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Strategisches Management

Strategisches Management


Yves Mauron
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über strategische Managementkonzepte für Unternehmen auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Unternehmensstrategie, Wertgenerierung, Portfolioveränderungen und Stakeholder-Analysen ab, wobei Grafiken und Beispiele die Konzepte veranschaulichen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Manager, die ihre Fähigkeiten in strategischer Planung und Unternehmensführung vertiefen möchten.
Karten
56
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
30.05.2014 / 30.06.2020

Lernkarten

Veränderungsmanagement nach Kotter (Lewin)

Unfreezing

  1. Dringlichkeit schaffen („Burning plattform“)
  2. Machtvolles Veränderungsteam einsetzen
  3. Klare Vision / Strategie

Changing

  1. Vielschichtige Kommunikation von Vision und Strategie
  2. Unterstützung (Empowerment; Machtzuteilung)
  3. Schnell erste Erfolge erzielen

Refreezing

  1. Verbesserungen festigen und ausbauen
  2. Veränderungen institutionalisieren

Balanced Scorecard

Die Balanced Scorecard ist ein Management System, das ermöglicht:

  • die Strategie zu visualisieren (mit einer Strategy Map),
  • die Strategie zu konkretisieren,
  • die Strategierealisierung zu verfolgen (strategisches Controlling)

und deshalb die Verpflichtung und die Fähigkeit aller Mitarbeiter erhöht die Strategie in Handeln zu überführen! Der BSC-Ansatz schliesst also die Lücke zwischen Strategie und operativer Umsetzung!

Strategy Maps

Strategy Maps dienen der Visualisierung der Strategie, bzw. des ausgewogenen Zielsystems. und können am effektivsten entlang der Ursache-Wirkungs-Stränge „gelesen“ werden.

Beispiel einer Strategy Map: Möbelhändler mit Filialkette

Prjektpriorisierung der BSC

Grafik

Dimensionen der Wertgenerierung

Externe und Interne Sicht

Dimensionen der Wertgenerierung --> Externe Sicht

Berechnung EV und TSR

Siehe Bild

Dimensionen der Wertgenerierung --> Interne Sicht

Berchnung Op. EBITDA / EBITDA Marge und EVA

Siehe Bild

Berechnung NOPAT

 Net Operating Profit after Taxes

Berechnung Capital Employed und Kosten des Capital Empolyed

Bild

Berchnung und Bedeutung EVA

Wann erwirtschaftet ein Unternehmen ökonomischen Wert? Die häufigste Antwort 
lautet: «Ein Unternehmen erwirtschaftet dann Wert, wenn es Gewinne erzielt!». Diese 
Antwort ist nicht ganz falsch, es gilt sie jedoch zu konkretisieren.


Eine Kernbedingung des sogenannten Economic Value Added (EVA) Konzeptes 
besagt, dass ein Unternehmen dann Wert generiert, wenn die erwirtschaftete 
Kapitalrendite des Unternehmens grösser ist als dessen Kapitalkosten (Stewart, 
1991). Folglich besteht die Möglichkeit, dass ein Unternehmen zwar Gewinne erzielt, 
diese aber zu gering sind, um die Kapitalkosten des Unternehmens zu decken. 


Zur Berechnung der ökonomischen Wertschöpfung wird als entscheidende 
Kenngrösse die Kapitalrendite des Unternehmens (ROCE: Return on Capital 
Employed) den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC: Weighted
Average Cost of Capital) gegenübergestellt.

Was ist der ROCE?

− Der ROCE ist eine Weiterentwicklung des ROI (Gesamtkapitalrentabilität), da im ROI die Fremdkapitalzinsen nicht berücksichtigt sind.


− Der ROCE widerspiegelt als Verhältniskennzahl die Gesamtkapitalrendite eines Unternehmens.


− Der ROCE berechnet sich als Quotient aus dem Gewinn nach Steuern (sog. NOPAT, d.h. Net Operating Profit after Taxes) und dem Gesamtkapital bzw. Gesamtvermögen, also die Summe aus Anlage- und Umlaufvermögen (AV+UV), die dem Unternehmen Finanzierungskosten verursacht.

− Das nicht verzinsliche Fremdkapital (Rückstellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) wird dabei abgezogen, da es dem Unternehmen «kostenlos» zur Verfügung steht und dafür keine Kapitalkosten anfallen .

− Der Return on Capital Employed (ROCE) als sagt aus, wie (effektiv und profitabel) Unternehmen mit dem eingesetzten Kapital umgehen.

Bedeutung WACC?

− Der WACC bezeichnet die gewichteten durchschnittlichen Kosten für das Eigen- und Fremdkapital.

− Neben den Fremdkapitalkosten verursacht auch das Eigenkapital Kosten: Durch die Bereitstellung von Eigenkapital entstehen den Unternehmern (oder Eigenkapitalgebern) Opportunitätskosten in Form von entgangenen Erträgen, die sie bei einer alternativen Anlage des Kapitals hätten erzielen können.

− Je nach Branche variieren die Kapitalkosten zwischen 6.4 Prozent (z.B. Bereich Versorgung) und 8.4 Prozent (Bereich Industrie-Ausrüstung).

Was ist der Spread?

− Die Differenz zwischen ROCE und WACC wird als «Spread» bezeichnet.

− Grundsätzlich sollte die von einem Unternehmen erwirtschaftete Rendite (ROCE) langfristig über dem Kapitalkostensatz des Unternehmens (WACC) liegen!

− Ist der Spread positiv, d.h. übertrifft die Unternehmensrendite die Kapitakosten, hat sich der Kapitaleinsatz des Kapitalgebers gelohnt!

− Ist der Spread negativ, d.h. übersteigen die Kapitalkosten die Unternehmensrendite, hat sich der Einsatz des Kapitalgebers nicht gelohnt! Problem für das Unternehmen!

Stakeholder Mapping

Eine Person, eine Gruppe etc. hat z.B. ein hohes Interesse Einfluss auf einen anderen 
zu nehmen, wenn

− sie direkt von dessen Handlungen betroffen ist (positiv oder negativ)
− ihr nahestehende Kreise direkt betroffen sind (pos/neg),
− ein von ihr hochgehaltener Wert gefährdet ist (pos/neg),
− das eigene Selbstverständnis durch dessen Handlungen betroffen wird (positiv oder 
negativ),

Macht ist die Fähigkeit eines einzelnen oder einer  Gruppe, andere zu überzeugen, zu 
veranlassen oder zu zwingen, bestimmten Handlungsweisen zu folgen. Hohe Macht 
entsteht z.B. aus

− der Kontrolle über wichtige Ressourcen (z.B. Material, Personal, Arbeitskraft, Geld) 
bzw. die Fähigkeit diese Ressourcen in grossem Umfang und rasch zu mobilisieren,
− der Beteiligung an der Umsetzung von in einer Situation wichtigen Aktivitäten,
− dem Besitz von besonderem Wissen und Fähigkeiten, die in einer Situation 
besonders relevant sind,
− dem Zugang zu wichtigen Netzwerken und wichtigen Macht- und 
Entscheidungsträgern.

Strategiearbeit erfordert ein Denken in verschiedenen Horizonten

Siehe Bild

Wie Szenarien entwickelt werden …

Siehe Bild

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