Querschnitt Fragebogen Fachklasse 16

Querschnitt Fragebogen, Fachklasse 16, Daniel Randegger

Querschnitt Fragebogen, Fachklasse 16, Daniel Randegger


I. I.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Oberflächenbehandlung und Lackierung in der Berufslehre, mit Fokus auf Materialien wie Aluminium, Kunststoff und Metall. Sie erklären die Verwendung von Schleifmitteln, Schutzmaßnahmen wie Schutzbrille und Schutzhandschuhe, sowie Verfahren wie Rostentfernung und Beschichtung. Ideal für Auszubildende, die sich auf Prüfungen im Bereich Lackiererhandwerk vorbereiten, um Sicherheit und Qualität in der Praxis zu gewährleisten.
Flashcards
75
Students
2
Language
German
Category
Physics
Created / Updated
28.11.2016 / 24.11.2018

Flashcards

41. Durch welche 2 Prüfverfahren können Kunststoffe erkant werden?

  1. Brennprobe (Flamprobe)
  2. Lösemittelprobe

42. Nennen Sie 4 Gründe weshalb Kunststoffe beschichtet werden.

  1. Herstellungsfehler korrigieren
  2. Verschönerung
  3. Reparatur nach Unfällen
  4. zur besseren Reinigungsfähigkeit
  5. Schutz vor dem Ausbleichen

43. Nennen Sie 5 Ursachen, welche bei der Kunststofflackierung zu einer schlechten Haftung führen können.

  1. Schmutzrückstände 
  2. Trennmittelrückstände
  3. Reinigungsmitteleinschlüsse
  4. falsche Grundierung
  5. nicht lackierbarer Kunststoff

44. Welchem Arbeitsgang würden SIe bei der Kunststofflackierung besonders Beachtung schenken und warum?

Dem Tempern, damit alle Trennmittel ausschwitzen und entfernt werden können, sonst kann es zu Haftungsproblemen kommen.

45. Nennen Sie Vor- und Nachteile eines Weichmachers im Decklack.

Vorteile: Trocknung bei tiefen Temperaturen möglich, bessere Elastizität.

Nachteile: LängereTrockungszeiten, Nacharbeitung schwieriger, Weichmacherwanderung.

46. Was bedeutet Opak bei der Kunststoff- Herstellung?

Undurchsichtiger Kunststoff

47. Beschreiben Sie die Molekularstruktur von:

  1. Plastomere (Thermoplast)
  2. Duromere (Duroplast)
  3. Elastomere

  1. nicht vernetzt
  2. vernetzt
  3. vernetzt

48. Schreiben Sie einige Duromere auf und notieren Sie die Eigenschaften von Duromeren

Duromere sind nicht schweissbar, nicht wiederverwertbar, nicht schmelzbar. Ihre Mokromoleküle sind dreidimensional vernetzt. z.B. Polyester, Polyurethan, 2K-Acryl, Epoxiharz.

49. Warum ladet sich ein Kunststoffteil schneller auf als ein Aluminiumblech?

Kunststoffe leiten den elektrischen Strom nicht, das Aluminium leitet den Strom.

50. Wie wirken UV Absorber?

Wandeln die UV Strahlen in Wärme um.

51. Schreiben Sie Pflichten auf , die Angestellte gemäss dem Unfallversicherungsrecht / Verordnung von Unfällen, einhalten müssen.

Angestellte müssen den Anordnungen und Vorschriften gemäss Unfallvorsorge und Gesundheitsschutz nachfolgen und Anwenden. Sie müssen den persönlichen Arbeitsschutz anwenden.

52. In welche 5 Gruppen lassen sich die Gefahren beim Autolackierer einteilen?

  1. Gefährliche Stoffe
  2. Arbeitsgefahren
  3. Elektrischen Strom
  4. Brandgefahren
  5. Absturzgefahr

53. Welche Gesundheitsprobleme können durch Lösemittel auftreten?

  • Atemnot
  • Benommenheit
  • Ausschläge und oder Ekzeme der Haut
  • Asthma

54. Auf welche 3 Arten können Lösemittel in den Körper gelangen?

  • Orale Aufnahme (Magen, Darm)
  • Paranteral: Perkutan durch die Haut, oder durch Inhalation

55. Ab wieviel Dezibel (db) kann das menschliche Gehör geschädigt werden?

Ab etwa 87 db (Dezibel)

56. Erklären Sie die Abkürzung MAK Wert mit der Zusatzinformation S und R Sätze.

  • R-Sätze: Hinweise auf besondere Risiken, z.B. Explosionsgefährlich
  • S-Sätze: Sicherheitssätze, z.B. Unter Verschluss Aufbefahren

57. Welche Aufgaben haben die MAK Werte?

Dienen dem Schutz der Gesungheit am Arbeitsplatz.

