SAP SD -SCM 600

Fragen zur Vorbereitung auf die SAP Zertifizierung

Fragen zur Vorbereitung auf die SAP Zertifizierung


I. K.
Diese Lernkarten vertiefen die Terminierung im SAP SD, insbesondere die Unterschiede zwischen Vorwärts- und Rückwärtsterminierung sowie die Berechnung von Lieferdaten durch das System. Sie erklären zentrale Begriffe wie Materialbereitstellungsdatum, Transportdispositionsdatum und Versandterminierung mit Fokus auf Organisationseinheiten wie Werk, Versandstelle und Verkaufsorganisation. Studierende und Praktiker profitieren von diesem Set, da es die komplexen Zusammenhänge der Versandabwicklung praxisnah aufbereitet und so die effiziente Steuerung von Lieferprozessen im SAP-Umfeld erleichtert.
Cartes-fiches
212
Utilisateurs
282
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
05.04.2013 / 16.04.2026

Cartes-fiches

Nenne die Auswirkungen vom Anlegen einer Faktura. (5)

 

  • Erzeugen des Buchhaltungsbeleges
  • Erzeugen weiterer Belege für das Rechnungswesen
  • Aktualisieren der Status in allen zugehörigen Vertriebsbelegen
  • Fortschreibungen im Vertriebsinformationssystem
  • Fortschreibung des Kreditkonto des Kunden

Nenne die verschiedenen Quellen für Daten, die in einen Kundenauftrag oder einen anderen Vertriebsbeleg übernommen werden können. (5)

  • Kundenstamm
  • Materialstamm
  • Kunden/ Materialinfosatz
  • Nachrichtenstammdaten
  • Konditionsstammdaten

Wozu dienen Konditionsstammdaten? Nenne 2 Beispiele

dienen der automatischen Preisfindung

BSP: Materialpreis, Kundenrabatt

Was sind Nachrichtenstammdaten?

 

Nachrichten sind Informationen, die über verschiedene Medien wie Mail, EDI oder Fax an den Kunden gesendet werden.
  • Ausdruck eines Angebots
  • Auftragsbestätigungen per EDI
  • Rechnungen per Fax.

Was sind Steuerungstabellen?

 

Diese Tabellen kann man im Customizing anlegen und pflegen. Abhängig von den Tabelleneinstellungen kann der Vorschlag von verschiedenen Daten in den Vertriebsbelegen gesteuert werden.

Welche Arten von Stammdaten gibt es in SAP Retail? (5)

  • Betrieb (Verteilzentren, Filialen) 
  • Geschäftspartner (Lieferanten, Kunden)
  • Artikel
  • Warengruppe
  • Konditionen

Was verbirgt sich in SAP Retail hinter der Organisationseinheit "Betrieb"?

 

  • bestandsführende und selbst disponierende Organisationseinheit.
  • Betrieb wird immer auch in seiner Funktion als Kunde (Debitor) abgebildet, weil für ihn aus zentraler Sicht Verkaufsfunktionen, wie z.B. die Erstellung von Lieferungen und Fakturen, durchgeführt werden. 
  • Ein Verteilzentrum ist zusätzlich Lieferant (Kreditor), da es auch eine Versorgungseinheit für andere Betriebe darstellt.

Wie kann der Vorschlag von verschiedenen Daten in den Vertriebsbelegen gesteuert werden? (BSP: ein vorhergehender Verkaufsbeleg soll als Datenquelle für einen anderen Verkaufsbeleg dienen)

durch Einstellung in der Steuerungstabelle

Wie lässt sich der Kundenstamm unterteilen? 

 

  1. Allgemeine Daten,
  2. Vertriebsbereichsdaten
  3. Buchungskreisdaten.
 

Was gilt für die allgemeinen Daten im Kundenstamm?

 

  • sind für den Vertrieb und die Buchhaltung relevant.
  • werden zentral (mandantenspezifisch) hinterlegt, um Datenredundanz zu vermeiden.
  • gelten für alle Organisationseinheiten innerhalb eines Mandanten.

