Projektmanagement

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Projektmanagement


Nadine Noser
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in Projektmanagement, insbesondere im Kontext von Unternehmen und Kunden. Sie decken Themen wie die Erstellung von Offerten, die Bearbeitung von Aufträgen und die wirtschaftlichen Grundsätze der öffentlichen Arbeitsvergabe ab. Die Karteikarten behandeln auch wichtige Konzepte wie Goodwill, Abschreibungen und die verschiedenen Arten von Kapital. Diese Lernkarten sind ideal für Einsteiger, die die Grundlagen des Projektmanagements verstehen und in der Lage sein möchten, effektive Angebote zu erstellen und Kundenbedürfnisse zu erfüllen.
Flashcards
54
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
10.12.2013 / 15.05.2018

Flashcards

Der Businessplan ist in erster Linie ein Instrument, das aufzeigt,

mit welchen Mitteln eine Geschäftsidee verwirklicht werden soll.

Business-Pläne kommen bei folgenden Vorgängen zum Einsatz:

  • Gründung von Unternehmen
  • Einführung eines neuen Produktes, neuer Betriebszweig, Expansion ins Ausland usw.
  • Bei der Suche nach Investoren, Verstärkung der Eigenkapitalbasis
  • Zusammenschlüsse, Übernahmen, Kauf und Verkauf von Unternehmen, Nachfolgeregelung
  • Anfrage für eine Kredit- oder Leasing-Finanzierung
  • Internes Planungsinstrument
  • Projektfinanzierung

Der Business-Plan…

 

... zwingt Unternehmen Geschäftsideen systematisch zu durchdenken.

... zeigt Wissenslücken auf und hilft, diese effizient und strukturiert zu füllen.

... dient als zentrales Kommunikationsinstrument zwischen den verschiedenen Partnern.

... gibt einen Überblick über die benötigten Ressourcen und deckt dadurch Lücken auf.

... ist die Trockenübung für den Ernstfall: Es kostet nichts, wenn eine absehbare Bruchlandung während der Businessplanung erkannt wird – später können die Folgen für die Unternehmer, die Investoren und die Mitarbeitenden schwerwiegend sein.

 Zentrale Botschaften eines Businessplans

  •  Das Unternehmen
  • Die Geschäftsidee
  • Der Markt
  • Die Finanzierung
  • Netzwerke

Inhaltsverzeichnis eines Businessplans

 

  1.  

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

      • Zusammenfassung*
      • Unternehmung*
      • Produkte Dienstleistungen*
      • Märkte*
      • Konkurrenz*
      • Marketing und Umsetzung am Markt

 

  1.  

     

     

     

     

     

     

     

     

     

      • Standort, Herstellung* und Administration
      • Organisation und Management
      • Risikoanalyse*
      • Finanzplanung*
      • Finanzierung * = «Businessplan-light» für PM UI11

Zusammenfassung Businessplan

 

 

 

  • Visionen und Strategien
  • Geschichtlicher Hintergrund
  • Situation heute F
  • inanzierung von...

 

Businessplan:

 

Produkte / Dienstleistungen

 

  • Marktleistung
  • Kundennutzen
  • Kunden-bedürfinss

 

Checkliste für Geschäftsideen

 

  • Innovation
  • Besser sein
  • Kundschaft
  • Geld

Bedürfnispyramide nach Maslow

  • Selbstverwirklichung (Wachstumsmotiv)
  • Wertschätzung
  • Soziale Bedürfnisse
  • Sicherheitsbedürfnisse
  • Physiologische Bedürfnisse

2-4 = Defizitmotiv

Make or buy

  • Auf Grund ihrer Grösse und der Flut der zu bewältigenden Aufgaben sollten sich Jungunternehmen auf ihr eigentliches Geschäftsfeld/Kernkompetenzen konzentrieren ( make).

  • Bereiche in denen nichts Neues erschaffen wird, welche von Anderen besser beherrscht werden, sollten ausgelagert werden ( buy).  

