Pflegefachfrau HF Einführungsblock

Ethik, professionelle Pflege, Isolation, Pflegekonzept, Pflegeprozess

Ethik, professionelle Pflege, Isolation, Pflegekonzept, Pflegeprozess


A. V.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der professionellen Pflege mit Fokus auf den Pflegeprozess, Immobilität und ethische Aspekte, speziell für Berufseinsteiger in der Pflegeausbildung. Sie erklären systematisch die Schritte von der Einschätzung über Planung und Durchführung bis zur Evaluation von Pflegemassnahmen und beleuchten Ursachen, Klassifikationen sowie Interventionen bei Immobilität. Pflegekräfte profitieren davon, um fundierte Entscheidungen zu treffen, individuelle Pflegeziele zu setzen und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.
Karten
85
Lernende
29
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
16.09.2013 / 14.06.2026

Lernkarten

Pflegekonzept Immobilität:

Bedeutung der körperlichen Aktivität bei der körperlichen Verlangsamung des Alterungsprozesses und der Vermeidung von Komplikationen durch den Bewegungsmangel hat positive Auswirkungen auf :

- Übungsprogramm, die die Menschen stärken

- Flexibilität

- kardiovaskulärer Zustand

- respiratorishe System

Pflegekonzept Immobilität:

Was bedeutet NANDA?

North American Nursing Diagnosis Associaation

Pflegekonzept Immobilität:

Was gibt es für Klassifikationen im NANDA? (im Bezug auf die Immobilität)

0 = Vollständige Unabhängigkeit

1 = Braucht Hilfsmittel

2 = Braucht Hilfe, Überwachung oder Anleitung einer Person

3 = Abhängigkeit, macht nicht aktiv mit

Pflegekonzept Immobilität:

Als Pflegeinterventionen listen Doenge und Moorhouse differenzierte Massnahmen nach vier Prioritätsstufen auf:

1.Ermitteln und Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates: da geht es um das Ausmass der Immobilität nach der Empfohlenen Klassifikation zu ermitteln, die Bewegungsfähigkeit, sowie die psychischen Reaktionen des Patienten genau zu beobachten und mögliche Komplikationen zu beachten.

2. Erkennen von Ursächlichen/ Begünstigten Faktoren: Diagnosen, die Immobilität vorziehen und Umstände wie Operationen, Infusionen, Amputationen, welche die Bewegung einschränken beachtet.

3. Fördern des Wiedererlangens der optimalen Funktionsfähigkeit und verhüten von Komplikationen. Dabei geht es um Pflegehandlungen wie Lagerung, Kontrolle der Zirkulation, Instruktion und Ermutigungen der Familie Bezugspersonen und vieles mehr.

4. Fördern des Wohlbefindens (Beraten/ Ausbilden): Dabei geht es um Ermutigung des Pflegeempfängers, sich an Entscheidungen zu beteiligen, Miteinbezug von Angehörigen in die Pflege, um das Meistern der Probleme der Immobilität z.B. auch im Hinblick auf den Austritt aus dem Spital

Pflegekonzept Immobilität:

Fragen die man stellen kann um seelisches Befinden in der Immobilität herauszufinden.

· Wie erleben Betroffene die körperliche Immobilität?

· Wie schildern sie ihr Erleben?

· Was beschäftigt sie?

· Was löst Immobilität im Menschen aus?

· Wie verändert sich das Selbstverständnis durch die körperliche Veränderung?

· Wie kann der Betroffene an die veränderte Situation anpassen?