Pflanzenschutz - Pflanzenschutzmittel
Fachbegriffe rund um Pflanzenschutzmittel
Fachbegriffe rund um Pflanzenschutzmittel
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Cartes-fiches
Begasen bedeutet, daõ das Mittel in Gasform den Boden oder Raum durchdringt
Aufbringen eines Pflanzenbehandlungsmittels auf Saatgut, Zwiebeln oder Knollen
Stoffe, die durch Mikroorganismen oder andere Lebewesen restlos abgebaut oder zersetzt werden kaennen.
Wirkstoffe beruhen auf natuerlichen Rohstoffen, die im Naturhaushalt vorkommen
natuerliche Gegenspieler von Schadorganismen
natuerliche oder synthetische Substanz, die einen oder mehrere Organismen abtoeten kann
Unkrautbekaempfungsmittel das bei Aufnahme durch die Blaetter wirkt
Unkrautbekaempfungsmittel, die auf den Boden ausgebracht werden und dort auf keimende Unkraeuter oder ueber die Aufnahme durch die Wurzeln wirken.
Mittel wirken gegen eine grosse Gruppe von Schadorganismen, in der Regel auch Nuetzlinge
(CKW) chlorhaltige organische Verbindungen, in der Regel sehr schwer abbaubar
Dichlor-diphenyl-trichlorethan, Kontaktinsektizid mit hoher Widerstandskraft gegen Abbau (hohe Persistenz), CKW chlorierter Kohlenwasserstoff
feinste Verteilung eines Stoffes (disperse Phase) in einem anderen Stoff
stabile Loesung, z.B. Duengesalze geloesst in Wasser. Setzen sich nicht ab, muessen nicht aufgeruehrt werden.
Stoff, der die Mischung zweier an und fuer sich nicht mischbarer Stoffe ermoeglicht (z.B Oele in Wasser)
Mischung aus zwei nicht mischbaren Fluessigkeiten, in der durch einen Emulgator die eine in kleinsten Troepfchen in der anderen verteilt ist
Systemisch wirkendes Produkt.
Diese Pflanzenschutzmittel koennen eine bereits laengere Zeit vorhandene Infektion erfolgreich bekaempfen (wenn schon Befallssymptome sichtbar sind). Bisher gibt es diese Wirkstoffe nur fuer die Bekaempfung von ektoparasitischen Pilzen wie den Mehltau.
Zubereitung eines Pflanzenschutzmittels (PSM); ein PSM beinhaltet neben dem Wirkstoff noch zahlreiche Begleitsubstanzen, z.B. Haftmittel, Netzmittel, Laesungsmittel u.v.a.
bei Pflanzenschutzmittel als Traegerstoff neben dem Wirkstoff. Dient der Verduennung und besserer Handhabung von PSM (z.B. Wasser, Alkohol, Talkpuder)
das Wachstum von Pilzen hemmende Wirkung
pilztoetend, Sammelbezeichnung fuer Pilzbekaempfungsmittel
Gasfaermiger Zustand von bestimmten Substanzen oder Produkten, die dann im Boden oder an der Pflanze auf verschiedene Erreger wirken.
Applikationsmethode, bei der der Wirkstoff durch Giessen ausgebracht wird
Formulierungsart; grob- oder feingekoernt, angereichert mit einem Wirkstoff zum Streuen, sowie in neuerer Zeit in dieser Formulierung auch als Spritzmittel (nur einzelne Mittel)
im Spritzmittel bereits vorhandener Zusatzstoff zur Verbesserung der Haftfaehigkeit des Belages auf der Pflanze. Nicht zu verwechseln mit Netzmittel
Zeitraum, in dem die Haelfte der Rueckstaende eines Wirkstoffes abgebaut wird
auf thermischem Wege erzeugter Nebel (Heissnebelgeraete)
Pflanzenschutzmittel, die auf Pflanzen wirken.
1. Formulierungshilfsstoff zB. Traegerstoff, Netzmittel, Haftmittel, Emulgator, Stabiliator, Farbstoff, Vergaellungsstoff usw.2. Landwirtschaftlicher Hilfsstoff: Praeparat, das in der Landwirtschaft zur Verbesserung von Qualitaet und Ertragssicherheit eingesetzt wird
Inhalationsgifte siehe Atemgifte
Zeitraum zwischen Infektion und Auftreten einer Krankheitserscheinung
insektentoetend, Sammelbezeichnung fuer Insektenbekaempfungsmittel
gemeinsam mit Nuetzlingen anwendbare Mittel
Insektenhormon, das die Entwicklung der Larvenstadien steuert: Die spezifische Wirkung solcher Hormone versucht man in neuerer Zeit zur gezielten Bekaempfung bestimmter Schadinsekten einzusetzen
nichtthermisch, pneumatisch oder durch andere technische Verfahren erzeugter Nebel (Kaltnebelgeraete)
Mittel, das neben der Aktivsubstanz eine vom zu bekaempfenden Schaedling als Nahrung bevorzugte Substanz oder einen Lockstoff enthaelt
Das Produkt wirkt nur dort, wo es mit der Pflanze in Kontakt kommt; es wird von der Pflanze nicht aufgenommen (= Abbrennmittel)
Sammelbezeichnung fuer Pflanzenschutzmittel, die durch Kontakt mit einem Schaedling oder einem Krankheitserreger ihre Wirkung entfalten
Konzentration bezeichnet die Anteile im Gemisch, z. B. Gew.-%, Vol.-%, g/l, mg/kg
Schaderreger werden nicht nur auf einen Wirkstoff resistent sondern auch auf chemisch verwandte Wirkstoffe