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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 23.03.2014 / 20.04.2022
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  • 29.01.2021
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Was passiert im Schlaf?

Ruhen und schlafen ist lebensnotwendig. Im Schlaf erholen sich Körper, Seele und Geist von den Anstrengungen des Tages. Beim Träumen verarbeitet der Mensch das Tagesgeschehen und baut Stress und seelische Spannungen ab. Wieviel Schlaf man benötigt, hängt vom Alter und von den persönlichen Bedürfnissen ab. Je älter wir werden desto weniger Schlaf brauchen wir.

Im Schlaf ist der Herzschlag, der Blutdruck, die Atmung und die Muskelspannung vermindert. Die Körpertemperatur ist leicht tiefer und die Haut- und Nervenzellen erneueren sich. Menschen schlafen ungefähr ein Drittel ihres Lebens.

 

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Schlafphasen und Träumen

Der Schlaf ist nicht vom Einschlafen bis zum Aufwachen gleich tief. Je tiefer man schläft, umso weniger nimmt man von aussen wahr und umso schwieriger ist man zu wecken. Im Tiefschlaf erholt sich vorallem der Körper.

In der REM-Phase (Rapid Eye Movements)bewegen sich die Augen schnell hin und her. Der Puls und die Atmung werden schneller, in dieser Phase träumt der Mensch. Es ist die Zeit der seelischen und geistigen Erholung.

Träumen ist für einen erholsamen Schlaf von grosser Bedeutung, wenn man während des Träumens geweckt wird kann das nach einiger Zeit zu Persönlichkeits- und Gesundheitsstörungen kommen. Gewisse Schlafmedikamente und übermässiger Alkoholkonsum führen zu einem tiefen, aber traumlosen Schlaf. Nach diesem Schlaf fühlt man sich am Morgen nicht erholt.

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Was sind die Negativen Einflussfaktoren?

- Körperlich

- Seelisch und geistig

- Gesellschaftlich

- Umgebungsbedingt

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Was sind die körperlichen Einflussfaktoren?

- am späten Abend eine schwer verdauliche Mahlzeit, Koffein oder vitamin-c-haltiges Getränk, Alkohol

- starkes Hungergefühl

- zu viel, zu wenig Bewegung

- frieren, zu warm haben

-unregelmässige Einschlafzeit

- hormonelle Veränderung (Schwangerschaft, Meno- und Andropause)

- Krankheit, Schmerzen

- Medikamente

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Was sind die seelisch und geistigen Einflüsse?

- Angst, Sorgen

- Aufregung

- Leistungsdruck, Stress

- Langeweile

- schlechter Selbstwert

- fehlende Lebensperspektive

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Was sind die gesellschaftlichen Einflüsse?

 

- Einsamkeit, fehlende Zugehörigkeit, Mangel an Geborgenheit

- finanzielle Unsicherheit

- Arbeitslosigkeit, Arbeitsüberlastung

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Was sind die umgebungsbedingten Einflüsse?

- veränderte Tagesstruktur

- gewohntes Einschlafritual nicht ausführen können

- unbequemes, fremdes Bett, ungewohnte Umgebung

- eingeschränkte Privatsphäre in Heimen, Spitälern

- Lärm, Schnarchen, Zähneknirschen der Zimmernachbarin

- Vollmond, Wetterlage (Fön, Wetterumschlag)

- Elektrosmog, Wasseradern

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Aufgaben der PH SRK für einen guten Schlaf

- Getränk ev Spätmahlzeit anbieten

- Pijama anziehen

- auf die Toilette begleiten

- abendliche Körperpflege

- Bett vorbereiten

- helfen beim Zubettgehen

- Bew richtig lagern

- Umgebung richtig gestalten (getränk für die Nacht, Uhr, Foto, etc)

- Sicherheit überprüfen (funktionierende Klingel, Alarmmatte)

- Gespräch

- nach Wunsch gemeinsam Beten

- gute Nacht wünschen

- schlaffördernde Massnahmen anbieten (Tee, Bettsocken, etc)

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Formen von Schlafstörungen

Einschlafstörung

- Trotz grosser Müdigkeit kann man nicht schlafen

Durchschlafstörung

- Man kann gut einschlafe, wacht jedoch in der Nacht häufig auf und hat Mühe, wieder einzuschlafen

Frühes Erwachen

- Man wacht viel früher auf als nötig und kann nicht mehr einschlafen

Tag-Nacht-Umkehr

- Man ist nachts hellwach und aktiv, tagsüber aber müde und schläfrig

Schnarchen

- Rückenlage, Übergewicht und Alkoholkonsum, verkrümmte Nasenscheidewand können schnarchen verursachen

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Was tun bei Schlafstörung?

- aufstehen, statt sich im Bett hin und her wälzen

- sich beschäftigen (Lesen, Musik hören)

- Schlaftee, warme Honigmilch trinken

- warmes Fussbad nehmen

- Heublumen- Lavendelkissen aufs Kopfkissen legen

- Entspannungstechniken (autogenes Training)

- tagsüber weniger Ruhepausen, ausreichend Bewegung

- Schlaftagebuch zur Erforschung der Ursachen führen

- pflanzliches Beruhigungsmittel

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Definition und Symptome der Schlafapnoe

Apnoe heisst Atemstillstand. Bei Menschen mit Schlafapnoe-Syndrom setzt die Atmung im Schlaf bis zu 600mal pro Nacht für einige Sekunden aus. Dabei entsteht für kurze Zeit ein Sauerstoffmangel.

Symptome

- kein erholsamer Schlaf

- Kopfschmerzen

- Grosse Müdigkeit am Tag mit gefährlichem Sekundenschlaf (Auto)

- Konzentrationsschwäche

- Allgemeine Leistungsabnahme

 

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Ursachen und Behandlung von Schlafapnoe

Die genauen Ursachen sind nicht bekannt. Besonders oft sind übergewichtige Männer mit hohem Alkoholkonsum betroffen, aber auch Menschen, die rauchen und regelmässig Schlafmittel einnehmen.

Behandlung

-Abnehmen, nicht mehr rauchen

- in Seitenlage schlafen

- Bei starker Schlafapnoe Überdruckbeatmungsgerät