Radio-Onkologie
Radio-Onkologie
Radio-Onkologie
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Lernkarten
Ziel der Radio-Onkologie
- max. Zerstörung aller Tumorzellen
- schonung des gesunden Gewebes
- Verzögerung der Rückfallsrate
- Hemmung von Schmerzen & Entzündungen
Wirkungsmechanismus der Strahlentherapie
- Angriff auf DNA
- Vielzahl von DNA-Schäden nach RTH
- Teilweise Reperatur oder falsche Reperatur möglich
- verlus der Teilungsfähigkeit
Wann besteht eine Therapeutische Wirkung?
bei einer gezielten Strahlentherapie
Kurative Therapie
Heilung
Palliative Therapie
Symptomlinderung, Lebensqualitätsverbesserung
Was sind die Anforderungen an eine Strahlenbehandlung?
- Präzision
- gute Kommunikation
- gute Geräte und Qualitätskontrollen
- Qualitätssicherung
- Perfektionierte Arbeitsabläufe
Wie ist der Ablauf einer Strahlenbehandlung?
- Gespräch zwischen Pat. und Arzt
- vor Start muss eine Einwilligung unterschrieben werden
- 1. Schritt: Wahl der Lagerung -> Planungs CT / PET-CT (Risikoorgane werden eingezeichnet)
- Bestrhalung findet von verschiedenen Seiten statt, da dann im Zentrum (Tumorgewebe) die meiste Dosis abbekommt.
- Nach der Planung wird alles Kontrolliert (mit Phantom)
- nach der Bestrehlung beginnt die Nachsorge
Nebenwirkungen?
- Lokale Entzündungen
- Müdigkeit (Fatique-Syndrom)
- Lokale NW
Metastasierungen?
Lymphogen
Hämatogen
Implantation
lymphogene Metastasierung
(Ca: zuerst lymphogen dann hämatogen)
Tumorzelle bricht aus Schutzmembran aus und gelangt in die Lymphbahnen -> Lymphknoten (Filtration) (versuchen die Zellen zu zerstören, doch wen sie in die Lymphkapillaren gelangen und sich teilen entstehen Metastasen) Durch die Lymphbahnen gelangen die Tumorzellen in den Ductus thoriacicus und dann in die V. cava superior (Metastasierung wird hämatogen))
Primärlymphknoten
für jedes "Organ" Der Wächterlymphknote ist der erste Knoten, welcher den Tumor versotgt.
hämatogene Metastasierung
Bei einem Ca versuchen sich die Tumorzellen an die Gefässwände zu klammern und Vermehren sich dort (Metastasierung) die geschieht eher in "ruhigeren" gefässen
Implantation
Spontan: Entlang von Körperhöhlen
Durch Manipulation: Operative Eingriffe, Grobnadelbiopsien
Tumorklassifikationen
nach Tumortyp: Karzinomen / Sakrome / Lymphome / Leukämien
nach Gewebetyp: Plattenepithel-Ca / Adeno-Ca / Urothel-Ca / Rhadomyosakrom / Leiomyosakrom / Osteosakrom
Tumorklassifikatin - Grading
G1: gut differenziert (schlechte Kopie)
G2: mässig differenziert (niedriger Malignitätsgrad)
G3: schlecht differenzierbar
G4: nicht differenzierbar (hoher Malignitätsgrad, gute Kopie)
Tumorklassifikatin - Staging
T (primärtumor)
- Tis: Tumor in situ (in Basalmembran)
- T1: -2 cm
- T2: -5 cm
- T3: bricht aus Organ
- T4: Infiltriert in Nachbarorgan
N (Nodus / betroffene Lymphregion)
- N0: keine
- N1: einige von einer Region
- N2: eine Region
- N3: mehrere Regionen
- NX: nicht angeschaut
M (Fernmetastasen)
- M0: keine
- M1: Ausserhalb Region von LK (z. B. Knochen, Lunge, Gehirn)
- MX: nicht geschaut
Tumorklassifikatin - Zusatz
c: klinisch
p: postoperativ, pathologisch
y: adyantetherapie
r: rezidiv
u: Ultraschall
R (Residualtumor)
- R0: Resektionsrand ohne Tumorzellen
- R1: Resektionsrand mit Tumorzellen
- R2: nicht gesamter Tumor konnte entfernt werden
L (Lymphbahnen)
- L0: keine Tumore in den Lymphbahnen
- L1: Tumore in den Lymphbahnen
V (Blutbahnen)
- V0: keine Tumore in Blutbahnen
- V1: Tumore in Blutbahnen
Mammakarzinom - Aetiologie
- weibliche Geschlechtshormone
- exogene Hormone (HET / Antibabypille)
- endogene Hormone (Menopause)
- dichtes Drüsengewebe
- schlanke Frauen
- Alkohol
- Bewegungsmangel
- Übergewicht nach Menopause
- Ernährung
- Mamma-Ca in näherer Verwandtschaft
- Anzahl Menstruationszyklen
- Ionisierende Strahlung
- M. Hodking
- kurze Stillzeit / späte SS
- Nachtarbeit
- Krebsvorgeschichte
Mammakarzinom - Epidermiologie
- häufigste Krebsart bei Frauen
- Vermehrt Westeuropa / USA
- Mittleres Erkrankungsalter 63 j.
- Altersgipfel 50 - 69 Lebensjahr
- Neuerkrankungen steigen
- 20% der betroffenen <50 j.
