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Elisa Pisa
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pharmakologie in der Veterinärmedizin auf Universitätsniveau. Sie decken die Wirkungen von Pharmaka, Rezeptoren und Hemmstoffen ab, mit einem Fokus auf Substanzen wie Antibiotika, Adrenalin, Noradrenalin und spezifische Therapieoptionen für verschiedene Krankheiten. Besonders nützlich für Studierende der Veterinärmedizin, die sich auf die Wirkmechanismen und Anwendungen von Medikamenten bei Tieren vorbereiten.
Flashcards
213
Students
4
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
24.01.2016 / 03.06.2019

Flashcards

Welche Aussagen zum Arzneistoff „Neostigmin“ sind richtig?

  1. • Führt zur Kontraktion der glatten Muskulatur
  2. • Kann bei paralytischen Ileus eingesetzt werden
  3. • Kann bei mechanischen Ileus eingesetzt werden
  4. • Führt zu verminderter Speichelsekretion
  5. • Kann durch Atropin antagonisiert werden

125

Welche der folgenden Wirkeigenschaften werden dem Wirkstoff „Lidocain“ zugeschrieben?

  1. • Antiarrhythmische Wirkung
  2. • Diuretische Wirkung
  3. • Lokalanästhetische Wirkung
  4. • Prokinetische Wirkung auf den Gastrointestinaltrakt
  5. • Sedierende Wirkung

134

Eine Katze hat einen stumpfen Gegenstand verschluckt. Um rasches Erbrechen herbeizuführen kann folgender Arzneistoff verabreicht werden:
 

  1. • Apomorphin
  2. • Atipamezol
  3. • Metoclopramid
  4. • Xanthan
  5. • Xylazin

5

Welche Zuordnung(en) zwischen Pflanze und Giftstoff ist/sind FALSCH?
 

  1. • Tollkirsche – Atropin
  2. • Blauer Eisenhut – Taxin
  3. • Herbstzeitlose – Colchicin
  4. • Roter Fingerhut - Digitoxin
  5. • Stechapfel - Aconitin

25

Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin lösen unterschiedliche Wirkungen aus. Über welche Rezeptoren wirken diese Substanzen? Welche Wirkungen stehen in Vordergrund? Welche Indikation gibt es für diese Substanzen?

Adrenozeptoren (α- und β – Adrenozeptoren)

Noradrenalin: α (und β) – Rezeptoren, Affinität zu α – Rezeptoren höher; Vasokonstriktion, Frequenzabnahme, Zunahme peripherer Widerstand, Gefäß- und Organdurchblutung verringert, Blutdrucksteigerung. Sperrkörper bei LA

Adrenalin: α und β – Rezeptoren; Frequenzerhöhung, Blutdruck und Gefäßtonus steigen; bei niedrigen Dosen dominiert β – mimetische Wirkung (Abnahme peripherer Widerstand, Zunahme systol. Blutdruck, Abnahme diastol. Blutdruck; bei hohen Dosen vasokonstringierend in α – Rezeptor – Gebieten (Niere!), bei β – Rez. Vasodilatation (Skelettmuskulatur)

I: Schocktherapie (anaphylaktischer Schock!), Reanimation, Herzstillstand (ß – Rezeptoren positiv inotrop durch Erhöhung der myocardialen Kontraktilität (vermehrter Ca – Einstrom)), lokale Blutstillung bei oberfl. Hautläsionen

Dopamin: α- und Dopaminrezeptoren; Vasodilatation im Bereich der renalen und mesenterialen Arterien, Erhöhung Frequenz und Blutdruck; peripheres Kreislaufversagen Durchblutungssteigerung der Niere; I: Schock!!

Gegenanzeigen: Herz-, Coronarinsuffizienz, Hypertonie, Tachyarrhythmien, späte Trächtigkeitsphase, Glaukom…

Sperrkörper

Ein Sperrkörper ist in der Medizin ein vasokonstriktorischer Zusatz zu einem Lokalanästhetikum. Beispielsweise werden hierfür Adrenalin und Noradrenalin verwendet. Der Begriff wird vor allem in der Veterinärmedizin verwendet.

