Rauchfreihaltung/Wärmeableitung

Rauchfreihaltung/Wärmeableitung Lernstandskontrollfragen

Rauchfreihaltung/Wärmeableitung Lernstandskontrollfragen


B. O.
Diese Lernkarten behandeln die Planung und Auslegung von Rauchabzugsanlagen (RWA) für den vorbeugenden Brandschutz. Sie decken Themen wie Rauchfreihaltung, Bemessung von Rauchabschnitten, Anforderungen an Entrauchungsleitungen und die Anwendung von Normen wie DIN 18232-2 und DIN 18232-5 ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Fachleute im Bauwesen und Brandschutz, die sich mit der Dimensionierung und Wartung von Rauchabzugsanlagen befassen.
Karten
57
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
29.02.2016 / 02.03.2016

Lernkarten

1. Wieviel Atemzüge reichen durchschnittlich aus, um vom Brandrauch bewusstlos zu werden? Welcher Dauer entspricht das etwa?

2. Wie erklären Sie dunklen Brandrauch!

3. Bei einem Brand können, abhängig vom Verbrennungsmaterial, toxische Gase freigesetzt werden. Nennen Sie typische Brandgase die bei einem Brand im Gebäude freigesetzt werden können. Welches davon ist in der Regel das giftigste?

4. Was verstehen Sie unter dem Begriff Plume?

5. a) Skizzieren Sie den „typischen“ Brandverlauf anhand einer Kurve. b) Zeigen Sie dabei die Temperaturentwicklung und Rauchentwicklung über die Zeit mit und ohne Rauch- und Wärmeableitungsmöglichkeiten.

6. Welche Entrauchungsprinzipien kennen Sie? Nennen Sie ein Beispiel wo welches Prinzip zum Einsatz kommen kann.

7. Wie viele RWGs sind auf einen Rauchabschnitt (bezogen auf die m²) mindestens vorgesehen? Wie groß darf ein Rauchabschnitt maximal sein? Sind Abweichungen von dieser Größe zulässig, wenn ja wo werden diese geregelt?

8. Wonach wird die Entrauchung von Treppenräumen geregelt?

9. Welche typischen Aufgaben hat ein Wärmeabzug? Können Sie die Unterschiede zum Rauchabzug kurz erläutern?

10. Wie hoch muss eine raucharme Schicht mindestens sein? Erläutern Sie dieses „Mindestmaß“ in kurz.

11. Ist der Seitenwind bei der Entrauchung über Außenwände zu berücksichtigen. Antworten Sie mit ja oder nein.

12. Erläutern Sie folgende Abkürzungen kurz. NRA, MRA, WA, RDA; NRWG.

13. Erläutern Sie den Unterschied zwischen der aerodynamisch (lufttechnisch) wirksamen Öffnungsfläche und der geometrischen.

14. Nach welchen Regelwerken können NRA und MRA bemessen und geplant werden? Welche europäische Norm gilt für die Einbauteile der jeweiligen RWA?

15. Nennen Sie 3 Beispiele dafür, wie viel m³ Rauchgas bei der Verbrennung von 10kg Material entstehen kann.. 15.

16. Wozu dient die raucharme Schicht?

17. Wie setzt sich bei der Bemessung von natürlichen Rauchabzugsanlagen nach  DIN 18232-2 die anzusetzende Brandentwicklungsdauer zusammen?

18. Durch welche Randbedingungen wird die erforderliche Höhe der raucharmen Schicht beeinflusst?

19. Eine 2.500 m² große Halle ist in 2 Rauchabschnitte mit einer Größe von 1.500 m² und 1.000 m² unterteilt. Wie werden die unterschiedlich großen Rauchabschnitte bei der Dimensionierung einer Rauchabzugsanlage nach DIN 18232-2 berücksichtigt?

20. a) Dürfen natürliche Rauchabzugsanlagen als Wärmeabzug verwendet werden? b) Gilt es auch andersrum, WA als NRA? Begründen Sie ihre Antworten.

