Prüfungsvorbereitung

Fragen aus dem CBOK

Fragen aus dem CBOK


E. D.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über Geschäftsprozessmanagement (BPM) und verwandte Themen, ideal für Berufslehrlinge in der Informatik. Sie decken zentrale Konzepte wie Prozessorganisation, Analyse, Automatisierung und Technologien wie SOA, ESB und CEP ab. Die Karteikarten erklären auch die Rolle von Kunden und Unternehmen in der Prozessgestaltung sowie die Nutzung von BPM-Systemen und -Werkzeugen. Praktische Anwendungen und strategische Planungen, etwa mit Unternehmensprozessmanagement Roadmaps, werden ebenfalls behandelt. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für angehende IT-Fachkräfte, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis von Prozessmanagement und dessen Implementierung erlangen möchten.
Karten
127
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
10.11.2015 / 08.06.2021

Lernkarten

Mit was kann die Effizienz und Effektivität von Prozessen ermittelt werden?

Kapitel 6

Mit Prozessleistungsmessung

Auf was wird die Leistungsmessung (Key Performance Indicators) von Prozessen ausgerichtet? Was dient als Grundlage für die Ausrichtung der Leistungsmessung?

Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)

Die aus der Strategie abgeleiteten Unternehmensziele

Nenne mir drei zentrale Indikatoren/Masseinheiten, mit deren Hilfe die Prozessleistung gemessen werden kann

Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)

  • Zeit

  • Qualität

  • Kosten

Nenne mir eine Ausprägung, mit welcher der Indikator Zeit in einem Prozess gemessen werden kann

Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)

  • Durchlaufzeit

  • Bearbeitungszeit

  • Liefertermineinhaltung

Nenne mir eine Ausprägung, mit welcher der Indikator Qualität in einem Prozess gemessen werden kann

Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)

·        Kundenzufriedenheit

·        Qualitätsschwankungen

·        Reklamationsquote

Nenne mir eine Ausprägung, mit welcher der Indikator Kosten in einem Prozess gemessen werden kann

Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)

  • Kosten für Sachmittel

  • Kosten für personelle Aufwände

  • Opportunitätskosten

  • Logistik- und Lagerkosten

Nenne mir drei Eigenschaften/Merkmale die KPI’s aufweisen sollten

 

Kapite 6, S.240

  • Strategische Ausrichtung an Unternehmenszielen

  • Verantwortlichkeit (ein KPI unterliegt der Verantwortung einer Person/Gruppe)

  • Relevanz (KPI basieren auf wichtigen Erfolgsfaktoren, die als Indikator dienen, ob die gewünschte Leistung erzielt wird)

  • Leicht verständlich (KPI sollen einen leicht erkennbaren Bezug zum Ergebnis haben)

  • Standardisiert (damit können sie auch übergreifend im Unternehmen oder zum überbetrieblichen Benchmarking genutzt werden)

Und weitere S.240

Nenne mir die drei Kostenarten, die sich für eine sinnvolle Prozesskostenerhebung eignen

Kapitle 6

  • Personalkosten

  • Sachmittelkosten

  • Objektkosten

Definition wertschöpfender Geschäftsprozess

Kapitel 6

  • Ein vom Kunden gewünschtes Ergebnis zu erzielen

  • Der Kunde ist bereit, für die Ausführung des Prozesses (oder einzelne Aktivitäten daraus) zu zahlen.

  • Ausserdem ist ein Prozess wertschöpfend, wenn er benötigt wird, um die geforderte Qualität  oder Stetigkeit bestimmter Ergebnisse zu gewährleisten

Welche zwei bewährten Ansätze gibt es zur Messung der Prozessleistung?

Kapitel 6

  • Wertstromanalyse

  • Prozesskostenrechnung

Was ist BPM? (S. 42)

Business Process Management (BPM) ist eine Managementdisziplin, mit der Strategien

und Ziele einer Organisation und die Erwartungen und Bedürfnisse von Kunden miteinander

verbunden werden, indem End-to-End-Prozesse in den Mittelpunkt gestellt

werden. BPM umfasst Strategien, Ziele, Kultur, Organisationsstrukturen, Rollen, Grundsätze,

Regeln, Methoden und IT-Werkzeuge, um a) End-to-End-Prozesse zu analysieren,

zu entwerfen, einzuführen, zu steuern und kontinuierlich zu verbessern und b) eine

Prozess-Governance aufzubauen. Motivation

Der Wert sowie die Verschwendung in einer Kette aufeinander abgestimmter und wertschöpfender Aktivitäten kann mittels welcher Analyse bestimmt werden?

