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Isa S_
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende psychologische Konzepte und Methoden, geeignet für die Berufslehre. Sie behandeln Themen wie Menschenbild, Motivation, Angst und Stress, wobei der Fokus auf dem Verhalten und Erleben des Menschen liegt. Besonders nützlich für angehende Psychologen und Pädagogen, die ihr Verständnis für menschliches Verhalten vertiefen möchten.
Karten
41
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
10.11.2014 / 27.01.2015

Lernkarten

Skizziere die Bedürfnispyramide nach Maslow. Welche Bedeutung hat diese Pyramide innerhalb der Motivationspsychologie?

Die Bedürfnisse auf den höheren Stufen werden erst "aktiviert", wenn die unteren Grundbedürfnisse befriedigt werden. " Erst kommt das Fressen, dann die Moral"

Ein Bedürfnis ist ein physischer oder psychischer Mangelzustand.

Es muss ein Anreiz da sein, dass ich meine Grundbedürfnisse stillen möchte (beginnt bei Lust auf Leben bis zur Selbstverwirklichung)

Auf die Selbstverwirklichung des Patienten hinarbeiten. Schauen, welches dieser Bedürfnisse ist nicht gestillt.

SMART-Ziele

Spezifisch

Messbar

Attraktiv

Realistisch

Zeit angepasst

Primäre Bedürfnisse: Hunger, Durst, Sauerstoff, Schlaf

Sekundäre Bedürfnisse: Geltung, Macht, Besitz, Geld

Was ist ein psychologisches Konstrukt? Nenne ein Beispiel und stelle dar, wie man es messen könnte.

Konstrukt: ein abstraktes Konzept, das wir messen möchten (Liebe, Aggression, Depression, Intelligenz, Frustration, etc.) Wir können ein Konstrukt nur indirekt und unvollständig messen durch unsere genau, definierten Verhaltensweisen.

Aggression = rot werden, laut werden , Schimpfwörter, etc. und wir können nicht voraussetzen, dass jeder das Gleiche darunter versteht.

Nenne vier Kriterien, anhand derer sich die Qualität naturwissenschaftlicher Forschung bewerten lässt.

Gütekriterien:

Operationalisierung: Das Konstrukt muss genau definiert werden.

Validität: Ein Forscher beobachtet bzw. misst auch tatsächlich das was er zu beobachten bzw. messen angibt.

Reliabilität: Ein Forscher beobachtet, bzw. misst das, was er zu beobachten bzw. messen angibt, genau und exakt.

Objektivität: Eine Untersuchung ist in ihrer Durchführung, Auswertung und Interpretation unabhängig von der Person des Forschers.

Warum benutzt die psychologische Forschung die statistische Methode? Verdeutliche diese Frage anhand eines Beispiels.

Mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsrechnungen können Aussagen darüber gemacht werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit, die in unserer Stichprobe beobachtbaren Phänomene auf die Gesamtpopulation verallgemeinerbar sind.

- Die Statistik erlaub uns Aussagen darüber zu machen, ob gefundene Ergebnisse zufällig oder systematisch zustande gekommen sind.

--> Im Schnitt ist jeder Schweizer 8.5 Tage im Jahr krank; kein Mensch ist genau 8.5 Tage krank.

Statistische Ergebnisse erlauben streng genommen keine Rückschlüsse auf den Einzelfall.

Wie lässt sich die Alltagspsychologie gegenüber der wissenschaftlichen Psychologie abgrenzen (Gegenüberstellung der entscheidenden Merkmale)?

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Was versteht man unter einem Menschenbild?

Ein Set von zusammenhängenden Grundannahmen, darüber wie der Mensch beschaffen ist. Ein Bild von den Menschen (-Gruppen) wo wir für wahr halten. Die Annahmen sind von philosophischer Natur und damit nicht nachweisbar.

Bsp.: Der Mensch ist faul, der Mensch ist im Kern gut/schlecht, alle Italiener sind dich etc.

Wie lässt sich Psychologie definieren?

Psyche = die Seele

Logos = Die Lehre, die Wissenschaft

Wörtlich übersetzt--> die Wissenschaft von der Seele

Begriff Seele ist wissenschaftlich nicht fassbar, daher:

  • Wissenschaft im Seelenleben (äussert sich im Verhalten und Erleben)

!Gegenstand der Psychologie ist das wissenschaftliche beschreiben, erklären, verstehen, voraussagen und verändern menschlichen Verhaltens und Erlebens!

Was sind die Unterschiede zwischen Erleben und Verhalten?

Verhalten=Objektiv(wird durch Fremdbeobachtung erschlossen)

das Verhalten was von Aussen=Mimik/Gestik beobachtet werden kann. (Körperbewegung, beobachtbare Aktivitäten; jemand meldet sich und wird rot. redet schnell etc.

Erleben = Subjektiv (wird durch Selbstbeobachtung erschlossen) Gefühle, Bedürfnisse, Gedanken

Gesamtheit alles nicht beobachtbaren Vorgänge, das was der Mensch an sich selbst wahrnehmen kann. (Denkabläufe, Erinnern, Träume, jemand fühlt sein Herz rasen, fühlt sich schwindelig)

Nenne drei Schulen der Psychologie und grenze sie bezüglich Menschenbild und Methodik ab.

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