Regelungstechnik

Grundbegriffe der Regelungstechnik

Grundbegriffe der Regelungstechnik


A. W.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Einführung in die Regelungstechnik auf Universitätsniveau. Sie behandeln grundlegende Konzepte wie das Verhalten von Systemen, Regelkreise, Regler, Signale und Dämpfung. Besonders fokussiert wird auf die Analyse von Frequenzgängen, Stabilitätskriterien und die Charakteristika verschiedener Reglerarten. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Elektrotechnik, die ein tiefes Verständnis der Regelungstechnik erlangen und ihre Fähigkeiten in der Analyse und Gestaltung von Regelungssystemen verbessern möchten.
Karten
61
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
10.04.2015 / 28.01.2025

Lernkarten

Amplitudenreserve Ar

  • Kreisverstärkungsfaktor K 
  • offenen kreises noch erhöht werden darf
  • geschlossene Regelkreis instabil wird 

Phasenreserve 

  • Phasenwinkel 
  • System noch nacheilen kann 
  • geschlossener Regelkreis sonst instabil

Siganl

  • Wert und zeitlichem Verlauf informationen verschlüsselt sind 

Kontinuierliche Signale 

 

  • Signalwert für jeden Zeitpunkt 
  • Kontinuum definiert ist analog

Diskrete Signale 

  • für diskrete Zeitpunkte 
  • digitales Signal

Quantisieren 

  • von Analog in Digital 
  • messen der höhe der Amplitude 

Kausale Signale 

  • Zeiten kleiner 0 verschwindet 
  • Sprungfunktion 

Periodische Signale 

 

  • deterministisch u. zeitlich unbegrenzt
  • Vorgang endlos und vollständig wiederholt 

Aperiodische Signale 

  • Sprungfunktion
  • Periodizitätsbedingung nicht gehorchen

Energiesignal

  • Energie kann endlich oder unendlich sein
  • begrenzter Energie = Energiesignal 

Leistungssignal 

  • unendlicher Energie 
  • mittlere Leistung endlich ist 
  • unterschied zwischen Periodischen Signalen 

Deterministische Siganale 

  • Signale, analytischer Form vollständig angegeben werden können 
  • vorhersagbar

Statistische Signale 

  • nicht vorhersagbaren Verlauf 
  • Sprach oder Bildsignalen 
  • mit Statistik beschrieben werden 

Dynamische Systeme 

 

  • auf ein Eingangssignal xe mit einem Ausgangssignal antwortet xa

Lineares System 

 

  • Superpositionsgesetz erfüllt 
  • Verstärker und R,L,C Elemente 

nichtlineare Systeme 

  • Ausgangssignal nicht immer proportional zum Eingangssignal 
  • Quadrierer und Diode 

Zeitinvarinates System 

  • Abblidungsvorschrift vom Eingang. auf das Ausgangssignal immer gleich 
  • Eigenschaften des Sytems ändern sich nicht

Zeitvarinate Systeme 

  • verändern ihre Eigenschaften mit der Zeit 

Differentialgleichung 

  • Zusammenhang zwischen Eingangs und Ausgangssignal beschrieben 
  • Kirchhoffsche Regeln, Ohmsche Gesetz 

Spezielle Testfunktionen 

  • Sprungfunktion
  • Rampenfunktion 
  • Dirac-Stoß

Sprungfunktion

  • zugehörige Ausgangssignal = Sprungantwort
  • Übergangsfunktion h(t)

Rampenfunktion

  • Rampenantwort 

Dirac Stoß

  • Impulsfunktion (antwort)
  • Gewichtisfunktion g(t)
  • Praxis so nicht realisierbar 

Periodische Ein- und Ausgangssignale 

  • Amplitude und Phasenlage beeinflusst werden 
  • Frequenz unverändert bleibt 

Faltung 

  • Kennt man die Gewichtsfunktion eines Systems, beliebiges Eingangssignal das Ausgangssignal bestimmt werden mit Hilfe des Faltungsintegral
  • Multiplikation im Frequenzbereich 

