Schädel
Schädel, BWS, HWS,LWS,Defintionen
Schädel, BWS, HWS,LWS,Defintionen
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Cartes-fiches
Primärtumor
ist der Ursprungsort von einem bösartigem metastasierenden Tumor der Metastasen aussendet.
Sekundärtumor
bezeichnet man ein wiederauftretendes Krebsgeschwür (Tumor) nach stattgehabter Erkrankung oder eine Metastase.
Metastasen
sind von einem Primärtumor räumlich getrennte, gleichartige Tochtergeschwülste, die durch Verschleppung von lebensfähigen Tumorzellen entstehen. Den Prozess der Metastasenbildung bezeichnet man als Metastasierung.
Prostatakarzinom
ist ein bösartiger Tumor epithelialer (schützende Schicht aus geschlossenem Zellverband um die Organe) Herkunft im Bereich der Prostata.
Schleudertrauma
Beim SCHLEUDERTRAUMA handelt es sich um eine Verletzung (Beschleunigungstrauma) der Halswirbelsäule (HWS). Dabei können sowohl Knochen wie auch Weichteile verletzt sein.
Basiläre Impression
ist eine Impression (Einstülpung) der HWS in die hintere Schädelbasis, sodass die Dens-Spitze in Höhe des Foramen magnum oder kranial davon lokalisiert ist. Wenn der Dens die Bimastoid-Linie zwischen hartem Gaumen und Hinterrand des Foramen magnum eindeutig überschreitet.
Jefferson Fraktur
ist eine Fraktur des vorderen und hinterem Atlasbogen. Häufig handelt es sich um eine vierfache Fraktur.
Lordose
(vorwärts gekrümmt) ist eine nach ventral konvexe Verbiegung der Wirbelsäule in der Medianebene. In geringem Mass physiologisch im HWS – und LWS – Bereich. Pathologisch verstärkte Lordose im LWS Bereich wird verursacht durch Senkung des Sacrum.
Kyphose
(vorwärts gebeugt)ist eine nach dorsal konvexe Krümmung der Wirbelsäule. Physiologisch angedeutet in der BWS. Pathologisch verstärkt und fixiert = Buckel.
Skoliose
Unter einer Skoliose versteht man eine Seitabweichung der Wirbelsäule von der Längsachse mit Rotation der Wirbelkörper um die Längsachse und Torsion der Wirbelkörper (Verschieben der Deck- und Grundplatten gegeneinander) - begleitet von strukturellen Verformungen der Wirbelkörper.
Gonadenkapsel anlegen
Das richtige Anlegen einer GONADENKPSEL reduziert die Strahlenbelastung der Gonaden um bis zu 95%. Solche Abdeckungen können im besten Fall im Strahlungsfeld liegende Bereiche vor der Primärstrahlung schützen, aber nicht vor der Streustrahlung, die zum allergrössten Teil im durchstrahlten Körper selbst entsteht.
Konstanzprüfung
ist eine qualitätssichernde Massnahme, die dazu beiträgt, dass diagnostisch aussagefähige Röntgenbilder bei einer möglichst geringen Strahlendosis des Patienten gewährleistet wird à Vergleich mit Referenzbild.
Morbus Bechterew
(Spondylitis ankylosans) ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Die bevorzugte Manifestation liegt im Bereich der distalen Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke.
Reflex
ist eine zweckgerichtete Antwort auf einen definierten Reiz unter gleich bleibenden Bedingungen. Reflexe dienen der Stabilisierung eines Zustands oder Vorgangs. Bei spinalen Reflexen liegt das Reflexzentrum im Rückenmark.
Spinalkanal
ist der durch die übereinanderliegenden Foramina vertebralia der Wirbel gebildete Kanal innerhalb der Wirbelsäule, in dem das Rückenmark liegt, und verläuft vom ersten Halswirbel durch die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein.
