Physik Fragen Neu
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Wie hängen Temperatur und elektrischer Widerstand bei Halbleitern oder Supraleitern zusammen?
Der Widerstand von Halbleitern sinkt mit zunehmender Temperatur, bis bei zu hohen Temperaturen die Halbleiterstruktur zerstört wird.
Bei Supraleitern sinkt der Widerstand unterhalb einer kritischen Sprungtemperatur auf null.
Wie berechnet man die Klemmenspannung UK einer realen Spannungsquelle?
Bei einer Quellenspannung UQ, dem inneren Wiederstand Ri und einem Strom I erhält man:
UK(I) = UQ-Ri*IK
Was ist Klemmenspannung?
Klemmenspannung oder Polspannung bezeichnet die Spannung U die zwischen den beiden Anschlüssen einer Spannungsquelle gemessen werden kann. Bei Belastung, also wenn der Quelle Strom entnommen wird, sinkt die Klemmenspannung in Abhängigkeit von der Stromstärke, bis sie irgendeinmal bei null ist, also es einen Kurzschluss gibt.
Am größten ist die Klemmenspannung, wenn kein Strom fließt, sie sich also im Leerlauf befindet.
Wie werden Spannungen gemessen?
Bei der Messung eines Spannungsabfalls ist die Potenzialdifferenz zwischen zwei Punkten der Schaltung zu ermitteln. Ein Voltmeter muss also parallel zum Spannungsabfall geschalten werden. Um den Gesamtwiederstand nicht zu verändern, muss ein Voltmeter einen sehr hohen Innenwiederstand Ri haben.
Wie wird die Stromstärke gemessen?
Zur Strommessung ist ein Amperemeter seriell in den Stromkreis einzubringen. Damit das Messgerät den Gesamtwiederstand der Schaltung möglichst nicht beeinflusst, muss sein innenwiederstand Ri so klein wie möglich sein.
Was ist ein Knoten bzw. eine Masche?
Knoten: Ein Punkt, in dem sich drei oder mehrere Leitungen treffen.
Masche: Ein beliebig geschlossener Weg mit definierter Umlaufrichtung im Netzwerk.
Was sind Magnete?
Magnete sind Dipole. Sie bestehen immer aus zwei nebeneinander befindlichen unterschiedlichen Polen. Diese bezeichnet man als magnetischen Nord- und Südpol. Zerbricht man Magnete in kleinere Stücke, so bleibt die Charakteristik mit zwei verschiedenen Polen auf beiden Stücken trotzdem erhalten.
Was sind Ferromagnete?
In der Modellvorstellung ist eine ferromagnetische Substanz aus vielen kleinen drehbaren Elementarmagneten aufgebaut, die ungeordnet sind. Beim Anlegen eines äußeren Magnetfeldes richten sich die Elementarmagnete aus und verbleiben in dieser Lage, da sie sich gegenseitig stabilisieren. Erst eine starke mechanische Erschütterung oder Teilchenbewegung infolge hoher Temperaturen kann diese Ordnung wieder zerstören.
Welche Regeln gelten für die Darstellung einer Kraftwirkung durch ein Magnetfeld?
Die Feldlinien verlaufen außerhalb des Magnets vom Nord- zum Südpol.
Sie verlaufen in Richtung der Kraftwirkung auf einen anderen Magneten.
Die Feldstäke ist proportional zur Feldliniendichte.
Da der Magnet immer ein Dipol ist, sind Magnetfeldlinien immer geschlossen.
Wie verhalten sich Diamagneten unter Magneteinfluss?
Wenn ein äußeres magnetisches Feld H auf Materie einwirkt, ändert es den Zustand der Teilchen in den Atomen des Stoffes, so dass ein magnetisches Moment entsteht, welches dem von außen angelegten magnetischen Feld entgegengesetzt ist. Das induzierte Feld B als Summe der einzelnen Momente aller Atome aus der Probe schwächt dann dieses äußere Feld. Bei einem inhomogenen Feld muss man Arbeit aufbringen, um einen Diamagneten in Bereiche höherer Feldstärke zu bewegen, während es von alleine eher dazu neigt zu Bereichen mit niedrigere Feldstärke zu wandern.
