Qualitätsmanagement
Studienbrief aus Lehrgang Energiemanagement, Uni Koblenz-Landau
Studienbrief aus Lehrgang Energiemanagement, Uni Koblenz-Landau
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O. R.
O. R.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Qualitätsmanagement auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie ISO-Normen, Prozessmanagement, Fehleranalyse, und Qualitätsverbesserung ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachkräfte, die sich mit Qualitätsstandards, Fehlerbehebung, und kontinuierlicher Verbesserung in Unternehmen auseinandersetzen.
Karten
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Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
26.08.2013 / 28.02.2018
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Lernkarten
- Input: Qualitätsnachweisforderungen, -vereinbarungen, Gesetze
- Output: Qualitätsnachweise, -zertifikate
- Prozesse in Wechselwirkung verstehen und steuern
- Entscheidungen auf Analyse von Daten und Informationen basieren
- Capability Maturity Model Integration
- Spezifische Ausrichtung auf Entwicklungsorganisationen, zB interne IT, Automobil- /Maschinenentwicklung …)
- Allgemeingültige Absprache, idR dokumentiert und von einer anerkannten Stelle angenommen
- Nur Empfehlungen, keine rechtliche Verbindlichkeit.
- Forderungskatalog, dessen Einhaltung nachzuweisen ist
- Nachweis bestimmter Standards gegenüber Dritten
- [3.9.1]
- "Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen"
- Untersuchungsverfahren über die Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien.
- – Abgleich von Standards
- – Anstoß von Verbesserungen
- Verfahren zum Nachweis der Einhaltung bestimmter Anforderungen
- Bestätigung von Unparteilichkeit
- [3.9.1]
- – Interne Audits ➡ betriebsinterne Personen ➡ 1st party audits.
- – Externe Audits ➡ Betriebsfremde:
- – Kunden ➡ 2nd party audits;
- – Akkreditierter Zertifizierer ➡ 3rd party audit
- Einzelner Kunde überprüft die Qualitätsfähigkeit seines Lieferanten (oder lässt überprüfen).
Auditklassierung nach Betrachtungsbereich
- Produktaudit
- Prozessaudit
- Systemaudit
- 1. Prüfung der Übereinstimmung der Ist-Werte mit Soll-Werten.
- – Keine Abweichungen ➡ Ergebnis dokumentieren. Ende.
- – Abweichungen ➡ dokumentieren; noch keine Bewertung.
- 2. Analyse: geplante Soll-Vorgaben oder tatsächlich realisierte Ist-Werte langfristig erfolgversprechender?
- Untersucht fertige Produkte auf Übereinstimmungen mit / Abweichungen von Spezifikationen; Reklamationsbearbeitungen.
- Prüft Prozessqualität, Einhaltung der Anforderungen an Inputs, Outputs und die Beherrschbarkeit von Prozessparametern.
- Prüft Wirksamkeit des QM-System des gesamten Unternehmens:
- – formaler Aufbau des QM-Systems, insb Dokumentation
- – Vollständigkeit, Plausibilität und Normkonformität aller beschriebenen Prozesse
- – ob und wie die Geschäftsleitung der Verpflichtung nachkommt
Ablauf von Zertifizierungen (10)
- Auswahl Zertifizierungsstelle
- Anmeldung
- Dokumentenprüfung
- Auditplan
- Zertifizierungs-Audit
- Erstellung von Empfehlungen
- Maßnahmen bei Nichtempfehlung
- Auditberichte
- Ausstellung Zertifikat
- Periodische Überprüfung
ISO 19011: Gegenstand
- Leitfaden für das Auditieren von QM- und UM-Systemen
- Qualitätsrelevante Regelungen festlegen:
- – Politik, Ziele und Strategie
- – Aufbau und Struktur des Unternehmens
- – Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Befugnisse
- – Ablauforganisation und Vorgehensweisen.
- Kann unternehmensinterne Regelungen enthalten, zB zu Wirtschaftlichkeit, Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz.
QM-Dokumentation
- Pyramide
- – QM-Politik
- – Management-Handbuch
- – Prozessbeschreibungen, Verantwortlichkeiten
- – Arbeitsansanweisungen, Checklisten, Formulare, Betriebsanl.
- – Prozessablauf, inkl Wechselwirkungen (➡ Schnittstellen, IT), Rückkoppelungen, Varianten
- – Beschreibung des Prozessergebnisses (Outputs)
- – Verfahren, Ressourcen sowie Verantwortlichkeiten zur Durchführung der Prozessschritte
- – Kennzahlen zur Überwachung
- – Erläuterungen zu kritischen Prozessschritten.
- – richtige Dokumente zur richtigen Zeit am richtigen Ort
- – alte Unterlagen eingezogen
- Geeignete Rahmenbedingungen für ein funktionierendes QM-System schaffen
- – Dokumentation der Aufbauorganisation ➡ Organigramm
- – Zuständigkeiten und Befugnisse festlegen ➡ Verantwortlichkeitsmatrizen, Funktions- oder Stellenbeschreibungen
ISO 10006: Gegenstand
- Projektmanagement.
Projekt vs. Prozess (ISO 9000)
- Anfangs- und Endtermin, Budget, Inhalt ➡ beschränkte Dauer und Ressourcen; Einmaligkeit
- Umbeschränkte Dauer, Wiederholung
- Verbesserungsmodell
- Prüfmodell
- umfassende Qualität zentral
- Langfristige Verbesserung des Unternehmenserfolgs
- radikale Abkehr von reinen Qualitätsprüfkonzepten hin zu Planung, Lenkung und stetiger Verbesserung
- erweiterte Produktqualität
- RADAR-Logik
- – Results (Ergebnisse)
- – Approach (Vorgehen)
- – Deployment (Umsetzung)
- – Assessment (Bewertung)
- – Review (Überprüfung).
- systematisches Management spezieller unternehmensrelevanter/-kritischer Bereiche.
- (isolierte) Managementsysteme synergetisch betreiben ➡ IMS.
IMS-Teilbereiche
- – Qualitätsmanagement
- – Umweltmanagement
- – Energiemanagement
- – Management für Arbeitsschutz und Anlagensicherheit
- – Risikomanagement.
- Einheitliches Steuerungsinstrument für Unternehmensleitung,
- Fasst Methoden und Instrumente zur Einhaltung von Anforderungen in einheitlicher Struktur zusammen ➡ schlankere, effizientere Leitung und Überwachung von Organisationen
- – Umsetzung der Umweltpolitik ➡ Erreichung der Umweltziele des Unternehmens
- – Verminderung der Umweltauswirkungen eines Unternehmens
- Management (Planung, Steuerung, Überwachung und Verbesserung aller Maßnahmen) des betrieblichen Umweltschutzes
ISO 14001: Eigenschaften
- kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung
- endet mit Zertifizierung
- verpflichtet zur Erfüllung aller umweltrelevanten Gesetzesauflagen
- – alle umweltspezifischen Aspekte auflisten, zB Luft / Wasser / Abfall; Material- / Energie- / Wasserverbräuche
- – allgemeine Umweltpolitik durch messbare Ziele konkretisieren, zB Reduzierung des Wasserverbrauchs um 10% bis 2015.
- – Umweltmanagementprogramm: Maßnahmen und Vorgehen zur Zielerreichung