Physikum
Alles, was man sich nicht merken kann...
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Flashcards
Was bestimmt man mit Southern Blot?
Wie lange dauern die 4 Herzphasen?
Anspannung 0,05s
Austreibung 0,2-0,3s
Entspannung 0,06s
Füllung 0,5s
bei einer HF von 70
Berechnung des TPR mit Druckdifferenzen und HZV?
TPR = Part - Pven / HZV
z.B 100mmHg-3mmHg / 5l/min = 20mmHg x min / l
Formel Laplace-Gesetz
T = Ptrans x ri / 2h
T: Wandspannung, Ptrans: transmuraler Druck, ri: Innenradius des Gefäßes, h: Dicke der Gefäßwand
Fahraeus-Lindqvist-Effekt?
Abnahme der Viskosität des Blutes bei abnehmendem Durchmesser: Axialmigration: Erys wandern genau in der Mitte, dadurch nimmt die scheinbare Viskosität ab
Reynold-Zahl größer 2000?
--> turbulente Strömung
Namen und Werte der Lungenvolumina
AZV 0,5l
IRV 3,5l
ERV 1,5l
VC 5,5l
RV 1,5l
TLC 7,0l
FRC 3,0l
Woraus besteht die Vitalkapazität?
IRV + AZV + ERV
Wo befindet sich die Atemruhelage?
Ende einer normalen Exspiration
GFR bei erhöhtem Blutdruck?
bleibt gleich von 80-160mmHg (Bayliss-Effekt, Autoregulation der Nierenperfusion)
Autoregulation der Durchblutung im Nierenmark?
erhöhter Blutdruck bewirkt Druckdiurese, außerdem kann die Niere den Harn nicht mehr stark konzentrieren
Clearance von Harnstoff?
75 ml/min
Was ist die Freiwasserclearance?
Die Menge an Wasser, die von der Niere aus dem Urin entfernt oder hinzugefügt werden muss, um ihn plasmaisoton zu machen.
normale Plasmaosmolarität?
300 mosmol/l
Formel Berechnung des RBF?
RBF = RPF/(1-Hkt)
Umrechnung Druckeinheiten?
1 cm H2O = 0098 kPa
1 mmHg = 0,133 kPa
Wie viel Joule hat eine Kalorie?
1 cal = 4,185 J
val?
val = mol x Wertigkeit
0,5 Mol Calcium entspricht 1 val
vant-Hoff-Gleichung?
Posmol = n x R x T x sigma / V
sigma: Reflexionskoeffizient. 1 = komplett undurchlässig, 0 = komplett durchlässig
osmotischer Druck von Plasma?
280-295 mosmol/kg (745 kPa)
Betrag kolloidosmotischer Druck im Plasma? Im Interstitium?
25 mmHg = 1 % des gesamten osmotischen Druckes
0 mmHg
Plasmaexpander?
Flüssigkeit aus dem Gewebe soll in die Blutgefäße --> man infundiert hypertone Lösungen (Hydroxyethylstärke =HAES). HAES-Moleküle sind sehr groß --> können nicht diffundieren --> Flüssigkeit aus dem Interstitium diffundiert ins Plasma
Wie dick ist eine Membran?
4-5nm
Wie funktioniert Mukoviszidose? Vererbung?
CFTR-Protein defekt = Cl-Kanal
--> Cl bleibt im Epithel --> Wassergehalt in allen Sekreten vermindert --> zäheres Bronchialsekret --> Entzündungen, Zerstörung des Lungengewebes
autosomal rezessiv 1:2000
Wie funktioniert Digitalis?
Na-K-ATPase blockiert --> mehr Ca in der Zelle --> kräftigere Kontraktion
Basisinfo Aktinfilamente, Mikrotubuli und Intermediärfilamente
Aktin: 5-8nm, Zellform, Zellbewegung
Mikrotubuli: 25nm: Transport, Membrangerüst
Intermediärfilamente: 8-10nm: verstärken belastete Zellbereiche, Nägel, Haare, Hornhaut
Geschwindigkeit schneller und langsamer axonaler Transport
schnell anterograd: 12mm/h
retrograd: 6mm/h
langsam in beide Richtungen: 1-5mm/d
Wie erkennt man eine Apoptose?
Zellkern fragmentiert
Zellschrumpfung (im Gegensatz zur Zellschwellung bei Nekrose)
Umlagerung von Phosphatidylserin von der Innen- zur Außenseite der Membran
Wie wirkt das Choleratoxin?
verhindert die Inaktivierung des G-Proteins durch Ribosylierung einer Untereinheit des Proteins (--> blockiert GTPase) --> zu hoher cAMP-Spiegel --> anhaltende Öffnung von Cl-Kanälen --> Wasserverlust
Wie wirkt das Pertussistoxin?
blockiert hemmendes G-Protein -> zuviel cAMP --> Sekretion von NaCl und H2O im Trachealepithel --> Husten
Wie funktionieren Nitrosprays?
Nitroglycerin: --> Freisetzung von NO --> Vasodiatation --> verminderte Pumplast --> verringerter Sauerstoffbedarf des Herzens
Wo liegt welcher Plexus im GIT?
Plexus myentericus (Auerbach) zwischen äußerer Längs- und Ringmuskulatur: reflektorische Kontraktionen der Darmmuskulatur
Plexus submucosus (Meissner) in Tela submucosa: Sekretion der Drüsen
Akkomodationsreflex Magen?
vagovagaler Reflex (VIP), Entspannnung bei Dehnung
Menge und Inhalt Mundspeichel
1l/d, NaCl, Kalium, Bicarbonat, Muzine, alphaAmylase
Inhalt des Mundspeichels bei wenig und viel Sekretion
Primärspeichel: ähnlich Plasma mit viel NaCl und Wasser
wenig Speichelproduktion --> viel Modifikation in den Ausführungsgängen: Resorption von Na und Cl, Sekretion von K und Bicarbonat. Plasmahypotoner Speichel.
viel Speichelproduktion --> weniger Zeit fürModifikationen --> viel NaCl, weniger K und Bicarbonat
Innervation der Speicheldrüsen?
Symp (NOR): muköser Speichel
Para (ACh und VIP): seröser Speichel
Was produzieren welche Magenzellen?
Belegzellen: HCl und Intrinsic Factor
Hauptzellen: Pepsinogen
Nebenzellen: Schleim, Bikarbonat