Pflegefachfrau HF Einführungsblock
Ethik, professionelle Pflege, Isolation, Pflegekonzept, Pflegeprozess
Ethik, professionelle Pflege, Isolation, Pflegekonzept, Pflegeprozess
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Lernkarten
Pflegekonzept:
Was ist ein Pflegekonzept?
Das Pflegekonzept ist die schriftliche Darstellung der pflegerischen Organisation im Unternehmen.
Es beschreibt den organisatorischen Aufbau und die Art und Weise der Pflegedurchführung, die Einhaltung vertraglicher und gesetzlicher Bestimmungen und Auflagen sowie die erforderlichen Massnahmen zur Qualitätssicherung.
Pflegekonzept:
Wie ist das Noris Raster aufgebaut?
1. „Thema/Überbegriff
2. Konzeptbeschreibung inkl. Definition
3. Mögliche Ursachen
Was kann zu diesem Zustand führen und/oder in begünstigen? (biologisch-Physiologisch, sozio-kulturell, psychisch-geistig, ökologisch/umgebungsbedingt)
4. Erleben/Bedeutung
Welche möglichen Gefühle kann dieser Zustand beim betroffenen Menschen auslöst? Was kann dieser Zustand/diese Situation für diesen Menschen bedeuten?
5. Verhalten/Erscheinungsformen
Welche Phänomene sind beobachtbar? Wie reagiert, wie verhält sich möglicherweise der betroffene Mensch aufgrund des Erlebten?
6. Interventionen
Welche möglichen pflegerischen Interventionen lassen sich von diesem Zustand ableiten? Welche pflegerischen Massnahmen, welches pflegerische Verhalten ist indiziert?
7. Konsequenzen für die Pflege
Was kann die Begegnung mit einem Betroffenen bei der Pflegeperson auslösen? Welche Konsequenzen hat der Umgang mit dem Betroffenen in seiner Situation für die Pflege?
8. Literaturverzeichnis
Pflegeprozess Immobilität:
Definition Mobilisation und drei unterschiedliche Aspekte.
Bewegelichkeit
gesund,lebendig, munter
- körperliche Mobilität (innerhalb der Umgang frei zu bewegen)
- geistig-emotionla Mobilität (ausdrucksfähigkeit, Gefühle)
- soziale Mobilität (bewegeung zwischen verschiedenen sozialen Schichten oder innerhalb der eigenen, sowie räumliche Veränderung)
Pflegekonzept Immobilität:
Viele Faktoren bei Mobilisation und Scherheit.
- kognitiver-affektiver Bereich (z.B. Stimmung, Motivation, Psychischer Zustand, Zutrauen in Fähigkeit usw.)
- Bereich der Sinneswahrnehmung (z.B. Sehvermögen, Gehör, Körperwahrnehmung, Tastsinn)
- Kardiovaskulär-respiratorischer Bereich (Ausdauer)
- Neurologischer Bereich (Gleichgewichtig, Gang, Koordination, Reaktionszeit, Geschicklichkeit)
- Muskuloskelettaler Bereich (Haltung, keine Missbildung, Flexiblität, Stärke)
Weiter Faktoren:
- Physiologische und biologische Faktoren z.B. Entwicklung, Konstitution ...
- Seelisch-geistige Faktoren z.B. Körperbewusstsein ...
- Soziokulturelle Faktoren z.B. Herkunft, Status, finanzielle Möglichkeit ...
- Umgebungsfakroten z.B. Wohnverhältnisse, Klima ...
Pflegekonzept Immobilität:
Definition Immobilität.
Unbeweglichkeit
Mobilität, körperlche beeinträchtigt
Pflegekonzept Immobilität:
Ursachen der Immobilität.
- Krankheit
- Unfall
- Komplikaionen und Fehlfunktion aufgrund des Unfalls oder Krankheit
- Alter
- Schmerzen
Steifigkeit (Aufgrund Osteoporose, Gelenkserkrankungen und Hüftfrakturen)
Auf der muskuloskelettale Ebene:
_ Angst vor Schmerzen
_ Belastung der Gelenke aufgrund von Fettsucht
_ Erkrankungen der Füsse (z.B. Hühneraugen, Nagelverwachsungen etc.) sind schmerzhaft und schränken somit die Bewegung ein. usw.
