SAE Offline Rendering

Kapitel 11 Offline Rendering

Kapitel 11 Offline Rendering


Rui Bosei
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen des Offline-Renderings und eignen sich für den mittleren Schulbereich. Sie behandeln Themen wie Sampling, Anti-Aliasing, Color Mapping und Linear Workflow, die für das Verständnis der Bildverarbeitung und -optimierung essenziell sind. Zudem werden spezifische Techniken wie IES Lights, Caustics, Final Gather und Global Illumination erklärt, die für realistische Licht- und Schatteneffekte in 3D-Szenen sorgen. Diese Karteikarten sind ideal für angehende 3D-Artists und Designer, die ihre Fähigkeiten im Offline-Rendering verbessern möchten, um hochwertige und detailreiche Bilder zu erstellen.
Flashcards
46
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Created / Updated
19.05.2014 / 28.09.2014

Flashcards

Caustics

Caustics sind Lichteffekte, welche von spiegelnden Objekten verursacht werden. Hierbei wird zwischen zwei Typen unterschieden. Als erstes gibt es die refracted caustics (Diakaustik), welche entstehen wenn Licht gebogen wird, weil es in ein transparentes oder halb transparentes Objekt bzw. Volumen eindringt. Als zweites gibt es die reflected caustics (Katakaustik). Diese werden verursacht, wenn Licht durch ein transparentes oder halb transparentes Objekt bzw. Volumen reflektiert wird.

IES Lights

IES Lights (IES: Illuminating Engineering Society) sind Leuchtquellen, welche photometrische Daten im IES / ASCII Format enthalten können (ähnlich wie Photometric Lights). Die IES Lights sind ein ein Bestandteil von Autodesk 3Ds Max und sind dort vor allem für Architektur Visualisierungen gedacht.

Linear Workflow

Der Linear Workflow ist eine Arbeitsweise, welche sicher stellen soll, dass man die echten Farbwerte des gesamten Materials, innerhalb eines Projektes, erhalten kann. Dies kommt daher, weil beinahe jeder Monitor eine Gammakorrektur auf die verwendeten Bilder rechnet, welche anschliessend beim Rendern nicht ausgeglichen werden. Zusätzlich gibt es Programme, die selbst auch eine Gammakorrektur anwenden. Dies führt schlussendlich dazu, dass das Bildmaterial zu dunkel oder zu hell erscheint.

Color Mapping

Color Mapping auch genannt tone mapping, wird verwendet um zusätzliche Farbinformationen eines Bildes zu speichern. Manchmal gibt es Bilder, die mehr Informationen enthalten, als ein Bildschirm wiedergeben kann. Deshalb können diese Informationen in Color Mappings gespeichert werden.

Anti-Aliasing

Anti-Aliasing (AA) (Deutsch: Kantenglättung) auch Filtering genannt, wird in Computergrafiken verwendet, um die Kanten zu verfeinern. Das Anti-Aliasing ist notwendig, wegen dem begrenzt aufgelöstem Pixelraster in einem Rendering. Ohne Anti-Aliasing können Artefakte wie der Alias-Effekt oder der Treppeneffekt entstehen.

Sampling

Sampling wird verwendet um die Anzahl an Abtastungen pro Pixel zu definieren. Je höher die Abtastrate, desto weicher erscheint das Bild. Es wirkt so als ob man eine höhere Auflösung eingestellt hat, ohne diese wirklich zu haben. Allerdings wirkt sich dies stark auf die Renderingzeit aus. Ohne Sampling sieht man auf dem gerenderten Bild oft Flecken, welche wie eine Ansammlung kleiner Punkte aussehen. Am ehesten könnte man den Effekt als Noise beschreiben.