pstrm_HS2013
Principles of Strategic Management Keine Garantie auf Korrektheit und Vollständigkeit
Principles of Strategic Management Keine Garantie auf Korrektheit und Vollständigkeit
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Cartes-fiches
Die drei Unternehmensebenen
- Unternehmensstrategie
- Geschäftsfeldstrategie
- Funktionsstrategie
Aufgabe der Unternehmensstrategie
- In welchen Geschäften sind wir tätig?
- Konzentration auf Kerngeschäfte?
- Aufgabe von Randgeschäften?
- Aufbau neuer Geschäfte?
Aufgabe der Geschäftsfeldstrategie
- Wie erzielen wir Wettbewerbsvorteile?
- Differenzierung oder Kostenfokus?
Aufgabe der Funktionsstrategie
- Marketing / Vertrieb
- Produktion
- Logistik
- F&E
- Einkauf
- Personal
- IT & Finance
Erklären Sie die Principal-Agent Problematik
Principal = Auftaggeber, Agent = Auftragnehmer.
- Der Agent hat i.d.R. einen Informationsvorsprung
- Durch Zielsetzungs-Bonussystem wird die Gefahr verringert
Erklären Sie den Begriff "market based view of strategy"
- Identifikation der Chancen in der Umwelt
- Anpassung der Ressourcen und Fähikeiten
- Nutzung bestehender Chancen
Erklären Sie den Begriff "resource based view of strategy"
- Identifikation, Entwicklung und systematische Nutzung von ausserordentlichen Ressourcen und Fähigkeiten des Unternehmen
- Schaffung und Nutzung neuer Chancen
Erklären Sie den Begriff "strategic fit"
- gehört zur market based view of strategy
- Anpassung der strategischen Fähigkeiten an die Chancen der Umwelt
Erklären Sie den Begriff "strategic stretch"
- gehört zu resource based view of strategy
- Wirksamer Einsatz der strategischen Fähigkeiten zur Schaffung neuer Chancen
welches sind die TOWS-Normstrategien
- SO-Strategien
- ST-Strategien
- WO-Strategien
- WT-Strategien
Charakterisieren Sie "SO-Strategien"
- Wahrnehmnung der Chancen unter Einsatz der Stärken
- Expansionen / Investitionen
- Nutzung von Trends durch vorhanden Ressourcen
Charakterisieren Sie "ST-Strategien"
- Stärken ausnutzen, um Risiken Umweltrisiken auszugleichen
- Nutzung von Beziehungen, um Umweltbedingungen zu beeinflussen
Charakterisieren Sie "WO-Strategien"
- Abbau von Unternehmensschwächen, um Chancen zu nutzen
- Beispielsweise Abbau eigener Bürokratie (Schwäche), um reaktionsschneller zu sein und Chancen des Marktes nutzen zu können
Charakterisieren Sie "WT-Strategien"
- Schwächen abbauen, um Risiko zu reduzieren
- Desinvestitionsstrategien
welche generischen Wettbewerbsstrategien nach Porter gibt es?
- Kostenführerschaft
branchenweit, Standardprodukt - Kostenfokus
segmentspezifisch, preiselastisch - Differenzierung
branchenweit, Leistung, Qualität, Einzigartigkeit - Differenzierungsfokus
segmentspezifisch, spezifische Bedürfnisse, preisunelastisch
Wie kann die Unternehmenszentrale Einfluss auf die SGEs nehmen?
- Stand-Alone Influence
- Linkage Influence
- central functions and services
- corporate development
Erklären Sie den Begriff "Stand-Alone Influence"
- Die SGE arbeitet autonom
- Einflussnahme der Zentrale direkt in vertikaler Richtung
- Die Zentrale nimmt gezielt Einfluss, das Spektrum der Einflussnahme ist sehr gross
- Allgemeine Zielvorgaben
- Einstellen von Führungspersonal
- Eingreifen in die Geschäftsprozesse
Erklären Sie den Begriff "Linkage Influence"
- Zentrale schafft kooperationen zwischen SGEs
- Synergiepotentiale zwischen SGEs schaffen
- sparen von redundanten Ressourcen
- komplementäre Ressourcen gemeinsam nutzen
- Einflussnahme der Zentrale in indirekter horizontaler Richtung
Erklären Sie den Begriff "central functions and services"
- Einfluss der Zentrale direkt in vertikaler Richtung
- SGE beziehen Ressourcen bei der Zentrale
- erhöhen der economies of scale
Erklären Sie den Begriff "corporate development"
- Zentrale führ Akquisitionen und Desinvestitionen durch und ist für die Gründung von Allianzen verantwortlich.
- Die Zentrale greift aktiv ein, in dem SGEs aufgebrochen und neu organisiert werden
Erklären Sie den Begriff "parenting advantage"
Eine strategische Geschäftseinheit muss im eigenen Unternehmen und durch Einflussnahme der Zentrale einen höheren Unternehmenswert generieren, als wenn diese SGE in einer anderen Unternehmung angegliedert wäre.