- Weisse Bevölkerung (USA, Belgien, CH, Kanada) häufigere Erkrankungen
- Asiaten niederige Neuerkrankungsrate
Mammakarzinom - Selbstuntersuchung
Je früher man damit beginnt, desto besser bemerkt man kleine Veränderungen welche in 9 von 10 Fällen gutartig sind.
Im Idealfall 1x pro Monat.
die Brust wird in 4 Areale eingeteilt
- man nimmt die Arme über den Kopf und betrahtet die Brust als erstes
- dann Tastet man sie ab (im Uhrzeigersinn) rund um Die Mamille, jedoch auch die Mamille
- es müssen auch die Axillen abgetastet werden wegen den Lymphknoten
Mammakarzinom - Prävention
- Fette & Alkohol im Mass konsumieren
- viel Bewegung
- lange Stillzeit
- Übergewicht nach Menobause vermeiden
- HET / Antibabypille nicht länger als 5 Jahre (Pause)
- Übergewicht allg. vermeiden
Mammakarzinom - Diagnostik
- Selbstuntersuchung (1x / Monat)
- Sonographie
- Mammographie (ab 50 alle 2 Jahre)
- Galaktoskopie
- MRT-Mammographie
- Wächterlymphknoten
- Metastasendiagnostik
Mammakarzinom - Therapie
- Operation / postoperative Strahlentherapie
- Brusterhaltende OP (immer Ganzbrustbestrhalung)
- Modifizierte radikale Mastektomie (differenzierte Indikationen nach individuellem Risikoprofil)
- Exploration der Axilla (bestrhalung der Axilla nur bei unzureichender Dissektion bei tumorbefall)
- Sentinel-Node Biopsie
Epidermiologie
Lehre über das Volk (verbreitung von Krankheiten)
Aetiologie
Ursachenforschung
Hypertrophie / Hyperplasie
Grössenzunahme eines Organs
Regeneration / Reparation
Wiederherstellung
Benigne Tumore
Wachstum
- langsam
- expaniv mit Kapsel
- verdrängt die Umgebung
Ausbreitung
- Respektiert Organgrenzen
- keine Metastasierung
- keine Fernabsiedelung
Operabilität
- Heil in den meisten Fällen aus
- geringe Rückfallsrate nach Vollständiger Entfernung
Histologie
- Herkunftsgewebe ausdifferenziert & typisch
- wenig Mitose
- keine Kernatypien
Maligne Tumore
Wachstum
- schnell
- Infiltrativ ohne Kapsel
- dringt in Umgebung ein & zerstört
Ausbreitung
- Einbruch in die Lymphbahnen & Blutgefässe
- Metastasierung
Operabilität
- Lokalrezidive & Fernmetastasen. Auch nach vollsdändiger Entfernung
Histologie
- Ausgangsgewebe stark verändert & oft nicht mehr als solches erkennbar
- Polymprphie von Geweben, Zellen & Zellkernen
- Zahlreiche Mitose
Proliferation maligner Tumore
Das Wachstum verläuft zuerst exponentiellm dan wird der Zellwachstum geringer infolge Zelltod & Zellverlust.
Exophytisch
Wachstum über Organfläche hinaus
Papillär breitflächig oder polypos Blumenkohlartig
z. B. Rektum-Ca
Ulzerös
schneller Tumorwachstum -> Umgebung leidet
Mangelhafte Gefässversorgung (schlechte Sauerstoffzufuhr -> Tumor stirbt zentral ab & nekrotisiert)
Ränder der Tumorulcus sind aufgeworfen
z. B. Magen-Ca
Endophytisch / phlegmös
Ungezügelte flächige Ausbreitung als Tumorplatte
gleicht entzündlichen Phlegmonen
z. B. M-D-Trakt, NNH
Vorsorge - Zervixkarzinom
PAP-Abstrich (jährlich ab 1 Geshclechtsverkehr)
Vorsorge - Mammakarzinom
Selbstuntersuchung
Mammographie
Vorsorge - Kolorektales-Karzinom
Inspektion (Koloskopie ab 55)
Palpation
Occultes Blut
Vorsorge - Prostatakarzinom
Rektale Palpation
PSA (ab 50)
Vorsorge - Malignes Melanom
regemässige dermatologische Kontrolle
Prostatakarzinom - Epidermiologie
- International 40-60 Weisse, 100-200 Afroamerikaner, nur 2 Asiaten preo 100'000 Einwohner
- Mittleres Erkrankungsalter 70 Jahre
- 80% der 80 jährigen haben ein Prostata-Ca
- starke Zunahme der Diagnosen -> PSA
Prostatakarzinom - Aetiologie
- Hormonhaushalt = ohne Testosteron kein Prostatakarzinom
- Östrogendominanz, DNA-Instabilität -> bei Adipositas mehr vorhanden
- Genetische Veranlagung
- Wenn mehr als nur 1 Verwandter 5faches Risiko also 50%
- Lebensstil (Rauchen, Ernährung, Bewegungsmangel, Alkohol)
Prostatakarzinom - Prävention
- Ab 50 jährlich Palpation
- PSA-Wert bei Verdacht
- 36% der Entdeckten Ca sind Tasten & PSA
- Druch Früherkennung leider keine Senkung der Mortalität
- keine Vorsorge
- Lebensstil überdenken
- Risikopatienten frühzeitig mit Abklärung beginnen
- erhöhter PSA wert nicht = Ca