 

Kapitel 6

  • ·        Wertstromanalyse

Zu welchem Zweck wurde der Leitfadens zum BPM CBOK® erstellt? (S. 43)

Dieser Leitfaden entspricht dem nötigen Grundwissen eines BPM Professional und dient als Grundlage für die Prüfungsfragen zur Zertifizierung zum Certified Business Process Professional (CBPP®). CBOK als Referenzwerk

Bei der Prozesskostenrechnung handelt es sich um eine Vollkostenrechnung, welche die Kosten nicht den Produkten oder Dienstleistung zuordnet, sondern den einzelnen Aktivitäten und darauf basierend den einzelnen Elementarprozessen. Es wird zwischen zwei welchen zwei Kostenarten unterschieden?

 

Kapitel 6

  • Einzelkosten (direkte Kosten) – z.b. Rohmaterialien, Löhne

  • Gemeinkosten (indirekte Kosten) –z.b. Verwaltung, Beschaffung, Logistik)

Mit einer Wertstromanalyse kann man die Arten der Verschwendung eruieren, die durch den Prozess generiert werden. Welche Arten der Verschwendung gibt es?

 

Kapitel 6

  • Fehler

  • Unnötige Bewegung

  • Überproduktion

  • Unnötiger Transport

  • Bestände

  • Arbeitsweise

  • Wartezeiten

In welche Wissensgebiete ist das CBOK unterteilt? (S.44)

  • Business Process Management (BPM)

  • Unternehmensperspektive

  • Unternehmensprozessmanagement

  • Prozessorganisation

  • Prozessperspektive

  • Prozessmodellierung

  • Prozessanalyse

  • Prozessdesign

  • Prozessleistungsmessung

  • Prozesstransformation

  • BPM-Technologien

Umfang BPM

Erfolgsfaktoren für die Prozessleistung, Prozessführung und die Prozessmessung

 

Kapitel 6

  • Genauso viel Konzentration auf die Menschen wie auf den betroffenen Geschäftsprozess

  • Schulung aller Prozessbeteiligten

  • Verständnis aller Beteiligten, was ein Prozess ist

  • Betriebliche Kennzahlen und Anreizsysteme müssen darauf abgestimmt sein

  • Beteiligung – Betroffene werden intensiv an der Prozessplanung beteiligt

  • Kommunikation – intensive Kommunikation der Ziele und Kennzahlen des Prozesses

Welches sind die Nutzen von BPM für das Unternehmen? (S.48)

  • Klare Zuständigkeit für die permanente Weiterentwicklung

  • Schnelle Reaktion auf ermittelte Prozessergebnisse

  • Positive Auswirkungen auf Kosten und Qualität durch Leistungsmessung

  • Überwachung fördert Compliance

  • Transparenz fördert Reaktionsgeschwindigkeit

  • Verfügbare Informationen erleichtern Verbesserungen

  • Erleichterte Kostenkontrolle

  • Angemessene und konsistente Zuständigkeitsregelungen

  • Bewahrung vorhandenen Wissens

Nutzenbewusstsein

Erfolgsfaktoren die ein Prozessmanager beeinflussen kann

Kapitel 6

  • Prozessverantwortung übernehmen

  • Sicherstellen, dass der Prozess erhoben wird und die Praxis widerspiegelt

  • Leistungsziele und Prozessleistungindikatoren definieren

  • Prozessleistung bewerten

  • Massnahmen ergreifen, um die Prozessleistung zu optimieren

Bedeutung Prozesstransformation

 

Kapitel 7

  • Fundamentales Ueberdenken der Geschäftstätigkeit

  • Grundlegende Veränderung, nicht nur Verbesserung der Prozesse

  • Eine Transformation rüttelt auf, durchdringt alle Bereiche und bedeutet ein weitreichendes, zeit- und kostenaufwändiges Projekt

  • Transformationsprojekte sollten gemäss BPMS bzw. BPM-Vorgaben ablaufen

  • Transformationen ermöglichen dem Business, sich in Richtung kontinuierlichem Verändern zu entwickeln

