ANTIBIOTIKA


M. P.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pharmakologie und Toxikologie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese, Pharmakokinetik und Wirkungsmechanismen von Antibiotika wie Linezolid, Chloramphenicol, Aminoglykosiden, Tetrazyklinen, Lincosamiden und Makroliden. Die Karteikarten behandeln auch die Indikationen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen dieser Substanzen. Medizinstudenten und Fachkräfte profitieren von diesem Set, um ihr Verständnis der Wirkungsweise und Anwendung von Antibiotika zu vertiefen.
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Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
18.11.2014 / 19.04.2016

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Erklären sie Resistenzmechanismen!

1. AB erreichen Wirkort nicht: a) Auswärtstransport (Tetracycline) b) Einwärtstransport (Aminoglykoside) 

c) Veränderte Porinstruktur (ß-Lactame)

2. Veränderter Wirkort (veränderte PBP, rRNA, Einschritt-Mut: Rifampicin wird nicht mehr gebunden)

3. Resistenter metabolischer Weg (Folsäuresynthese => Sulfonamide unwirksam)

4. Zerstörung des Antibiotikums (ß-Lactamase, Acetylierung von Chloramphenicol, Adenylierung/Acetylierung/Phosphorylierung von Aminoglykosiden

Welche Arten der erworbenen AB-Resistenzen gibt es?

Primäes Resistenz durch:

I. Mutationen: Einschritt (Streptomycin-Typ) und Mehrschritt (Penicillin-Typ)

II. übertragbare Resistenz (Plasmide, Transposons)

Was bewirkt der ß-Lactam-Ring von ß-Lactam-AB?

1. Wirkung
2. Stabilität
3. aber auch Nebenwirkungen

Bei welchen Bakterien zeigen ß-Lactam-AB keine Wirkung?

- zellwandlose Bakterien = Mycoplasmen
- obligat intrazellulär wachsenden Bakterien (Chlamydien)
- langsam wachsenden Bakterien (Mycobateriaceae) 

Penicillin G

1. Vorteile?
2. Wirkungsspektrum?
3. Indikationen?

1. geringen Toxizität, geringen Resistenzentwicklung, größte Wirksamkeit.

2. PNEUMOKOKKEN, Streptokokken, Meningokokken, Gonokokken, Treponemen, Bac. anthracis, C. perfringens.

3. Endokarditis, Meningitis, Pneumonie, Lues.

Bei welcher Applikationsform zeigt Penicillin G keine Wirksamkeit?

Penicillin G

1. Wie hoch ist die HWZ?
2. Wie hoch ist die Renale Ausscheidung?
3. Was ist der Dosierungsbereich? (min. - max.)

1. HWZ ca. 30 Minuten

2. 70% renale Ausscheidung

3. 4 x 0,6 - 1,2 Mio. IE/Tag wobei Maximum bei 6 x 4 Mio. IE/Tag

Welche Menge eines Standartpräparates entspricht einer internationalen Einheit (IE)?

1. Welche oralen Penicilline gibt es?
2. Wann sind sie indiziert?

1. Phenoxymethylpenicillin, Penicillin V (Isocillin) => gleiches Spektrum wie Penicillin G

2. Angina, Scharlach, Phlegmone

Nennen sie 3 Depot-Penicilline und dere Dosierungsintervall!
Was ist bei ihrer Applikation zu beachten?

Procain-Penicilin G        12h

Clemizol-Penicillin G      24h

Benzathin-Penicillin G    1 Monat

Nur intramuskuläre Applikation!

Nenne sie ein Penicillinase-stabiles Penicillin!

Bei welchem Erreger ist es indiziert?

Flucloxacillin = Staphylex

Staphylokokken bspw. bei Furukulose oder Osteomyelitits

Aminopenicilline

1. Nennen sie 2 Aminopenicilline!
2. Welches Wirkungsspektrum besitzen sie?
3. Wichtig bei der Resorption / Pharmakokinetik?
4. Indikationen
5. Unerwünschte Wirkungen

1. Ampicillin, Amoxycillin.
2. Streptokokken, Enterokokken, Listerien, Pneumokokken.
3. sie sind säurestabil, Amoxycillin zeigt bei peroraler Gabe eine bessere Resoprtion, weil es über Transporter aufgenommen wird.
4. Enterokokken, Listerienmeningitis, Otitis media, Sinusitis, Pneumonie v.a. CAP.
5. Mononukleose, pseudomembranöse Colitis (Chlostridium difficile)

Acylamino-Penicilline

1. Nennen sie 2 Vertreter!
2. Pharmakokinetik!
3. Wirkspektrum?
4. Was muss zur Wirkungsverstärkung gegeben werden?

1. Mezlocillin, Piperacillin.
2. zeigen bei oraler Gabe keine Wirksamkeit, zudem sind sie nicht laktamasefest!
3. breit, inkl. gramnegative Keime => Enterobakteriaceae, und Piperacillin auch Pseudomonaden!
4. Es müssen zusätzliche ß-Lactamase-Inhibitoren (zeigen keine direkte AB-wirkung) gegeben werden
    Piperacillin immer mit Tazobactam!
    Amoxicillin mit Clavulansäure!
    Ampicillin mit Sulbactam!

