Prüfungsvorbereitung Pas1B
Bio: Zellbiologie, Ernährung, Nervensystem, Genetik, Molekulargenetik, Herz, Atmung, Auge etc.
Bio: Zellbiologie, Ernährung, Nervensystem, Genetik, Molekulargenetik, Herz, Atmung, Auge etc.
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Cartes-fiches
Erklären, wie es möglich ist, dass gleiche Transmitter in verschiedenen Zellen unterschiedlich
wirken.
Ein einzelner Transmitter kann viele verschiedene Rezeptoren haben. Diese Rezeptoren können dann
unterschiedliche Wirkungen auf die postsynaptische Zelle haben.
Drei Beispiele von Neurotransmittern und deren Wirkungen nennen.
pendent
Synapsen und deren Veränderung in Zusammenhang bringen mit Gedächtnisbildung.
Dass Veränderungen an der Anzahl oder „Stärke“ der Synapse möglich sind, nennt man neuronale
Plastizität. Bei einer mehrmaligen Wiederholung von etwas, werden die entsprechenden Synapsen
gestärkt – sei dies durch Dazukommen neuer Synapsen oder die Stärke der Signalübertragung einzelner
Synapsen wird grösser. Erinnerungen im Kurzzeitgedächtnis kommen durch temporäre Verbindungen im
Hippocampus zustande.
Bau und Aufgaben des ZNS mit Rückenmark und Gehirn, sowie des PNS und des vegetativen
Nervensystems nennen.
Das Zentrale Nervensystem ist das Gehirn und Rückenmark. Seine Aufgabe ist es, Informationen zu
verarbeiten und Reaktionen darauf auszulösen. Das Periphere Nervensystem erhält Informationen
(sensorisch oder vom ZNS) und reagiert darauf entweder mit einer Muskelaktivität,
Drüsenaktivität,... oder mit dem generieren und weiterleiten von Aktionspotenzialen zum ZNS. Das
vegetative Nervensystem ist nicht direkt kontrollierbar und regelt lebenswichtige Vorgänge wie den
Herzschlag, die Atmung, Verdauung,....
Aufgaben der zerebrospinalen Flüssigkeit nennen.
Die zerebrospinale Flüssigkeit umgibt das Hirn. Sie wird von der Blut-Hirn-Schranke vom Blutkreislauf
separiert. Diese Schrank ist hoch selektiv und auf einzelne Stoffe permeabel. Die Flüssigkeit hat
die Aufgabe, das Hirn mit Nährstoffen zu versorgen und auch einen gewissen mechanischen
Schutz zu gewährleisten. Dies um z.B. Stösse gleichmässig zu verteilen und so abzufedern.
Aufzeigen, wo wir im ZNS graue und wo weisse Substanz vorfinden und erklären, woher die Farbe
kommt.
Die beiden Substanzen finden sich im Gehirn und dem Rückenmark. Die weisse besteht hauptsächlich
aus Axonen und findet sich im inneren des Gehirns und im äusseren Rückenmark. Die graue
Substanz besteht hauptsächlich aus den Somae (Körpern) der Neuronen und findet sich im
äusseren Gehirn und im inneren Rückenmark.
Erklären, welche Gehirnteile welche Aufgaben innehaben.
Grosshirn: linke, rechte Hemisphäre, Balken
Linke Hemisphäre: Logik, Sprache. Kontrolle rechter Körperseite.
Rechte Hemisphäre: Mustererkennung (Gesichter, ...). Kontrolle linker Körperseite.
Balken: Verbindung zwischen rechter und linker Hemisphäre
Im Grosshirn werden viele somatosensorische Informationen verarbeitet. Jedes Körperteil wird durch
eine bestimme Region vertreten. Diese Region ist je nach Menge der ankommenden
Informationen grösser oder kleiner, aber auf keinen Fall proportional zur Grösse des Körperteils.
Z.B. ist die für das Gesicht zuständige Region viel grösser als die für den Rücken.
Erklären, welche Gehirnteile welche Aufgaben innehaben.
Zwischenhirn: Hypothalamus, Thalamus, Epithalamus/ Epiphyse
Hypothalamus (LS): Reguliert Homöostase und viele vegetative Funktionen.
Thalamus (LS): Entscheidet, welche sensorischen und motorischen Infos ins Grosshirn gelangen und welche nicht.
Epithalamus/Epiphyse: Zirbeldrüse
Erklären, welche Gehirnteile welche Aufgaben innehaben.
Hirnstamm: Mittelhirn, Pons, Brücke, Medulla oblongata
Mittelhirn
Pons (Brücke)Entscheiden, welche Infos vom PNS ins ZNS geleitet (verlängertes Rückenmark) werden und umgekehrt.
Medulla oblongata Formatio Reticularis reguliert Wachheit und Schlaf.
Erklären, welche Gehirnteile welche Aufgaben innehaben.
Kleinhirn: Amygdala, Hippocampus
Amygdala+ Hippocampus: Emotionen, Nahrungstrieb, Sexualität
Aufzeigen, in welchem Teil des Gehirns Emotionen lokalisiert sind und deren Bedeutung
ausführen.
Am wichtigsten für die Emotionen ist das limbische System und darin speziell die Amygdala. Gefühle
sind häufig mit grundlegenden überlebenswichtigen Funktionen verbunden (Aggression,
Sexualität,...). Emotionales Erleben ist auch z.B. nötig um sympathische Funktionen vorauseilend
zu aktivieren (Wiedererkennung eines Feindes etc.)
Aufzeigen, wie Lernen und Gedächtnis funktioniert.
Eine Information gelangt zuerst ins Kurzzeitgedächtnis. Sobald sie irrelevant wird, wird sie wieder
gelöscht. Wenn es jedoch etwas wichtiges ist, das wir behalten möchten und „repetiert“ wird, also immer
wieder eintrifft, wird es ins Langzeitgedächtnis gespeichert. Zum abrufen wird die Information zuerst vom
LZG ins KZG gespeichert und abgerufen.