Auf der neurologische Ebene:
_ Ischämische Anfälle mit Sturzrisiko
_ Zerebrovaskuläre Störungen hinterlassen Muskelschlaffheit
_ Parkinson
_ Ältere Menschen häufig Angst zu fallen oder Unsicherheit in der Körperhaltung
Auf der kardiovaskuläre Ebene:
_ Bei Angina pectoris, sowie nicht-obstruktiver Lungenkrankheit senken Aktivitätstoleranz und Mobilität
_ periphere vaskuläre Erkrankungen vermindern Beweglichkeit und können in schweren Fällen zu Beinamputation führen.
Auf der Ebene der Ausscheidungsfunktionen
_ Eine Harninkontinenz kann da sich diese Menschen aufgrund häufigem Harndrang ständig in der Nähe der Toilette aufhalten.
Auf der psychischen Ebene:
_ Aufgrund von Depressionen Betroffenen häufig vermindertes Interessen Umwelt und mangelnde Motivation sich zu bewegen.
_ Eine Demenz im Anfangsstadium kann zur Gleichgültigkeit und Unaufmerksamkeit führen und ist häufig mit einem erhöhten Sturzrisiko verbunden.
_ Wahrnehmungsstörungen oder Beeinträchtigungen im kognitiven Bereich sowie starke Angstgefühle können zu Mobilitätsstörungen führen.
Iatrogene Ursachen:
_ Nebenwirkungen von verschiedener Arzneimittel
_ Verordnete Bettruhe aufgrund einer Operation oder einer akuten Krankheit
_ Verschiedene mechanische Hilfsmittel z.B. Schienen, Katheter, ZVK, O2Sonde
_ Zwangsmassnahme in Form einer Fixierung aus verschiedenen Gründen
_ Veränderung der Umgebung (Eintritt ins Spital, was zu Unsicherheit und Verwirrtheit führen kann.)
Pflegekonzept Immobilität:
Erleben und Bedeutung der Mobilität.
Selbständigkeit und Handlungsfährigkeit wird dem Menschen durch die Bewegungsfhigkeit ermöglicht.
Pflegekonzept Immobilität:
Erscheinungsformen der Immobilität.
Ausmass der auftretenden Veränderungen hängt von der Dauer dem Shweregrad und der Art der Aktivitätsbeschränkung ab und bestimmt entsprechend Verhaltung und Erscheinungsformen der Immobilität. Ältere Menschen --> normaler Alterungsprozess, Verschlechterung des Zustand, längerer Genesungsprozess.
Physiologische Folgen:
- Kontrakturen
- Lungenembolie
- Entstehung eines Dekubitus
- Zunahme der Osteoporose
usw.
Psychische Folgen:
-Depression
- Apathie
- Trauer
- Angst
usw.
Soziale Folgen:
- Rückzug in Zimmer
- Zusammenbruch von Beziehungen
Pflegeprozess:
Was ist der Zweck des Pflegeprozesses?
- Beginnt beim Eintritt und ist abgeschlossen mit dem Austritt.
- Dient zur Strukturierung des Pflegablaufe / somit kann Pflege zielgerecht und methodisch geplant
und durchgeführt werden.
- Arbeitsmethode, die systematisch die Planungs- und Handlungsabläufe der professionellen Pflege
beschreibt und strukturiert.
- Ist ein dynamischer Prozess innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit.
Pflegeprozess:
Welche zwei Modelle gibt es beim Pflegeprozess? Definiere diese.
WHO
Definition = Pflege ist ein dynamischer Problemlösung und Beziehungsprozess. Er besteht aus logisch aufeinander aufbauenden Phasen und Schritten, die sich wechselseitig beeinflussen.
Fiechter und MeierDefinition (aus Vorlesung) = Der Krankenpflegeprozess besteht aus einer Reihe von logischen, voneinander abhängigen Überlegungs-, Entscheidungs-, und Handlungsschritten, die auf eine Problemlösung, also auf ein Ziel hin, ausgerichtet sind und im Sinne eines Regelkreises einen Rückkoppelungseffekt (Feedback) in Form von Beurteilung und Neuanpassung enthalten.
Pflegeprozess:
Welche Merkmale hat das Modell der WHO?
Pflegeprozess ...
