PRS

PRS Grundlagen

PRS Grundlagen


J. A.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen der Prozessoptimierung in der Landwirtschaft, mit Fokus auf Produktionssysteme, Prozessfähigkeit und Qualitätsmanagement. Sie decken Konzepte wie Kanban, Poka Yoke, Prozessfähigkeitsindizes und PDCA-Methoden ab, die für die Verbesserung von Produktionsprozessen und die Fehlervermeidung entscheidend sind. Landwirte und Produktionsleiter profitieren davon, um ihre Betriebsmittel effizienter zu nutzen und die Qualität ihrer Produkte zu steigern.
Karten
98
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Landwirtschaft
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.09.2014 / 13.02.2017

Cartes-fiches

3.13

Was ist das Fundament des TPS?

  • nivellierte Produktion
  • Standardisierte Arbeitsprozesse
  • Visuelles Management
  • Total Productive Maintenance

3.14

Auf welche vier Ebenen bezieht sich die Selbstverpflichtung des Managements im Rahmen des Toyota-Produktionssystems?

  • Problemlösung
  • Mitarbeiter und Partner (Respektieren, Fordern und Fördern)
  • Prozess (Eliminieren von Verschwendung)
  • Unternehmensphilosophie (langfristiges Denken)

3.31-33

Was sind typische Merkmale des Toyota-Produktionssystems?

  • langfristige Unternehmensentwicklung ist wichtiger als kurzfristiger Gewinnziele
  • Schaffung von Wertschöpfung für den Kunden – bei gleichzeitigem Vermeiden von Verschwendung – bestimmt das Handeln
  • Fluss‐Prinzip hilft dabei, Probleme »sichtbar« zu machen
  • Pull‐Prinzip trägt zur Vermeidung von Überproduktion bei
  • Standardisierung von Arbeitsabläufen ist eine Voraussetzung für hohe Prozessfähigkeit, hohe Produktqualität und Funktionieren eines KVP
  • Streben nach Perfektion
  • Forcieren von Verbesserungen ist Führungsaufgabe
  • Der Erfolg des Toyota‐Produktionssystems liegt vor allem darin begründet, dass dem Personalmanagement (Personalauswahl, ‐entwicklung, ‐beurteilung, ‐führung) ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.
  • Das Toyota‐Produktionssystem setzt auf kleine Leitungsspannen und ermöglicht damit, dass Vorgesetzte ihre Führungsaufgabe wahrnehmen können (Führungsprozess als Erfolgsfaktor). Führungskräfte haben ihren Arbeitsbereich genau zu kennen und Vorbildfunktion.
  • Toyota setzt auf langjährige Partnerschaften, nicht nur in Bezug auf die eigenen Beschäftigten, sondern auch in Bezug auf Lieferanten. Lieferanten wird geholfen, das Toyota‐Produktionssystem zu adaptieren.
  • intensive Auseinandersetzung mit Problemen vor Ort (Gemba), das Entwickeln von Lösungen im Konsens (Konsensorientierung), die schnelle Umsetzung von Verbesserungen und die Visualisierung wichtiger Kennzahlen sind Merkmale des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Übung 1

Was ist der Unterschied zwischen »Drum Buffer Rope« und »CONWIP«?

Vorteile ConWip gegenüber DBR?

Conwip-System (constant work in process)

Aus dem Rohstofflager wird jeweils nur die am Ende der Linie eingelagerte Menge an Fertigprodukten zum nacohfolgenden Prozessschritt weitergeleitet.

Drum Buffer Rope

Drum (Engpass) gibt den Prozesstakt vor

Buffer (Puffer) für den Fall einer Störung vor dem Engpass

Rope (Seil) ist eine informatorische Verbindung von Engpass und Rohstofflager

⇒ Menge aus Engpass = Menge aus Rohstofflager

Vorteile ConWip gegenüber DBR

  • bei wandernden Engpässen muss die informatorische Verbindung nicht verändert werden
  • ggf. direkte Kopplung an Kundennachfrage ⇒ Kanban

Übung 1

Wie lauten die 5 Stufen des Engpassmanagement?