RAAS Pharmakologie

- Renininhibitoren

- ACE – Hemmer: hemmen Umwandlung von Ang. 1 zu Ang. 2; Wirken Blutdrucksenkend, vermindern Aldosteron – Synthese, antihypertensiv, hemmen Inaktivierung vasodilatatorischer Peptide (Bradykinin…) ( Husten!)

Indikation: Herzinsuffizienz (Entlastung des Herzens), verzögern fortschreitendes Nierenversagen, Hypertonie

Bsp.: Catopril, Imidapril, Lisinopril, Enalapril, Ramipril, Benazepril

- AT1 – Rezeptorblocker: (nur in Humanmed.)

- AT2 – Rezeptorblocker: (Rezeptoren in Nierengefäßen…) Abbau von Bradykinin unbeeinflusst (Unterschied zu ACE – Hemmern!)

z.B.: Losartan, Valsartan; Indiziert bei ACE – Hemmer Unverträglichkeit

- Selekt. Antagonisten d. adrenergen α1 – Rezeptoren: vasodilatierend, bei Hypertonie, z.B. Prazosin

 

 Was begünstigt Digitalisintoxikation?

  1. • Hypocalcämie
  2. • Hypercalcämie
  3. • Hyperkliämie
  4. • Hypokaliämie
  5. • Hypermagnesiämie

24

Welche Substanzen sind NICHT zur Therapie der supraventrikulären Rhythmusstörung induziert?

  1. • Digitalisglykoside
  2. • Nifedipin
  3. • Metoprolol
  4. • Prazosin
  5. • Adrenalin

245

Welche Aussagen sind korrekt?

  1. • Alle Calciumkanalblocker wirken direkt inotrop
  2. • Calciumkanalblocker von Nifedipin – Typ wirken relaxierend auf den Gefäßmuskeltonus der arteriellen Gefäße
  3. • Calciumkanalblocker vom Verapamil – Typ blockieren eine reflektorische Tachykardie die bei peripherer Vasodilatation auftritt
  4. • Nifedipin wirkt im Sinusknoten und AV – Knoten stärker als Verapamil
  5. • Calciumkanalblocker werden bei Torsade de point Arrhythmien verabreicht

23

Eigenschaften von Dobutamin?

  1. • Es ist positiv inotrop
  2. • Es ist eine Kombination aus (+) und (-) Enantiomeren
  3. • Die selektive ß1 – Wirkung resultiert aus einer gegenläufigen Wirkung der beiden Enantiomeren
  4. • Es wird oral zur Dauertherapie der chronischen Herzinsuffizienz gegeben
  5. • Es kann Tachyarrhythmien auslösen, da ß1 – Rezeptoren die Überleitung beschleunigen

1235

Welche Substanzen gelten als Therapie – Option bei der aufgeführten Krankheit/Indikation?

  1. • Physostigmin – Herzinsuffizienz
  2. • Neostigmin – Wirkungsaufhebung peripherer Wirkungsrelaxantien
  3. • Scopolamin – Reisekrankheit beim Hund
  4. • Atropin – allergische Dermatitis
  5. • Physostigmin – Antidot bei Atropin – Intoxikation

235

Welche Aussagen sind korrekt?
 

  1. • Dopamin fördert die Nierendurchblutung und erniedrigt die Herzfrequenz
  2. • Adrenalin führt zu einer Abnahme des peripheren Widerstandes und erhöht die Herzfrequenz
  3. • Noradrenalin wirkt stärker vaso-kontrahierend als Adrenalin
  4. • Noradrenalin hat eine höhere Affinität zu β2 – Rezeptoren als Adrenalin und Dopamin
  5. • Inhalationsnarkotika führen zu einer gesteigerten Sensitivitätssteigerung gegenüber Kagtecholaminen

235

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