... PE orientiert
... individuell auf PE erstellt
... dient zur Dokumentation / Erfassung von Problemen und Ressourcen
... gewährleistet direkte Kommunikation mit PE
Pflegeprozess:
Nenn die Schritte des Modelles der WHO.
1. Pflegebedarf von Patient einschätzen mit Hilfe eines Gespräches zur Informationssammlung (Erhebungsbögen, PFlegestammblatt, Anamnese ...)
2. Pflegeplanung nach gewünschter Zielergebnissen aufstellen (ATL-Modell Juchli oder LA-Modell Roper)
3. Pflegeplan umsetzen und anwenden
4. Erfolgskontrolle und Abgleich mit zuvor definierte Ziele.
Pflegeprozess:
Welche Merkmale hat das Modell Fiechter und Meier?
Pflegeprozess...
... strukturiert Gedanken und Handlungen, welche zur Lösung der Probleme des Patienten augestellt werden
... Stütze, um pflegerische Qualität umzusetzen
... gibt PP Möglichkeit Pflege dadurch zu überprüfen
... möchte Gesundheit von PE erhalten, fördern oder wiederherstellen
... ermöglicht stetige Fortschritte von PE
Pflegeprozess:
Regelkreis von Fiechter und Meier grob erklären.
Diese beiden Frauen haben den Pflegeprozess der WHO überarbeitet und um zwei Schritten erweitert. Dadurch hat sich ein Kreislauf gebildet.
Wenn das Ziel beim Regelkreis erreicht ist, ist der Vorgang beendet. Jedoch kann auch vorkommen, dass neue Informationen, neue Bedürfnisse oder neue Massnahmen erfasst werden müssen, sodass das Ziel erreicht werden kann. Dann beginnt der Regelkreis nochmals von vorne. Um die Erreichbarkeit zu prüfen, werden Ziele nach bestimmten Zeitpunkt evaluiert und gegeben falls angepasst.
à Durch Regelkreis sollte eine Kontinuität der Versorgung gesichert werden. Pflege orientiert sich immer an individuellen Problemen, Fähigkeiten und Ressourcen des Pats.
Pflegeprozess:
Was ist der Unterschied zwischen Assessment und Anamnese?
Assessment = Einschätzung
Anamnese = Erinnerung (Vorgeschichte von KH nach Angaben des Pat.)
Pflegeprozess:
Was wird im Schritt 1 des Regelkreises gemacht?
1. Pflegeanamnese / Infosammlung
- Einige Infobsp. Name, Familiensituation, Problem, Gewohnheiten, Ressourcen,
Wünsche, Bedürfnisse, Biographiearbeit etc.
- Sammlung und Interpretation von pflegerelevanten Infos.
- Bewertung und Einschätzung des Gesundheitszustandes vom Betroffenen.
- Grundlage zur Pflegeplanung
- Klärt pflegerelevante Fakten und Tatsachen
- gibt versch. Formen (Notfall-, Interdisziplinäres, Screening- (Nortonskala
(Dekubitus, Sturz..), Fokus- (Wund, Mund) und allgemeines, umfassendes Assessment)
Pflegeprozess:
Was gibt es für Kriterien damit ein Gespräch erfolgreich ist?
1. sich richtig vorstellen
2. nach offenen Bedürfnissen fragen
3. sich Zeit nehmen
4. die Intimsphäre waren
5. auf gleicher Ebene kommunizieren
6. das Gesprächsanliegen klar formulieren
7. ein Gespräch führen, nicht interviewen
8. den richtigen Fragetyp wählen (sugestiv = ich beeinflusse die Antwort)
9. die richtigen Fragen stellen
10. das Gesprächsende
Pflegeprozess:
Wichtige Punkt die beim Schritt 1 zu beachten sind.
- Infos vor dem persönlichen Erstkontakt
(Personalien, Herkunft, Versicherung, med. Diagnosen, bereits bekannte Infos (z.B. von Hausarzt)
à Achtung Vorurteile, Erfahrungen und Erinnerungen nicht miteinbeziehen!!
- Aufnahme einer professionellen Beziehung
(Voraussetzungen = professionelle Pflege! (eingehen auf Pat., empathisch sein (aktives Zuhören))
à Der erste Kontakt ist massgebend für den weiteren Verlauf der Beziehung zwischen
Patient und Pflegenden!