Erfolgsfaktoren für Prozesstransformation

 

Kapitel 7

  • Oberste Führungsebene muss voll dahinter stehen und die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen

  • Die mit der Transformation Beauftragten müssen von der obersten Managern schnelle Entscheidungen bekommen

  • Um das Interesse und die Verpflichtung der obersten Führung über die gesamte Dauer des Projekts aufrecht zu erhalten, empfiehlt es sich, das Vorhaben in Teilprojekte aufzugliedern

Drei weitverbreiteten Formen von Change-Management

 

Kapitel 7

  • Strategisches Change-Management

  • IT-Change Management

  • Change Management in der Organisation

Mit was befasst sich strategisches Change-Management?

 

Kapitel 7

befasst sich mit der Analyse der bestehenden Leistungsfähigkeit und dem Vergleich mit den Mitbewerbern. Das kann zur Aufnahme eines neuen Produkts, zum kompletten Aufgeben einer Produktelinie oder den Eintritt in einen neuen Markt führen.

Was ist der Ansatz von IT-Change Management?

 

Kapitel 7

Beschreibt den Prozess, der sicherstellt, dass bei Umstellungen der Applikationslandschaften und der Infrastruktur der laufende Betrieb und die betroffenen Nutzer möglichst wenig gestört werden

Welches sind die Nutzen bon BPM für den Mitarbeiter? (S. 52)

  • Sicherheit für die Beteiligten

  • Besseres Verständnis für den Gesamtzusammenhang

  • Klarheit über die Anforderungen an eine Stelle

  • Klare Beschreibung geeigneter Arbeitshilfen

Nutzenbewusstsein

Warum wird organisatorisches Change-Management benötigt?

 

Kapitel 7

  • Es wird für grosse Veränderungen als auch für stufenweisen Prozessverbesserungen eingesetzt.

  • In einem iterativen Prozess wird eine Fülle von Werkzeugen genutzt, um die Unternehmung und ihre Mitarbeiter vom aktuellen Ist-Zustand zu einem nachhaltigen Soll-Zustand zu führen.

  • Change-Management ist für das Projekt als Hiflsmittel einzusetzen, um die Akzeptanz sowohl bei den Business Managern als auch bei deren Mitarbeitenden zu erreichen.

Warum ist Change-Management für BPM-Verantwortliche wichtig?

 

Kapitel 7

  • Iteratives Vorgehen für Verbesserungsmassnahmen; stufenweise bis zum Idealzustand

  • Hilft, Akzeptanzschwierigkeiten zu erkennen und Massnahmen dagegen zu ergreifen

  • BMS erlaubt den Teams einen besseren Überblick über alle Geschäftsprozesse und verwendeten Applikationen, damit können neue Lösungen schnell entwickelt, umgestaltet und bereitgestellt werden.

  • Unterstützt den Aufbau der permanenten, schrittweisen Verbesserung auf allen Ebenen einer Unternehmung

  • Sichtbar machen des Umfangs der Veränderung. Dadurch können Probleme und Risiken identifiziert und vorbeugende Massnahmen entwickelt werden.

Welches sind die Nutzen des BPM für den Kunden? (S.50)

  • Verbesserte Prozesse fördern die Kundenzufriedenheit

  • Alle Mitarbeiter beachten Kundeninteressen

  • Ständige Überwachung der Wahrung der Kundeninteressen

Nutzenbewusstsein

Planungselemente im Change-Management

 

Kapitel 7

  • Vision

  • Aufbauorganisation

  • Unternehmensentwicklung

  • Kommunikation

  • Abstimmung

  • Support

  • Messung und Steuerung der Leistung

  • Prozesstransformation

Was ist ein prozessorientiertes Unternehmen?

