PMA2 + PMA3

PMA2 + PMA3, komplett.

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I. R.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über das Personalmanagement und -controlling, mit Fokus auf Kennzahlen, Einsparpotenziale und Instrumente wie das HR-Cockpit. Sie eignen sich besonders für Fachkräfte im Marketing, die ihre Personalstrategien optimieren und Kosten effizient steuern möchten.
Flashcards
55
Students
2
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
02.11.2013 / 09.04.2016

Flashcards

Balanced Scorecard als HR-Cockpit. Welche Perspektiven werden dabei eingenommen?

  • Strategie Personalmanagement
    • Kundenperspektive: wie zufrieden und leistungsbereit sind die MA?
    • Finanzperspektive: was kosten die MA?
  • Strategie des UN ... Ziele beim Einsatz des Humanvermögens
    • Lern- und Entwicklungsperspektive: wie kompetent und flexibel sind unsere MA?
    • Prozessperspektive: wie gut beherrschen die MA ihre Aufgaben?

Wieso hat die Lern- und Entwicklungsperspektive im Rahmen des Personalmanagements und -controlling die grösste Bedeutung?

  • MA-Entwicklungsperspektive hat langfristige Wirkungen
  • mit den Kennzahlen wird der Blick auf Fähigkeiten und Potential der MA sowie Nutzung der IT geschärft
  • diese Perspektive umfasst als Spätindikatoren die Bereiche Zufriedenheit, Loyalität und Produktivität der MA
  • als überwiegend zukunftsorientiert können folgende Kennzahlen genutzt werden: Weiterbildung, Potentiale, Motivation der MA

Was ist ein HR-Cockpit?

  • = Management-Cockpit
  • Balanced Scorecard als hilfreiches Modell um HR-Cockpit zu entwickeln und darzustellen
  • ist Instrument zur Planung und Umsetzung von UN-Strategien, das systematische Arbeit mit Kennzahlen im UN fördert
  • hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen
  • HR-Cockpit dient zur Führung des Personalmanagements
  • Ziele im PM, abgeleitet von den UN-Zielen, werden in der Balanced Scorecard definiert und festgehalten
  • gezieltes Ergreifen von Massnahmen im PM anhand periodisch erhobener Kennzahlen und Statistiken

Welchen Anforderungen muss eine langfristig erfolgreiche Implementation eines HR-Cockpits genügen?

  • systematische Orientierung an allen relevanten Anspruchsgruppen des UN
  • Berücksichtigung der Besonderheiten des Faktors "MA"
  • Ausgleich von quantiativen (harten) und qualitativen (weichen) Aspekten
  • Langfritigkeit in der Planung, Organisation und Umsetzung (4 - 8 Jahre)
  • Integration unternehmenskultureller Gegebenheiten
  • Vernetzung mit vorhandenen Instrumenten

Nenne Einsparpotenziale von Personalkosten.

  • Abbau von Überstunden
  • Einführung von Kurzarbeit
  • Gehaltskürzung bzw. Änderungskündigung
  • Personalabbau
  • Angebot von Sabbaticals und Weiterbildungszeit
  • Rückzahlungsvereinbarungen bei Weiterbildungskosten
  • Vorruhestandsregelungen
  • Reduktion von Fehlzeiten
  • Outsourcing
  • Arbeitszeitflexibilisierung

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Abbau von Überstunden".

  • Abbau durch Freizeitausgleich und unbezahlte Ferien statt Vergütung
  • bietet sich vor allem in Zeiten niedriger Auftragsauslastung an
  • lässt Kündigungen vermeiden und Arbeitsplätze erhalten

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Einführung Kurzarbeit".

  • wenn Auftragsengpässe länger andauern und Abbau von Überstd. allen nicht ausreicht
  • regelmässige Arbeitszeit sowie Vergütung wird während eines bestimmten Zeitraums heruntergesetzt
  • Erhalt von Kurzarbeitsentschädigung durch ALV

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Gehaltskürzung bzw. Änderungskündigung".

  • Voraussetzungen zum in Betracht ziehen von Änderungskündigung zwecks Lohnkürzung:
    • alle anderen Massnahmen zur Kostensenkung sind ausgeschöpft
    • ohne Lohnkürzungen sind betriebsbedingte Kündigungen oder die Schliessung des UNs unvermeidlich

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Personalabbau".

  • ist das ultima ratio, um kurzfristig Kosten abzubauen
  • ist jedoch stets mit schwerwiegenden Konsequenzen verbunden
  • Verlust von Know-how und Erfahrung führt zu Qualitätseinbussen
  • kann Motivation und Identifikation mit UN äusserst negativ beeinflussen
  • sanfter, langfristiger, nur mit natürlichen Abgängen vorgenommener Personalabbau ist am Sinnvollsten

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Angebot von Sabbaticals und Weiterbildungszeit".

  • zur sinnvollen Nutzung der Zeit
  • kann zeitlich und finanziell flexibel gehandhabt werden

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Rückzahlungsvereinbarung bei Weiterbildungskosten".

  • UN investiert bei hohen Weiterbildungskosten Geld in die Fort- und Weiterbildung eines MA
  • bei Abgang des MA hat das UN das Nachsehen
  • schriftliche Rückzahlungsvereinbarung als Vorbeugung
  • ein Teil der Kosten können zurück verlangt werden, wenn der MA kündigt oder Anlass zu einer verhaltensbedingter Kündigung gibt

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Vorruhestandsregelung".

  • Versetzung von MA in Vorruhestand ermöglicht weitere Einsparungen, wenn die Stellen danach nicht wieder neu besetzt werden

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Reduktion von Fehlzeiten".

  • Ausfall teuer, da einerseits der Lohn vom Fehlenden weiterbezahlt wird und andererseits Überstunden oder Aushilfskräfte bezahlt werden müssen
  • bis zu 40% aller Fehlzeiten sind gem. Expertenschätzung durch geringe Arbeitszufriedenheit und mangelnde Motivation der MA beeinflusst

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Outsourcing".

  • Hauptvorteil von Auslagerung: Leistungen nach Bedarf abrufen und Zahlen der tatsächlichen Arbeit
  • auf den 1. Blick teurer, als eigene MA einzusetzen, Vergleich der tatsächlichen Ausgaben lohnt sich jedoch
  • Berücksichtigung von Tatsache, dass dem AG keine Kosten für LFZ etc enstehen
  • weiterer Vorteil: aus der durch diese Massnahme geschaffene Kostentransparenz 

Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Arbeitszeitflexibilisierung".

  • Personakosten senken, Produktionsschwankungen ausgleichen
  • beachten bei Einführung der flexiblen Arbeitszeit: Zeiteinteilung, Trennung von Betriebs- und Arbeitszeit, Trennung von Entgelt und Arbeitszeit, Ausgleich von Überstunden
  • als innovativ gelten Arbeitszeitflexibilisierungen, die: mehrere Mehrkmale miteinander verbinden, z.B. Gleitzeit, Job-Sharing, Telearbeit, Teilzeit à la carte, gleitender Ruhestand und Lebensarbeitszeit

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