Nenne Beispiele für allgemeine Daten im Kundenstamm

  • Adresse
  • Steuerungsdaten
  • Zahlungsverkehr
  • Marketing
  • Abladestellen
  • Exportdaten
  • Ansprechpartner

Welche Aussagen treffen für die allgemeinen Daten im Kundenstamm zu?

Aus welchen Registerkarten bestehen die Vertriebsbereichsdaten im Kundenstamm?

 

  • Verkauf
  • Versand
  • Fakturen
  • Partnerrollen

Wo kann man Partnerrollen zum Kundenstamm hinterlegen?

 

bei den Vertriebsbereichsdaten (in der Registerkarte Partnerrollen)

Nenne die obligatorischen Partnerrollen für die Kundenauftragsabwicklung

  • Auftraggeber
  • Warenempfänger
  • Regulierer
  • Rechnungsempfänger

Welche Partnerrollen gibt es?

  • Auftraggeber
  • Warenempfänger
  • Regulierernsprechpartner
  • Spediteur
  • Personal

Beschreibe die obligatorischen Partnerrollen bei der Kundenauftragsabwicklung!

 

  • Auftraggeber: erteilt den Auftrag.
  • Warenempfänger: erhält die Ware oder Dienstleistung.
  • Rechnungsempfänger: erhält die Rechnung für die Waren oder Dienstleistungen.
  • Regulierer: ist für die Bezahlung der Rechnung zuständig.

Welche Registerkarten gibt es bei  den Buchungskreisdaten im Kundenstamm?

 

  • Kontoführung
  • Zahlungsverkehr
  • Korrespondenz
  • Versicherung

Welche Auswirkungen hat es, wenn man die Stammdaten eines Kunden ändert, zu welchem bereits Vertriebsbelege im System existieren?

Keine! Solche Änderungen müssen nachträglich manuell in den Belegen durchgeführt werden

Ausnahme: Anschrift des Kunden wird in jedem Beleg immer aktuell gehalten.

Sie haben im Kundenstammsatz eine Sprache für die Kommunikation mit Ihrem Kunden gepflegt. Bedeutet dies, dass die Auftragsbestätigung für den Kunden in dieser Sprache ausgedruckt wird?

Ja. Der Sprachenschlüssel gibt unter anderem an, in welcher Sprache das System Druckausgaben erstellt.

Was ist der Unterschied zwischen der F4 und der F1 Hilfe in SAP? 

F1 Hilfe gibt Informationen zu dem Feld, wo Curser steht an. (Kontextbezogene Hinweise + technische Info zu Feld)

F4 Hilfe dient dazu, über Auswahllisten passende Eingabewerte für ein Feld zu finden

Hat die Änderung der Kundenstammdaten in einem Vertriebsdokument (zB. Änderung der Incoterms im Terminauftrag) Auswirkungen auf den Kundenstammsatz?

 

Nein. Die Daten werden aus dem Kundenstamm im Auftrag vorgeschlagen und können dort gegebenenfalls überschrieben werden.

Sie haben den neuen Kundenstammsatz nur für die Verkaufsorganisation 1000, Vertriebsweg 12 und Sparte 00 angelegt. Die Verkaufsorganisation 1020 möchte möglicherweise in Zukunft auch über den Vertriebsweg 12 und die Sparte 00 an diesen Kunden verkaufen. Was müssten Sie tun, damit das möglich ist?

 

Sie müssten die Vertriebsbereichsdaten des Kunden auch für diesen entsprechenden Vetriebsbereich mit der Verkaufsorganisation 1020 anlegen.

Haben Sie die Möglichkeit im Kundenstammsatz für unterschiedliche Buchungskreise unterschiedliche Adressen für den Auftraggeber zu pflegen?   Tipp: Ein Buchungskreis kann z. B. ein Unternehmen innerhalb eines Konzerns oder eine Tochterge-sellschaft sein

 

Nein. Die Adresse des Auftraggebers wird unabhängig von Organisationseinheiten verwaltet. (Es können verschiedene Warenempfänger zu einem Auftraggeber zugeordnet werden).

