Rippen

Rippen und ihre Verbindungen

Rippen und ihre Verbindungen


T. H.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über die Anatomie und Funktionen der Rippen, einschließlich ihrer Struktur, Gelenke und Verbindungen. Sie decken Themen wie den Verlauf der Rippen, ihre Krümmungen und spezifische Merkmale einzelner Rippen ab. Ideal für Schüler, die sich mit der menschlichen Anatomie vertraut machen möchten, um ein besseres Verständnis der Brustkorbstruktur und ihrer Bewegungen zu erlangen.
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Allemand
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Devinettes
Créé / Mis à jour
24.11.2016 / 04.12.2016

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Rippen

Unterteilung, Benennung und ihre Verbindungen

1-7 Rippe = Costa verae = echte Rippen

            -  direkte Verbindung zu Bws und

            -  direkte Verbindung mit Sternum

8-10 Rippe = Costa spuriae = falsche Rippen

            -  mit Bws verbunden

            -  über Knorpel mit Sternum verbunden

11+12 Rippe = Costae fluctuantes = freie Rippen

            -  freie Rippen, nur mit Bws verbunden

            -  8-12 bilden den unteren Rand des Brustkorbs

            -  häufig (2/3 der Fälle)  endet auch die Rippe 10 frei

Winkel an Rippen

1)  Angulus costae posterior

2)  Angulus costae anterior

Länge der Rippen

  • Die Länge nimmt von der 1. bis 7. Rippe zu
  • Ab der 7. Rippe nimmt die Länge der Rippe zunehmend wieder ab
  • 7. Rippe ist am längsten und bricht am häufigsten
  • Die 12 Rippe und 1. Rippe sind wieder die kürzesten

Biegbarkeit

  • eine Rippe ist dünn  => sie ist biegbar, verwringbar
  • mittlere Rippen haben die größte Biegetoleranz

Besonderheiten Rippe 1

  • kleinste Rippe
  • liegt sehr versteckt, klebt an Achse WS
  • liegt völlig unter Muskeln und Aponeurosen: M. trapezius, M. scalenus
  • ist hinten von Proc. transversus überdeckt
  • ist vorne vom Os clavicula bedeckt
  • In ihrem Innenraum befindet sich die Pleuraspitze
  • auf der Pleuraspitze liegt das Ganglion stellatum (Nervenplexus)

Rippenverlauf

 posteriore Teil, direkt neben der WS:           Verlauf nach:    post - lat

2)  posteriore Teil, etwas lateraler der WS:  Verlauf nach:    post - lat - caud

3)  laterale Teil:                                              Verlauf nach:    ante - caud

4)  anteriore Teil

                       -  Costae 1-3:                         Verlauf nach    med – caud

                       -  Costae 4:                transversal

                        -  Costae 5-10:           Verlauf nach    med – cran

  • ab der 8. Rippe bindet sich der Knorpel der Rippe nicht an das Sternum sondern an ihre Rippennachbarn

Rippenverlauf anterior (Sternum)

  • die obersten 3 Rippen steigen gegen das Sternum etwas ab
  • die 4. Rippe verläuft am Sternum horizontal
  • die unteren Rippen steigen gegen das Sternum auf
  • ab der 8. Rippe bindet sich der Knorpel der Rippe nicht an das Sternum sondern an ihre Rippennachbarn

Krümmungen der Rippe

  1) Koncavität

                       die Costae sind concav hin zur Körpermitte

  2)  S-Form (besonders deutlich ab Costae 5)

                       betrachtet man den Unterrand der Rippen von lateral, so zeigt sich:

posterior:  eine Konkavität (weil die Rippe lateral der WS absteigt)

anterior:    eine Konvexität (weil die Rippen ab Costae 5 zum Sternum

      aufsteigen)

 3) Verwringung:

          die Fläche der Rippe, die an der WS nach caudal zeigt, zeigt am Sternum nach cranial

          Fläche:             hinten nach:   caudal xxx  lateral x

                                   Mitte nach:     lateral

                                   vorne nach:    cranial xxx  ventral x

dorsale Gelenkverbindung der Rippen

Die Rippen 1-10 sind mit 2 Gelenken mit der WS verbunden:

1)  Art. capitis costae

2)  Art. costotransversarium

Die Rippen 11+12 sind mit 1 Gelenk mit der WS verbunden:

1)  Art. capitis costae

dorsale Gelenkpartner der Rippen

Rippe 1 articuliert mit

-  1 Wirbelkörper (Th1)

            -  Proc. transversus desselben Wirbels

Rippe 2-10 articulieren mit

-  2 Wirbelkörpern

-  Proc. transversus des unteren Wirbels

Rippe 11-12 articulieren mit

-  1 Wirbelkörper

Gelenkpartner Art. capitis costae

Art. capitis costae wird gebildet bei der Rippe 1 aus:

  • Capitis costae
  • Fovea costalis superior

Art. capitis costae wird gebildet bei den Rippen 2-10 aus:

  • Capitis costae
  • Fovea costalis inferior (des oberen Wirbels)
  • Fovea costalis superior (des unteren Wirbels)