Kernkompetenzen

Prozesse/Tätigkeiten, welche besonders gut beherrscht werden

Eigentliches Business des Unternehmens

Mögliche Basis einer strategischen Erfolgsposition (=SEP)

Finanzen

  • Ein hoher Detaillierungsgrad macht die Finanzplanung wohl genauer aber nicht realistischer!
  • Erfolgsrechnung für 3 Jahre
  • Bilanz für 3 Jahre (Anfangsbilanz + 3 Schlussbilanzen)
  • mit Szenarien arbeiten
  • Umsätze unter- und Kosten überschätzen
  • Resultate mit Vergleichswerten überprüfen
  • Berechnungen an Hand von Kennzahlen
  • Schätzungen als solche Ausweisen (Nachvollziehbarkeit)
  • Positionen zusammenfassen

Szenarien für Finanzplanung

„tief" Schlechtester Fall: schlechte Verkäufe, Produktionsverzögerungen, Konkurrenten

„realistisch"  Planung und Wirklichkeit stimmen überein Guter Marktverlauf, kaum Konkurrenz

„optimal" Mittelweg zwischen „tief" und „optimal"

 Zweck des Rechnungswesens

  • Dokumentation
  • Vermögens- und Ertragslage
  • Rechtshilfe
  • Steuerbasis
  • Information

 Finanzbuchhaltung

  • Orientierung über abgelaufene Periode (1-, ½-, oder ¼ Jahre)
  • Bereiche: - Bilanz - Erfolgsrechnung - Kapitalflussrechnung
  • Im Vordergrund das Unternehmen als Ganzes, d.h. juristische Einheit
  • Darstellung der Beziehungen des Unternehmens zu seiner Umwelt (rechtliche Vorschriften)

 Betriebsbuchhaltung

  • Abrechnung einzelner Leistungen (Erstellung von Produkten, Angebot von Leistungen)
  • Bereiche: - Kostenartenrechnung - Kostenstellenrechnung - Kostenträgerrechnung
  • Keine rechtlichen Vorschriften gebunden
  • Darstellung innerbetrieblicher Abläufe / einzelner Bereiche des Unternehmens

 Ergänzende Bereiche

 

  • Vor- und Nachkalkulationen
  • Betriebsstatistiken (Zeitvergleich, Soll-Ist-Vergleich, Zwischenbetrieblicher Vergleich)
  • Sonderrechnungen (Investitonsrechnungen)
  • Planungsrechnung (Budgetierung)

 Gliederung des Rechnungswesens

  •  Finanzbuchhaltung
  • Betriebsbuchhaltung
  • Ergänzende Bereiche

 Aktiven

 Umlaufvermögen 

Anlagevermögen

Bilanzverlust

=Bilanzsumme

 Passiven

 Kurzfristiges Fremdkapital

Langfristiges Fremdkapital

Eigenkapital 

=Bilanzsumme

Umlaufvermögen ULV

 

 

  • flüssigen Mittel (Kasse, Post- und Bankguthaben)
  • Kundenguthaben (Debitoren), Vorräte ULV kann kurzfristig (d.h. innerhalb eines Jahres) zu Geld gemacht werden.
  •  

     

     

Anlagevermögen ALV

  • Maschinen, Geräte, Einrichtungen
  • Immobilien
  • Immaterielle Werte

Vermögensteile, die dem Unternehmen für lange Zeit (meist über mehrere Jahre) zur Leistungserbringung dienen.

