RIT

Vorbereitung-Schuelprüfung

Vorbereitung-Schuelprüfung


B. B.
Diese Lernkarten behandeln die Planung und Installation von Telekommunikationsanlagen im universitären Kontext. Sie konzentrieren sich auf Aspekte wie die Verlegung von Kabeln, die Installation von Verteiler und die Einhaltung von Richtlinien für Hausverteilanlagen. Besonders relevant sind Themen wie die maximale Dämpfung, Pegelunterschiede und die Kompatibilität mit verschiedenen Netzkonzepten. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachleute in der Elektrotechnik, die sich mit der technischen Erschliessung und den Normen für Telekommunikationsanlagen vertraut machen möchten.
Flashcards
188
Students
4
Language
German
Level
University
Created / Updated
25.01.2016 / 27.10.2016

Cartes-fiches

74. Welche Aufgabe hat der Etagenverteiler (EV)?

74. Der Etagenverteiler bildet den Sammelpunkt der installierten Kabel eines oder mehrere Stockwerke oder eines Gebäudedetails.

75. Worauf ist bei der Dimensionierung des Etagenverteilers zu achten?

75. Genügend Verbindungen zum Gebäudeverteiler vorsehen. Genügend Platz für aktive Komponenten vorsehen.

76. Worauf ist bei der Verwendung eines Aussenverteilers (AUV) zu achten?

76. Es sind geeignete Überspannungsschutzmassnahmen einzubauen. RIT Register 3, ziffer 2.4.2b

77. Wie sind Verbindungskabel zwischen dem Gebäudeverteiler und dem Aussenverteiler, an diesem aufzuschalten?

77. Kabel sind an die entsprechenden Elementen der Trennvorrichtung anzuschliessen.

78. Was ist ein Durchschaltverteiler (DV)?

78. Durchschaltverteiler dienen zur Verbindungen von Installationskabeln zu dem Gebäude- resp. Aussenverteiler.

79. Dürfen in Durchschaltverteiler Rangierungen gemacht werden?

79. Durchschaltverteiler enthalten normalerweise keine Rangierungen.

80. Welche Aufgabe hat der Zwischenverteiler (ZV)?

80. Er dient zu Feinverteilung in den Stockwerken oder einem Gebäudeteil.

81. Welcher Verteiler ist bei der universellen Gebäudeverkabelung einzusetzen?

81. Ein Etagenverteiler an Stelle eines Zwischenverteilers.

82. Wie sind Anschluss-Zwischenverteiler anzuordnen?

82. In den verschiedenen Stockwerken übereinander und durch Ausgleichsrohre oder –Kanäle miteinander zu verbinden.

83. Wo sind Zwischenverteiler in Hotels- und Krankenhäuser zu platzieren?

83. In Korridoren, Zwischen Podesten und Treppenhäusern.

84. Nach welchen Kriterien wird die Verlegungsart von Leitungen gewählt?

84. Die Verlegungsart ist der zu erwartenden mechanischen Beanspruchung und der Korrosionsgefährdung zu wählen.

85. Welche Installationssysteme sollten in Büro- und Geschäftshäusern gewählt werden?

85. Trasses, Kanäle und Leitungsschächte. Rohre sollten vermieden werden.

86. Wie sind Installationssysteme zu verlegen?

86. Es dürfen keine scharfen Kanten und Stossstellen entstehen, die Kabel und Drähte beschädigen können.

87. Worauf ist zu achten, wenn ein Kanal für Niederspannungs- und Inhouse-Leitungen verwendet wird?

87. Übersichtliche Anordnung, Trennung zwischen Niederspannungs- und Inhouse-Leitungen.

88. Wie kann die Trennung der Inhouse-Leitungen zu den Niederspannungsleitungen in einem Kanal gemacht werden?

88. Unabhängiges Installationsrohr, geschlossener Kanal oder Kanalteil

89. Dürfen Drähte offen in einem Installationskanal verlegt werden?

89. Installationsdrähte dürfen offen in separate Abteile eines Kanals eingezogen werden, sofern diese auf der ganzen Länge zugänglich sind.