Rückenmark
bildet zusammen mit dem Gehirn das Zentralnervensystem (ZNS). Das Rückenmark dient der Kommunikation zwischen dem Gehirn und den inneren Organen, den Muskeln und der Haut.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
schlägt Brücken zwischen Abteilungen indem auf professioneller Basis über gemeinsame Grundwerte nachgedacht wird. Es unterstützt praktische Problemlösung und hilft verteiltes Wissen zu bündeln à führt Kompetenzen zusammen
Paraplegie
ist eine totale Lähmung der unteren Extremitäten. Sie ist das Resultat einer Schädigung des Rückenmarks unterhalb von TH2, auf Höhe der Brust – oder Lendenwirbelsäule mit Lähmungen der Beinmuskulatur und Verlust des Empfindungsvermögens.
Tetraplegie
Die Tetraplegie ist eine Form der Querschnittlähmung, bei der alle vier Gliedmaßen, also sowohl Beine als auch Arme betroffen sind.
Tetraplegie entspricht einer Unterbrechung des Rückenmarks oberhalb von TH1 bis C1 und bedeutet motorischer und sensibler Ausfall aller vier Extremitäten.
Ist das Rückenmark ab der Höhe des 4.- 6. Halswirbels und höher betroffen, muss der Patient evtl. künstlich beatmet werden
Komplette Lähmung
verursacht totalen Verlust von Muskelkraft und Sensibilität unterhalb der Verletzung. Normale Funktionen können bei dieser Art Verletzung nicht wiedererlangt werden.
Inkomplette Lähmung
Rückenmark wird nur zu einem Teil durchtrennt. Ein Teil der Reizleitung über den Spinalkanal bleibt in diesem Falle erhalten. Abhängig von Läsionshöhe und dem jeweiligen Ausmass der Durchtrennung können dann Restfunktionen in der Bewegung beziehungsweise der Sinneswahrnehmung erhalten bleiben
Kompressionsfraktur
Eine Wirbelkörperkompressionsfraktur ist eine Wirbelkörperfraktur, die durch die Stauchung der Wirbelsäule in der Längsachse ausgelöst wird.
Stabile und Instabile Wirbelkörperfraktur
Stabile Fraktur:
Stellt keine Gefahr für das Rückenmark dar. Meist keinen chirurgischen Eingriff notwendig.
Instabile Fraktur:
Kann zu Verletzungen von Nerven und Rückenmark führen. Wirbelkörper muss chirurgisch stabilisiert werden, eine schnelle Behandlung ist notwendig um Verletzungsfolgen so klein wie möglich zu halten. Frakturen mit Hinterkantenbeteiligung sind immer instabil.
Wirbelkörperfraktur Typ A nach Magerl
Die Typ A-Verletzungen sind Kompressionsverletzungen. Hierbei ist ausschließlich die ventrale Säule der Wirbelsäule betroffen, wobei die Typ A-Verletzung noch weiter in Impaktionsbrüche (A1), Spaltbrüche (A2) und Berstungsbrüche (A3) unterteilbar ist.
Wirbelkörperfraktur Typ B nach Magerl
Typ B-Verletzung spricht man von einer Distraktionsverletzung des Wirbelkörpers. Diese Verletzungen sind gegenüber Flexion, Extension und manchmal auch Rotation instabil. Man unterscheidet weiterhin Flexions- und Extensionsverletzungen mit oder ohne Luxation nach vorne oder hinten.
Wirbelkörperfraktur Typ C nach Magerl
Typ C-Verletzung ist durch Rotationsbewegungen entstanden. Hierbei werden die Typen A und B mit der C-Verletzung kombiniert, indem nämlich die C1-Verletzung eine Typ A-Verletzung mit Rotation darstellt. Das gleiche mit der Typ B-Verletzung bei Typ C2. Die Typ C3-Fraktur ist ein Rotationsscherbruch und meist hochgradig instabil.
Traumacall
bedeutet, dass mehrere Personen/Abteilungen informiert werden.
