Lernkarten

Isa S_
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Lernende 2 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 10.11.2014 / 27.01.2015
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Wie reagiert unser Körper auf Stresssituationen? Nenne mindestens vier körperliche Symptome auf akuten Stress.

  • Puls, Blutdruck erhöhen sich

  • Muskelspannung

  • Bronchien erweitern sich

  • Pupillen erweitern sich

  • erhöhtes Schwitzen

  • Gänsehaut

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Nenne min. drei Folgen von chronischem Stress

Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkei

Kopf- und Rückenschmerzen

Störung der Verdauung

Libidoverlust

Zyklusstörungen

Impotenz

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Welchen Kriterien muss ein gut formuliertes Ziel genügen?

Spezifisch

Messbar

Attraktiv

Realistisch

T Zeit angepasst

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30. Ein jugendlicher Patient, der bisher gerne und aus eigener Initiative zur Ergotherapie gegangen ist, bekommt nach einiger Zeit Geld von seinen Eltern für jede absolvierte Sitzung. Sie wollen ihn damit für sein Engagement belohnen. Wie ist dieses Verhalten vor dem Hintergrund eurer Kenntnisse der Motivationspsychologie zu bewerten?

Die Eltern haben die intrinsische Motivation zerstört. Das heisst, der jugendliche Patient der bisher gerne aus eigener Initiative in die Ergotherapie gekommen ist, bekommt plötzlich extrinsische Belohnung. Dadurch wird sein Verhalten fast nur durch äussere Anreize (Anweisungen, Belohnungen) gesteuert. Dadurch sinkt die innere Beteiligung, das Gefühl der Selbstbestimmung wir unterminiert. Die Selbstmotivierungsfunktion, die für das Erleben sorgt, dass die Freude der Tätigkeit selbst entspringt wird ausser Kraft gesetzt.

Intrinsische Motivation: Jemand macht eine Aufgabe/Aktivität aus eigenem Willen

Extrinsische Motivation: Das Verhalten dieser Person ist von Aussen geleitet. Ausgehend auf konkrete Vorteile oder Belohnungen von aussen.

!!Intrinsische Motivation kann durch extrinsische Belohnung zerstört werden!!

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Unter welchen Bedingungen sind Menschen maximal motiviert eine Tätigkeit in Angriff zu nehmen? Beantworte diese Frage anhand von dir bekannten Konzepten aus der Motivationspsychologie.

1. Ein Anreiz muss vorhanden sein das Ziel zu erreichen (Wert der Belohnung)

2. Das Ziel muss realistisch sein (Erfolgswahrschenlichkeit)

3. beeinflusst wird unsere Motivation durch unseren Charakterzügen (träge, vital..)

4. und von unsrer Rollenwahrnehmung (gehört das in meinen Kompetenzbereich?)

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Welche zwei Bedingungen müssen gegeben zu sein, damit wir von Motivation sprechen können?

Durch Motivation wird Verhalten in Bewegung gesetzt.

Wenn ich Hunger habe bin ich getrieben Bsp. Brot aufzutreiben, auch wenn ich dafür ins Lebensmittelgeschäft gehen muss.

  • Wert der Belohnung

  • Erfolgswahrscheinlichkeit

1. ein Anreiz das Ziel zu erreichen muss vorhanden sein (Wert der Belohnung)

2. Ziel muss realistisch sein (Erfolgswahrscheinlichkeit)

3. beeinflusst wird unsere Motivation durch unsere Charakterzüge (träge, vital....)

4. und von unserer Rollenwahrnehmung (gehört das in meinen Kompetenzbereich?)

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Skizziere die Bedürfnispyramide nach Maslow. Welche Bedeutung hat diese Pyramide innerhalb der Motivationspsychologie?

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Die Bedürfnisse auf den höheren Stufen werden erst "aktiviert", wenn die unteren Grundbedürfnisse befriedigt werden. " Erst kommt das Fressen, dann die Moral"

Ein Bedürfnis ist ein physischer oder psychischer Mangelzustand.

Es muss ein Anreiz da sein, dass ich meine Grundbedürfnisse stillen möchte (beginnt bei Lust auf Leben bis zur Selbstverwirklichung)

Auf die Selbstverwirklichung des Patienten hinarbeiten. Schauen, welches dieser Bedürfnisse ist nicht gestillt.

SMART-Ziele

Spezifisch

Messbar

Attraktiv

Realistisch

Zeit angepasst

Primäre Bedürfnisse: Hunger, Durst, Sauerstoff, Schlaf

Sekundäre Bedürfnisse: Geltung, Macht, Besitz, Geld

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Was ist ein psychologisches Konstrukt? Nenne ein Beispiel und stelle dar, wie man es messen könnte.