  •  

     

     

     

Fremdkapital FK

  • Kurzfristiges FK (Fälligkeit < 1 Jahr), z.B. Kreditoren
  • Langfristiges FK (Fälligkeit > 1 Jahr) FK = nicht am Unternehmensergebnis beteiligt

 Eigenkapital EK

  • Reserven
  • Aktien-, Stamm-, Genossenschaftskapital = Einlage/ Ansprüche der Eigentümer EK-Geber sind am Gewinn/Verlust der Unternehmung beteiligt (bei Verlust je nach Rechtsform)

 Inventar

  •  Verzeichnis von: - Vermögenswerte, Barbestände
  • - Forderungen und Schulden
  • - Vorräte
  • - (Teile des) Anlagevermögens

Bewertungsproblematik Veränderungen des Inventars z.B. auf Grund: Kursschwankungen (Währung, Wertschriften) Änderung Lagerwert Wertverzehr von Infrastruktur Bewertung von immateriellen Gütern

 Wertberichtigungen = Verminderung des Wertes eines Aktivpostens

 Wertberichtigungen auf Anlagen -->Abschreibungen Wertberichtigungen auf Debitoren -->Delkredere

Möglichkeiten für Abschreibungen nach Zeit

linear

degressiv

progressiv

 Möglichkeiten der Abschreibung (ausser Zeit)

nach Leistung

nach Steueroptimierung

Sofortabschreiben

 Goodwill

 

Ist der Ertragswert grösser als der Substanzwert, so wird die Differenz als Goodwill bezeichnet.

Goodwill = Immaterielle Werte wie Patente, Lizenzen, Marken, Marktstellung, Personal, Führung, guter Standort ...

„Badwill" bezieht sich auf wertmindernde Eigenschaften eines Unternehmens.

 Arten von Goodwill

  • Derivativ (käuflich)
  • Sachbezogen, z.B. Standort, Marktstellung
  • Personenbezogen  
  • Originär (selbstgeschaffen)

Auf welcher Seite stehen Verlust und Erfolg in ER?

Gewinn, links

Verlust, rechts

ER in Bericht- oder Staffelform

 

(Brutto-)Erlös aus Verkäufen / Umsatz / Einnahmen

- Retouren / Ertragsminderungen ± Bestandesänderungen

= Netto Erlös / Betriebsertrag

- Aufwand für Material, Waren, Arbeit

= Bruttoergebnis / Bruttogewinn

- Gebäude-, Energiekosten

± Fremdkapital-Zinsen¹

- Abschreibungen

± Betriebliche Nebenerfolge

= Betriebsergebnis/Betriebsgewinn¹

± Ausserordentlicher und betriebsfremder Erfolg

= Unternehmensergebnis vor Steuern (EBT²)

- Direkte Steuern des Unternehmens

= Unternehmensergebnis (Gewinn/Verlust)

Gliederungsart ER

nach Ursache

nach Häufigkeit

Staffel- Berichtform

 Cash flow

 

Verkaufserlös

- Warenaufwand

- Personalaufwand

- Übriger Betriebsaufwand

= Cash flow

 

 

Indirekte Berechnung (Faustregel/bei externe Analyse):

Gewinn + Abschreibungen + Steuern = Cash Flow

 

Sitzung

 

nicht ein Treffen sondern Diskussion einer Gruppe.

 

 

Informationsverarbeitung soll zur kollektiven Meinungsbildung bzw. Beschlussfassung führen. Wesentliche Instrumente effizienter Sitzungen sind die Sitzungseinladungen und die Sitzungsprotokolle.

 

Preis

 

Der Wert entspricht der Zahlungsbereitschaft für die gesamte konsumierte Menge

 

Offerte

 

Eine Offerte ist ein einseitig bindender Vorschlag des Anbieters an einen oder mehrere Nachfrager, ein Gut oder eine Dienstleistung mit angegebenen Eigenschaften zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu liefern

Kundenerwartung

Die von Unternehmen versprochene Leistung entspricht im Endeffekt nicht der erlebten Leistung des Kunden

Lücke!

 

Offertbearbeitung

 

Die Offertbearbeitung (Angebotsbearbeitung) ist ein betrieblicher Prozess, durch welchen das Unternehmen Aufträge am Markt gewinnt

 Prozess

 geregelte Folge von Tätigkeiten, bringt

definierter Zustand (Input) in einen

anderen definierten Zustand (Output)

Study