Vitalzeichen
sind die Vorgänge des Lebens, die qualitativ und quantitativ messbar sind und Auskunft über das Befinden eines Menschen geben können.
Zu den Vitalzeichen gehören, die Atmung, das Bewusstsein, der Puls, der Blutdruck, die Körpertemperatur und die Sauerstoffsättigung im Blut.
Bewusstsein
ist die Gesamtheit aller psychischen Vorgänge, willkürlich gesteuerte und unwillkürliche Vorgänge wie die Gedanken, Gefühle, Träume und die Wahrnehmung.
Blutdruck
ist der Druck des Blutes in einem Blutgefäss. Es ist die Kraft pro Fläche, die zwischen Blut und Gefässwänden der Arterien, Kapillaren und Venen ausgeübt wird, wobei meist der Druck in den grösseren Arterien gemeint ist. Wird in mm Hg angegeben.
Puls
bezeichnet man die mechanische, rhythmische Ausdehnung und Kontraktion der Gefässwände, die durch die Herzaktion und die von ihr ausgelöste Druckwelle.
Puls kommt im arteriellen und im venösen Teil des Gefässystems vor. Der Venenpuls ist deutlich schwächer als der arterielle Puls und besitzt klinisch eine geringere Relevanz. Er gibt unter anderem Aufschluss über die Herzfrequenz und den Herzrhythmus.
EKG
Das ELEKTROKRDIOGRMM (EKG) ist die wichtigste Untersuchung für die Herzaktivität. Um die elektrische Aktivität des Herzmuskels aufzuzeichnen, werden Elektroden am Brustkorb, an den Handgelenken und Beinen angebracht.
Atmung Inspiration und Expiration
ATMUNG INSPIRATION ist ein aktiver Vorgang, bei dem sich das Diaphragma anspannt. Unterstützen zieht sich die Zwischenrippenmuskulatur zusammen -> flache Hand auf Bauch und spüren, ob er sich hebt (nur bei bewusstlosen Patienten).
ATMUNG EXSPIRATION ist ein passiver Vorgang, bei dem die Zwischenrippenmuskulatur und das Diaphragma erschlaffen -> Ohr über den Mund halten (nur bei bewusstlosen Patienten).
Vakuummatratze
dient zur Fixierung und Immobilisation von Trauma Patienten im Rahmen der Erstversorgung. Luftdichte Hülle mit Kunststoffkügelchen gefüllt. Sie ist verformbar passt sich an Körperform an.
Achsengerechter Transfer (En-Bloc Umlagerung)
bedeutet, man hat die Unterstützung aller verfügbaren Personen (ca. 6), der Transfer geschieht am Stück/im Ganzen und keine Ruckartigen Bewegungen.
Fontanellen
sind breite bindegewebige Lücken zwischen den Knochen des Schädeldachs.
Suturen
Die Sutur ist die bindegewebige Nahtstelle zwischen zwei Schädelknochen. Sie gehört zu den unechten Gelenken.
ZVK
Der ZENTRLE VENENKATHETER ist ein in eine grössere Körpervene eingeführter Katheter aus Kunststoff, über den man intravenös Medikamente und Infusionen zuführen, den zentralen Venendruck messen kann und den Pat künstlich ernähren kann.
Tubus
Ein TUBUS dient zur Beatmung und zur Sicherung der Atemwege. Ein ENDOTRACHEALTUBUS wird im Rahmen der oralen oder nasalen Intubation in die Luftröhre (Trachea) eingeführt, führt bis 2-3 cm vor die Carina und wir mit einem Cuff (Ballon) fixiert und Luftdicht abgeschlossen.
Mobilett
(mobile digitale Röntgensystem Flachdetektor) lässt sich in alle klinischen Bildgebungsprozesse direkt am Krankenbett integrieren. Egal ob auf der Bettenstation, der Intensivstation, in der Notaufnahme, der Neugeborenen, Intensivstation oder im OP.