Konstrukt: ein abstraktes Konzept, das wir messen möchten (Liebe, Aggression, Depression, Intelligenz, Frustration, etc.) Wir können ein Konstrukt nur indirekt und unvollständig messen durch unsere genau, definierten Verhaltensweisen.

Aggression = rot werden, laut werden , Schimpfwörter, etc. und wir können nicht voraussetzen, dass jeder das Gleiche darunter versteht.

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Nenne vier Kriterien, anhand derer sich die Qualität naturwissenschaftlicher Forschung bewerten lässt.

Gütekriterien:

Operationalisierung: Das Konstrukt muss genau definiert werden.

Validität: Ein Forscher beobachtet bzw. misst auch tatsächlich das was er zu beobachten bzw. messen angibt.

Reliabilität: Ein Forscher beobachtet, bzw. misst das, was er zu beobachten bzw. messen angibt, genau und exakt.

Objektivität: Eine Untersuchung ist in ihrer Durchführung, Auswertung und Interpretation unabhängig von der Person des Forschers.

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Warum benutzt die psychologische Forschung die statistische Methode? Verdeutliche diese Frage anhand eines Beispiels.

Mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsrechnungen können Aussagen darüber gemacht werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit, die in unserer Stichprobe beobachtbaren Phänomene auf die Gesamtpopulation verallgemeinerbar sind.

- Die Statistik erlaub uns Aussagen darüber zu machen, ob gefundene Ergebnisse zufällig oder systematisch zustande gekommen sind.

--> Im Schnitt ist jeder Schweizer 8.5 Tage im Jahr krank; kein Mensch ist genau 8.5 Tage krank.

Statistische Ergebnisse erlauben streng genommen keine Rückschlüsse auf den Einzelfall.

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Wie lässt sich die Alltagspsychologie gegenüber der wissenschaftlichen Psychologie abgrenzen (Gegenüberstellung der entscheidenden Merkmale)?

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Was versteht man unter einem Menschenbild?

Ein Set von zusammenhängenden Grundannahmen, darüber wie der Mensch beschaffen ist. Ein Bild von den Menschen (-Gruppen) wo wir für wahr halten. Die Annahmen sind von philosophischer Natur und damit nicht nachweisbar.

Bsp.: Der Mensch ist faul, der Mensch ist im Kern gut/schlecht, alle Italiener sind dich etc.

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Wie lässt sich Psychologie definieren?

Psyche = die Seele

Logos = Die Lehre, die Wissenschaft

Wörtlich übersetzt--> die Wissenschaft von der Seele

Begriff Seele ist wissenschaftlich nicht fassbar, daher:

  • Wissenschaft im Seelenleben (äussert sich im Verhalten und Erleben)

!Gegenstand der Psychologie ist das wissenschaftliche beschreiben, erklären, verstehen, voraussagen und verändern menschlichen Verhaltens und Erlebens!

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Was sind die Unterschiede zwischen Erleben und Verhalten?

Verhalten=Objektiv(wird durch Fremdbeobachtung erschlossen)

das Verhalten was von Aussen=Mimik/Gestik beobachtet werden kann. (Körperbewegung, beobachtbare Aktivitäten; jemand meldet sich und wird rot. redet schnell etc.

Erleben = Subjektiv (wird durch Selbstbeobachtung erschlossen) Gefühle, Bedürfnisse, Gedanken

Gesamtheit alles nicht beobachtbaren Vorgänge, das was der Mensch an sich selbst wahrnehmen kann. (Denkabläufe, Erinnern, Träume, jemand fühlt sein Herz rasen, fühlt sich schwindelig)

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Nenne drei Schulen der Psychologie und grenze sie bezüglich Menschenbild und Methodik ab.

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  1. Was ist nach C. Rogers zentral für die Entstehung psychischer Erkrankungen? Erläutere den Entstehungs-Prozess anhand eines eigenen Beispiels.

Optimale psychische Ausgeglichenheit besteht, wenn das Selbstkonzept so gestaltet ist, dass alle Erfahrungen in das Selbstkonstrukt passen, ohne Abwehrreaktion. Eine Abwehrreaktion entsteht als Reaktion auf Erfahrungen, die im Widerspruch zum Selbstkonzept stehen.

 

Beispiel für das Aufrechterhalten von einem Selbstkonzept:

Jemand denkt er sei hochbegabt als Schreiner, er bekommt aber immer ein schlechtes Feedback von seinen Kunden. Normalerweise ändert sich nun das Selbstkonzept der Person. Manche Menschen halten jedoch das Selbstkonzept starr aufrecht und das führt dann zum inneren Konflikt, welcher sich in bestimmten Symptomen äussert. Angst ist die Antwort des Organismus und zwingt den Menschen dann zu einer Veränderung des Selbstkonzepts.