Kapitel 7

Eine Organisation, die alle Aktivitäten auf ihre Primärprozesse hin ausrichtet, organisiert, führt und misst

Welche Vorteile hat das Management durch BPM? (S. 51)

  • Sicherstellung der Wertschöpfung auf allen Stufen des Prozesses

  • Optimierung des gesamten Prozesses

  • Verbesserte Planung und Vorhersagen

  • Überwindung von Bereichsgrenzen

  • Internes und externes Benchmarking wird erleichtert

  • Schnelle Reaktion bei Bedrohungen

Nutzenbewusstsein

Weg zu einem unternehmensweiten Prozessmanagement

 

Kapitel 7

  • Festlegung der End-to-End Prozesse (typischerweise 5 bis 10)

  • Messung der Performance sowohl aus Kunden- als auch aus Unternehmenssicht

  • Ernennung von Prozessverantwortlichen mit ausreichenden Kompetenzen und Verantwortung für die Prozessleistung

  • Kontinuierliches Management der End-to-End Prozesse

Was versteht man unter dem Begriff BPM? (S. 53)

Unter dem Begriff des Business Process Management werden unterschiedliche Sachverhalte

verstanden:

  • Prozess-Re-design

  • Unternehmensprozessmanagement

  • kontinuierliche Prozessverbesserung

Abgrenzung der Begriffe

Primärprozesse lassen sich auf Kernkompetenzen zurückführen. Kernkompetenzen besitzen folgende Merkmale:

 

Kapitel 7

  • Wahrnehmbarer Kundennutzen, der vom Kunden geschätzt und bezahlt wird

  • Einmalige Kombination von Ressourcen (nicht imitierbar), d.h. die Kombination der Ressourcen erzeugt eine einzigartige Wertschöpfung, die nicht leicht durch andere Problemlösungen ersetzt werden kann

Merkmale einer Prozesskultur

 

Kapitel 7

·        Welches sind die Geschäftsprozesse

·        Klarheit darüber, wie die Prozesse wechselseitig miteinander verbunden sind und wie sie sich gegenseitig beeinflussen

·        Klare Definition, welchen Wert jeder Prozess generiert

·        Dokumentation, wie jeder Prozess seine Ergebnisse erreicht

·        Klarheit darüber, welche Kompetenzen für jeden Prozess benötigt werden

·        Verständnis darüber, wie gut jeder Prozess funktioniert

·        Kontinuierliche Messung der Leistung der Prozesse

·        Managemententscheidungen erfolgen auf Basis der Prozesskennzahlen

·        Prozessverantwortliche sind zuständig für die Prozess-Performance

 

1.     Einsatz eines Prozesskoordinators

2.     Vereinbarung von Prozess-Service-Level-Agreements

3.     Einsatz eines Prozessveranwortlichen

4.     Einsatz eines Prozessmanagers innerhalb einer OE

5.     Einsatz eines Prozessmanager End-to-End

Was ist unerlässlich, damit ein Unternehmen in der Lage ist, funktions- und bereichsübergreifende Prozesse zu optimieren?

 

Kapitel 7

Eine klare Festlegung der Entscheidungsbefugnisse

Best Practise für Prozess-Governance (für IT-Umsetzungen von Prozessen)

 

Kapitel 7

  • Performance orientiertes Design

  • Software soll Prozesse unterstützen und nicht umgekehrt

  • Schwerpunkt auf ROI (Return on Investment), der auf der Geschäfts-Performance und dem Business Case basiert, der auch Kennzahlen für die Zeit nach der Einführung beinhaltet.

  • Top-Management Unterstützung

  • Abstimmung mit dem CIO

  • Professionelles Change-Management und Training für die neuen Prozesse

Wie kann ein Unternehmen, das auf Prozesse ausgerichtet ist, die teambasierte Leistung fordern und fördern?

 

Kapitel 7

Leistungsmessung und Belohnung neu ausrichten, Vergütung nicht an der finanziellen Gesamtleistung des Unternehmens festmachen, sondern an der Leistung des Prozesses, der Arbeitsgruppe und individueller Leistung

Wie kann der Kunde in die wertschöpfenden Prozesse eingebunden werden?

 

Kapitel 7

Der Kunde bringt Ressourcen und Objekte in den Prozess der Leistungserstellung ein und dessen Mitwirkung wird über die Prozessorganisation gesteuert

Was ist Supply Chain Management (SCM)?

 

Kapitel 7

SCM steuert die logistischen Aktivitäten vom Start bis zum Kunden übergreifend, oft durch ein Unternehmen, das als Taktgeber der Kette agiert.

SCM bedeutet auch: Prozessorganisation vernetzt sich über Unternehmensgrenzen hinweg und lässt Wertschöpfungsnetzwerke entstehen

 

 [DEB1]Was ist das?

 

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