Art. capitis costae wird gebildet bei der Rippe 11-12 aus:

  • Capitis costae
  • Fovea costalis superior

Capitis costae

Gelenkfacetten

Band

  • Gelenkfacetten des Capitis costae stehen in stumpfen Winkel zueinander => artikulieren genau mit den Fovea der WK‘s (Prinzip Dreieck)
  • Lig. capitis costae intraartikulare entspringt am Rippenkopf und inseriert in die Bandscheibe => teilt Gelenk in untere und obere Kammer

Fovea costalis superior, re + li

  • schaut nach:    cranial  +  lateral
  • koncav in ante-post Richtung
  • flach + konvex in cran-caud Richtung
  • bildet mit der unteren darüber eine Kuppel
  • besonders vorne + unten kleinen knöchernen Rand

Fovea costalis inferior, re + li

  • am unteren hinteren Winkel, lateral des Wk
  • dreieckig
  • relativ eben
  • schaut nach:    caudal  +  lateral
  • bildet mit der oberen des Wk darunter eine Kuppel
  • Th 10-12 hat keine costale Gelenkfläche inferior => weniger Einfluss der Rippen auf den Bereich Th10-12

Art. costotransversaria

  • ist ein echtes Gelenk mit Kapsel
  •  beide artikulierenden Flächen sind oval
  •  Gelenk wird durch 3 Ligamente verstärkt
  • Th 11 +12 besitzen keine Art. costotransversaria

Fovea costalis proc. Transversalis

  • kleine Gelenkfacette
  • relativ eben
  • schaut nach: lateral  +  anterior
  • je tiefer Bws, desto mehr nach: lateral  +  anterior  +  cranial
  • ist biconcav
  • von kleinem knöchernem Rand umgeben

Intercostalraum

  • Die Intercostalräume sind vorne auf Höhe der Knorpelknochengrenze am breitesten
  • nach caudal werden die Rippenzwischenräume immer enger
  • sie sind ausgefüllt von Membranen, Muskeln, Nerven, Arterien und Venen

Sulcus costae

  • gelegen an der Innenseite  des unterer Rands
  • da drin verlaufen:

                       1)        N. intercostalis

                       2)        A. intercostalis

                       3)        V. intercostalis

Sternum Entwicklung

  • im 2. Monat fötal aus 2 Teilen, längs
  • im 6. Monat fötal aus 6 Teilen, quer
  • bei Erwachsenem aus 3 Teilen
    •   Manubrium
    •   Corpus
    •   Proc. xiphoideus
  • am längsten mobil bleibt das Gelenk zwischen Manubrium und Corpus

 

Processus xiphoideus

  • Ansatz des Diaphragma auf der posterioren Seite
  • Ansatz des M. rectus abdominus aus der anterioren Seite

Chondro costale Gelenk

  • hat Form eines Konus
  • Rippe concav, Knorpel konvex
  • oval, in cran caud Richtung
  • keine Rot möglich, weil oval
  • Bewegung:
    • oben unten
    • ante post
    • Komp Dekomp

Chondro sternale Gelenk

  • hat Gelenkkapsel
  • hat eine Winkelform
  • Sternum concav
  • keine Rot möglich
  • Bewegungen:            -   Komp Dekomp

-   Gleiten ante post

-    cran caud

Chondro sternale Gelenk

  • hat Gelenkkapsel
  • hat eine Winkelform
  • Sternum concav
  • keine Rot möglich
  • Bewegungen:            -   Komp Dekomp

-   Gleiten ante post

-    cran caud

Chondro sternale Gelenk

  • klein und koncav
  • hat eine Kapsel
  • Gelenkfacette der Rippe 2 liegt genau zwischen Manubrium und Sternum
  • Die Kapsel ist verbunden mit dem Periost des Sternums und bindegewebige Lig zum Knorpel
  • Die Kapsel wird verstärkt von Ligamenten zwischen Sternum und Knorpel
  • je weiter caudal, umso kleiner der Abstand zwischen den Gelenkfacetten  => cranial besser zu tasten

für das Chondro-sternale und das Chondro-costale-Gelenk gilt:

  • bei Einatmung findet eine Torsion des Knorpels statt, weil in beiden Gelenken keine Rot möglich ist
  • Energie des Einatmens wird dabei gespeichert
  • Ausatmung: Knorpel dreht selber in seine Anfangsposition zurück = passiver Vorgang

Achse der Costo-transversal-Gelenke

  • untere Rippen: Achse sehr saggital

                       => transversale Durchmesser vergrößert sich bei Rippenhebung

                       => untere Rippen gehen bei Einatmung mehr nach lateral

  • obere Rippen: Achse sehr transversal

                       => saggitale Durchmesser vergrößert sich bei Rippenhebung

                       => obere Rippen gehen bei Einatmung mehr nach anterior

Wirkelsäulenbewegung bei der Einatmung:

  • Hws               =>        Flex
  • Bws               =>        Ext
  • LWS               =>        Flex
  • Sacrum          =>        Flex

Étudier