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Welche Annahmen liegen der Verstärkerverlusttheorie (Lewinsohn) der Depression zugrunde? Welche Implikationen folgen daraus für die Depressions-Behandlung?

Operante Konditionierung:

Depression entsteht aufgrund einer zu geringen Rate an unmittelbar auf ein Verhalten folgender positiver Verstärker.

negative Aktivitätsspirale: weniger soziale Aktivitäten bedeuten weniger positive soziale Konsequenzen.

Th: Soziale Skills trainieren → andere Loben, um eigenes Lob zu erhalten

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Welche Möglichkeiten gibt es, kognitive Dissonanz zu reduzieren? Beantworte die Frage anhand eines eigenen Beispiels.

Der Mensch lebt gern in Frieden mit sich selbst und seinen Überzeugungen.

Die Kognitive Dissonanz erklärt konflikthaften Zustand, den jmd. erlebt, nachdem er eine Entscheidung getroffen, eine Handlung begangen hat oder einer Information ausgesetzt worden ist, die zu vorherigen Meinungen, Gefühlen oder Werten im Widerspruch steht.

Bsp. Ich gehe mit einer Freundin in ein Kunstmuseum, mich interessiert das aber überhaupt nicht, und darum gefällt es mir da auch nicht. Ein anderes Mal würd ich mit meiner Freundin in einen Naturpark gehen, so ist es stimmig für mich.

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Welche „Ebenen des Menschseins“ kennst du? Gehe alle Ebenen am Beispiel „Angst“ durch (welche Angstform du wählst, ist dir überlassen).

Kognition (Gedanken, Gedächtnis, Intelligenz)

-->Oje, da kommt ein grosser Hund, wenn ich jetzt bei dem vorbei muss, beisst der mich bestimmt.

Emotion (Gefühle, Motivation, Ziele)

-->Wenn ich ein Tor geschossen habe freu ich mich und juble ganz laut.

Verhalten (Handlungen, Motorik... auch schwitzen, Rotwerden)

-->Die Person läuft von einer bedrohenden Situation davon.

System (Kontext, Beziehungen, Lebensgeschichte, -kontext)

--> Wenn die Mutter vor einer Biene davonrennt, lernt das Kind, dass eine Biene etwas gefährliches ist und läuft ebenfalls davon.

Physiologie (BD, Wärme, Kälte, Körperliches Empfinden)

--> Kommt die Person in eine bedrohende Situation wo man Angst empfindet, fängt die Person an zu schwitzen, zittern --> der Körper bereitet sich auf die Flucht vor.

Oder es kann auch sein, dass die Person vor Schreck so erstarrt ist, dass sie sich nicht mehr vom Fleck bewegen kann.

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Grenze die Begriffe Emotion und Motivation voneinander ab

Emotion:

Gefühle, die ich subjektiv erfahre: Schwitzen, Muskelspannung, Verkrampfung, Zittern etc.

 

Emotionen sind Befindlichkeiten, die sich in charakteristischen körperlichen Reaktionsmustern und psychischen Vorgängen (kognitive Bewertung) äussern und das Verhalten eines Menschen erheblich beeinflussen.

  • Angst empfinden und heftig verliebt sein, gehen mit ähnlichen körperlichen Veränerungen einher. (schneller Herzschlag, flache Atmung..)

     

    Motivation wird ein von außen nicht erkennbarer Beweggrund bezeichnet, der menschliches Verhalten aktiviert und auf ein bestimmtes Ziel hin steuert.

    Motive sind psychische Kräfte. Sie bewegen uns, sie setzen etwas in Gang. Bsp. wenn ich Hunger habe bin ich motiviert mir was zum Essen zu holen.

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Welche Merkmale hat ein Flow-Erleben?

  • Verschmelzen von Handlung und Bewusstsein

  • Zentrierung der Aufmerksamkeit auf einen beschränkten Umweltabschnitt

  • Selbstvergessenheit

  • Ausübung von Kontrolle über Handlung und Umwelt

  • Beeinträchtigtes Zeiterleben

  • Glatter, flüssiger Handlungsablauf

  • Autotelisches Erleben (im häufigen Flow-Zustand)

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Was versteht man unter Empowerment?

Selbstbefähigung, Selbstermächtigung, sowie Stärkung der Eigenmacht, Autonomie und der Selbstverfügung. So werden Menschen in Situationen des Mangels, der Benachteiligung oder gesellschaftlichen Abgrenzung motiviert ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, in dem sie sich ihrer Fähigkeiten bewusst werden, eigene Kräfte entwickeln und ihre individuellen und kollektiven Ressourcen für ein selbstbestimmtes Leben nutzen lernen.

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Unter welchen Bedingungen kann Flow-Erleben entstehen?

