PMA2 + PMA3
PMA2 + PMA3, komplett.
PMA2 + PMA3, komplett.
-
- 1 / 55
-
Lernkarten
Balanced Scorecard als HR-Cockpit. Welche Perspektiven werden dabei eingenommen?
- Strategie Personalmanagement
- Kundenperspektive: wie zufrieden und leistungsbereit sind die MA?
- Finanzperspektive: was kosten die MA?
- Strategie des UN ... Ziele beim Einsatz des Humanvermögens
- Lern- und Entwicklungsperspektive: wie kompetent und flexibel sind unsere MA?
- Prozessperspektive: wie gut beherrschen die MA ihre Aufgaben?
Wieso hat die Lern- und Entwicklungsperspektive im Rahmen des Personalmanagements und -controlling die grösste Bedeutung?
- MA-Entwicklungsperspektive hat langfristige Wirkungen
- mit den Kennzahlen wird der Blick auf Fähigkeiten und Potential der MA sowie Nutzung der IT geschärft
- diese Perspektive umfasst als Spätindikatoren die Bereiche Zufriedenheit, Loyalität und Produktivität der MA
- als überwiegend zukunftsorientiert können folgende Kennzahlen genutzt werden: Weiterbildung, Potentiale, Motivation der MA
Was ist ein HR-Cockpit?
- = Management-Cockpit
- Balanced Scorecard als hilfreiches Modell um HR-Cockpit zu entwickeln und darzustellen
- ist Instrument zur Planung und Umsetzung von UN-Strategien, das systematische Arbeit mit Kennzahlen im UN fördert
- hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen
- HR-Cockpit dient zur Führung des Personalmanagements
- Ziele im PM, abgeleitet von den UN-Zielen, werden in der Balanced Scorecard definiert und festgehalten
- gezieltes Ergreifen von Massnahmen im PM anhand periodisch erhobener Kennzahlen und Statistiken
Welchen Anforderungen muss eine langfristig erfolgreiche Implementation eines HR-Cockpits genügen?
- systematische Orientierung an allen relevanten Anspruchsgruppen des UN
- Berücksichtigung der Besonderheiten des Faktors "MA"
- Ausgleich von quantiativen (harten) und qualitativen (weichen) Aspekten
- Langfritigkeit in der Planung, Organisation und Umsetzung (4 - 8 Jahre)
- Integration unternehmenskultureller Gegebenheiten
- Vernetzung mit vorhandenen Instrumenten
Nenne Einsparpotenziale von Personalkosten.
- Abbau von Überstunden
- Einführung von Kurzarbeit
- Gehaltskürzung bzw. Änderungskündigung
- Personalabbau
- Angebot von Sabbaticals und Weiterbildungszeit
- Rückzahlungsvereinbarungen bei Weiterbildungskosten
- Vorruhestandsregelungen
- Reduktion von Fehlzeiten
- Outsourcing
- Arbeitszeitflexibilisierung
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Abbau von Überstunden".
- Abbau durch Freizeitausgleich und unbezahlte Ferien statt Vergütung
- bietet sich vor allem in Zeiten niedriger Auftragsauslastung an
- lässt Kündigungen vermeiden und Arbeitsplätze erhalten
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Einführung Kurzarbeit".
- wenn Auftragsengpässe länger andauern und Abbau von Überstd. allen nicht ausreicht
- regelmässige Arbeitszeit sowie Vergütung wird während eines bestimmten Zeitraums heruntergesetzt
- Erhalt von Kurzarbeitsentschädigung durch ALV
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Gehaltskürzung bzw. Änderungskündigung".
- Voraussetzungen zum in Betracht ziehen von Änderungskündigung zwecks Lohnkürzung:
- alle anderen Massnahmen zur Kostensenkung sind ausgeschöpft
- ohne Lohnkürzungen sind betriebsbedingte Kündigungen oder die Schliessung des UNs unvermeidlich
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Personalabbau".
- ist das ultima ratio, um kurzfristig Kosten abzubauen
- ist jedoch stets mit schwerwiegenden Konsequenzen verbunden
- Verlust von Know-how und Erfahrung führt zu Qualitätseinbussen
- kann Motivation und Identifikation mit UN äusserst negativ beeinflussen
- sanfter, langfristiger, nur mit natürlichen Abgängen vorgenommener Personalabbau ist am Sinnvollsten
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Angebot von Sabbaticals und Weiterbildungszeit".
- zur sinnvollen Nutzung der Zeit
- kann zeitlich und finanziell flexibel gehandhabt werden
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Rückzahlungsvereinbarung bei Weiterbildungskosten".
- UN investiert bei hohen Weiterbildungskosten Geld in die Fort- und Weiterbildung eines MA
- bei Abgang des MA hat das UN das Nachsehen
- schriftliche Rückzahlungsvereinbarung als Vorbeugung
- ein Teil der Kosten können zurück verlangt werden, wenn der MA kündigt oder Anlass zu einer verhaltensbedingter Kündigung gibt
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Vorruhestandsregelung".
- Versetzung von MA in Vorruhestand ermöglicht weitere Einsparungen, wenn die Stellen danach nicht wieder neu besetzt werden
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Reduktion von Fehlzeiten".
- Ausfall teuer, da einerseits der Lohn vom Fehlenden weiterbezahlt wird und andererseits Überstunden oder Aushilfskräfte bezahlt werden müssen
- bis zu 40% aller Fehlzeiten sind gem. Expertenschätzung durch geringe Arbeitszufriedenheit und mangelnde Motivation der MA beeinflusst
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Outsourcing".
- Hauptvorteil von Auslagerung: Leistungen nach Bedarf abrufen und Zahlen der tatsächlichen Arbeit
- auf den 1. Blick teurer, als eigene MA einzusetzen, Vergleich der tatsächlichen Ausgaben lohnt sich jedoch
- Berücksichtigung von Tatsache, dass dem AG keine Kosten für LFZ etc enstehen
- weiterer Vorteil: aus der durch diese Massnahme geschaffene Kostentransparenz
Nenne Facts zum Einsparpotenzial "Arbeitszeitflexibilisierung".
- Personakosten senken, Produktionsschwankungen ausgleichen
- beachten bei Einführung der flexiblen Arbeitszeit: Zeiteinteilung, Trennung von Betriebs- und Arbeitszeit, Trennung von Entgelt und Arbeitszeit, Ausgleich von Überstunden
- als innovativ gelten Arbeitszeitflexibilisierungen, die: mehrere Mehrkmale miteinander verbinden, z.B. Gleitzeit, Job-Sharing, Telearbeit, Teilzeit à la carte, gleitender Ruhestand und Lebensarbeitszeit