Produktion BWL

Skript 5, HTW Berlin, Prof. Wilksch

Skript 5, HTW Berlin, Prof. Wilksch


A. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Produktion und Arbeitsplanung in der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Fabrikplanung, Arbeitsplatzgestaltung, Standortfaktoren und Arbeitsplandaten ab. Besonders hilfreich für Studierende und Fachkräfte, die sich mit der Optimierung von Produktionsprozessen und der effizienten Nutzung von Ressourcen beschäftigen.
Flashcards
8
Students
0
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
12.06.2015 / 15.06.2015

Flashcards

VIP Nennen Sie 9 Funktionen der Arbeitsplanung mit Unterfunktionen!

Erzeugnisplanung

- Kosten- , Investitions- und Finanzplanung
- Erzeugnisgestaltung

 

Ablaufplanung

- Arbeitsvorgangsplanung
- Methodenplanung

 

Arbeitsmittelplanung

- Maschinen und Anlagen
- Werkzeuge und Vorrichtungen
- Sonderbetriebsmittel (Transportvorrichtung)

 

Arbeitszeitplanung

- Arbeits- und Zeitstudien
- Planzeitwertermittlung

 

Arbeitsstättenplanung

- Werks- und Fabrikplanung
- Werkstätten- und Bereichsplanung
- Arbeitsplatzgestaltung

 

Bedarfsplanung je Einheit

- Arbeitskräftebedarf je Einheit
- Arbeitmittelbedarf je Einheit
- Materialbedarf je Einheit

 

Fristenplanung

- Durchlaufzeitanalysen
- Statistiken

 

Arbeitskostenplanung

- Lohnkosten, Arbeitsmittelkosten, Materialkosten

 

Steuerdatenplanung

- NC-Maschinen
- Flexible Systeme

Nennen Sie die 4 Daten des Arbeitsplans mit jeweils 2 Beispielen!

Angaben zum Arbeitsplan (z.B. Arbeitsplannr., Firma)

Auftragsabhängige Daten (z.B. Auftragsnr., Menge)

Sach- /Objektabhängige Daten (z.B. Zeichnungsnr., Ausgangsmaterial)

Arbeitsgangabhängige Daten (z.B. Rüstzeit, Lohngruppe)

In welche Teilbereiche können Arbeitsplandaten (aus Zeichnungsdaten, Stücklistendaten, Auftragsdaten, Arbeitsplandaten) unterschieden werden (Nennen Sie 5)!

  • Datenverwaltung
  • Termin- und Kapazitätsplanung
  • Arbeitsunterlagenerstellung
  • Kalkulation
  • Langfristige Planungsgrundlagen

VIP Nennen Sie quantitative und qualitative Standortfaktoren!

Quantitativ

-Transportkosten
- Grundstückspreise
- Personalkosten
- Beschaffungskosten für Material
- Finanzierungskosten
- Fördermaßnahmen
- Grund- und Gewerbesteuer
- Gewinnsteuern
- Regionaler Produktbedarf
- Regionale Differenzierung der Absatzpreise
- Energiepreise
- Regionale Kaufkraft
- Endsorgunskosten

 

Qualitativ

- Grundstück
- Infrastrucktur
- Personalverfügbarkeit
- Soziale und Politische Faktoren
- Lebensqualität vor Ort
- Umwelteinflüsse
- Umweltbelastungsmöglichkeiten

VIP Nennen Sie die 4 Bestandteile der Strukturplanung.

  1. Standortplanung (Wo soll es hin?)
  2. Generalbebauungsplanung Wie werden Gebäude optimal angeordnet?)
  3. Groblayoutplanung (innerhalb jedes einzelnen Gebäudes)
  4. Feinlayoutplanung (wie wird Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet?)

VIP Nennen Sie die 7 ergonomischen Arbeitsplatzgestaltungen!

  • Anthroprometrische Gestaltung – auf die Maße des Menschen zugeschnitten
  • Physiologische Gestaltung – Schwere Arbeiten vermeiden/ Hilfsvorrichtungen
  • Psychologische Gestaltung – Gefahr vermeiden
  • Imformationstechnische Gestaltung – einfach EDV-Bedienung
  • Organisatorische Gestaltung – wie schnell erreicht man den Vorgesetzten
  • Gestaltung der Umgebungseinflüsse – Vibration, Lärm, Gerüche
  • Sicherheitstechnische Gestaltung – Gefahren kennzeichnen

VIP Welche 3 langfristigen Aufgaben der Arbeitsplanung kennen Sie?

  1. technisch/wirtschaftliche Investitionsplanung
  2. Fabrikplanung & -gestaltung (inkl. Gebäude)
  3. organisatorisch/soziale Arbeitsplanung & -gestaltung

VIP Nennen Sie die Schritte des Vorgehensplans einer Fabrikplanung.

  1. Standortplanung 
  2. Generalbebauungsplanung 
  3. Layoutplanung (Grob & Fein)
  4. Arbeitsplatzgestaltung / Gestaltung

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