- Ersteinschätzung
( Stammdaten, Herkunft, aktueller Zustand, was bringt er mit )
- Übermittlung von Infos von PP zu Pat.
( Zuständige PP, Orientierung)
- Beobachtung, körperliche Untersuchung
( Teil von PP und Teil von Arzt – Interdisziplinäre Zusammenarbeit!!)
- Hinzuziehung von Literatur
( Naschauen bei unsicherer oder unbekannten Diagnose oder anderer Infos.)
- Befragung von ExpertInnen
( Bei Ernährungsproblemen z.B. Ernährungsberaterin hinzuziehen.)
- Anamnesegespräch
Pflegeprozess:
Mögliche Fragen um über die LA's Informationen zu bekommen und sie richtig einschätzen zu können.
Wie ein Mensch die Lebensaktivität ausführt
Wie oft der Mensch die Lebensaktivität ausführt
Wo der Mensch die Lebensaktivität ausführt
Wann der Mensch die Lebensaktivität ausführt
Warum der Mensch die Lebensaktivität ausführt
Was der Mensch über die Lebensaktivität weiss
Was für Überzeugungen der Mensch in Bezug auf die Lebensaktivität hat
Welche Haltung der Mensch gegenüber der Lebensaktivität hat
Pflegeprozess:
Was ist ein Pflegeproblem und wie formuliert man es?
- Selbständigkeit eines Pats. in einem LA / ATL eingeschränkt ist
- Problem nicht selber lösen kann
- Problem durch PM ausgeglichen oder aufgehoben werden kann.
Formulierung
- kurz und knapp
- exakt und spezifisch
- objektiv
-- muss an richtigen Stelle dokumentiert werden
Pflegeprozess:
Was sind Ressourcen?
Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie Hilfsmittel, die der Pat. selbst oder seine Angehörigen für dessen Eigenpflege einbringen können.
Pflegeprozess:
Was ist eine Pflegediagnose, deren Funktion und wie erstellt man eine Pflegediagnose?
Arbeitsdefinition nach NANDA
- klinische Beurteilung der Reaktionen eines Individuums, einer Familie oder einer Gemeinde
auf aktuelle oder potentielle Gesundheitsprobleme / Lebensprozesse.
- Grundlage für Auswahl von PM um Ziele zu erreichen
Funktion
- Kommunikation erhöht
- Standardisierte Pflege
- Abgrenzung des Fachgebietes
- Strukturierung des pflegerischen Wissens à Klassifikationssystem
- Identifizierung von Pflegeproblemen
Erstellen
- anhand erfasster Phänomene (zusammengestellte beobachtete Merkmale)
-, die geordnet und thematisch gegliedert werden
- mit Pat. besprochen
Pflegeprozess:
Wie ist der Pflegediagnostische Prozess aufgebaut?
1. Infosammlung
(kennen lernen, Beziehung aufbauen)
2. Gruppieren von Hinweisen
(Zusammenfassen und Ordnen von Infos, Bündeln und Gruppieren)
3. Diagnostische Hypothese bilden
(Info deuten, Zusammenhänge erkennen, identifizieren möglicher Probleme,
hypothetische Diagnose bilden)
4. Hypothesen bezogene Infosammlung
(auswählen passender PD, überprüfen der Übereinstimmung von gesammelten Infos,
Bedarf Fokusassessment)
5. Hypothesen testen / PD stellen
(vermutete PD mit Pat. verifizieren, Prioritäten setzen, definitive PD formulieren)
Pflegeprozess:
Was bedeutet PES?
1. Problem
-- Pflegediagnosetitel
-- evtl. Präzisierung (Grad/Stufe, Aktualität)
-- „Füllwörter“ (beeinflusst durch (b/d))
2. Ethiologie
-- Einflussfaktoren, Ursachen (nicht von NANDA abschreiben, sondern auf Pat. bezogen)
-- wenn zweiteilige Ursache dann : sekundär beeinflusst durch (s/b/d)
-- „Füllwörter“ (angezeigt durch (a/d))
3. Symptom
-- Symptome und Zeichen (Merkmale/Kennzeichen)
Pflegeprozess:
Was gibt es für Pflegediagnosearten? (4) mit je ein Beispiel.