90. Nach welchen Kriterien sind Installationsrohre zu wählen?

90. Es gelten die gleichen Kriterien wie in der NIN 5.2.1.3.4 Tabelle ‘‘Anwendung der Rohrarten‘‘

91. Welches sind die wichtigsten Kriterien für die Auswahl der Rohrart?

91. Raumart, Verlegungsart, mechanische Beanspruchung

92. Wie hat die Verlegung von Rohren zu erfolgen?

92. Rohre sind so zu verlegen, dass Drähte und Kabel leicht eingezogen werden können und jederzeit ausgewechselt werden können. Dimensionierung NIN 5.2.1.3.5 Bemessung der Rohre

93. Wie gross muss die Reserve sein bei neuen Rohranlagen?

93. Mindestens 50% für Erweiterungen

94. Wie sind mehrere Kabel zu verlegen?

94. geordnet, bei Anhäufung Übersicht nicht verloren geht

95. Worauf ist bei der Installation von Kabeln zu achten?

95. Einhaltung minimaler Biegeradien gemäss Herstellerangaben

96. Warum muss bei der Verlegung von Kabeln grösste Vorsicht geboten werden?

96. Zur Bewahrung der Übertragungsqualität

97. Wie sind Kabel zu verbinden?

97. geeignete Verbindungstechnik, jederzeit zugänglich, die Lage ist zu dokumentieren

98. Worauf ist bei der Verlegung von Kabeln in das Erdreich zu achten?

98. Die Kennzeichnung, Verlegtiefe, Kreuzungen mit anderen Leitungen, Hinweise der Hersteller

99. Wo findet man Verordnungen über die Verlegung von Leitungen in das Erdreich?

99. In der Leitungsverordnung LeV

100. Wo hat die Verbindung von Hängekabel für den Anschluss von Telefonapparaten in Aufzugsanlagen zu erfolgen?

100. Die Verbindung zur Inhouse-Installation hat ausserhalb an einer gut zugänglichen Stelle, des Liftschachtes zu erfolgen.

101. Welche Vorkehrung muss bei der Installation von Luftkabeln zur Verbindung von Gebäuden gemacht werden?

101. Unmittelbar bei der Eintrittsstelle in das Gebäude ist ein Überspannungsschutz einzubauen. Das Trageseil und die metallenen Kabelschirme sind beidseitig mit Überspannungsableitern direkt zu erden.

102. Welche Stecksysteme sind für Kommunikationsanlagen zu verwenden?

102. Stecksysteme entsprechend dem Stand der Technik, wobei normierte Stecksysteme verwendet werden sollen.

103. Worauf ist bei der Beschaltung von Stecksysteme zu achten?

103. Belegung nach den Normen, Beachtung der Montageanleitungen des Herstellers

104. Können Netzbetreiber und Hersteller Weisungen zu den Stecksystemen erlassen?

104. Ja, insbesondere betreffend Netzabschluss und Dämpfungsanpassungen.

1. Wie sind Telekommunikationsanlagen gemäss Schwachstromverordnung zu erstellen?

1. Nach den anerkannten Regeln der Technik.

2. Was muss bei der Installation von Telekommunikationsanlagen sichergestellt werden?

2. Personenschutz, Sachenschutz, keine gegenseitige Beeinflussung mit anderen Anlagen

3. Wie sind Telekommunikationsanlagen bezüglich des Personenschutzes zu erstellen?

3. Personen sind vor dem elektrischen Schlag zu schützen, sowohl gegen direktes und indirektes Berühren.

4. Wie sind Telekommunikationsanlagen bezüglich des Sachschutzes zu erstellen?

4. Telekommunikationsanlagen sind so zu erstellen, dass sie insbesondere auch bei atmosphärischen Überspannungen keine Brände oder Explosionen auslösen können.

5. Wie sind Telekommunikationsanlagen betreffend Schutz vor Störungen zu erstellen?

5. Telekommunikationsanlagen sind so zu erstellen, dass sie andere Anlagen nicht stören und selbst nicht gestört werden.

6. Wie können Telekommunikationsanlagen vor Schäden durch atmosphärische Überspannungen geschützt werden?

6. durch den Potentialausgleich, durch die Kabelführung

7. Was versteht man unter der Abkürzung EMV?

7. Elektro – Magnetische – Verträglichkeit

8. Wie kann der EMV Schutz bei komplexen Telekommunikationsanlagen erreicht werden?

gschirmti kabel, art vo dä verlegig, stromversorgig (wenn möglich TN-S), erdung, überspannungschutz

9. Muss das EMV – und Erdungskonzept dokumentiert werden?

9. Die getroffenen Massnahmen sind zu dokumentieren

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