Schädel

Schädel, BWS, HWS,LWS,Defintionen

Schädel, BWS, HWS,LWS,Defintionen


Nadine Hafner
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Röntgentechnik des Abdomens und des Schädels für Studierende der Medizin. Sie decken Themen wie Lagerung, Technik und Qualitätskriterien für verschiedene Aufnahmen ab, einschließlich spezifischer Anweisungen für Patienten und detaillierte Beschreibungen von anatomischen Strukturen. Besonders nützlich für Medizinstudierende und angehende Radiologen, die sich auf die praktische Anwendung und Interpretation von Röntgenbildern vorbereiten.
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Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
04.01.2014 / 31.05.2017

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Primärtumor

ist der Ursprungsort von einem bösartigem metastasierenden Tumor der Metastasen aussendet.

Sekundärtumor

bezeichnet man ein wiederauftretendes Krebsgeschwür (Tumor) nach stattgehabter Erkrankung oder eine Metastase.

Metastasen

 

sind von einem Primärtumor räumlich getrennte, gleichartige Tochtergeschwülste, die durch Verschleppung von lebensfähigen Tumorzellen entstehen. Den Prozess der Metastasenbildung bezeichnet man als Metastasierung.

Prostatakarzinom

 

ist ein bösartiger Tumor epithelialer (schützende Schicht aus geschlossenem Zellverband um die Organe) Herkunft im Bereich der Prostata.

Schleudertrauma

 

Beim SCHLEUDERTRAUMA handelt es sich um eine Verletzung (Beschleunigungstrauma) der Halswirbelsäule (HWS). Dabei können sowohl Knochen wie auch Weichteile verletzt sein. 

Basiläre Impression

ist eine Impression (Einstülpung) der HWS in die hintere Schädelbasis, sodass die Dens-Spitze in Höhe des Foramen magnum oder kranial davon lokalisiert ist. Wenn der Dens die Bimastoid-Linie zwischen hartem Gaumen und Hinterrand des Foramen magnum eindeutig überschreitet.

Jefferson Fraktur

ist eine Fraktur des vorderen und hinterem Atlasbogen. Häufig handelt es sich um eine vierfache Fraktur. 

Lordose

 (vorwärts gekrümmt) ist eine nach ventral konvexe Verbiegung der Wirbelsäule in der Medianebene. In geringem Mass physiologisch im HWS – und LWS – Bereich. Pathologisch verstärkte Lordose im LWS Bereich wird verursacht durch Senkung des Sacrum.

Kyphose

 

(vorwärts gebeugt)ist eine nach dorsal konvexe Krümmung der Wirbelsäule. Physiologisch angedeutet in der BWS. Pathologisch verstärkt und fixiert = Buckel.

Skoliose

Unter einer Skoliose versteht man eine Seitabweichung der Wirbelsäule von der Längsachse mit Rotation der Wirbelkörper um die Längsachse und Torsion der Wirbelkörper (Verschieben der Deck- und Grundplatten gegeneinander) - begleitet von strukturellen Verformungen der Wirbelkörper.

Gonadenkapsel anlegen

 

Das richtige Anlegen einer GONADENKPSEL reduziert die Strahlenbelastung der Gonaden um bis zu 95%. Solche Abdeckungen können im besten Fall im Strahlungsfeld liegende Bereiche vor der Primärstrahlung schützen, aber nicht vor der Streustrahlung, die zum allergrössten Teil im durchstrahlten Körper selbst entsteht. 

Konstanzprüfung

ist eine qualitätssichernde Massnahme, die dazu beiträgt, dass diagnostisch aussagefähige Röntgenbilder bei einer möglichst geringen Strahlendosis des Patienten gewährleistet wird à Vergleich mit Referenzbild.

Morbus Bechterew

(Spondylitis ankylosans) ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Die bevorzugte Manifestation liegt im Bereich der distalen Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke.

Reflex

 

ist eine zweckgerichtete Antwort auf einen definierten Reiz unter gleich bleibenden Bedingungen. Reflexe dienen der Stabilisierung eines Zustands oder Vorgangs. Bei spinalen Reflexen liegt das Reflexzentrum im Rückenmark.

