Rechnungswesen

Unserem Unterricht angepasst

Unserem Unterricht angepasst


Alex Stu
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Rechnungswesens auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Erfolgsrechnung, Bilanzierung, und verschiedene Rechnungslegungsstandards wie US-GAAP, IFRS und Swiss GAAP FER ab. Die Karteikarten beleuchten auch die Entstehung und Anwendung dieser Standards sowie die Bedeutung von Transparenz und Vorsicht in der Rechnungslegung. Ideal für Studierende und Berufstätige im Bereich Betriebswirtschaft, die sich mit den Prinzipien und Praktiken des modernen Rechnungswesens vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
86
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
19.02.2014 / 01.11.2014

Cartes-fiches

IFRS (vormals IAS)

Begriff: - International Financial Reporting Standards (vormals IAS, International Accounting Standards)
• Inhaltliche Ausrichung: - Fair Presentation, true and fair view
• Trägerschaft - International Accounting Standards Board IASB
• Anwendung - im Hauptsegment der SIX kotierte Unternehmungen
• Bedeutung - gewinnt zunehmend an Bedeutung. Prognose: wächst mit US-GAAP zusammen

US GAAP

• Begriff: - US Generally Accepted Accounting Principles
• Tägerschaft: - Financial Accounting Standards Board FASB
• Inhaltliche Ausrichtung: - fair Presentation, true and fair view
• Anwendung: - an US-Börsen kotierte Unternehmungen
• Bedeutung: - zwingend für alle Unternehmungen, die in den USA kotiert sind, deshalb auch einige
Schweizer Unternehmungen

Maximen in der Rechnungslegung

Der Zeitgeist geht auch in der Rechnungslegung in Richtung
Transparenz, Information, Offenlegung, Objektivität

Maximen in der Rechnungslegung
USA, internationale Finanzmärkte
/ RL-Standards (IFRS,
US-GAAP):

• Möglichst viel Information,
Offenlegung, Detaillierung,
Transparenz
• objektiver, „richtiger“Periodenerfolg
• true and fair view „ ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geben

Maximen in der Rechnungslegung
Schweiz, europäisch-nationale
Gesetzgebungen (Schweiz:
OR):

• So wenig Information wie möglich, soviel wie nötig
• Vorsicht in Vermögens- und Erfolgsausweis (kolidiert mit Objektivität)
• „einen möglichst sicheren Einblick in die wirtschaftliche Lage“ vermitteln (Vermögensund Ertragslage) (OR 959)

Krisen in der Rechnungslegung

• Auseinanderdriften von Buchwerten und Marktwerten - (Extrembeispiele in der Internet Bubble)
• „Bilanz“-Skandale (wie z.B. Enron) - Folgen in den USA: Sarbanes Oxley Act - Folgen in der Schweiz: Weitere Offenlegungsvorschriften im OR; CGRichtlinien
der SIX, swiss code of best practice for corporate governance von
economiesuisse
• Creative Accounting - Grauzone zwischen gesetzes- bzw. standardkonformer Buchführung und
Rechnungslegung einerseits und den offensichtlichen Verstössen gegen
diese Richtlinien anderseits. Kein Gesetzesverstoss, bewegt sich aber am
Rande der Legalität. - Absicht, die Situation besser darzustellen, als sie effektiv ist. Wichtige
Eckwerte der Erfolgsrechnung oder Bilanz sollen beschönigt werden