Rettungsdiensttechnik1 - Hörmann

Einfach mal alles, was er so als wichtig betitelte!

Einfach mal alles, was er so als wichtig betitelte!


Philipp Pijl
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Rettungsdiensttechnik auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie DIN-Normen, Rettungsfahrzeuge, Notarztzubringung und Einsatzarten ab, wobei der Fokus auf praktischen Anwendungen und rechtlichen Rahmenbedingungen liegt. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachkräfte im Rettungsdienst, die sich mit den technischen und organisatorischen Aspekten des Notfallmanagements vertraut machen möchten.
Karten
75
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.01.2013 / 21.04.2016

Flashcards

Aufgabe eines NEF

  • Notarztzubringer
  • verfügt über zusätzliche medizinische Ausstattung
  • kann auch ohne RTW arbeiten, jedoch nicht transportieren

Besondere Ausstattungsmerkmale eines BNAW

  • Säuglingsgerechte medizinische Ausstattung
  • Inkubator
  • Neonataloge als Notarzt
  • Kinderkrankenschwester/pfleger

Alarmierung über Funkmeldeempfänger

Arten?

Was für Melder gibt es?

  • Digital, Selektiv, Text/Numnerik

 

  • DME
    • Digitaler Meldeempfänger (übermittelt Text, verschlüsselbar)
  • FME
    • Funkmeldeempfänger

Statusmeldungen 1-9 mit Bedeutung

1: einsatzbereit auf Funk

2: einsatzbereit an der Wache

3: Einsatz aufgenommen/Auf Anfahrt

4: Am Einsatzort angekommen

5: Sprechwunsch

6: nicht einsatzbereit

7: Patient aufgenommen (a.d.W. ins Krankenhaus)

8: am Transportziel

9: Notarzt aufgenommen/dringender Sprechwunsch

- hängt von Leitstellenbereich ab!

GPS-Tracking von Einsatzfahrzeugen

- sinnvoll?

- Arbeitsrechtlich?

  • Einsatzttaktisch sehr sinnvoll, der Disponent kann der RTW Besatzung helfen/ den nächst stehenden RTW alarmieren
  • Arbeitsrechtlich: nicht legitim!

Grauzone wann noch einsatztaktisch und wann überwachend!

Was ist e-Call?

  • Noch ist e-call nicht einsatzbereit
  • Es ist ein system der Verkehrstelematik
  • Das Fahrzeug soll, sofern der Insasse nichtmehr dazu in der Lage ist, selbst den Notruf wählen

Wo ist der BOS-Funk geregelt?

In welchem Spectrum liegt er?

  • In den BOS-Funkrichtlinien
  • er liegt im UKW-Spectrum

Welche Funkbänder gibt es, wofür sind sie da, welche Reichweite haben sie?

  • 4m
    • Leitstellenfunk
    • 2-10km
  • 2m
    • Einsatzstellenfunk
    • 0,5-2km
  • 70cm
    • Richtfunk
    • Sichtweite

Was ist BOS-Tetra?

  • Digitalfunk für die BOS
  • soll den 4m Funk ablösen
  • 77cm Band (Mobilfunk)

Nennen sie Vor- und Nachteile von BOS-Tetra!

Vorteile:

  • Abhörsicher
  • Kanalvielfalt
  • Gruppen- und Selektivruf
  • Datenübertragung

Nachteile:

  • Teuer
  • in Gebäuden unzuverlässig
  • ungewollte Verzögerung
  • Sehr Stromnetzabhängig

Wo sind die Sonderrechte für Einsatzfahrzeuge geregelt?

§35 StVO

Wo sind die Wegerechte für Einsatzfahrzeuge geregelt?

§38 StVO

Aus was besteht das Sondersignal von Einsatzfahrzeugen?

  • Rundumkennleuchte
    • Drehspiegelleuchte
    • Blitzleuchte
  • Folgetonhorn
    • Kompressor
    • Relais (elektrisch)

Nennen sie die 2 Arten des Folgetonhorns mit Angabe der Frequenzbereiche!

  • Stadthorn
    • 0,5-2 khz
  • Landhorn
    • 2-4 khz

Wo ist das Bilden einer Rettungsgasse im Falle von stockendem Verkehr geregelt?

 

§11 StVO

Wofür gibt es im RD die PSA?

  • Schutz vor Gefahren im öffentlichen Verkehrsraum
  • Schutz vor mechanischen Einwirkungen
  • Schutz vor klimatischen Einwirkungen
  • Schutz vor Infektionen

Was für PSA Einzelteile gibt es?

  • Kopf-Augen-Gesichts-Schutz
  • Schutzkleidung
  • Handschutz
  • Fußschutz

Dürfen die Kosten für die PSA an den Arbeitnehmer weitergereicht werden?

Nein! Nach §3 ArbSchG ist das nicht zulässig!

Was besagt die GUV-Regel 2106?

Wie die PSA aussehen muss und was sie auszuhalten hat!

In welcher DIN ist Warnkleidung beschrieben?

DIN EN 471

Wo ist der Infektionsschtuz im RD festgelegt?

TRBA 250 (regelmäßiger Kontakt mit Körperflüssigkeiten)

Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe

Was für Tuben gibt es und seit wann gibt es sie?

  • Guedel-Tuben 1933
  • Wendel-Tuben 1958

Was sind aktive/passive Medizinprodukte, nennen sie Beispiele!

  • aktiv
    • EKG, Defibrillator
  • passiv
    • Tuben, Nadelhalter, Trage

Nennen sie die Klassifizierungen von Medizinprodukten

von

geringes Risiko/Invasivität

nach

hohes Risiko/Invasivität

Klassen:

1

2 a,b

3

Bei wem liegen die Verpflichtungen beim Gebrauch von Medizinprodukten und was beinhalten sie?

Sie liegen beim Betreiber

  • Instandhaltung
  • Verwendung gem. Zweckbestimmung
    • Off-Label-Use ist zu begründen!
  • Weitergabe von Problemen an Hersteller
  • Einweisung des Personals
  • Medizinproduktebuch

In welcher DIN ist der Notfallarztkoffer thematisiert?

DIN 13232

Nennen sie ein Kanülen-Verbindungssystem!

Luer-Lock-System

Welche Anforderungen stellt die TRBA 250 an Sicherheitssysteme?

Sie müssen:

  • Einhandbedienbar
  • integraler Bestandteil des Systems
  • einen erneuten Gebrauch verhindern
  • ein akustisches oder taktiles Signal geben

Wie sind die verschiedenen Größen von Kanülen gekennzeichnet?

Mit Farben!

Nennen sie Vor- und Nachteile eines ZVK

Zentraler-Venen-Katheter

Was besagt das Hagen-Poiseuille-Gesetz und wofür wird es verwendet?

Es stellt die Berechnung des (Atem)Volumenstroms dar und besagt, dass dieser von der länge der Röhre, der dynamischen Viskosität sowie den Druckgradienten abhängt!

Nennen sie Alternativen zur parenteralen Medikamentenapplikation

  • intraössär
  • nasal
  • intrakardial
  • intramuskulär
  • i.v
  • i.a.
  • subkutan

Wo ist die Aufbewahrung und Lagerung von Arzneimitteln geregelt?

§ 11 AMG

Wo ist die Aufbewahrung von Betäubungsmitteln geregelt, was ist zu beachten?

Im BtMG

es sind Sicherungsmaßnahmen einzuhalten

es sind Aufzeichnungen anzufertigen

DIN für ITW?

DIN 75076

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