Spinalkanal

ist der durch die übereinanderliegenden Foramina vertebralia der Wirbel gebildete Kanal innerhalb der Wirbelsäule, in dem das Rückenmark liegt, und verläuft vom ersten Halswirbel durch die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein.

Rückenmark

bildet zusammen mit dem Gehirn das Zentralnervensystem (ZNS). Das Rückenmark dient der Kommunikation zwischen dem Gehirn und den inneren Organen, den Muskeln und der Haut.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

schlägt Brücken zwischen Abteilungen indem auf professioneller Basis über gemeinsame Grundwerte nachgedacht wird. Es unterstützt praktische Problemlösung und hilft verteiltes Wissen zu bündeln à führt Kompetenzen zusammen 

Paraplegie

ist eine totale Lähmung der unteren Extremitäten. Sie ist das Resultat einer Schädigung des Rückenmarks unterhalb von TH2, auf Höhe der Brust – oder Lendenwirbelsäule mit Lähmungen der Beinmuskulatur und Verlust des Empfindungsvermögens.

Tetraplegie

 

Die Tetraplegie ist eine Form der Querschnittlähmung, bei der alle vier Gliedmaßen, also sowohl Beine als auch Arme betroffen sind. 

Tetraplegie entspricht einer Unterbrechung des Rückenmarks oberhalb von TH1 bis C1 und bedeutet motorischer und sensibler Ausfall aller vier Extremitäten.

 

Ist das Rückenmark ab der Höhe des 4.- 6. Halswirbels und höher betroffen, muss der Patient evtl. künstlich beatmet werden

Komplette Lähmung

 

verursacht totalen Verlust von Muskelkraft und Sensibilität unterhalb der Verletzung. Normale Funktionen können bei dieser Art Verletzung nicht wiedererlangt werden.

Inkomplette Lähmung

 

Rückenmark wird nur zu einem Teil durchtrennt. Ein Teil der Reizleitung über den Spinalkanal bleibt in diesem Falle erhalten. Abhängig von Läsionshöhe und dem jeweiligen Ausmass der Durchtrennung können dann Restfunktionen in der Bewegung beziehungsweise der Sinneswahrnehmung erhalten bleiben

Kompressionsfraktur

 

Eine Wirbelkörperkompressionsfraktur ist eine Wirbelkörperfraktur, die durch die Stauchung der Wirbelsäule in der Längsachse ausgelöst wird. 

Stabile und Instabile Wirbelkörperfraktur

 

Stabile Fraktur:

Stellt keine Gefahr für das Rückenmark dar. Meist keinen chirurgischen Eingriff notwendig.

Instabile Fraktur:

Kann zu Verletzungen von Nerven und Rückenmark führen. Wirbelkörper muss chirurgisch stabilisiert werden, eine schnelle Behandlung ist notwendig um Verletzungsfolgen so klein wie möglich zu halten. Frakturen mit Hinterkantenbeteiligung sind immer instabil.

Wirbelkörperfraktur Typ A nach Magerl

 

Die Typ A-Verletzungen sind Kompressionsverletzungen. Hierbei ist ausschließlich die ventrale Säule der Wirbelsäule betroffen, wobei die Typ A-Verletzung noch weiter in Impaktionsbrüche (A1), Spaltbrüche (A2) und Berstungsbrüche (A3) unterteilbar ist.

Wirbelkörperfraktur Typ B nach Magerl

 

Typ B-Verletzung spricht man von einer Distraktionsverletzung des Wirbelkörpers. Diese Verletzungen sind gegenüber Flexion, Extension und manchmal auch Rotation instabil. Man unterscheidet weiterhin Flexions- und Extensionsverletzungen mit oder ohne Luxation nach vorne oder hinten.

Wirbelkörperfraktur Typ C nach Magerl

 

Typ C-Verletzung ist durch Rotationsbewegungen entstanden. Hierbei werden die Typen A und B mit der C-Verletzung kombiniert, indem nämlich die C1-Verletzung eine Typ A-Verletzung mit Rotation darstellt. Das gleiche mit der Typ B-Verletzung bei Typ C2. Die Typ C3-Fraktur ist ein Rotationsscherbruch und meist hochgradig instabil.

