Safs

Fitnesstrainer

Fitnesstrainer


S. S.
Diese Lernkarten vertiefen anatomische und physiologische Grundlagen des Bewegungsapparats, insbesondere Aufbau, Funktion und Steuerung der Muskulatur sowie des Nervensystems. Im Fokus stehen Muskelfasertypen, Kontraktionsmechanismen, Gelenkbewegungen und die Rolle des Rumpfes bei Stabilität und Kraftübertragung. Ideal für Sportstudierende oder medizinische Fachkräfte, die fundiertes Wissen für Training, Therapie oder Rehabilitation benötigen.
Flashcards
59
Students
105
Language
German
Category
Sports
Level
Other
Created / Updated
24.02.2016 / 28.07.2026

Flashcards

Vegetatives Nervensystem

Es ist autonom. Seine Kerne und Ganglien liegen teils innerhalb und teils ausserhalb des ZNS.

Es steuert u.a die glatte Muskulatur des Verdauungstraktes und der Blutgefässe.

Es reguliert die Funktionen der inneren Organe, besorgt die Umstellung der Organfunktionen bei Beginn einer Belastung und stellt diese in der Erholungsphase wieder auf die Regeneration ein.

Durh die Vermittlung über das Hormonsystem beeinflusst u.a auch die Aktivität der Enzyme und damit den Stoffwechsel.

Das Hormonsystem

reguliert gemeinsam mit dem vegetativen Nervensystem die ktivität der Zellen, Organe und Organsysteme.

Es übermittelt seine chemishe Signale zum grossen Teil via Blutbahn an die Zielorgane.

Seien Botschaften können von allen zellen empfangen werden, die über die entsprehenden Hormon-Rezeptoren verfügen.

Stoffwechsel

Alle Zellen des Organismus benötigen für ihre Leistungen Energie.Grosse Energiemengen werden bei körperlicher Arbeit durh die Muskelfasern umgesetzt. Die Muskelfasern decken ihren Energiebedarf (wie alle Körperzellen) mit Hilfe des Energiestoffwechsels selbständig. Verantwortlich dafür sind die Enzyme, welche die biochemischen Reaktionen katalysieren.

 

Der Stoffwechsel ermöglicht auch die Anpassungen der Organismus an Belastungen: das subtile Gleichgewicht zwischen aufbauenden und abbauenden Prozessen in den Zellen und Geweben wird als Homöostase bezeichnet. Durch Trainingsreiz kommt es zu Störungendieses Gelichgewichts

Herz-Kreislauf-System

versorgt die Muskelfasern ( und alle anderen Organe) mit Sauerstoff sowie mit den Betriebs- und Baustoffen, mit Wasser, mit Elektrolyten, mit Vitaminen und mit den hormonellen Informationen.

Es entfernt die End-und Zwischenprodukte des Stoffwechsels und führt sie zur Wiederaufbereitung den Stoffwechselorganen ( z.b der Leber) oder zur Entsorgung den Ausscheidungsorgane (den Nieren) zu.

Lymphsystem

bildet neben dem Blutkreislauf ein zusätzliches Abflusssystem. Es nimmt im Gewebe Flüssigkeit und bestimmte Stoffe aus dem Extrazellulärraum auf und leitet sie in die Blutbahn zurück.

In die Lymphgefässe sind Lymphknoten eingebaut, die bestimmte Bestandteile zurückhalten und abbauen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Infektionsabwehr. Im Magen-Darm_trakt nimmt das Lymphsystem Fette auf.

Blut

Im Blut binden die roten Blutkörperchen die Atemgase. Sie transportieren den Sauerstoff zu den Muskelfasern und den anderen Körperzellen.

Das Blut übernimmt im Gewebe das Kohlendioxid, das als Stoffwechselendprodukt anfällt und transportiert es zu den Lungen. Neben den Atemgasen werden über die Blutbahn auch die Nährstoffe und andere Lebenswichtige Verbindungen transportiert:

die hormonellen Signale, die Zellen und Antikörper des Immunsystems, die Blutplättchen, die den Wundverschluss ermöglihen, sowie diverse Prdokte des Stoffwechsels.

Verdauungstrakt

Der Magen-Darm-Trakt dient der Aufnahme von Bau-und Betriebsstoffen, sowie von Wasse und anderen Substanzen, die für den Muskelstoffwehsel und für alle anderen biochemischen Prozesse im Organismus notwendig sind. (Mineralstoffe, Elektrolyte, Vitamine)

Frontalebene

liegt parallel zur Stirn und trennt den Körper in einen vorderen und einen hinteren Teil.

Medianebene

Sie teilt den Körper in zwei spiegelbildlich annähernd gleiche Hälften.

