Pflanzenschutz - Pflanzenschutzmittel
Fachbegriffe rund um Pflanzenschutzmittel
Fachbegriffe rund um Pflanzenschutzmittel
-
- 1 / 126
-
Cartes-fiches
Diese Pflanzenschutzmittel koennen eine bereits laengere Zeit vorhandene Infektion erfolgreich bekaempfen (wenn schon Befallssymptome sichtbar sind). Bisher gibt es diese Wirkstoffe nur fuer die Bekaempfung von ektoparasitischen Pilzen wie den Mehltau.
Zubereitung eines Pflanzenschutzmittels (PSM); ein PSM beinhaltet neben dem Wirkstoff noch zahlreiche Begleitsubstanzen, z.B. Haftmittel, Netzmittel, Laesungsmittel u.v.a.
bei Pflanzenschutzmittel als Traegerstoff neben dem Wirkstoff. Dient der Verduennung und besserer Handhabung von PSM (z.B. Wasser, Alkohol, Talkpuder)
das Wachstum von Pilzen hemmende Wirkung
pilztoetend, Sammelbezeichnung fuer Pilzbekaempfungsmittel
Gasfaermiger Zustand von bestimmten Substanzen oder Produkten, die dann im Boden oder an der Pflanze auf verschiedene Erreger wirken.
Applikationsmethode, bei der der Wirkstoff durch Giessen ausgebracht wird
Formulierungsart; grob- oder feingekoernt, angereichert mit einem Wirkstoff zum Streuen, sowie in neuerer Zeit in dieser Formulierung auch als Spritzmittel (nur einzelne Mittel)
im Spritzmittel bereits vorhandener Zusatzstoff zur Verbesserung der Haftfaehigkeit des Belages auf der Pflanze. Nicht zu verwechseln mit Netzmittel
Zeitraum, in dem die Haelfte der Rueckstaende eines Wirkstoffes abgebaut wird
auf thermischem Wege erzeugter Nebel (Heissnebelgeraete)
Pflanzenschutzmittel, die auf Pflanzen wirken.
1. Formulierungshilfsstoff zB. Traegerstoff, Netzmittel, Haftmittel, Emulgator, Stabiliator, Farbstoff, Vergaellungsstoff usw.2. Landwirtschaftlicher Hilfsstoff: Praeparat, das in der Landwirtschaft zur Verbesserung von Qualitaet und Ertragssicherheit eingesetzt wird
Inhalationsgifte siehe Atemgifte
Zeitraum zwischen Infektion und Auftreten einer Krankheitserscheinung
insektentoetend, Sammelbezeichnung fuer Insektenbekaempfungsmittel
gemeinsam mit Nuetzlingen anwendbare Mittel
Insektenhormon, das die Entwicklung der Larvenstadien steuert: Die spezifische Wirkung solcher Hormone versucht man in neuerer Zeit zur gezielten Bekaempfung bestimmter Schadinsekten einzusetzen
nichtthermisch, pneumatisch oder durch andere technische Verfahren erzeugter Nebel (Kaltnebelgeraete)
Mittel, das neben der Aktivsubstanz eine vom zu bekaempfenden Schaedling als Nahrung bevorzugte Substanz oder einen Lockstoff enthaelt
Das Produkt wirkt nur dort, wo es mit der Pflanze in Kontakt kommt; es wird von der Pflanze nicht aufgenommen (= Abbrennmittel)
Sammelbezeichnung fuer Pflanzenschutzmittel, die durch Kontakt mit einem Schaedling oder einem Krankheitserreger ihre Wirkung entfalten
Konzentration bezeichnet die Anteile im Gemisch, z. B. Gew.-%, Vol.-%, g/l, mg/kg
Schaderreger werden nicht nur auf einen Wirkstoff resistent sondern auch auf chemisch verwandte Wirkstoffe
Anreicherung eines Wirkstoffs in einem Organismus oder im Boden nach mehreren Behandlungen.
erhoehte Wirkung eines Mittels im Koerper nach widerholter Aufnahme
heilend, therapeutisch; Wirkung auf eine schon ausgebrochene Krankheit.
Mittel, die erst bei einem bestehenden Befall eingesetzt werden (heilend)
z.B. Larvenstadien der Insekten. Je nach Art/Gruppe verschiedene NamenFalter, Schmetterling: Raupe Erdeulenfalter: Erdraupe; Wiesenschnacke: Erdraupe;Maikaefer: Engerling; Laufkaefer: Drahtwurm; Fliegen: Maden; Bienen, Wespen: Larven
Pflanzenschutzmittel gegen Larvenstadien
synthetischer oder natuerlicher Stoff der Artgenossen anlockt; meist Sexuallockstoff (Pheromon)
Zusatzstoff in Pflanzenschutzmitteln, bringen den Wirkstoff in Laesung
Anwendungsbereiche, fuer die zugelassene Pflanzenbehandlungsmittel nicht geprueft und somit nicht vorgesehen sind
Verspruehen eines Praeparats in hoher Konzentration mit wenig Wasser. Durch hohen Druck wird eine feine Traepfchenbildung erzielt.
Wird bei einem Lebensmittel gleichzeitig mehr als ein Pflanzenschutzmittelwirkstoff nachgewiesen, spricht man von Mehrfachrueckstaenden.
Biologische Umwandlung von Substanzen in der Pflanze, im Tier, im Boden, im Wasser und in der Luft.
Umwandlungsprodukte einer Ausgangssubstanz.
Pflanzenschutzmittel, welche in die Pflanzengewebe eindringen und auch eine innerliche Wirkung erzielen
Weichtier (Schnecken) -abtoetend. Sammelbegriff fuer Schneckenbekaempfungsmitteln
Applikationsmethode, bei der das Pflanzenschutzmittel mit wenig Wasser verduennt (hoch konzentriert) in kleinsten Traepfchen in geschlossenen Raeumen verteilt wird.