Prozessmanagement
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O. R.
O. R.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in das Prozessmanagement, mit Fokus auf GPS, Prozesszeiten, Qualitätsmessung und Kundenorientierung. Sie eignen sich für Einsteiger, die lernen möchten, wie Prozesse optimiert, gemessen und kontrolliert werden, um die Effizienz und Effektivität von Unternehmen zu steigern. Die Karteikarten behandeln Themen wie Prozessqualität, Termintreue, Prozesskosten und Kundenzufriedenheit, die für die Bewertung und Verbesserung von Geschäftsprozessen entscheidend sind.
Karten
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Lernende
13
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
26.08.2013 / 03.10.2022
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Lernkarten
- Verantwortung für die Leistungserstellung
- Effektivität und Effizienz des gesamten GP (end-to-end).
- Gestaltung, Durchführung, Optimierung des GP
- Erreichung der Prozessziele
- Leitung des Prozessteams
- Strukturierung (Aufbau. Ablauf), Festlegung der Rollen
- Dokumentation des GP
- Einfluss-Prozessorganisation
- Matrix-Prozessorganisation
- Reine Prozessorganisation
Einfluss-Prozessorganisation
- Erweiterung der Funktionsorganisation um prozessorientierte Stellen
- Prozessorientierung "vorgegaukelt":
- Funktionale Organisationsstruktur unverändert
- GPs definiert, aber nicht als eigenständige organisatorische Einheiten
- Leistungsmessungen zwar durchgeführt, aber funktionsbezogen / ohne direkten Bezug zu GPs.
- Bildung von Mischformen aus Funktions- und Prozessorganisation
- GPs funktionsübergreifend als eigenständige Organisationseinheiten definiert → P1, P2, …
- Funktionen (F1, F2, …) bleiben bestehen, aber mit neuer Ausrichtung
Reine Prozessorganisation
- Ablösung der Funktionsorganisation und volle Integration der GPs in die Organisationsstruktur
- Kompetenzzentren statt Funktionen
- Spezialwissen, Aufgabenheterogenität, geringe Strukturiertheit, geringe Wiederholhäufigkeit der Aufgaben
- stellen ihre Leistungen bzw. Ressourcen mehreren GPs zur Verfügung.
- ★ Effektivität und Effizienz lassen sich steigern, wenn Kompetenzzentren Ihre Leistungen auch extern vermarkten.
- Projekte und Prozesse sind keine Gegensätze, sondern unterschiedliche Organisationsformen für unterschiedliche Objekte.
- Projektleiter für das Erreichen der Projektziele verantwortlich
- Prozessverantwortlicher soll hohe Prozesseffektivität und -effizienz erzielen.
Leistungsparameter
- besteht aus Ziel- und Messgrößen ➡ Sollwert & Istwert ➡ Abweichungen
- legt fest, was, wo, wann, wie häufig, wie und wofür gemessen wird
- Kundenzufriedenheit
- Prozessqualität
- Prozesszeit
- Termintreue
- Prozesskosten
- ★ Alle Leistungsparameter am selben Objekt zum selben Zeitpunkt messen.
- Wie zufrieden sind die (externen und internen) Kunden mit den Prozessergebnissen?
- Wie vollständig und fehlerfrei werden die Kundenanforderungen und -erwartungen erfüllt?
- Wie schnell werden Leistungen für die Kunden bereitgestellt?
- Wie gut werden vereinbarte Termine eingehalten?
- Kosten / Ressourcenaufwand für Erstellung der Kundenleistungen.
- Verbindung zwischen GPs und Geschäftsergebnis
- ★ Kundenzufriedenheit ist herausragender Parameter zur Beurteilung.
- Beurteilung via Prozesszeit, Termintreue, Prozessqualität und Prozesskosten.
- Für Prozessqualität, Prozesszeit und Prozesstermine schnell und treffsicher bestimmbar.
- Soll-Leistung und Ist-Leistung vergleichen
- Leistungsparameter von 2..n GPs innerhalb oder außerhalb des Unternehmens verglichen
- (dz)
- Bearbeitungsdauer eines Objektes von Beginn bis Ergebnis (elapsed time).
- (zz)
- Addition aller (auch zeitparalleler) Prozesszeiten der Teilprozesse (processor time).
- ★ Generell Zykluszeit verwenden; zusätzlich Durchlaufzeit messen.
- Statische Prozesszeit: liefert durchschnittliche Bearbeitungszeit in der Messperiode ➡ blickt in die Vergangenheit
- Dynamische Prozesszeit: Situation am Ende der Messperiode ➡ Gegenwart ➡ aktuell
- = durchschnittliche Bearbeitungszeit in der Messperiode für abgeschlossene Bearbeitungsobjekte
- m / n * (t1–t0)
- m : Objekte in Arbeit am Ende der Periode t0..t1
- n : abgeschlossene Bearbeitungsobjekte innerhalb Periode t0..t1
- ★ Nur DPZ liefert Information über den aktuellen Leistungsstand des Prozesses, SPZ nicht.
Messung der Zeiteffizienz
= Summe(Bearbeitungszeiten) / Durchlaufzeit
Durchlaufzeit = Bearbeitungszeiten + Transferzeiten + Liegezeiten
- Nur die Zeitanteile, die unmittelbar für die Erstellung des Prozessergebnisses aufgewendet werden.
- Zeiten für die Weitergabe von Zwischen- / Endergebnissen
- Zeiten, in denen Bearbeitung und Transfer ruhen.
- Zeiten ohne Wertschöpfung ➡ Transfer- und Liegezeiten.
- Auch Bearbeitungszeiten enthalten oft nicht wertschöpfende Anteile, zB Qualitätskontrollen.
- Anteil an abgeschlossenen Bearbeitungsobjekten ohne Terminverzug während einer Messperiode
- Produktqualität: anhand der Einhaltung der relevanten Merkmale.
- Prozessqualität: anhand der Fehler gemessen.
- ★ Hohe Produktqualität setzt hohe Prozessqualität voraus.
- = Präventivkosten + Fehlleistungskosten
- Oft unvollständige / ungenaue Kostenerfassung und -zurechnung.
- ★ Besser: Messgrössen, die unmittelbar Qualitätsabweichungen ausdrücken und direkt aus den GPs ableitbar sind ➡ FPY, Fehlerrate.
- Anteil an abgeschlossenen Bearbeitungsobjekten, die im ersten Prozessdurchlauf fehlerfrei sind und keine Nacharbeit erfordern.
Fehler
- Abweichungen vom Soll
Fehlerrate
- Anteil der Prozessfehler an Gesamtanzahl der Prozessergebnisse.
- In [parts per million] (ppm) oder [Fehler pro Million Möglichkeiten] (FpMM) angegeben.
- 2% Fehler verursachen Fehlerkosten von 15 .. 25% des Umsatzes, 3% → 20..30%.
- = aus Sicht der Kunden wichtige Merkmale.
- 6 σ erreichen ➡ Kennzahl für die Leistung eines Prozesses / GE / Unternehmens.
- FpMM- bzw. σ-Werte beziehen sich auf kritische Qualitätsmerkmale des GP.
- ★ Korrelation von FpMM zu Fehlleistungskosten, Zykluszeit und Kundenzufriedenheit deutlich höher als bei FPY/RTY.