Pflegewissenschaft

02 GM 07 Pflegewissenschaft

02 GM 07 Pflegewissenschaft


D. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pflegewissenschaft auf Universitätsniveau. Sie behandeln verschiedene Forschungsansätze, Methoden und ethische Grundsätze, die in der Pflegeforschung Anwendung finden. Die Karteikarten beleuchten auch die historische Entwicklung und die Bedeutung der Pflegeforschung für die Praxis. Studierende und Fachkräfte der Pflege können von diesen Inhalten profitieren, um ihre Kenntnisse zu vertiefen und evidenzbasierte Pflege zu fördern.
Flashcards
47
Students
4
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
29.09.2016 / 13.04.2025

Flashcards

Schriftliche Publikationen oder Zeitschriftenartikel bestehen oft aus sechs Hauptschritten: 

- Dem Abstract: eine kurze Synopse der Studie
- Der Einleitung: Erklärung des Studienproblems und seines Kontexts
- Dem Methodenabschnitt: Die beim Herangehen an das Forschungsproblem verwendeten Strategien
- Den Resultaten: Die eigentlichen Studienergebnisse
- Der Diskussion: Der Interpretation der Ergebnisse
- Den Quellenangaben 

Geschichte und Entwicklung der Pflegeforschung: 

- Die erste Fachveröffentlichung stammt von Florenxe Nightingale, 1958. Klinische Pflegeversuche in den Feldlazaretten während des Krimkrieges. Aufgrund dieser Versuche fiel die Sterblichkeitsziffer von 42% auf 5% während des Experimentes. 

- Die erste Lehrstuhl für Krankenpflege, 1907, USA 

- Hochschulreife ist die minimale Voraussetzung für den Eintritt in die Krankenpflege, 1982, USA

- In Europa war Grossbritannien das erste Land, in dem Pflege wissenschaftlichen Status erhielt, 1956. 

Langsame Entwicklung der Pflege an der Universität in den süd- und mitteleuropäischen Ländern. 

- Beim Eintritt in die Krankenpflegeschule wurden eine geringere Vorbildung verlangt als in den nördlichen Ländern Europas.
- Die Aufsicht und Verantwortung für die Schulen hatten vorwiegend Ärzte und administrative Leiter. 
- Die Krankenschwester und generell die berufstätige Frau wurde weniger akzeptiert als in den nördlichen Ländern
- Die Berufsverbände entstanden später und nicht mit derselben Wirksamkeit
- Mangelnde Kenntnisse der englischen Sprache verhindern das Studium englischer (wissenschaftlicher) Fachzeitschriften und die Teilnahme an internationalen Kongressen. 

Wichtige Persönlichkeiten für die Pflege im deutschsprachigen Raum. 

- Schweiz: S. Käppeli, A. Kesselring
- Deutschland: R. Schröck, M. Krohwinkel, C. Beinstein, H.Steppe
- Institutionalisierung der Pflegeforschung mit der Einrichtung des Instituts für Pflegeforschung des schweizerischen Berufscerbandes für Krankenpflege. 
- Zentrum für Entwicklung, Forschung und Fortbildung in der Pflege, eingerichtet am 1993 
- WE'G Ausbildung von Pflegeexpertinnen Seit 1996 Masterprogramm mit Maastricht NL
- Universität Basel - Studium Pflegewissenschaft seit 2000/01 

Randomisieren: 

- Die Probanten werden gleichmässig verteilt auf eine Versuchgsgruppe und auf eine Kontrollgruppe. 
Dies hilft falschen Ergebnissen vorzubeugen. 

Das Klassische Experiment: 

RCT Randomise controllise trias. 

Prinzipien der Forschungsthechnik: 

- Achtung der Würde der Person (Autonomie) : Recht auf Information, ohne Zwang entscheiden können bei eingeschränkte Autonomie - spezieller Schutz

- Gutes tun/nicht schaden: Verpflichtung für das Wohl der Betroffenen (Schaden vermeiden, Nutzen maximieren)

- Gerechtigkeit: Verantwortung für eine gerechte Verteilung von Lasten, Risiken, Chancen und Nutzen. 

Study