Traumacall

bedeutet, dass mehrere Personen/Abteilungen informiert werden.

 

Vitalzeichen

 

sind die Vorgänge des Lebens, die qualitativ und quantitativ messbar sind und Auskunft über das Befinden eines Menschen geben können.

Zu den Vitalzeichen gehören, die Atmung, das Bewusstsein, der Puls, der Blutdruck, die Körpertemperatur und die Sauerstoffsättigung im Blut.

Bewusstsein

ist die Gesamtheit aller psychischen Vorgänge, willkürlich gesteuerte und unwillkürliche Vorgänge wie die Gedanken, Gefühle, Träume und die Wahrnehmung.

Blutdruck

ist der Druck des Blutes in einem Blutgefäss. Es ist die Kraft pro Fläche, die zwischen Blut und Gefässwänden der Arterien, Kapillaren und Venen ausgeübt wird, wobei meist der Druck in den grösseren Arterien gemeint ist. Wird in mm Hg angegeben.

Puls

 

bezeichnet man die mechanische, rhythmische Ausdehnung und Kontraktion der Gefässwände, die durch die Herzaktion und die von ihr ausgelöste Druckwelle.

Puls kommt im arteriellen und im venösen Teil des Gefässystems vor. Der Venenpuls ist deutlich schwächer als der arterielle Puls und besitzt klinisch eine geringere Relevanz. Er gibt unter anderem Aufschluss über die Herzfrequenz und den Herzrhythmus.

EKG

 

Das ELEKTROKRDIOGRMM (EKG) ist die wichtigste Untersuchung für die Herzaktivität. Um die elektrische Aktivität des Herzmuskels aufzuzeichnen, werden Elektroden am Brustkorb, an den Handgelenken und Beinen angebracht.

Atmung Inspiration und Expiration

 

ATMUNG INSPIRATION ist ein aktiver Vorgang, bei dem sich das Diaphragma anspannt. Unterstützen zieht sich die Zwischenrippenmuskulatur zusammen -> flache Hand auf Bauch und spüren, ob er sich hebt (nur bei bewusstlosen Patienten).

ATMUNG EXSPIRATION ist ein passiver Vorgang, bei dem die Zwischenrippenmuskulatur und das Diaphragma erschlaffen -> Ohr über den Mund halten (nur bei bewusstlosen Patienten).

Vakuummatratze

 

dient zur Fixierung und Immobilisation von Trauma Patienten im Rahmen der Erstversorgung. Luftdichte Hülle mit Kunststoffkügelchen gefüllt. Sie ist verformbar passt sich an Körperform an.

Achsengerechter Transfer (En-Bloc Umlagerung)

bedeutet, man hat die Unterstützung aller verfügbaren Personen (ca. 6), der Transfer geschieht am Stück/im Ganzen und keine Ruckartigen Bewegungen.

Fontanellen

sind breite bindegewebige Lücken zwischen den Knochen des Schädeldachs. 

Suturen

 

Die Sutur ist die bindegewebige Nahtstelle zwischen zwei Schädelknochen. Sie gehört zu den unechten Gelenken. 

ZVK

 

Der ZENTRLE VENENKATHETER ist ein in eine grössere Körpervene eingeführter Katheter aus Kunststoff, über den man intravenös Medikamente und Infusionen zuführen, den zentralen Venendruck messen kann und den Pat künstlich ernähren kann.

Tubus

 

Ein TUBUS dient zur Beatmung und zur Sicherung der Atemwege. Ein ENDOTRACHEALTUBUS wird im Rahmen der oralen oder nasalen Intubation in die Luftröhre (Trachea) eingeführt, führt bis 2-3 cm vor die Carina und wir mit einem Cuff (Ballon) fixiert und Luftdicht abgeschlossen.

Mobilett

(mobile digitale Röntgensystem Flachdetektor) lässt sich in alle klinischen Bildgebungsprozesse direkt am Krankenbett integrieren. Egal ob auf der Bettenstation, der Intensivstation, in der  Notaufnahme, der Neugeborenen, Intensivstation oder im OP.

Étudier