Supraleiter sind unterhalb ihrer kritischen Temperatur ideale Diamagneten. Dies ist erklärbar durch den verschwindenden Wiederstand für die induzierten Kreisströme, des äußeren Feldes.
Wie verhalten sich Paramagneten unter Magneteinfluss?
Paramagneten weisen nur so lange eine von Null verschiedene Magnetisierung auf, wie sie sich in einem externen Magnetfeld befinden. Die regellos angeordneten magnetischen Momente eines Atoms oder eines Moleküls ordnen sich teilweise in einem externen Magnetfeld so, dass sich das Magnetfeld im Innern des paramagnetischen Stoffes verstärkt, jedoch nur solange das äußere Magnetfeld existiert. Paramagnetische Materialien haben die Tendenz, in ein Magnetfeld hineingezogen zu werden.
Wie verhalten sich Ferromagneten unter Magneteinfluss?
Innerhalb eines Ferromagneten sind Bereiche ausgebildet, in denen durch Wechselwirkung zwischen den magnetischen Momenten einheitliche Ausrichtung der Magnetisierung herrscht. Man nennt diese Bereiche weisssche Bezirke. Sie sorgen auch für eine verbleibende Restmagnetisierung des Materials. Bei Anlegen eines äußeren Feldes richten sich die weisschen Bezirke immer mehr parallel aus. Erst bei einer relativen hohen Temperatur, der Curietemperatur, wird die magnetische Ordnung zerstört.
Wie funktioniert ein Generator?
Allen elektrischen Generatoren, die mittels elektrischer Induktion arbeiten, ist das Prinzip gemeinsam, mechanische Leistung in elektrische Leistung umzuwandeln. Die mechanische Leistung wird dem Generator in Form der Drehung einer mechanischen Welle zugeführt. Die Umwandlung beruht auf der Lorentzkraft, die auf bewegte, elektrische Ladungen in einem Magnetfeld wirkt. Bewegt sich ein Leiter quer (senkrecht) zum Magnetfeld, wirkt die Lorentzkraft auf die Ladungen im Leiter in Richtung dieses Leiters und setzt sie so in Bewegung. Diese Ladungsverschiebung bewirkt eine Potentialdifferenz und erzeugt eine elektrische Spannung zwischen den Enden des Leiters
Wie funktionieren Lautsprecher bzw. Mikrofone?
Beim Lautsprecher wird eine bewegliche Spule, die an einer Membran befestigt ist, in einen Ringmagneten abgesenkt. Die Lage der Spule wird durch die sogenannte Spinne fixiert. Legt man nun an die Anschlüsse der Spule ein Wechselspannungssignal, so bildet sich in der Spule, ein wechselndes magnetisches Feld aus. Das führt zu einer wechselnden Kraftwirkung mit dem Ringmagneten, der die Spule umgibt.
Die Spule mit der daran befestigten Membran beginnt zu schwingen.
Beim Mikrofon wird das Funktionsprinzip umgekehrt. Schall führt zu einer Schwingung der Membran. In die Schwingspule wird dann eine der Schallschwingung entsprechenden Wechselspannung induziert.
Was ist eine Normalkraft bzw. eine Tangentialkraft?
Jede auf eine Fläche einwirkende Kraft, kann in eine Normalkraft (welche senkrecht auf die Fläche steht) und eine Tangentialkraft (welche entlang der Fläche wirkt) zerlegt werden.
Eine Normalkraft erzeugt immer Normalspannungen, eine Tangentialkraft immer Schubspannungen.
Sie berechnen sich mit
FN = F*cos(α)
FT = F*sin(α)
Hierbei ist α der Winkel zwischen Kraft und Fläche.