Philosophie
Körper-Geist-Problem, Willensfreiheit
Körper-Geist-Problem, Willensfreiheit
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Flashcards
Einwände gegen den Substanzdualismus
- auchTiere können sprechen und intelligent handeln, was aber Naturwissenschaftlich erklärbar ist. Seele ist unnötig ---> Menschen haben aber Selbstbewusstsein, Fähigkeit zu planen ---> Affen haben auch Selbstbewusstsein und verständnis für Zeit. Auch Roboter können das.
- nur weil Phänomen noch nicht naturwissenschaftlich belegt werden konnte, heisst es nicht, dass es nicht naturwissenschaftlich erklärbar ist.
- Der Körper ist unbedingt nötig, ohne Körper ist das ganze nicht vorstellbar --> durch Körper gab es Erfahrungen, und wir würden nicht gleich denken, aber es wäre möglich.
- Interaktionsproblem: Wenn es unabhängige Substanzen sind, könne sie nicht aufeinander wirken (sonst Berührungspunkt = einheit, Uhrenbeispiel)
- es gäbe Wesen, die nichts empfinden aber gleich handeln wie wir
Aussagen Dörner
- Gefühle = Kombinationen aus verschiedenen Faktoren = eine Formel = auf mechanisches Reagieren reduzierbar
- lebendig: autonom/selbstversorgung, planen, selbständig agieren
- will Baupaln für Seele finden
logischer Behaviorismus
--> wie lassen sich geistige auf materielle Eigenschaften zurückführen?
- Aussagen über das Geistige, lassen sich in Verhaltensmöglichkeiten übersetzen: geistige Aussagen werden erst durch Verhaltensdispotitionen verständlich
wer Schmerzen hat, aber heine Verhaltensmöglichkeiten zum ''Schmerz'' zeigt, wie ''aua''sagen, jammern, weinen... dem wird nicht geglaubt. Hat man Schmerzen, zeigt man Verhaltensdispositionen.
- Beziehung zwischen Geistigem und Körperlichem ist nicht auf eine Ursache zurückzuführen, sondernd logischer oder begrifflicher art. --> Das Wort, dass den geistlichen Zustand bezeichnet ist synonym mit dem Wort, dass den körperlichen Zustand bezeichnet.
Einwände logischer Behaviorismus
- nicht durchführbar: ,,Paul wünscht sich ein Bier'' ist nicht gleich ''Paul nimmt ein Bier'''
- Verhaltensmöglichkeiten sind Teile von Ursachen
- Interaktion Geist-Körper ist immer da
Identitätstheorie
- Ausdrücke für geistige Eigenschaften = Eigenschaft des Gehirns
- welcher Gehirnzustand = welcher geistige Zustand?---> Neurowissenschaflter
Einwände Identitätstheorie
- empirisch widerlegt
- verschiedene Gehirnregionen bei verschiedenen Personen im gleichen geistigen Zustand aktiv
- Gedanken und Gehirnzustände verändern sich im laufe des Lebens
- Gehirnteile können Aufgabe von anderen Gehirnteilen übernehmen
Funktionalismus
- der geistliche Zustand ist nichts anderes als ein Gehirnzustand (aber kein spezifischer)
- sprachlige ausdrücke werden durch Ursache und Wirkung sowie dem Zusammengang mit anderen psychischen Zuständen definiert.
Einwände Funktionalismus
- mehr Kentniss zu Gedanken als zu Hirnprozessen, also können diese nicht identisch sein --> nicht synonim, nur selbe Bezeichnung
- Gedanken und Gefühle ''fühlen sich an'', Gehirnzustände nicht ---> nicht Worte fühlen sich an, Zustand fühlt sich an = Gehirnzustand
- Wir können nicht wissen wie andere Fühlen, berücksichtigt de subjektiven Charakter der geistigen Zustände nicht
Position RIchard Taylor
- determinist: Ereignisse werden durch vorangehende Ereignisse vorbestimmt
- Beschränkt den Menschenverstand -> Brückenhafte Kentniss der Vergangenheit, also können wir ''Urgrund'' nicht wissen, und somit sind wir nich frei
- Vagheit der menschlichen Erkenntnis nicht gleich Vagheit der Natur
- Ereignis hat Grund, Grund hat Grund, Grund hat Grund...
Bieri
- Unsere Idee der Welt: Bedingungen (Ursachen) von Ereignissen können aufgedeckt werden, Phänomene folgen gesetzmässig durch Bedingungen, wir können planvoll handeln
- Resolution 1.: Determinismus. Menschen = Teil der Welt, somit Gesetzmässigkeiten unterworfen
- Aus innenperspektive: Freiheit, freie Wahlmöglichkeiten, wir als Urheber unserer Handlung
- freie Entscheidung als Grundlage von Verantwortungszuschreibung, Tadel, Strafe
- Dilemma: Handeln...
...durch Motive bestimmt: kein freies Handeln mehr (gesetzmässiger Vorgang)
...nicht durch Motive bestimmt: völlig zufälliges Handeln, unverständlich. --> Nicht Idee von Handeln: hat keinen Sinn so
Rechnung
- P1 Unser Handeln ist entweder durch M bestimmt oder nicht
- P2 durch M bestimmt --> nicht frei
- P3 nicht durch M bestimmt, nicht frei (da unverständliches, zufälliges Geschehen)
- K Unser Handeln ist nicht frei
- P1 Unser Wille ist durch M bestimmt oder nicht
- P2 Wille durch M bestimmt, nicht frei
- P3 Wille nicht durch M bestimmt, nicht frei ( sonst unverständlicher, selbstfremder Wille ohne sinn und purer Zufälligkeit)
- K Wille ist nicht frei.