MAK = Maximale Arbeitsplatzkonzentration

58. Nennen Sie 6 Zündquellen

  1. Defekte Kabel
  2. defekte Stecker
  3. nicht Ex-geschützte Geräte und Anlage, in Leinöl getunkte zusammengeknäulte Lappen
  4. Funkenflug vom schleifen
  5. brennende Zigaretten
  6. verschmutzte ventilatoren.

59. Aus welchen Gründen werden Untergründe geschliffen?

  • Planschleifen
  • Formgebung
  • Haftung
  • Schmutz und Rost entfernen
  • Verschönerung

60. Wo liegt der Unterschied in Bezug auf die Wirkung von einem Schleifvlies und einem Schleifpapier?

Das Schleifvlies raut auf, trägt kein Material ab, ein Schleifpapier trägt Material ab.

61. Beschreiben Sie die offene und die geschlossene Streuung von Schleifmitteln. Schreiben Sie auf, für welche Anwendungen diese Schleifmittel eingesetzt werden.

Offene Streuung: nur etwa 70% des Trägers wird mit Schleifmitteln besetzt. Einsatz bei Trockenschleifmitteln, damit der Staub durch die Schleifmittelfreien Zonen besser abgesaugt werden kann.

Geschlossene Streuung: der ganze Träger ist mit Schleifmitteln übersäht. Einsatz bei Nassschleifmitteln.

62. Beschreiben Sie die Sedimentation, was hat sie mit der Schleifmittelherstellung zu tun?

Physikalisches Trennverfahren, feine Schleifmittel werden per Sedimentation getrennt, die Sinkzeit bestimmt die Korngrösse.

63. Was bedeutet das aufgedruckte P 120 auf dem Schleifpapier?

P: Standartisierte Norm

120: 120 Maschen pro linearem Zoll (2.45cm)

64. Welche 2 Eigenschaften entscheiden über den Wikungsgrad der Schleifmittel?

  1. Härte
  2. Korngrösse

65. Nennen Sie 4 verschiedene Schleifmaschinentypen und ihren Einsatz. (Zeichnen Sie auch das entsprechende Schleifbild auf)

  • Winkelschleifer: Altlack und Rost entfernen
  • Rutscher: Spachtel schleifen, plan schleifen
  • Excenter: Mattieren, Ausschleifen
  • Stabschleifer: Altlack und Rost entfernen an unzugänglichen Stellen

66. Wie schützen Sie sich bei folgenden Arbeiten

  1. Entrosten mit der Winkelschleifmaschine
  2. UP-Polyesterfüller trocken schleifen
  3. Lackschichten abbeizen
  4. Aluminium Flächen mit Säuren behandeln

  1. Staubmaske, Schutzbrille, Schutzhandschuhe, Gehörschutz
  2. Staubmske, Schutzbrille, Schutzhandschuhe
  3. Aktivkohlefiltermaske, Schutzbrille, Schutzhandschuhe
  4. Aktivkohlefiltermaske, Schutzbrille, Schutzhandschuhe säurefeste Kleidung

67. Sie lackieren mit einem Airless  Gerät, welche 5 Schutzmassnahmen beachten Sie?

 

  1. Körperschutz (Aktivkohlefiltermaske, Schutzbrille, Schutzhandschuhe)
  2. Gegebenenfalls Airlessgerät und Teile erden
  3. Vorsichtiger Umgang mit dem Schlauch
  4. Nie mit der Hand vor die Düse gehen
  5. Nie auf Menschen zielen

68. Welche Entrostungsverfahren kenn Sie?

  • Mechanisch von Hand abkratzen und schleifen
  • Maschinell schleifen
  • Sandstrahlen
  • Chemisch Entrosten
  • Thermisch, Flammstrahlen

69. In welchen Formen sind Strahlmittl erhältlich?

Kugelig, gerundet, kantig, zylindrisch, prismatisch, würfelig, spratzig

70. Erklären Sie die Problematik der chemischen Entrostung.

Säurereste können zum Teil schlecht entfernt werden, Reste verursachen neuen Rost.

71. Nennen Sie 4 verschiedene Spritzverfahren

  1. Höchstdruck
  2. Hochdruck
  3. Niederdruck
  4. Elektrostatisch

72. Was heisst Niederdruckverfahren, mit welchem Druck wird gearbeitet?

Ausgangsdruck unter 1 bar (0.5bar - 1.2bar)

73. Erklären Sie das HVLP Niederdruck-Spritzverfahren, nennen Sie die Vor-, und Nachteile.

High Volume Low Pressure Spritzverfahren

Vorteile: weniger Spritznebel, Materialeinsparung, Bodenfilter halten länger

Nachteile: Brauchen viel Luft

74. Beschreiben Sie mögliche Funktionsstörungen beim Hochdruckspritzverfahren mit der Saugbecherspritzpistole.

  • Flatter Strahl bei falscher Luft
  • Unschöner Spritzstrahl bei verunreinigter Luftdüse oder Luftkappe

75. Wo setzen Sie den Drucktank ein?

Bei grossen Flächen, für LKW,..

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