- Aktuelle Pflegediagnosen
Drangurininkontinenz (Blaseninfektion)
- Risiko Pflegediagnosen
Gefahr einer Gesundheitsschädigung (Mangelernährung)
- Verdachts Pflegediagnosen
Verdacht auf Missbrauch (Vergewaltigung)
- Syndrom Pflegediagnosen
Immobilitätssyndrom (schwerer Unfall Intensivstation)
- Gesundheitsdiagnose
Ernährungsumstellung (Adipositas)
Pfelgeprozess:
Wie formuliert man das Pflegeproblem und die Pflegediagnose?
Pflegeprobleme
- Individuelle / uneinheitliche Formulierung
- Blick auf das Probleme gerichtet
Pflegediagnosen
- exakte Definition möglich durch einheitlichere Terminologie und Aufbau
- Unterschiedliche Ursachen und Ausdrucksweisen werden mit einbezogen
Pflegeprozess:
Was macht man bei Schritt 3?
- gewünschten Ergebnisse für die Zukunft beschrieben.
- jedem beschriebenen Problem von Schritt 2 wird hier ein Pflegeziel definiert.
- Die Pflegeziele sind der Massstab für den Erfolg der Pflege
Pflegeprozess:
Was ist das Nutzen der Pflegeziele?
- richtungsweisend
-steuernd
- zur Bewertung der Effektivität
- zum Erkennen der Lösung eines Pflegeproblems
Pflegeprozess:
Aspekte der Pflegeziele.
Ergebnis, welches zu einem festgelegten Zeitpunkt erreicht werden soll.
- Zustand (intakte Haut)
- Können (Insulin s/s verabreichen können)
- Wissen (Weshalb Insulin spritzen)
- messbare Befunde (soll viel trinken)
- Verhalten und Entwicklungsprozesse (kann KH akzeptieren)
Pflegeprozess:
Was sind die Absichten der Pflegeziele?
- Zustandserhaltung (Haut bleibt intakt, Dekubitusprophylaxe)
- Zustandsverbesserung (Haut wird intakt „gemacht“, Wundpflege
- Zustandsverarbeitung
Pflegeprozess:
Wie formuliert man ein Pflegeziel?
- patientenorientiert
- realistisch
- erreichbar
- überprüfbar
- positive Formulierung
RUMBA oder SMART
S= spezifisch, M= messbar, A= akzeptiert, R= realistisch, T= terminierba
Anteile der Formulierung
- Name Pat.
- konkretes Verhalten
- Kriterien
- Bedingungen / Hilfsmittel
- Zeitangabe
Pflegeprozess:
Was wird im 4. Schritt gemacht?
Planung der Pfelgemassnahmen
--> Jede Pflegeintervention verfolgt und möchte ein Ziel erreichen.
Jede ausgeführte Handlung einer PP mit folgenden Grundlagen (fachkundiges Urteil (PD), klinisches Wissen)
Pflegeprozess:
Wie sind die Pflegemassnahmen aufgebaut und wie wählen wir diese aus?
auf Pflegediagnose (od. Pflegeproblem) abgestimmt
Ressourcen beinhalten oder berücksichtigen
von Ursachen oder Risiken abgeleitet
Beitrag zur Zielerreichung / formulierte Pflegeziele sollten erreicht werden
Auswahl:
- wissenschaftlich begründet (in Fachbüchern nachlesbar)
- verbindlich für alle an der Pflege Beteiligten (alle sollen das gleiche tun)
- notwendig (ökonomisch)
- aktuell
Pflegeprozess:
Wir formuliert man Pflegemassnahmen?
- Partizipation
- realistisch
- auf Therapien abgestimmt
- konkrete Formulierung (Wer, Was, Wie, Wo, Wann)
Wer: Bezieht sich auf die ausführende Person.
Was: z.B. Atemgymnastik als Pflegintervention erklärt jemanden was man machen muss.
Darum ist es wichtig, welche Aufgaben die Pflegeperson und der Patient haben
Wie: Neben der Art und Weise der Intervention kann auch die Reihenfolge einer Massnahme verstanden werden.
Wo: Wird der Ort definiert, wo die Intervention (Massnahme) stattfindet.
Wann: Zu jeder Massnahme sind gewisse Zeitpunkte eingeplant. Auf die Anordnungen „täglich“, „mehrmals täglich“ oder „bei Bedarf“ sollte man verzichten.