Welche Diversifikationsstrategien gibt es?
- fokussierte Diversifikation
- relationale Diversifikation
- konglomerate Diversifikation
Erklären Sie den Begriff "fokussierte Diversifikation"
Unternehmen bearbeitet eine kleine Anzahl von
Geschäftsfeldern, die sowohl hinsichtlich ihrer Produkte und der zu bearbeitenden Märkte als auch hinsichtlich ihrer internen Leistungsprozesse sehr ähnlich sind.
Bsp. Ein Bäcker beliefert künftig nicht nur Restaurants mit Gipfeli, sonder künftig auch Tankstellenshops mit Sandwiches.
Erklären Sie den Begriff "relationale Diversifikation in horizontaler Richtung"
Geschäftsfelder umfassen unterschiedliche Produkte und Märkte und erfordern unterschiedliche Leistungsprozesse. Die Anforderungen an die Führung der Geschäftsfelder sind aber sehr ähnlich.
Horizontal: Geschäftsfelder, die auf der gleichen
Wertschöpfungsstufe agieren (Bsp.: Metro-Konzern mit versch. Handelskanälen)
Erklären Sie den Begriff "relationale Diversifikation in vertikaler Richtung"
Geschäftsfelder umfassen unterschiedliche Produkte und Märkte und erfordern unterschiedliche Leistungsprozesse. Die Anforderungen an die Führung der Geschäftsfelder sind aber sehr ähnlich.
Vertikal: Geschäftsfelder, die entlang der Wertschöpfungskette als (vorgelagerte) Lieferanten oder (nachgelagerte) Abnehmer unmittelbar miteinander in Beziehung stehen (Bsp.: Bertelsmann-Konzern – vom Druck über Verlag zu Buchhandel)
Erklären Sie den Begriff "konglomerate Diversifikation"
Geschäftsfelder unterscheiden sich bezüglich Produkten und bedienten Märkten und hinsichtlich ihrer Leistungsprozesse deutlich oder sogar vollständig voneinander. Sie stellen auf Grund unterschiedlicher wirtschaftlicher Umfelder auch
unterschiedliche Anforderungen an die Führung (Bsp.:
General Electrics)
Welches sind die fünf Elemente der Strategie nach Hambrick / Frederikon?
- Arenen
- Differenzierungsfaktoren
- Methoden
- Zeit
- Ökonomische Logik
Nach Hambrick/Frederikson
Arenen / Wo sind wir aktiv?
Beinhaltet was genau?
- Produktkategorien
- Marktsegmente
- Geografische Gebiete
- Kernfähigkeiten, -technologien
- Wertschöpfungsebenen, -aktivitäten
Nach Hambrick/Frederikson
Differenzierungsfaktoren / Wie gewinnen wir Kunden?
Beinhaltet was genau?
- Image
- Kundenausrichtung (Customization)
- Produktqualität (zB Verlässlichkeit)
- Preis
- Design
Nach Hambrick/Frederikson
Methoden / Wie kommen wir dorthin?
Beinhaltet was genau?
- Interne Entwicklung
- Lizenzen, Franchising
- Joint Venture
- Akquisition, Fusion
Nach Hambrick/Frederikson
Zeit / In welchen Schritten und wie schnell gehen wir vor?
Beinhaltet was genau?
- Geschwindigkeit
- Sequenzen
Nach Hambrick/Frederikson
Ökonomische Logik / Wie verdienen wir Geld?
Beinhaltet was genau?
- tiefere Kosten durch Skaleneffekte
- tiefere Kosten durch Verbundeffekte und Multiplikationsvorteile
- höhere Preise durch besseren Service
- höhere Preise durch bessere Produkte
Welche Perspektiven gibt es auf der Balanced Score Card?
- Finanzperspektive
- Kundenperspektive
- Prozessperspektive
- Lern & Entwicklungsperspektive
Vorteile im Wettbewerb werden durch eine gute ________ und eine gute _______ erreicht
- Marktposition
- Ressourcenbasis
Wie berechnet man den Economic Value Added (EVA)
- EVA = NOPAT - Kosten des Capital Employed
- (ROCE - WACC) x Capital Employed
Tipp: Variante 2 ist einfacher.
Wie berechne man die operative Gewinnmarge?
operative Gewinnmarge = EBITDA / Umsatz *100
Wie berechnet man die Kapitalrendite (ROCE)?
ROCE = NOPAT / (Aktiven -kurzfristigesFremdkapital) *100
Wie berechnet man den NOPAT?
Der NOPAT entspricht dem Gewinn ohne Zinsen und Abschreibungen abzüglich der Steuern.
NOPAT = EBITDA - Steuern
Gewichtete Kapitalkosten WACC
Die Berechnung ist ziemlich komplex, hofft einfach, dass der WACC vorgegeben ist.
Wie berechnet man den Value Spread
Value Spread = ROCE - WACC
ein Value Spread von >0 bedeutet, dass sich der Kapitaleinsatz lohnt.