  1. Identifizieren des Engpasses
  2. Engpass voll auslasten
  3. andere Sachverhalte dem Engpass unterordnen
  4. behebe den Engpass
  5. wenn behoben dann erneut Schritt 1

Übung 1

Welche typischen Maßnahmen des Engpassmanagements kennen Sie?

  • Ausweiten der Arbeits- und Betriebszeiten
  • Reduzierung der Störzeiten der Maschinen ⇒ Vorbeugende Maßnahme
  • Reduzierung der Rüstzeiten ⇒ Rüstvorbereitung
  • Reduzierung von Ausschuss und Nacharbeit
  • Steigerung der Taktrate an Betriebsmitteln
  • Flexibler Personaleinsatz durch Mehrfachqualifizierung ⇒ Crosstraining

Übung 2

Worin unterscheiden sich die Verschwendungsarten (nach T. Ohno) und die Ablauf‐ und Zeitartensystematik nach REFA?

REFA

Komplexität: 21 Ablaufarten + mehrere Aggregationsebenen + Berechnungsvorschriften

Anwendungsbereich: beschränkt auf Produktionsbereiche

Überschneidung/Widerspruch: überschneidungsfrei und wiederspruchsfrei

 

Toyota Verschwendungsarten

Komplexität: 7 Verschwendungsarten, keine direkte Unterscheidung zwischen Mensch , Betriebsmittel und Arbeitgegenstand

Anwendungsbereiche: für direkte Bereiche entwickelt, aber leicht umzusetzen

Überschneidung/Widerspruch: nicht überschneidungsfrei und nicht wiederspruchsfrei

4.06

Welche typischen Kennzahlen zählen zu der Produktionslogistik?

  • Durchlaufzeit
  • Lieferzeit
  • Lieferfähigkeit
  • Liefertermintreue

4.07

Wo wird die Produktionslogistik eingeordnet?

siehe Bild

4.08

Was sind die Ziele der Logistik?

Kostenziele:

  • Logistikziele
  • Kapitalbindung

Zeitziele:

  • Durchlaufzeiten
  • Richtige Termine

Ergebnisziele:

  • Richtige Orte
  • Richtige Güter
  • Richtige Zustände

4.09

Was sind die Funktionen der Logistik?

Basisfunktionen:

  • Transportieren
  • Lagern

Ergänzende Funktionen:

  • Umschlagen (Transportmittelwechsel)
  • Kommissionieren
  • Verpacken
  • Ladeeinheiten bilden

4.11

Welche Prinzipien und Methoden des Toyota‐Produktionssystems beziehen sich direkt auf die Produktionslogistik?

Just in Time - Die richtigen Teile in der richtigen Menge zur richtignen Zeit

  • Taktzeit
  • kontinuierlicher Fluss
  • Pullsystem
  • schneller Rüsten
  • integrierte Logistik

Nivellierte Produktion (heijunka)

4.12

Welche drei Bereitstellungsprinzipien werden im Toyota-Produktionssystem unterschieden?

siehe Bild

4.13

Wie wird der Kundentakt berechnet und welchen Zweck hat dieser?

\(Kundentakt = {Summe der Betriebszeiten in Periode \over Menge nachgefragter Produkte in Periode}\)

Zweck der Bestimmung des Kundentaktes (konkurrirende Ziele):

  • Vermeiden von Überproduktion und Lieferengpässen
  • Glättung der Produkiton

4.15

Was ist die Taktzeit?

Taktzeit - auch Arbeitstakt oder Takt - genannt ist die Zeitdauert, die für die Fertigstellung einer Mengeneinheit zur Verfügung steht.

Taktzeit  \(t_T = {Kapazität pro Schicht \over Menge pro Schicht}\)

4.18

Mit welchen Effizienzgrößen wird eine getaktete Montagelinie bewertet?

Taktausgleichzeit \(T_a\):

Die Summe der über alle n Stationen anfallenden Wartezeiten dient als Maßstab für
die Ausgeglichenheit des Fließsystems.