Laplace Transformation

  • Systembeschreibung 
  • Verallgemeinerung der Fourier-Transformation
  • rücktransformation Inverse Laplace-Transformation
  • Linearitätssatz, Dämpfungssatz, Differentitionssatz, Integrationssatz, Verschiebungssatz, Grenzwertsätze

Übertragungsfunktion

  • verhältnis der Ausgangsgröße zur Eingangsgröße

Zusammenhang zwischen Übertragungsfunktion und Gewichtsfunktion

  • Übertragungsfunktion G(s) ist die Laplace-Transformierte der Gewichtsfunktion g (t)
  • Gewichtsfunktion erhält man als Ausgangsfunktion des Übertragungsglieds, wenn man am Eingang einen idealen Impuls aufschaltet

Blockschaltbilder 

  • Wirkungspläne, Verknüpfung von Übertragungsgliedern, Signalflussplan 
  • Blockschaltbilder mit mathematischer Beschreibung 

Frequenzgang 

  • G(jw) folgt aus der Übertragungsfunktion 
  • dient zum herrausfinden der Stabilität 
  • Betrag und Phase 
  • Frequenz w ist beim EIngang sowie Ausgang gleich 
  • Darstellung: Bodediagramm, Ortskurve

Ortskurve 

  • 1 Darstellungsform des Frequenzgangs 
  • Jede Kreisfrequenz Omega (w) stellt der Frequenzgang eine Komplexe Zahl da 
  • w=0 und w= unendlich erhalten wir die Ortskurve 

Bode-Diagramm 

  • 2 Darstellungsform des Frequenzgangs 
  • Betrag (Amplitudengang) und Phase (argument) eingetragen
  • w wird logarithmisch dargestellt 
  • Sonderfall Komplexe Bodediagramm 1/T (-40 dB) 

Asymptote 

  • einer anderen Funktion unendlich anähert 

Minimalphsensystem 

 

  • alle Pol und Nullstellen in der linken s Halbebene liegen und keine Totzeit haben 

Nichtminimalphasensystem 

  • Allpass oder totzeitglied 
  • man kann immer in ein minimalphsiges System und einen Allpass zerlegen 

Pol/Nullstellen-Plan

  • stabilität
  • Phasenminimalität
  • Schwingfähigkeiten, Dämpfung 
  • Schnelligkeit des Systems 
  • Grundlage für den Regelentwurf

BIBO-Stabilität / Stabilität linearer Systeme 

  • Eingangs/ Ausgangsstabilität 
  • stabilität: Ausgangssignal bei beschränkten Eingnagssignal nicht überalle Grenzen hinauz wächst 
  • asymptotisch stabil: Gewichtsfunktion g(t) gegen 0 abklingt.
  • Instabil: Betrag g(t) mit wachsenden t nicht auf einen endlichen Wert gegrenzt ist 
  • Grenzstabil: Betrag g(t) einen endlichen Wert nicht überschreitet

Hurwitz-Kriterium 

  • Nachweis der Stabilität linearer, zeitinvarinater Systeme 
  • Alle Koeffizienten müssen größer als 0 sein 
  • unterdeterminanten größer 0 sein 
  •  

P-, I-, D- Verhalten 

  • I Verhalten = Integrierendes Verhalten   = eine Polstelle im Ursprung aber keine Nullstelle im Ursprung 
  • D Verhalten = differenzierendes Verhalten  = eine Nullstelle im Ursprung hat aber keine Polstelle 
  • P Verhalten = Verstärkung = keine Pol und keine Nullstellen im ursprung hat 

Totzeit 

  • Wenn etwas transpotiert wird 
  • Zeitspanne an zwischen einer änderung vom Eingangssignal zum Ausgangssignal
  • keine änderung vom Betrag 
  • zusätzliche Phsendrehung

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