21. Gilt die DIN 18232-2 auch für Treppenräume? Begründen Sie!

22. Warum ist die Zuluft bei der Rauchableitung mit NRA besonders wichtig?

23. Wie groß müssen die Zuluftöffnungen nach DIN 18232-2 sein?

24. Nach welchem Wirkungsprinzip funktionieren natürliche Rauchabzugsanlagen?

25. Nennen Sie den Mindestabstand/Höchstabstand eines RWGs zum Dachrand und untereinander (Skizze) (Hinweis: DIN 18232-2).

26. Wie können besonders große Räume in Rauchabschnitte unterteilt werden (nach DIN 18232-2)? Welche Anforderungen werden an diese Bauteile gestellt?

27. Bei der Auslegung einer natürlichen Rauchabzugsanlage für eine 7m hohe Halle nach DIN 18232-2 haben sie eine erforderliche Höhe der raucharmen Schicht von d=3,5m ermittelt.

Auf Grund der Größe der Halle muss diese durch eine Rauchschürze in 2 Rauchabschnittsflächen unterteilt werden. Er-mitteln Sie die erforderliche Höhe der Rauchschürze, wenn Sie die bereits ermittelte Höhe der raucharmen Schicht (d=3,5m) infolge der Rauchschürze nicht verändern wollen.

28. Nach DIN 18232-2 ist für welche Raumgrundfläche mindestens ein Rauchabzugsgerät vorzusehen?

29. In der DIN 18232-2 wird die notwendige Rauchabzugsfläche pro Rauchabschnitt angegeben. Darf die notwendige Rauchabzugsfläche prozentual verkleinert werden, wenn der Rauchabschnitt kleiner als 1.600 m² ist?

31. Nennen Sie Schutzziele der Rauchschutz-Druckanlage.

32. Wie wirkt sich eine unberücksichtigte Leckage im Treppenraum auf den Betrieb einer RDA aus? Nennen Sie ein typisches Beispiel für eine solche Leckage

33. Welche Funktion hat ein Überstromventil?

34. Wie groß ist die maximal Zulässige Türöffnungskraft?

35. Ist die kontrollierte Abströmöffnung bei der Dimensionierung einer Rauchschutz-Druckanlage (RDA) entscheidend? Wenn ja warum?

36. Wie lauten die zwei grundsätzlichen Phasen im Funktionsablauf einer Rauchschutz-Druckanlage?

37. Welche Randbedingungen müssen erfüllt sein, damit die DIN 18232-5 für die Bemessung von maschinellen Rauchabzugsanlagen angewendet werden darf?

38. Bei der Dimensionierung einer MRA für eine 8m hohe Halle haben Sie ermittelt, dass die Höhe (Dicke) der raucharmen Schicht mindestens 4m betragen muss und dass die Bemessungsgruppe 4 vorliegt.

Geben Sie den nach DIN 18232-5 erforderlichen Entrauchungsvolumenstrom und die mittlere Rauchschichttemperatur in dem Rauchabschnitt an.

39. Welchen Einfluss hat eine Sprinkleranlage auf die Bemessungsgruppe?

 40. Für einen 4m hohen Raum mit einer Grundfläche von 350 m² soll eine maschinelle Rauchabzugsanlage ausgelegt werden. Für die Zuluftnachströmung sind zwei gegenüberliegenden Fassaden jeweils 3 Fenster mit einwärts kippenden Flügeln und einer Öffnung von 4.0m x 1.0m vorhanden. Die Fenster liegen mit ihrer Unterkante 1m über dem Boden (siehe Skizze). Am Ort ist eine freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Einsatzkräften stationiert. Es wird von einer mittleren Brandausbreitungsgeschwindigkeit ausgegangen.

 a)        Ermitteln Sie den erforderlichen Entrauchungsvolumenstrom in m³/h sowie die erforderliche Temperaturkategorie für die einzelnen Bauteile. 

b)        Beurteilen Sie, ob die Fenster als Nachströmöffnungen ausreichend dimensioniert sind und anforderungsgerecht angeordnet sind.

c)        Wie viel Absaugstellen, die sich in der Raumdecke befinden, muss die MRA aufweisen?   

Lernstandskontrollfragen      Rauchfreihaltung

37. Welche Randbedingungen müssen erfüllt sein, damit die DIN 18232-5 für die Bemessung von maschinellen Rauchabzugsanlagen angewendet werden darf?

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