Physikum

Alles, was man sich nicht merken kann...

Alles, was man sich nicht merken kann...


A. S.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Physik und Medizin ab, die für das Physikum relevant sind. Sie behandeln Themen wie Zentrifugalbeschleunigung, Sedimentation, Druck, Volumen, exponentielles Wachstum, und verschiedene biochemische Prozesse, einschließlich der Sekretion und Funktion von Hormonen und Enzymen im Gastrointestinaltrakt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf ihre Prüfungen vorbereiten, da sie komplexe Zusammenhänge verständlich darstellen und wichtige Formeln sowie biochemische Abläufe erklären.
Flashcards
113
Students
6
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
10.05.2013 / 15.05.2019

Flashcards

Was ist das?

Cellulose (beta-1-4)

Was ist das?

Amyose: alpha-1,4 und alpha-1,6

Was ist das?

Hyaluronsäure

Was bestimmt man mit Southern Blot?

Wie lange dauern die 4 Herzphasen?

Anspannung 0,05s

Austreibung 0,2-0,3s

Entspannung 0,06s

Füllung 0,5s

bei einer HF von 70

Berechnung des TPR mit Druckdifferenzen und HZV?

TPR = Part - Pven / HZV

z.B 100mmHg-3mmHg / 5l/min = 20mmHg x min / l

Formel Laplace-Gesetz

T = Ptrans x ri / 2h

T: Wandspannung, Ptrans: transmuraler Druck, ri: Innenradius des Gefäßes, h: Dicke der Gefäßwand

Fahraeus-Lindqvist-Effekt?

Abnahme der Viskosität des Blutes bei abnehmendem Durchmesser: Axialmigration: Erys wandern genau in der Mitte, dadurch nimmt die scheinbare Viskosität ab

Reynold-Zahl größer 2000?

--> turbulente Strömung

Namen und Werte der Lungenvolumina

AZV 0,5l

IRV 3,5l

ERV 1,5l

VC 5,5l

RV 1,5l

TLC 7,0l

FRC 3,0l

Woraus besteht die Vitalkapazität?

IRV + AZV + ERV

Wo befindet sich die Atemruhelage?

Ende einer normalen Exspiration

GFR bei erhöhtem Blutdruck?

bleibt gleich von 80-160mmHg (Bayliss-Effekt, Autoregulation der Nierenperfusion)

Autoregulation der Durchblutung im Nierenmark?

erhöhter Blutdruck bewirkt Druckdiurese, außerdem kann die Niere den Harn nicht mehr stark konzentrieren

Clearance von Harnstoff?

75 ml/min

Was ist die Freiwasserclearance?

Die Menge an Wasser, die von der Niere aus dem Urin entfernt oder hinzugefügt werden muss, um ihn plasmaisoton zu machen.

normale Plasmaosmolarität?

300 mosmol/l

Formel Berechnung des RBF?

RBF = RPF/(1-Hkt)

Umrechnung Druckeinheiten?

1 cm H2O = 0098 kPa

1 mmHg = 0,133 kPa

Wie viel Joule hat eine Kalorie?

1 cal = 4,185 J

val?

val = mol x Wertigkeit

0,5 Mol Calcium entspricht 1 val

vant-Hoff-Gleichung?

Posmol = n x R x T x sigma / V

sigma: Reflexionskoeffizient. 1 = komplett undurchlässig, 0 = komplett durchlässig

osmotischer Druck von Plasma?

280-295 mosmol/kg (745 kPa)

Betrag kolloidosmotischer Druck im Plasma? Im Interstitium?

25 mmHg = 1 % des gesamten osmotischen Druckes

0 mmHg

Plasmaexpander?

Flüssigkeit aus dem Gewebe soll in die Blutgefäße --> man infundiert hypertone Lösungen (Hydroxyethylstärke =HAES). HAES-Moleküle sind sehr groß --> können nicht diffundieren --> Flüssigkeit aus dem Interstitium diffundiert ins Plasma

Wie dick ist eine Membran?

4-5nm

Wie funktioniert Mukoviszidose? Vererbung?

CFTR-Protein defekt = Cl-Kanal

--> Cl bleibt im Epithel --> Wassergehalt in allen Sekreten vermindert --> zäheres Bronchialsekret --> Entzündungen, Zerstörung des Lungengewebes

autosomal rezessiv 1:2000

Wie funktioniert Digitalis?

Na-K-ATPase blockiert --> mehr Ca in der Zelle --> kräftigere Kontraktion

Basisinfo Aktinfilamente, Mikrotubuli und Intermediärfilamente

Aktin: 5-8nm, Zellform, Zellbewegung

Mikrotubuli: 25nm: Transport, Membrangerüst

Intermediärfilamente: 8-10nm: verstärken belastete Zellbereiche, Nägel, Haare, Hornhaut

Geschwindigkeit schneller und langsamer axonaler Transport

schnell anterograd: 12mm/h

retrograd: 6mm/h

langsam in beide Richtungen: 1-5mm/d

Wie erkennt man eine Apoptose?

Zellkern fragmentiert

Zellschrumpfung (im Gegensatz zur Zellschwellung bei Nekrose)

Umlagerung von Phosphatidylserin von der Innen- zur Außenseite der Membran

Wie wirkt das Choleratoxin?

verhindert die Inaktivierung des G-Proteins durch Ribosylierung einer Untereinheit des Proteins (--> blockiert GTPase) --> zu hoher cAMP-Spiegel --> anhaltende Öffnung von Cl-Kanälen --> Wasserverlust

Wie wirkt das Pertussistoxin?

blockiert hemmendes G-Protein -> zuviel cAMP --> Sekretion von NaCl und H2O im Trachealepithel --> Husten

Wie funktionieren Nitrosprays?

Nitroglycerin: --> Freisetzung von NO --> Vasodiatation --> verminderte Pumplast --> verringerter Sauerstoffbedarf des Herzens

Wo liegt welcher Plexus im GIT?

Plexus myentericus (Auerbach) zwischen äußerer Längs- und Ringmuskulatur: reflektorische Kontraktionen der Darmmuskulatur

Plexus submucosus (Meissner) in Tela submucosa: Sekretion der Drüsen

Akkomodationsreflex Magen?

vagovagaler Reflex (VIP), Entspannnung bei Dehnung

Menge und Inhalt Mundspeichel

1l/d, NaCl, Kalium, Bicarbonat, Muzine, alphaAmylase

Inhalt des Mundspeichels bei wenig und viel Sekretion

Primärspeichel: ähnlich Plasma mit viel NaCl und Wasser

wenig Speichelproduktion --> viel Modifikation in den Ausführungsgängen: Resorption von Na und Cl, Sekretion von K und Bicarbonat. Plasmahypotoner Speichel.

viel Speichelproduktion --> weniger Zeit fürModifikationen --> viel NaCl, weniger K und Bicarbonat

Innervation der Speicheldrüsen?

Symp (NOR): muköser Speichel

Para (ACh und VIP): seröser Speichel

Was produzieren welche Magenzellen?

Belegzellen: HCl und Intrinsic Factor

Hauptzellen: Pepsinogen

Nebenzellen: Schleim, Bikarbonat

Study