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P. S.
Diese Karteikarten bieten einen Einblick in die Grundlagen der Finanzbuchhaltung und des betrieblichen Rechnungswesens auf Mittelschulniveau. Sie behandeln Themen wie Bilanzierung, Bewertung von Vermögenswerten, Liquiditätsgrade, Kostenartenrechnung, und verschiedene Rechnungslegungsprinzipien. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Schüler und Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich Finanzen vorbereiten, da sie wichtige Konzepte und Formeln vermitteln, die für das Verständnis der Finanzberichterstattung und Kostenkontrolle entscheidend sind.
Karten
42
Lernende
18
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
29.10.2013 / 05.01.2026

Lernkarten

Die allgemeinen Rechnungslegungsvorschriften findet man wo?

OR 957 - 963

Die Vorschriften für die aktienrechtliche Rechnungslegung (AG) findet man wo?

OR 662 - 670

Anschaffungswert =

Wert, zu dem ein Gut angeschafft wurde.

Herstellungswert =

Wertverzehr, der bei eigener Herstellung anfällt.

Markt-, Tages-. Kurswert =

Aktueller Wert auf dem (Beschaffungs-) Markt.

Verkaufswert, Veräusserungswert =

Wert, zu dem ein Gut, eine Leistung effektiv verkauft wird.

Verkehrswert =

Möglicher (Verkaufs-) Wert auf dem (Absatz-) Markt.

Liquidationswert =

Wert bei Verkauf unter Zeitdruck.

Buchwert, Bilanzwert =

Wert, der im Bestandeskonto bzw. in der Bilanz erscheint.

Ertragswert =

Wert eines Postens, der aus seinem Ertrag berechnet wird.

Bewertung nach OR 960 Einzelunternehmung.

Die Aktiven dürfen höchstens zum Kurswert eingesetzt werden. Eine tiefere Bewertung ist jedoch auch zulässig.

Bewertung nach OR 665 AG, Gmbh

Es ist immer der Tiefere Wert anzugeben. Ob dies jetzt Kurswert oder Anschaffungswert ist, ist egal. Noch Tiefere Bewertungen sind auch möglich

Für AG's ist dies strenger, weil die man Gläubiger schützen will.

Prinzip der Unternehmensfortführung oder Going-Conzern Prinzip

Das Unternehmen darf bei der Bewertung davon ausgehen, dass es für unbefristete Zeit weitergeführt wird.

Stetigkeitsprinzip

Die Bewertungs-Methoden sollen über Jahre hinweg gleich bleiben, damit die Jahresabschlüsse vergleichbar sind.

Vorsichtsprinzip

Das unternehmen darf sich nicht reicher darstellen als es ist. Im zweifelsfall ärmer!

Realisationsprinzip

Gewinne dürfen erst dann verbucht werden, wenn sie erzielt / realisiert werden

Imparitätsprinzip

Ungleichbehandlung von Chancen und Risiken.

Nicht realisierte Gewinne dürfen nicht erfasst werden.

Nicht realisierte, aber erkennbare Verluste sowie Risiken müssen dagegen erfasst werden (Abschr, WB, Rückstellungen)

Niederstwertprinzip

Anschaffungswert mit Kurswert miteinander vergleichen. Es muss das tiefere gewählt werden.

"lower of cost or market"

Externe Rechnugslegung

FiBu

inkl. Stille Reservern

Wie werden Stille Reserven gebildet?

Unterbewertung von Aktiven

Überbewertung von Passiven

Wie kann ein Verlust in der externen Rechnungslegung in ein Gewinn verändert werden?

Durch das auflösen der Stillen Reserven kann ein Gewinn erreicht werden.

Finanzielles Rechnungswesen FiBu

Dokumentation der Vermögens-, Fianz-, und Ertragslage mit Inventar, Bilanz  und Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung

Gesetzliche Grundlagen

Gegenstand der Rechnung ist das gesamte Unternehmen

Betriebliches Rechnungswesen BeBu

Bereitstellung detaillierter Führungsinformationen Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger

Fast keine gesetzlichen Bestimmungen

Gegenstand der Rechnung ist die Betriebliche Leistungserstellung

Direkte Kosten

Können direkt oder einzeln einem Kostenträger belastet werden.

Einzelkosten

Indirekte Kosten

Fallen auf mehrere Kostenträger

Gemeinkosten

Nur indirekt oder über Umlageschlüssel auf Kostenträger zu bekommen

Zuschlagskalkulation =

Vollkostenrechnung

Konten FiBu/BeBu

Aufwand/Ertrag Kosten/Leistungen

Abschreibungsaufwand

Zinsen

Unternehmerlohn

Kalkulatorische Abschreibungen

Kalkulatorische Zinsen

Kalkulatorischer Unternehmerlohn

Kostenartenrechnung=

Ermittlung der effektiv für die betriebliche Leistungserstellung entstandenen Kosten

Kostenstellenrechnung=

Zuordnung der Gemeinkosten auf die Abteilungen und Betriebsstellen wo sie entstanden sind.

Kostenträgerrechnung=

Zuteilung sämtlicher Kosten  auf die Kostenträger

Die Differenz zum Nettoerlös des Kostenträgers ergibt den Erfolg

Herstellkosten=

Summe aus den gesamten Material- und Fertigungskosten

Selbstkosten=

Summe aus Herstellkosten und V. u. V.  Gemeinkosten

V u V Verwaltungs und Vertriebs

Geldflussrechnung Stufe 1 direkt=

Cashflow / Geschäftstätigkeit / Innenfinanzierung

Zahlungseingänge, Zahlungen an Lieferanten, Löhne, übr. Betr. A, Gewinn, Abschreibungen, Rückstellungen

 

Geldflussrechnung Stufe 2 direkt=

=Free Cashflow

Investitionsbereich, Anlagevermögen

Barkauf Einrichtungen, Barkauf Fahrzeuge, Barverkauf Fahrzeuge,

Geldflussrechnung Stufe 3 direkt=

=Geld zu/abfluss aus Finanzierungstätigkeit

Dividendenzahlungen, Rückzahlungen Hypothek, Aktienkapitalerhöhung, Darlehen

Cashflow indirekt=

 

 

(Geldunwirksam)

Gewinn, Abschreibungen, WaA, - Zunahme Deb, +Zunahme Kred

Geldflussrechnung allgemein

Dritte Jahresrechnung, Ursachenrechnung, direkt oder indirekt gibt aufschluss über Liquiditätsentwicklung, Investierungsvorgänge und Finanzierungsmassnahmen.

Liquiditätsgrad 1

FlüssigeMittel x 100 / kurzfr. Fremdkapital\(Flüssige Mittel * 100 \over kurzfr. Fremdkapital\)

Liquiditätsgrad 2

\((Flüssige Mittel + Forderungen) * 100 \over kurzfr. Fremdkapital\)

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