Transversalebene

Sie verläuft horizontal durch den Körper und teilt ihn in einen oberen und einen unteren Abschnitt

proximal

körpernah

distal

körperfern

radial

in Richtung Speiche gelegen

ulnar

In Richtung Elle gelegen

tibial

in Richtung Schienbein gelegen

fibular

in Richtung Wadenbein gelegen

dorsal

In bezug auf Hand, Fuss:

hand, Fussrückenseitig

palmar

in Richtung Hohlhand

plantar

in Richtung Fusssohle

Am Rumpf:

Medial

median

lateral

zur Medianebene hin

exakt in der Mitte angeordnet

seitlich, von der Medianebene weg

Am Rumpf:

kranial

superior

kopfwärts

oberhalb, über, höher

Am Rumpf:

kaudal

inferior

steisswärts

unterhalb, unter, tiefer

Am Rumpf:

dorsal / posterior

Ventral / anterior

 

rückwärts, hinten liegend / dito

bauchwärts, vorne liegend / dito

Flexion

Beugung eines oder mehrerer Gelenke

Extension

Streckung eines oder mehreren Gelenke

Anteversion

"Vorschwingen" Nah vorne führen einer Extremität

Retroversion

Rückwärtsführen einer Extremität

Zirkumduktion

kreisförmige Bewegungen eines Gelenkes

Die Bedeutung der Faseranordnung

Vergleicht man die Kraft eines gefiederten Muskels mit der eines Spindelförmigen, so stellt man fest, das der gefiederte, obwohl er äusserlich nicht grösser wirkt, bedeutend stärker ist.

Im gefiederten Muskel können mehr Fasern an der Sehne angreifen und damit ihre Kraft auf den Knochen übertragen;

Die Kraftentfaltung eines Muskels wird von seiner Faseranzahl bestimmt

 

Gefiederte Muskeln

Sind Kraftmuskeln ( z.b Oberschenkelmuskel, Schollenmuskel)

Will man die potentielle Kraft eines Muskels abschätzen, muss man den Beitrag aller beteiligten Muskelfasern erfassen. Dazu bildet man die Summe aller Muskelfaserquerschnitte.

Der anatomische Querschnitt misst man an der dicksten Stelle des Muskelbauches

Spindelförmiger Muskel

Schnelligkeitsmuskel. Sie sitzen im Körper dort, wo ausladende und schnelle Bewegungen ausgeführt werden( z.b Trizeps, Bizeps, Schneidermuskel)

Beim Spindelförmigen Muskel fallen anatomischer und physiologischer Querschnitt zusammen. Durch diese Faseranordnung wird die Verkürzung der Einzelfaser (ca. 50%) voll für die Verkürzung des ganzen Muskels wirksam.

Ein Spindelförmiger M kann sich daher in seiner Länge mehr verkürzen als ein gefiederter.

Fasertypen des Skelettmuskels

Sie unterscheiden sich.....?

Der menschliche Skelettmuskel setzt sich aus unterschiedlichen Fasertypen zusammen.

Sie unterscheiden sich an Enzymen für die Energiebereitstellung, im Aufbau der Myosinfilamente und in der Art der nervösen Steuerung.

Wie zeichen sich die ST-Fasern (langsame fasern) aus?

(rote Muskelfasern)

- langsame Kontraktionsgeschwindigkeit

- aeroben Stoffwechsel

- grosse Ermüdungsresistenz

Wie zeichen sich die FT-Fasern aus?

(weisse Muskelfasern)

- schnelle Kontraktionsgeschwindigkeit

- grosse Kraftentwicklung

Was bedeutet spinale Sensomotorik?

In den Glenkkapseln, Sehnen und muskeln befinden sich empfindliche Sensoren. Dieseinformieren das ZNS über unsere Stellung im Raum sowie über die Bewegung der Körperposition.

Das ZNS gibt die notwendigen Bewegungsbefehle an den Stütz und Bewegungsaparat weiter für die Erhaltung des Gleichgewichts. Das verläuft auf einer unbewussten Ebene.

Ziel des Sensomotorischen Trainings?

Die verbesserung Tiefensensibilität und die Stabilisierung der Gelenkfunktionen.

Ständiges wiederholen führt dazu, das die bewusste Steuerung einer Bewegung im Gehirn programmiert wird.

Gerader Bauchmuskel ( M.rectus abdominis)

U

A

F

U: 5 - 7 Rippe, Schwertfortsatz des Brustbeins

A: Schambein, Symphyse

F: - Becken fixiert: Einrollen des Rumpfes

- Rumpf fixiert: Becken aufrichten, aufheben der Lendenlordose

- Bauchpresse

Äusserer schräger Bauchmuskel ( m, obliquus externus abdominis)

U

A

F

U: 5 - 12 Rippe, Schwertfortsatz des Brustbeines

A: Beckenkamm, Rectusscheide

F: Beidseitige Kontraktion:

- Einrollen des Rumpfes

- Aufrichten des Beckens

- Bauchpresse

Einseitige Kontraktion:

- Drehung des Rumpfes zur gegenseite

Innerer schräger Bauchmuskel ( M. obliquus internus abdominis)

U

A

F

U: Beckenkamm, Lumbalaponeurose

A: untere Rippen, Rectusscheide

F: Beidseitige Kontraktion:

- Einrollen des Rumpfes

- Aufrichten des Beckens

- Bauchpresse

Einseitige Kontraktion:

- Drehung des Rumpfes zur gleichen Seite

- Seitneigen des Rumpfes

Querer Bauchmuskel ( M.transversus abdominis)

U

A

F

U: Innenseite der 6 unteren Rippen, Lumbalaponeurose, Beckenkamm

A: Rectusscheide

F: - Bilden der Taille

- Bauchbresse

Study