\(T_a = {n*t_T-\sum t_g}\)

Bandwirkungsgrad \(B_w\):

Der Anteil der mittleren Stationszeit an der Taktzeit \(t_T\) dient als Maßstab für die
Produktivität des Fließsystems.

\(B_w = {\sum t_g \over n*t_T}*100\)

4.24

Worauf beziehen sich die Schwankungen bei Bestellungen?

  • auf den Produktmix
  • die Menge an zu produzierenden Teilen

4.25/26

Wie wirkt sich eine hohe Streuung von Produktionsmenge und Produktmix auf einen Produktionsbetrieb aus?

  1. Außlastung von Ressourcen variiert
    1. geringe Nachfrage führt zu unzureichenden Nutzung der Ressource
    2. hohe nachfrage führt zu Engpässe bei Ressourcen
  2. hohe Bestände als Reaktion auf nachfrageschwankungen
  3. hohe Bestände führen zu langen Durchlaufzeiten
    1. kurzfristige Kundenwünsche nicht erfüllbar
    2. Eilaufträge die die optimierten Produktionspläne verändern
  4. Abweichung von Arbeitsstandards
    1. ungelernte Leiharbeiter

4.27/30

Was wird unter dem Konzept der Produktionsnivelierung verstanden?

Heiunka = Produktnivelierung

Das Konzept der Produktionsnivellierung …

  • beinhaltet eine Vermeidung der Streuung von Produktionsmenge und Produktmix über einen bestimmten Zeitraum
  • verfolgt das Ziel, jedes Produkt jeden Tag (jede Woche) in kleinen Mengen im Kundentakt herzustellen
  • gleicht Nachfrageschwankungen über ein Fertigwarenlager aus

4.30

Produktionsnivellierung als Kompromiss zwischen Skaleneffekten und höchster Flexibilität

siehe Bild

5.13

Welche Vorteile hat das Kanban-System gegenüber einer herkömmlichen Produktionssteuerung?

Welche Nachteile hat das Kanban-System?

Vorteile

  • Kanban begrenzt Bestände und sichert gleichzeitig die Lieferfähigkeit
  • Kanban reduziert Durchlaufzeiten
  • Kanban vereinfacht die Produktionsplanung und ‐steuerung und reduziert dadurch die Personalkosten in diesem Bereich
  • Kanban macht Abweichungen vom Standard sichtbar – mit dem Ziel der Realisierung einer hohen Prozessfähigkeit
  • Kanban begrenzt (im Vergleich zum Push‐Prinzip) mögliche Kosten für Fehler und Nacharbeit
  • Kanban berücksichtigt das FIFO‐Prinzip

Nachteile

  • Bewegung
  • Transport
  • Bestände

5.14

Welche Kanban‐Anwendungsregeln unterscheidet Ohno?

  • Funktion
    • Anwendungsregeln
  • liefert Entnahme‐ oder Transportinformationen
    • nachfolgender Arbeitsprozess entnimmt beim vorangehenden die vom Kanban angegebene Anzahl der Teile
  • liefert Produktionsinformationen
    • vorgelagerter Arbeitsprozess stellt Teile in der vom Kanban angegebenen Menge her
  • verhindert Überproduktion und unnötige Transporte
    • kein Teil wird ohne Kanban hergestellt oder transportiert
  • dient als Arbeitsauftrag, angebracht an Gütern
    • es wird immer ein Kanban an Gütern/ Behältern angebracht
  • verhindert fehlerhafte Produkte (Identifikation des Prozesses, der den Fehler verursacht hat)
    • fehlerhafte Teile werden nicht an den nachfolgenden Prozess ausgeliefert
  • deckt bestehende Probleme auf und ermöglicht Lagerbestandskontrolle
    • Anzahl der Kanban‐Karten sind zu minimieren: Eine verringerte Kanban‐Anzahl erhöht die Abhängigkeit der Prozesse voneinander und macht Verschwendung sichtbar → Verbesserung der Prozesse

5.15

Welche Informationen enthält eine Kanban‐Karte typischerweise?