Cephalosporine

1. Was zeichnet die strukturell aus?
2. Wirkungsspektrum von Basiscephalosporinen = 1. Generation
3. Nennen sie einen Vertreter

1. Sie zeichenen sich strukturell durch einen 6er-ring aus.
2. Wirken gut im grampositiven Bereich gegen Strep. u. Staph.und sind gut ß-Lactamase-stabil
3. Cafazolin

Cephalosporine 2. Generation

1. Wirkungsspektrum?
2. Vertreter?

1. wie 1. Generation + bessere Wirkung im gramnegativen Bereich + Haemophilus, E. coli, Proteus, Klebsiellen, Moraxella

2. Cefuroxim

Cephalosporine 3. Generation

1. Wirkungsspektrum?
2. Vertreter?

1. gramnegative Keime, Enterobactericeae, Listerien

2. Cefotaxim
    Ceftriaxon mit HWZ von 8h!!
    Ceftazidim (kann aber auch der 4. Generation zugeordnet werden! wegen Wirkung geg. Pseudomonaden)

Cephalosporine 4. Generation

1. Wirkungsspektrum?
2. Vertreter?

1. grampositive und gramnegative Keime, Pseudomonaden

2. (evtl. Ceftazidim)
    Cefepim

Cephalosporine

Orale C.
1. Nennen sie 3 Vertreter!
2. Wie werden sie bei oraler Gabe Wirksam?

1. Cefactor (80% Bioverfügbarkeit)
    Cefuroxim-Axetil (40% Bioverfügbarkeit)
    Cefpodoxim-Proxetil (40% Bioverfügbarkeit)

2. Sie werden mit einem Einschleusungs-Esther versehen, zur besseren Aufnahme.

Cephalosporine

Bei welchen Keimen sind sie nicht wirksam?

- Enterokokken >> weisen eine sog. Enterokokkenlücke auf!
- Listerien
- MRSA
- Clostridium
- Chlamydien
- Mykobakterien

Carbapeneme 

1. Nennen sie 2(4) Vertreter
2. Welches Wirkungsspektrum haben sie? Gibt es Lücken?
3. Wann ist ihre Applikation indiziert?
4. Wie stellen sie sich pharmakokinetisch dar?
5. Was sind unerwünschte Wirkungen?

1. Imipenem, Meropenem, (Ertapenem, Doripenem).

2. BREIT, alle grampositiven und gramnegativen Keime, zeichnen sich durch hohe ß-Lactamase-Stabilität aus
Lücken bei MRSA, Enterococcus faecium, Legionelle und Chlamydien!

3. absolutes Reserve-AB, Mischinfektionen

4. oral nicht aufgenommen (Ertapenem), rascher Abbau (Imipenem durch Dehydropeptidase, deshalb kombiniert mit Cilastatin!!!)

5. GIT, Neurotoxizität, BB-Veränderungen, Epilepsie mögl. bei Ganciclovir-Imipenem

Welches AB kann man alternativ zu 3.generation Cephalosporinen geben?
Wie ist dessen Wirkungsspektrum?

Monobactam = Aztreonam
Wirkt gegen alle gramnegativen Stäbchen.
Zeigt geringe Kreuzallergie mit ß-Lactamen und wird parenteral appliziert. 

Glykopeptid-AB

1. Welche chem. Struktur? Nennen sie 2 Vertreter!
2. Wirktyp in vitro? Welcher Wirkmechanismus?
3. Pharmakokinetik? 
4. Welche Indikationen?
5. Was sind unerwüschte Wirkungen?

1. makromolekulare Glykopeptide. Vancomycin (tricyclisch), Teicoplanin (tetrazyklisch)
2. Durch Hemmung der Zellwandsynthese zeigen sie bakterizide Wirkung!
3. Werden oral nicht aufgenommen, V mit HWZ von 5h, T mit HWZ von 70h, zeigen insgesamt geringe Penetration.
4. MRSA, pseudomembranöse Enterocolitis (hier perorale Gabe)
5. könne reversibel nephrotoxisch und/oder ototoxisch wirken. Gelegentlich zu allerg. Reaktionen führen.

