. Das Krankheitsbild ist lebensbedrohlich und bedarf im Allgemeinen einer sofortigen Krankenhauseinweisung und oft einer chirurgischen Behandlung
Einen klinisch noch nicht voll entwickelten Ileus bezeichnet man als Subileus.
mechanischer Ileus = durch ein mechanischer Hinderniss
paralytischer Ileus = durch Darmlähmung
Akutes Abdomen
Der Begriff ''Akutes Abdomen'' kann übersetzt werden mit: Plötzliche, starke, anhaltende Bauch- oder Unterleibsschmerzen. Der Allgemeinzustand des Patienten ist eingeschränkt, es liegt eine Notfallsituation vor und der Patient muss sofort in ärztliche Behandlung
Perforation
Durchstossung oder Durchbohrung des Gewebes einer Körperhöhle (Hohlraum).
Führt in der Regel zu einer Peritonitis mit der Symptomatik eines akuten Abdomens
Flüssigkeitsspiegel
Als Flüssigkeitsspiegel bezeichnet man die Grenzfläche zwischen Flüssigkeit einerseits und Luft oder Gas (z. B. Darmgas) andererseits in einem Hohlraum (z. B. Darm). Bei entsprechender Röntgenprojektion zeigt sich eine gerade, horizontale Grenze mit höherer Transparenz oberhalb und niedrigerer Strahlendurchlässigkeit unterhalb dieses Spiegels
Abdomen ap liegend Lagerung
· symmetrisch entlang der Medianebene lagern
· Becken darf nicht verkippt oder aufgedreht sein
· Füsse hüftbreit auseinander legen
· Arme liegen seitlich am Körper
· nicht mehr bewegen
· ev. die Kniekehlen mit Knierolle unterpolstern
· auf Atemkommando hinweisen, in Expiration à durch Expiration nimmt der Intraabdominaldruck ab. Evtl. Inspiration bei grossen Patienten, so lässt sich das Diaphragma leichter abbilden!
· bei weiblichen Patienten kein Strahlenschutz möglich
Abdomen ap liegend Technik
81 kV, 35/43
· Zentralstrahl senkrecht und auf Medianebene
· FDA: 1.20 m
· Bleibuchstabe laterl des Abdomens
· Atemkommando geben in Expiration
Oberer Rand: ergibt sich aus unterem Rand
Unterer Rand: 1-2 QF inferior des oberen Symphysenrands
Lateral: einschliesslich Weichteile
Abdomen ap liegend QK
· Das Abdomen kommt einschliesslich des Symphysenoberrands und möglichst beider Diaphragmaschenkel vollständig und gleichmässig belichtet zur Darstellung.
· Weichteile und Knochenstrukturen erkennbar
· Das Abdomen ist achsengerecht und symmetrisch abgebildet
· Wirbelsäule verläuft mittig
· Leberunterrand und lateraler Leberrand, Nieren- und Psoaskonturen sowie die Bauchwand und Fettlinien sind erkennbar und beurteilbar
Abdomen pa stehend Lagerung
· mit dem Bauch an den Detektor stellen à bei adipösen Patienten wird so auch der Bauch komprimiert = weniger Dosis
· symmetrisch entlang der Medianebene lagern
· Becken darf nicht verkippt oder aufgedreht sein
· Füsse stehen hüftbreit auseinander
· Arme werden leicht vom Körper abgespreizt à bei Standunsicherheit können sie die Arme auch auf den Detektoroberrand legen.
· Atemkommando in Expiration à der Intraabdominaldruck nimmt ab und freie Luft sammelt sich am höchsten Punkt (Leberrand)
Abdomen pa stehend Technik
100-125 kV, 35/43
· Zentralstrahl senkrecht, dorsoventral auf Mitte Wirbelsäule
· 2-3 QF oberhalb des Beckenkamms
· FDA: 1.20 m
· Bleibuchstabe gespiegelt lateral des Abdomens
· Atemkommando geben
Oberer Rand: ergibt sich aus der Querzentrierung (ca. Höhe Proc. xiphoideus)
Unterer Rand: ergibt sich aus oberem Rand
Lateral: einschliesslich Hautgrenze
Abdomen pa stehend QK
· Das Abdomen kommt mit beiden Diaphragmaschenkeln vollständig und gleichmässig belichtet zur Darstellung
· Weichteile und Knochenstrukturen erkennbar
· Abdomen ist achsengerecht und symmetrisch abgebildet
· Wirbelsäule verläuft mittig
· Leberunterrand und lateraler Leberrand, Nieren- und Psoaskonturen sowie die Bauchwand und Fettlinien sind erkennbar und beurteilbar
Abdomen LSL pa Lagerung
· Pat. muss ca. 15 min. in linke Seitenlage sein bevor geröngt werden kann à Luft im Abdomen (Darm) kann sich umverteilen. Bei einer Perforation steigt freie Luft nach oben und sammelt sich zwischen den Rippenbogen und Leber an.
· bauchwärts an die Bettkante rutschen
· Arme über den Kopf nehmen
· Beine leicht anwinkeln
· das Bett ans Rasterwandstativ fahren, sodass Bauch an Detektor
· Atemkommando in Expiration
Abdomen LSL pa Technik
· Zentralstrahl horizontal (vd oder dv), senkrecht auf Mitte Wirbelsäule
· 2-3 QF oberhalb des Beckenkamms
· FDA: 1.20 m
· Bleibuchstabe gespiegelt ausserhalb Hautschattengrenze
· langen Keilfilter über den oberen lateralen Abschnitt des Abdomens am Lichtvisier mit dünnem Anteil Richtung Liege
Oberer Rand: ergibt sich aus der Querzentrierung (ca. Höhe Proc. xiphoideus)
Unterer Rand: ergibt sich aus oberem Rand
Lateral: einschliesslich Hautgrenze
Abdomen LSL pa QK
· Das Abdomen kommt mit beiden Diaphragmaschenkeln und Becken vollständig und gleichmässig belichtet zur Darstellung
· Weichteile und Knochenstrukturen erkennbar
· Abdomen ist achsengerecht und symmetrisch abgebildet
· Wirbelsäule verläuft mittig
· Gute Darstellung der rechten Brustwand und Flankenkontur mit ggf. Luftansammlung unter dem rechten Diaphgrama