Formale Kriterien
- Datum und Handzeichen/Kürzel
- Gliederung (Jede PM sollte im Pflegeplan zu jeder PD untergegliedert werden)
- Unterpunkte (Mehrere kleine Handlungen zu einem grossen Unterpunkt zusammenfassen
so kann das Dokument übersichtlicher gestalten werden)
- Änderung der Anordnungen (Es kann jede PM oder Bestandteile verändert werden,
man muss aber bei der Veränderung Name, Datum kennzeichnen)
Pflegeprozess:
Was wird im 5. Schritt de Pflegeprozesses gemacht?
In diesem Schritt werden die Pflegemassnahmen in die Praxis umgesetzt.
Diese müssen folgendermassen durchgeführt werden:
- einheitlich
- konstant
- zielorientiert
Die Massnahmen werden regelmässig auf ihre Wirksamkeit überprüft und bei Bedarf neu angepasst. Die Reaktionen des Patienten müssen beobachtet werden, um mögliche Anpassungen zu machen.
Pflegeprozess:
Was wird im 6. Schritt des Pflegeprozesses gemacht und was wird dort beachtet?
In diesem Schritt wird eine Erfolgskontrolle gemacht.
Das heisst, die Massnahmen und deren Auswirkungen werden beurteilt.
Zeitpunkt der Evaluation
Die Evaluation wird schon bei der Aufstellung von Pflegeproblemen, Ressourcen und Pflegeziel vorbereitet. Es muss von Anfang an einen Zeitpunkt festgehalten werden, wann die Ergebniskontrolle stattfinden wird. Es ist von den pflegerischen Einrichtungen abhängig, wann diese Evaluation stattfindet. In einer Langzeiteinrichtung wird diese z.B. erst nach drei Monate gemacht, in einem Spital ca. nach fünf Tagen. „Unvorhersehbare Veränderungen sind ebenso ein Grund für eine Neueinschätzung der Problemlage/Ressourcen und daraus folgend für Veränderung der Ziele und entsprechender Massnahmen wie stetige Verschlechterung eines Pflegeproblems.“
Hilfreiche Fragen bei der Evaluation
Aktueller Zustand des Patienten?
Fortschritte bezüglich des Pflegezieles?
Wirkung der Pflegemassnahmen?
Zustand verbessert oder verschlechtert?
Wie fühlt sich der Patient oder die Angehörige?
Hat sich der Patient über das Befinden geäussert?
Veränderungen in den Pflegeproblemen, Bedürfnissen und Fähigkeiten?
Konnten Pflegemassnahmen nicht durchgeführt werden? Warum?
Unvorhergesehene Ereignisse oder Komplikationen?
Pflegeprozess:
Was ist bei der (Pflege-)Dokumentation zu beachten?
--> richtige Dokumentation = Grundlage der Evaluation
Der Pflegebericht mit den Informationen über die Einschätzung der aktuellen Situation, Reaktionen des Patienten und evtl. Abweichungen der Pflegeplanung ist von grosser Bedeutung.
- Systemisch & lückenlos
- Übersichtlich und linear
- Zeitnah und individuell
- Objektiv und professionell formuliert
- Überprüfbar und qualitätssichernd
- Sicherung einer kontinuierlichen interdisziplinären Pflege
Pflegekonzept Immobilität:
Um was geht es bei der Einschätzung von Mobilitätsprobleme?
- Wesen und Grad der Verändernung beschreiben
- Mögliche veränderbare Ursachen nennen
- mögliche ungünstige Folgen einschätzen
Pflegekonzept Immobilität:
Welche vier allgemeine Ziele werden bei einer Immobilität flexibel an die jeweilige Situation angepasst?
1. Optimale Mobilität erreichen
2. weitere Beeinträchtigungen und ungünstige Folgen der Immobilität vermeiden
3. Ursachen der Immobilität beseitigen
4. Anpassung an veränderte Situation fördern
Pflegekonzept Immobilität:
3 primäre pflegerische Interventionen bei einer Immobilität.
1. Richtige Körperlagerung
2. Körperübungen zur Gewinnung von Kraft, Flexibilität und Ausdauer
3. Änderungen in der unmittelbaren Umgang zur Erhöhung der Sicherheit