Glykopeptidantibiotika

1. Wirken gegen? Auf welche Weise?
2. Werden wie eliminiert?
3. Haben eine HWZ von...?
4. Wie werden sie appliziert?

1. bakterizide Wirkung auf proliferierende Keime.
2. werden schnell RENAL eliminiert
3. HZW von etwa 5 Stunden.
4. per os nur, wenn lokal Wirkung gewünscht => lokale Therapie von GI-Infekten (C. difficile), werden nicht enteral resorbiert,
daher, wenn systemische Wirkung gewünscht: parenteral, bei schweren Erkrankungen mit Staph. oder Strep.

Glykopeptidantibiotika

1. Nebenwirkung von Vancomycin?
2. Was passiert bei eingeschränkter Nierenfuntion mit Vancomycin?
3. Welche Applikationsart ist absolut zu vermeiden? Weshalb?

1. Kann ototoxisch wirken bis hin zur Taubheit (selten) oder auch reversibel nephrotoxisch.
2. Vancomycin akkumuliert! Deshalb Dosis beachten bei bspw. dialysepflichtigen Diabetikern.
3. Intramuskuläre Injektion unbedingt vermeiden, da Nekrosegefahr besteht!

Glykopeptidantibiotika

1. Ein AB mit Vancomycin-ähnlicher Wirkung!
2. Wie unterscheidet es sich von Vancomycin?
3. Wann/wie wird es eingesetzt?

1. Teicoplanin
2. es besitzt eine sehr lange HWZ = 70h
3. Bei unkomlizierten HWI mit gram+ Keimen , Gabe per os (wenn Infektion mit ß-Lactamen nicht beherrschbar)

Phosphonsäurederivate

1. Wirkstoff? Chemische Struktur?
2. Molekulare Wirkungsweise?
3. Indikation und Applikation?
4. Was ist aufgrund seiner chemischen Eigenschaften zu berücksichtigen?

1. Fosfomycin. Epoxid, Natriumsalz.
2. soll mit PEP um den Einbau in N-Acetylmuraminsäure konkurrieren. 
3. Indiziert bei HWI, Gabe per os in Pulverform v.d.E.
4. Zeichent sich durch hohen Natriumgehalt aus! Dies sit v.a. bei Intensivpatienten zu berücksichtigen!

Lipopeptidantibiotika / Zyklische Lipopeptide

1. Was bewirken sie bei den MOs? Somit haben sie welche Wirkungsweise?
2. Nennen sie einen Vetreter!
3. Indikation?
4. Was ist bei seiner Verabreichung zu beachten? 
5. Wie wird es eliminiert? Was muss bei gewissen Patientengruppen bez. Dosis beachtet werden?

1. SCHÄDIGUNG DER ZELLMEMBRAN. Bakterizid nur gegen gram+ Keime
2. Daptomycin
3. Haut- und Weichteilinfektionen, Rechtsherzendokarditis, Bakteriämie.
4. MUSS intravenös appliziert werden, CAVE i.m.-Gabe kann zu Rhabdomyolyse führen!
5. Renal. Dosis beachten bei Niereninsuffizienten!

Peptidantibiotika

1. Nenne Sie 2 Vertreter!
2. Wirkungsspektrum und Wirkunsweise?
3. Wie werden sie angewandt?

1. Polymixin B und Polymixin E = Colistin
2. gegen gram- Keime wirken sie bakterizid, durch SCHÄDIGUNG DER ZELLMEMBRAN
=> Pseudomonas aeruginosa.

3. Nur lokale Applikation, wegen starker Nephrotoxozität! Colistin kann auch per os gegeben werden, zur Dekontamination des GIT, wird enteral nicht resorbiert.

Sulfonamide

1. Wirkungsweise?
2. Nenne Sie 2 Vertreter! Was ist besonders bei der Abgabe bzw. den Präparaten?
3. Wirkspektrum?
4. Pharmakokinetik?

1. Haben Ähnlichkeit mit p-Aminobenzoesäure, können in den THF-Metabolsimus eingreifen, als komp. Hemmer der      DHF-Reduktase. Wirken bakteriostatisch.

2. Sulfanilamid, Sulfmethoxazol. Kombipräparate => Suldfmethoxazol+Trimethoprim.
3. Weit, Nocardien, Chlamydien, Protozoen: Toxoplasmose, Malaria-Plasmodium, Pneumocystis.
4. Gut orale/enterale Resorption, renale Ausscheidung bei vorangegangener Acetylierung!

Sulfonamide

1. Welche Gefahr besteht bezüglich der Acetylierung von Sulfonamiden?
2. Wie lange ist die mittlere HZW etwa?
3. Was sind Nebenwirkungen?
4. Womit können Sulfonamide interaieren?