Nenne Bereiche, in die der Materialstamm unterteilt ist

 

  • Grunddaten,
  • Vertriebsdaten,
  • Einkaufsdaten,
  • Daten für Konstruktion,
  • Buchhaltung,
  • Kalkulation,
  • Lagerverwaltung usw.

Für welche Bereiche sind die Grunddaten im Materialstamm relevant und wie ist ihre Gültigkeit?

 

Sind für alle Bereiche relevant. Sie gelten für alle Organisationseinheiten innerhalb eines Mandanten.

Nenne Beispiele für Grunddaten im Materialstamm

  • Materialnummer
  • Materialkurztext
  • Basismengeneinheit 
  • Sparte...

Nenne Beispiele für Vertrieb-Verkaufsorganisationsdaten im Materialstamm. Wo sind sie gültig?

  • Auslieferungswerk
  • Warengruppe
  • Steuerklassifikation

Daten gelten jeweils für die Verkaufsorganisation und den Vertriebsweg

Nenne Beispiele für Vertrieb-Werksdaten im Materialstamm. Wo sind sie gültig?

  • Verfügbarkeitsprüfung
  • Transportgruppe
  • Ladegruppe

Daten sind innerhalb eines Auslieferungswerkes gültig

Welche Materialstammdaten gelten für die Verkaufsorganisation und den Vertriebsweg?

  • Vertrieb:VerkOrg1
  • Vertrieb: VerkOrg2
  • Vertriebstexte

Welche Materialstammdaten gelten für das Auslieferungswerk?

  • Vertrieb allg./Werksdaten 
  • Außenhandels-Exportdaten

Wofür steht die Materialart DIEN? Was ist hier besonders?

für Dienstleistungsmaterialien. Keine Bestandsführung!

Was bedeutet die Positionstypengruppe LEIS?

Leistung ohne Lieferung

  • keine Lieferung
  • Auftragsbezogene Fakturierung

Welche Materialarten sind in der SAP-Standardversion möglich?

 

  • Handelswaren (HAWA)
  • Nichtlagermaterial (NLAG)
  • Dienstleistungen (DIEN)
  • Verpackungsmaterial (VERP)

Was versteht man unter Spartenübergreifendem Verkauf?

 

Man hat die Möglichkeit in einem Auftrag mehrere Materialien mit unterschiedlichen Sparten (zB. Dienstleistung und Handelsware) zu erfassen

Was lässt sich beim Spartenübergreifenden Verkauf im Customizing steuern?

 

  1. ob für einen Auftrag mehrere Materialien mit unterschiedlichen Sparten erfasst werden können,
  2. wie das System (mit oder ohne Fehler- / Warnmeldung) reagieren soll,
  3. ob die Sparte auf der Positionsebene aus dem Materialstammsatz übernommen wird, oder ob die Sparte aus dem Belegkopf auch für die Position übernommen wird.

Was versteht man unter Spartenbezogenem Verkauf?

In einem Auftrag können nur Materialien der gleichen Sparte erfasst werden. 

Dies lässt sich abhängig von der Verkaufsbelegart im Customizing steuern

Welche Daten lassen sich  in der Kunden-Material-Info pflegen?

 

  • Querverweis von der Materialnummer des Kunden auf Ihre Materialnummer und die Materialbezeichnung des Kunden.
  • verschiedene Versanddaten zu diesem Kunden und Material (z. B. Liefertoleranzen, ob Teillieferungen akzeptiert werden, oder den Vorschlagswert eines Auslieferungswerks).

Angenommen zu einem Kunden und Material exisitiert ein Infosatz. Was passiert automatisch bei der Belegbearbeitung (Auftrag, Lieferung, etc...)? 

Die Vorschlagswerte aus der Kunden-Material-Info werden denen aus dem Kunden- oder Materialstamm vorgezogen.

Ist es möglich, im Kundenauftrag Positionen mit der Materialnummer des Kunden zu erfassen?

Ja, mit der Kunden Material- Info findet das System den zugehörigen Materialstamm.

Étudier