  • Art des Behälters
  • Anzahl der Artikel im Behälter
  • Anzahl der im System befindlichen Karten
  • Artikelnummer und -bezeichnung
  • Lieferant
  • Kunde

5.16-22

Nennen Sie vier Beispiele für Arten von Kanban‐Systemen.

  • Sicht‐Kanban
    • nur bei großen Teilen
  • 2‐Behälter‐Kanban
  • Kanban‐Tafel
    • Vorteile:
      • wirtschaftliche Losgröße
      • Berücksichtigung der Dringlichkeit einzelner interner Aufträge über Farbkodierung
  • Ein‐Karten‐Kanban mit Kanban‐Board
  • Zwei‐Karten‐Kanban
  • e‐Kanban

5.22

Wie funktioniert die Produktionssteuerung über eine Heijunka‐Box?
Welche sechs Schritte enthält der Regelkreis?

  1. Entnahme der Fertigwaren
  2. Transport der Kanban-Karten
  3. Einsortieren der Karten in Heijunka-Box
  4. regelmäßige, z.B. tägliche Entnahme der Karten bis zur max. Menge
  5. Fertigung der Produkte und Mengen entsprechend Kanban‐Karten in vorgeschriebener Reihenfolge
  6. Belieferung der Fertigwaren‐Supermarkts

5.23

Welche fünf Schritte werden bei der Gestaltung eines Kanban‐Systems unterschieden?

  1. Überprüfen der Kanban‐Fähigkeit
  2. Festlegen der Regelkreise
  3. Berechnen der Kanban‐Größen
  4. Auswahl der Kanban‐Hilfsmittel
  5. Erproben und Umsetzen des Kanban‐System

5.24

Nennen und beschreiben Sie drei Kriterien, mit denen die Kanban‐Fähigkeit überprüft wird.

  • Kriterien
    • Beschreibung
  • Verbrauchsverlauf
    • Für Kanban sind Teile geeignet, die nur geringe Verbrauchsschwankungen aufweisen und eine relativ hohe Vorhersagegenauigkeit haben.
  • Fertigung
    • Für Kanban sollte eine möglichst flexible, beherrschte und schnelle Fertigung mit zuverlässigem und qualifiziertem Personal gegeben sein.
  • Qualität
    • Für Kanban sind Produkte geeignet, deren Qualitätsanforderungen im Regelfall erfüllt werden können und bei denen selten Nacharbeit notwendig ist.
  • Beschaffung
    • Für Kanban werden zuverlässige (interne) Lieferanten benötigt.
  • Materialfluss
    • Der Materialfluss sollte möglichst geradlinig und übersichtlich sein.

5.25-26

Wie gestaltet man die Kanban- und Supermarkt-System?

Wie berechnet man die Kanbangröße?

\(Y = {D*WBZ*(1+SF)\over SM}\)

Y - Anzahl der Kanban
D - Ø Tagesverbrauch [Anzahl Teile/ Tag]
WBZ - Ø Wiederbeschaffungszeit [Tage]
SF - Sicherheitsfaktor (unter Berücksichtigung max. Tagesverbräuche und max. WBZ)
SM - Standardmenge (Stückzahl pro Behälter bzw. pro Kanban)

6.05

Differenzierung zwischen extrinsischen und intrinsischen Motiven (Arbeitsmotivation)

Extrinsische Motive

  • Motive materieller Art
    • Motiv nach Einkommen
    • Konsumwünsche
  • Motive immaterieller Art
    • Streben nach Karriere

Intrinsische Motive

  • Freude an der Tätigkeit
  • Bedürfnis nach sozialen Kontakten
  • Selbstverwirklichung

6.06

Was sind die Determinanten des Verhaltens?

siehe Bild

6.7

Was besagt die Zwei‐Faktoren‐Theorie?