1. Können in der Niere ausfällen.
2. 8-16 Studen.
3. Allergie => Epidermolysis acuta toxica (Lyell-Syndrom), Phototoxizität, Hepatotoxizität, Hämatotoxizität => hämolytische Anämie, Nephrotoxizität bei Ausfällung.
4. Kann eine Boosterung von Sulfonylharnstoffen und Cumarinen bewirken.

Sulfonylharnstoffe

Nenne sie ein Kombinationspräparat und dessen Indikation!

Cotrimoxazol (Sulfamethoxazol + Trimethoprim) ist indiziert bei Cystitis, Enteritiden, Pneumocystis-Pneumonie.

1. Wie wirkt Trimethoprim?
2. Wie wird es appliziert?

 

1. Trimetoprim hemmt die DHF-Reduktase (gehört zu den Diaminopyrimidinen), und wirkt bakteriostatisch.
2. Gabe per os, gute enterale Resorption => v.a. bei Cystitis und Rezidivprophylaxe.

Gyrasehemmer

1. Wirkungsweise und Wirkungsspektrum?
2. Gibt es Resistenzen?
3. Applikation, Aufnahme?
4. Was sind Nebenwirkungen?
5. Wann kontraindiziert?

1. Gyrasehemmung = Topoisomerase 2. gram- Kokken, gram- Darmbakterien, Legionellen, Mycoplasmen, Chlamydien.
2. Es besteht die Möglichkeit einer Resistenzentwicklung, besonders hoch in Asien (40%)
3. Per os. Gute enterale Resorption.
4. GIT, NS (Verwirrtheit, Krämpfe, Hallus), Knorpelschäden, Stevens-Johnson-Syndrom (Allergie), 
Long-QT bei Moxifloxacin. 

5. SCHWANGERSCHAFT, KINDER BIS 16 JAHRE (außer CF)

Gyrasehemmer

...der 1. Generation 

Norfloxacin, gegen gram- Keime, nur bei HWI!

Gyrasehemmer

...der 2. Generation 

Ciprofloxacin (Ofloxacin, Enoxacin) 
haupts. gram- Keime, speziell HWI und Milzbrand.
Ciprofloxacin gut bei Pseudomonas.
Ofloxacin renal eliminiert, t1/2=3-6h, neigt zur Komplexbildung mit zweiwertigen Kationen.

Gyrasehemmer

...der 3. Generation 

Levofloxacin (links drehendes Enantiomer von Ofloxacin)
zusätzliche Wirkung auf gram+ Bakterien, Streptokokken, Pneumokokken, atypische Pneumonie-Erreger

Gyrasehemmer

...der 4. Generation 

Moxifloxacin
Deckt zusätzlich Anaerbier ab. Bei atypischer Pneumonie.

Nidofloxacin, lokal bei Acne vulgaris (Propionibakterium acnes)

Nitroimidazole

1. Wirkungsweise?
2. Spektrum?
3. Pharmakokinetik?

1. DNA-Schädigung durch reduktive Metabolite. Wirkt bakterizid auf Anaerobier, indem es in sensiblen Keimen akkumuliert und dort als Elektronenakzeptor dient. Es wird reduziert und bewirkt dann mit einer Hydroxylamingruppe Strangbrüche.
2. Breites Spektrum, gram+/- (Proteus, Klebsiella) strikte Aerobier.
3. gute orale Aufnahme, gute Penetration (auch Liquor), HZW 7h
=> antibaketrielle Wirksame Konzentration nur in den unteren Harnwegen!

Nitroimidazole

Nebenwirkungen von Metronidazol?

Metronidazol für zur Alkoholunverträglichkeit, weil bei dessen Gabe Acetaldehyd akkumuliert (wie bei Disulfiram)
In hohen Dosen kann es sich in neurologischen Symptomen äußern.
Verdacht der Kanzerogenität.
Es kann zu Lungeninfiltraten, GIT-Störungen, Anämie und Leukopenie kommen.

Kontraindiziert bei Niereninsuffizienz, Schwngerschaft, Stillzeit, Lungenfibrose, Cholestase.

RNA-SYNTHESE-HEMMER

Erklären sie Rifampicin!

Rifampicin hemmt die DNA-abhängige-RNA-Polymeriase. 
Wirkt somit bakterizid auf proliferierende Keime, sowohl im gram+ als auch gram- Bereich.
Deckt auch Mykobakterien ab.
Es kann rasch zur Resistenzentwicklung kommen, da dafür eine Einschritt-Mutation ausreicht.

Zum Einsatz kommt es bei Lepra und Tuberculose (im Kombipräparat), bei resistenten Staphylokokken und zur Prophylaxe bei Meningokokken-Meningitis.

Étudier