Pharma

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Vena Intima
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pharmakologie von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere Hypertonie, und sind für Studierende der Medizin an Universitäten konzipiert. Sie behandeln verschiedene Klassen von Medikamenten wie Blocker, Hemmer, Diuretika und Antikoagulanzien, sowie deren Wirkmechanismen, Indikationen und Nebenwirkungen. Besonders relevant sind die Kombinationstherapien und die spezifischen Eigenschaften von Medikamenten wie Dabigatran, Rivaroxaban und Heparinoiden. Diese Karteikarten sind ideal für Medizinstudierende, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Pharmakotherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen erlangen möchten.
Cartes-fiches
43
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
10.03.2014 / 12.03.2014

Cartes-fiches

Argatroban (orale Antikoag)

WM:  Hemmung von freiem und fibringebundenem Thrombin;
hepatische Metabolisierung (CYP 3A),
auch bei höhergradiger NI (30% GFR)
keine Dosisanpassung erforderlich;


Anwe: i.v.-Applikation: t1/2 ca. 40-50 Minuten damit steady-state nach 1-3 h erreicht;
aPTT als Therapiekontrolle;


Indikation: Antikoagulation bei HIT-Patienten;


UAW: Blutungen, Schwindel, Anämie, Übelkeit, Muskelschwäche, Exantheme
Antidot: nicht bekannt,

Faktor X.a Hemmer

Rivaroxaban (Xarelto® 10mg)


WM: hoch-selektiver direktor Faktor X.a-Hemmer, AT III unabhängig;
Kein Monitoring nötig; Dosisanpassung nur bei höhergradiger Niereninsuffizienz


Indikationen: Thromboseprophylaxe nach orthopädischen
Operationen, Prophylaxe ischämischer Hirninfarkte
bei VHF, Prophylaxe des akuten Koronarsyndroms und
Prophylaxe nach Thrombosen und Lungenembolien.


PK: orale BV ca. 80-100%, HWZ 5-9h,

WW: CYP3A-Substrat, Blutungsgefahr in Komb mit anderen Antikoagulantien od
Thrombozytenaggregationshemmern


UAW: (bisher) Leberschäden bei Langzeitanwendung (Zulassungsstudien, aktuelle
Berichte)


KI: Blutungen, Leberfunktionsstörungen


Antidot: kein Antidot (evtl Prothrombin-Komplex-Konzentrat)

Dabigatran (orale Antikoag)

Prodrug


Indikation: Primärprävention VTE , Prävention von Schlaganfall und systemischer
Embolie bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern bei
folgenden Risikofaktoren: Apoplex, TIA, Embolie; EF <40%; NYHA >II; >75.J


PK: orale BV ca. 5–10%; Wirkungseintritt 30–60min; HWZ 12–14h (80% renal)


Wirkung: AT III unabhängig; Wirkung auch an fibringebundenem Thrombin
Monitoring (TT, ECT, aPTT) ist unzuverlässig; Dosisanpassung nur bei
höhergradiger Niereninsuffizienz.


WW: über Hemmung bzw Induktion von P-Glykoprotein; Blutungsgefahr in Komb
mit anderen Antikoagulantien od Thrombozytenaggregationshemmern erhöht.


UAW: (bisher) Leberschäden bei Langzeitanwendung (Zulassungsstudien, aktuelle
Berichte)


KI: Blutungen, Leberfunktionsstörungen


Antidot: kein Antidot, aber dialysierbar!