Produktionstechnik audiovisueller Medien

Dies sind Karteikarten für die mündliche Prüfung in dem Fach PAM1 der TH Köln

Dies sind Karteikarten für die mündliche Prüfung in dem Fach PAM1 der TH Köln


K. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Produktionstechnik audiovisueller Medien auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Bildverarbeitung, Frequenzanalyse, Pegelregelung und verschiedene Audioeffekte ab. Die Karteikarten behandeln auch technische Aspekte wie die Sabinsche Formel, MPEG-Psychoakustische Modelle und die EBU R 128-Normalisierung. Sie eignen sich besonders für Studierende und Fachleute, die sich mit der technischen Seite der Audioproduktion vertraut machen möchten, insbesondere mit der Verarbeitung von Signalen, der Raumakustik und der Nutzung von Mischpulten.
Karten
64
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektronik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
15.09.2015 / 14.02.2020

Lernkarten

Frequenzgruppen

 Ohr hoert keine einzelnen Frequenzen sondern 26
Frequenzgruppen

 

Simultanverdeckung

Ein Klang verdeck anderen Klang (simultan = gleichzeitig)

MPEG Psychoacuoustic Models

 Machen sich die wahrnehmungseigenscheaften des
Gehoers zu nutze.

 

Wie testet man Audioqualitaet

subjektive Tests

Effekte

Reverb, Timestrech, Pitchshift, phaser, Flanger, Chorus

Reverb: Nachhall vermittelt Distanz, räumliche Ausdehnung eines Instrumentes
Pitchshift: verändert die Tonhöhe, ohne die Dauer des Signals zu beeinflussen
Timestrech: Aenderung der Laenge ohne die Tonhoehe zi beeinflussen

Phaser: Aufteilung des Signals, Ein Teil variabel phaenverschoben und dann
wieder aufaddiert. 

Flanger: Aufteilung des Signals, Ein teil variable Zeitlich versetzt

Chrorus: Aehnlich wie Flanger aber deutlich laengere Verzoegerungszeit.

 

Sabin'sche Formel

Die sabinsche Formel ist eine Vereinfachung der Eyring-Formel:

Nachhall = (0,16 * Volumen)/(alpha * Gesamtfläche)

alpha = absorptionskoeffizient

Warum werden Pegel genutzt?

logarithmische Anzeige ermöglicht einfache Berechnungen von verketten Systemen

Die Zahlenwerte bleiben in einem übersichtlichen Bereich

die logarithmische Darstellung ist nah am menschlichen Gehör dran

Erkläre Pre-echo, Birdie, intensity stereo und aliasing

alles Artefakte, die durch Kompression entstehen.

pre-echo - filter die über zeitliche Bereiche angewendet werden funktionieren nicht so gut bei starken lautstärkewechseln. Plötzlich einsetzendes Schlagzeug hat vor dem Knall schon hörbare Signalanteile

Birdie - durch bandbreitenreduktion entstehen vor allem in hohen frequenzen hörbare zwitschergeräusche

aliasing - bei der Kompressionen werden Frequenzen hinzugefügt, die es so vorher nicht gab. Es wird die nyquistbedingung nicht erfüllt  

intensity stereo - Frequenzanteile werden zum Teil nicht im Raum angeordnet (tiefere Frequenzen). An der grenzfrequenz springen Geräusch im Raum und machen sie schwer lokalisierbar

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