Hygienefaktoren (»Dissatisfiers«) Vermeiden von Unzufriedenheit

  • Unternehmenspolitik
  • Beziehungen zu Vorgesetzten
  • Beziehungen zu Arbeitskollegen
  • Einkommen
  • Arbeitsbedingungen
  • Sicherheit des Arbeitsplatzes

Motivatoren (»Satisfiers«) Schaffen von Zufriedenheit

  • Art der Tätigkeit
  • Möglichkeit der Leistungserbringung
  • Anerkennung
  • Aufstiegsmöglichkeiten
  • Weiterentwicklungsmöglichkeiten
  • Verantwortung bei der Arbeit

6.08

Welche Kerndimensionen der Arbeit werden im »Job Characteristics Model« unterschieden? Welche Voraussetzungen gelten für die Wirksamkeit der Dimensionen auf die Motivation und Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten (moderierende Variablen)?

siehe Bild

06.09

Welche Konsequenzen ergeben sich aus den ausgwählten Motivationstheorien für die Gestaltung von Entgeltsystemen?

  • Die Bedeutung von Entgelt als extrinsischer Motivator ist abhängig von der persönlichen Situation und der persönlichen Einstellung (Determinanten des Verhaltens).
  • Ein als angemessen und gerecht empfundenes Entgeltsystem ist nicht motivierend, sondern vermeidet Demotivation und Unzufriedenheit (Zwei‐Faktoren‐Theorie).
  • Zufriedenheit mit der Entlohnung der Arbeit ist eine Voraussetzung dafür, dass positiv ausgeprägte Kerndimensionen der Arbeit motivierend auf Beschäftigte wirken (»Job Characteristics Model«).

06.10

Welche Anforderungen an Entgeltsysteme können unterschieden werden?

Anforderungsgerechtigkeit

  • Entgelt entspricht den Anforderungen an die Stelle ‐ je höher die Anforderungen an die Stelle sind, um so höher ist das Entgelt

Leistungsgerechtigkeit

  • Entgelt berücksichtigt die Leistung, die von einem Beschäftigten auf einer Stelle oder mehreren Beschäftigten in einer Arbeitsgruppe erbracht wird

Marktgerechtigkeit

  • erzieltes Entgelt entspricht dem Marktwert für die geleistete Arbeit

Soziale Gerechtigkeit

  • Entgeltsystem berücksichtigt soziale Aspekte wie Betriebszugehörigkeit, Alter oder Familienstand

06.11-12

Wie sind Entgeltsysteme aufgebaut?

Zulagen

  • gesetzlich, tariflich, einzelvertraglich geregelt
  • Gefahrenzulagen
  • Erschwernisszulagen
  • Überstunden
  • Schichtzulagen

Leistungsabhängiger Anteil (variabel)

  • Leistungsbewertung

Anforderungsabhängiger Anteil (fixe Grundentgelt)

  • Arbeitsbewertung

06.13

Welche Anforderungsarten lassen sich nach dem Genfer Schema unterscheiden?

siehe Bild

06.14/15

Wodurch unterscheiden sich analytische und summarische Arbeitsbewertung?

Summarische Arbeitsbewertung:
Erfassen und Bewerten der Anforderungen an eine Arbeitsstelle in „Summe“ → Zuordnung der Stelle zu einer Entgeltgruppe

Analytische Arbeitsbewertung:
Erfassung und Bewertung der Anforderungen an eine Arbeitsstelle anhand unterschiedlicher Anforderungsmerkmale

06.21-23

Welche Anforderungen sind bei der Gestaltung der Leistungsentgeltkomponente zu berücksichtigen?

  • Anreizwirkung
  • Beeinflussbarkeit
  • Leistungsrückmeldung
  • Transparenz
  • Partizipation
  • Kompatibilität mit Anforderungen des Arbeitssystems
  • relative Entgeltgerechtigkeit
  • geringer administrativer Aufwand

06.24

Welche Methoden der leistungsabhängigen Entgeltdifferenzierung kennen Sie?

siehe Bild

06.27

Welche Kriterien zur Leistungsbeurteilung gibt es?

  • Arbeitssorgfalt
  • Einsatzbereitschaft
  • Selbstständigkeit
  • Qualität
  • Verhalten in der Gruppe
  • Führungsverhalten
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Kostenbewusstsein
  • Arbeitszeitflexibilität
  • Kundenorientierung (intern/extern)

Étudier