Elvane

Diese Lernkarten decken medizinische Grundlagen zu Hämostase, Hämodynamik und Notfalltransfusionen ab, von Gerinnungsmechanismen über Blutdruckregulation bis zu Komplikationen wie TRALI oder Massentransfusionen. Zentrale Themen sind Ventrikelfunktion, Preload/Afterload, EKG-Interpretation und transfusionsassoziierte Risiken. Ideal für Medizinstudierende und Fachkräfte, die ihr Wissen zu kardiovaskulären und hämostaseologischen Notfällen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
18.09.2026 / 22.09.2026

Cartes-fiches

Unterteilung zentrales Nervensystem

-Gehirn
-Rückenmark

Motorisches / somatisches Nervensystem

-Kann willkürlich ausgelöst / aktiviert werden
-Bewusstes Wahrnehmen von Sinneseindrücken vegetatives / autonomes Nervensystem
-Unwillkürlich ausgelöst
-Steuert unbewusst v.a. Tätigkeiten der Organe

Sympathikus:

-
Versetzt Körper in erhöhte Leistungsbereitschaft, Abbau Energiereserven

Parasympathikus:

-
Körperfunktionen in Regeneration, Aufbau Energiereserven
-
Grosshirn: trifft Entscheidungen
-
Zwischenhirn: filtert was an Grosshirn weitergeleitet wird
-
Kleinhirn/Stammhirn/Rückenmark: Zuständig dass Prozesse funktionieren

3 Reflexe Benennen

Patellarreflex:
-Eigenreflex, ausgelöst durch Schlag auf Patellarsehne, führt zu Streckung des Kniegelenks - Bandscheibenvorfall L3, Neuropathie, Pyramidenbahnzeichen


Bicepsreflex:
-Eigenreflex, ausgelöst durch Schlag auf Bizepssehne, führt zu einer Beugung des Ellenbeugen
-Reflex aufgehoben bei Bandscheibenvorfall C5/C6, periphere Nervenläsion
-Reflex vermindert bei Neuropathie, periphere Nervenläsion,
-Reflexe gesteigert bei Pyramidenbahnläsion


Babinski:
-Pathologisch
-Tonische Extension der Großzehe mit Spreizung
-Zentrale Lähmung bei Schlaganfall
-Als Babinski-Reflex oder Babinski-Zeichen bezeichnet man einen pathologischen Reflex, der bei einer Schädigung der Pyramidenbahn auftritt

Nervus Opticus

-Nerv der dem Sehen dient
-Z.B. durch Hypophysen Tumor geschädigt
 

4 Basisbehandlungen beim ACS (akutes Coronare Syndrome)

-Morphin (Schmerzbehandlung)
-O2
-Nitrate (BD >90mmHg)
-Aspirin

Symptome bei ACS

-Beklemmendes Gefühl auf der Brust (Druck > 20min)
-SZ ausstrahlend Arm, Kiefer, Schulter, Rücken
-Dyspnoe, Angst, Schweißausbruch, Nausea, Emesis

Interventionen bei Aufnahme von Herzinfarkt

Bettruhe
-Monitoring
-O2
-Venflon
-Evtl. Opiate/Nitrate
-12er EKG
-Labor
-Anamnese

Fehlmessung Pulsoxymetrie

-
Nagellack/ Acryl- Fingernägel
-
Infrarotwärmelicht /Sonne, Lampe)
-
Schlechte Hautdurchblutung
-
Kohlenmonoxidvergiftung
-
Dunkles Hautbild

3 Yellow Flags für Chronifizierung

1.Einschränkung in Lebensqualität
2.Hilflosigkeit: keine Lösung finden
3.Aggression und Erschöpfung auf beiden Seiten

Definition chronischer Schmerz

-Chronischer Schmerz hat keine Warn- und Schutzfunktion, entwickelt einen selbstständigen Krankheitswert. Dauert über 6 Monate.
-Mit zunehmender Dauer wirken sich Schmerze beeinträchtigend auf Psyche, Familie, Freundeskreis und Beruf aus. Chronische Schmerz
-Kann sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickeln

Hyperalgesie

-
Schmerzüberempfindlichkeit, übermässige Schmerzempfindlichkeit auf schmerzhaften Reiz (kleiner Reiz führt zu Schmerzen)

Allodynie

-Gesteigerte Schmerzempfindlichkeit, Schmerz wird bereits durch geringfügige Reize ausgelöst (Reiz im Normalfall nicht schmerzhaft)

Welche Punkte sollten bei der Schmerzanamnese beachtet/abgefragt werden?

-
Schmerzlokalisation
-
Schmerzintensität (schmerzlindernde/-auslösende/-verstärkende Faktoren)
-
Wann/ Seit wann haben Sie Schmerzen? (Schmerzbeginn/-frequenz/ dauer)
-
Schmerzcharakteristik
-
Psychische Befindlichkeit in der aktuellen Situation (Zuversicht, Vertrauen, Angst, Wut, Ärger, Traurigkeit)
-
Erwartung des Patienten bzgl. Schmerzverlauf
-
Standardisierte Messung und Dokumentation der Schmerztherapie

Diskutiere die Thematik der Interaktionen und die Auswirkung auf die Opioiddosis? Auf welche Medikamente sollte man achten?

  • Grundsätzlich gibt es bei den meisten Opioiden keine Maximaldosis. D.h. je höher die Dosierung umso stärker die Analgesie, dosislimitierend sind die unerwünschte NW
    • Zentrale Wirkung der Opioide
    • Analgetisch, sedativ, atemdepressiv, antitussiv, Übelkeit/ Erbrechen, Abhängigkeit/ Toleranzentwicklung 
  • Periphere Wirkung der Opioide
  • Verzögerung der Magenentleerung durch Pyloruskonstriktion 
  • Obstipation
  • Harnretention: Tonus der Blasenschliessmuskels wird erhöht
  • Orthostase: Tonus der Blutgefässe wird herabgesetzt 
  • Hautrötung, Juckreiz, Urtikaria
  • Periphere Analgesie
  • Mundtrockenheit 

Interaktionen mit Antibiotika und Virostatika. 

Étudier