Ein Flow-Zustand gibt es während einer beliebigen Tätigkeit (Spielen, Lernen, Fliessbandarbeit) und entsteht in dem Zustand von dem komplexen, schnell ablaufenden Geschehens zwischen Überforderung (Angst) und Unterforderung (Langeweile).

Voraussetzungen des Flow-Erlebens:

1. Die Aktivität hat deutliche Ziele.

a. Die Aktivität hat unmittelbare Rückmeldung (wir spüren unmittelbar Effekte, unser Wirken)

b. Die Tätigkeit hat ihre Zielsetzung bei sich selbst (wir tun etwas um seiner selbst willen)

 

2. Wir sind fähig, uns auf unser Tun zu konzentrieren.
3. Anforderung und Fähigkeit stehen im ausgewogenen Verhältnis, so dass keine Langeweile oder Überforderung entsteht.

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Wissenschaftler streiten seit jeher, ob die Anlage des Menschen oder seine Umwelt mehr Einfluss auf seine Entwicklung ausübt. Doch ein wesentliches Merkmal wird aus der Debatte ausgeklammert. Wovon ist die Rede? Beschreibe es und nenne min. zwei Beispiele dafür.

Selbststeuerung: Mit Selbststeuerung werden alle Kräfte bezeichnet, mit denen das Individuum als aktives Wesen „von sich aus“ Entwicklungsprozesse herbeiführt und seine Entwicklung beeinflusst.

  • Anlage = passives Entwickeln

  • Umwelt = passives „entwickelt werden“

  • Selbststeuerung = Aktive Entwicklung durch aktive Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt

  • Die Selbststeuerung beeinflusst in erheblichem Maße die Wirkung von Anlage- und

                    Umwelteinflüssen

     

  • Ein Kind ist mathematisch begabt und wird von seinen Eltern gefördert. Es hat jedoch keinerlei Interesse an dem Fach und bleibt so „auf der Strecke“.

Ein Kind lebt in eine Grossstadt auf, hat aber grosses Interesse an der Natur. Es wird durch die Selbststeuerung später aufs Land ziehen

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Die Frage, ob die Anlage oder die Umwelt mehr Einfluss auf die Entwicklung des Menschen hat ist nach heutigem Kenntnisstand nicht sinnvoll zu beantworten. Begründe diesen Standpunkt anhand eines eigenen Beispiels

  • Es gibt keine sinnvolle Unterteilung von Anlage/Umwelt oder Selbststeuerung. Die 3 Faktoren lassen sich nicht unabhängig voneinander untersuchen. Sie bilden im Zusammenspiel die Grundlagen für die menschliche Entwicklung.

Beispiel:

  • Wenn ein Affenbaby lieb ist, wird es von seiner Mutter akzeptiert, kann in Ruhe trinken und wird später im Mittelfeld aufgenommen.

  • Ist das Affenbaby aggressiv, darf esbei einer lieben/toleranten Mutter trinken und gross werden --> wird später als Anführer in der oberen Gruppe leben.

  • Ist das Affenbaby aggressiv und die Mutter ist streng/lässt ihn nicht trinken. stirbt das Affenbaby.

    • Wenn Zwillingen in 2 verschiedenen Ländern aufwachsen, werden sie sich durch die Umwelt und die Selbststeuerung ganz unterschiedlich entwickeln.

    • 2 Geschwister mit gleiche Anlage werden durch die Umwelt und die Selbststeuerung weiter beeinflusst.

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Grenze die Begriffe „kritische Phase“ und „sensible Phase“ voneinander ab und nenne je ein Beispiel.

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Die Prozesse Lernen und Reifung beeinflussen sich wechselseitig. Was heißt das? Beantworte die Frage anhand eines Beispiels.

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Welches Verhalten soll das Bindungsverhalten eines Kindes bei der Mutter hervorrufen?

  • Das Bindungsverhalten löst beim Erwachsenen Fürsorgeverhalten aus, sie sichern das Überleben des schutzlosen Kindes

Bindungsverhalten wird in der Regel über Blick- oder körperlichen Kontakt beendet

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Nenne zwei Kritikpunkte an Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung. Begründe deine Kritik kurz.

Positiv: Hilft beim Verständnis fürs Gegenüber

Theorie plausibel & gut modellhaft auf die Entwicklung des Menschen anwendbar

Negativ: zu straffe, kaum ablösbare Stufen, schnelles Schubladisieren der Patienten

 

Da der Mensch ein Individuum ist, befinden sich die Menschen auch nicht exakt in diesen Lebensphasen und so werden dann vorschnelle Rückschlüsse gezogen.

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Skizziere die Hauptaussagen von Erikson zur ersten (fünften und siebten) Entwicklungsstufe anhand des Lebensalters, der Bezugspersonen, des Kernkonflikts und der Folgen erfolgreicher und nicht erfolgreicher Bewältigung des Kernkonflikts.

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