Pflanzenschutz - Pflanzenschutzmittel
Fachbegriffe rund um Pflanzenschutzmittel
Fachbegriffe rund um Pflanzenschutzmittel
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Cartes-fiches
Erwuenschte oder unerwuenschte Wirkung eines Wirkstoffs zusaetzlich zur Hauptwirkung.
Giftstoff, der Fadenwuermer (Nematoden) abtoetet
Verbessern die Benetzung und Verteilung des Spritzbelages (Wasserfilm statt Wassertropfen)
Aufnahme ueber den Mund
(falsche) Sammelbezeichnung fuer Pflanzenschutzmittel; urspruenglich umfasst der Begriff eine groessere Gruppe von Stoffen
Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis ist ein vom Bund(BUWAL) , (in der BRD von der BBA Braunschweig) zusammengestelltes Verzeichnis aller im jeweiligen Land zugelassenen Pflanzenschntzmittel (in BRD ?.und anerkannter Pflanzenschutzgeraete) (erscheint jaehrlich neu).
Pflanzenstaerkungsmittel sind Stoffe, die die Widerstandsfaehigkeit von Pflanzen gegen Schadorganismen erhaehen, Pflanzen vor nichtparsitaeren Beeintraechtigungen schuetzen oder fuer die Anwendung von Schnittpflanzen bestimmt sind. Sie unterliegen nicht der Zulassung durch das Pflanzenschutzgesetz (PflSchG). Laut BVL vom 05.11.2007 werden Gibberellinsaeurehaltige Produkte zum 31. Maerz 2008 von der Liste der Pflanzenstaerkungsmitel gestrichen. Grund fuer diese Entscheidung sind die wachstumsregulatorischen Wirkungen der Gibberellinsaeure. Einzige Ausnahme sind die Blumenfrischhaltemittel, da diese Mittel der gesetzlichen Definition von Pflanzenstaerkungsmitteln entsprechen.
Botenstoff zwischen Individuen einer Art; zB. Sexuallockstoffe, Warnstoffe, Versammlungslockstoffe, Markierungsstoffewerden zur biotechnischen Schaedlingsbekaempfung und Befallsueberwachung , zB. in Fallen eingesetzt
chemische Gruppen von Insektengiften mit breitem Wirkungsspektrum; mehrere sind speziell gegen saugende Insekten wirksam (Beruehrungsgift, Nervengift). Bei Mensch zusammenziehen der Muskeln fuehrt zum Tod. Gegengift: Atropin
vorbeugend, prophylaktisch
vorbeugend, praeventiv
schuetzend
Mittel, die vorbeugend, vor einem sichtbaren Befalle eingesetzt werden
Pflanzenschutzmittel
natuerliches Insektengift, Pflanzenextrakt aus einer Bluete aehnlich der Margerite (weisse Asteraceae der Subtropen, Hauptanbau Hochland Kenja); synthetisch nachgeahmteWirkstoffe werden als Pyrethroidebezeichnet (z. B. Permethrin). Alle Mittel auf Pyrethrumbasis werden durch das Licht innerhalb von Stunden abgebaut.
Mittel, das beim Verbrennen oder Verschwefeln eine wirkstoffhaltigen Rauch zur Bekaempfung von Schaedlingen abgibt. Verwendung in geschlossenen Raeumen
Raeuchern ist das Verbrennen oder Verschwelen von festen (oder fluessigen) Mitteln.
Mittel, das Schaedlinge abschreckt, sich auf der behandelten Flaeche niederzulassen oder von einer behandelten Pflanze zu fressen.
Pflanzenschutzmittel, welche auf der Pflanzenoberflaeche verbleiben.
Der Wirkstoff wirkt ueber laengere Zeit im Boden auf Keimlinge oder durch die Aufnahme von Pflanzenwurzeln.
Resistenz ist die ererbte Widerstandsfaehigkeit eines Organismus gegen Schaediger. a) Schaedlinge und Krankheitskeime koennen resistent werden gegenueber chemischen Substanzen (wir unterscheiden: Echte Resistenz, Verhaltensresistenz, morphologische Resistenz (z.B. Haare, Stellung). Resistenzzuechtung: Kulturpflanzenzuechtung um sie widerstandsfaehig zu machen (schorfresistente Aepfel) Widerstandsfaehigkeit von Schaedlingen und Unkraeutern gegenueber haeufig eingesetzten Giften, oder Widerstandsfaehigkeit von Kulturpflanzen gegen ihre Schaedlinge. Siehe Resistenzzuechtung; Resistenzverhinderung.
Pflanzenbehandlungsmittel, die auf Nagetiere (Maeuse und Ratten) wirken.
Reste, bzw. Abbauprodukte, zB. von Pflanzenschutzmitteln in Nahrungs- oder Futtermitteln
Gift zum Schutze von Saatgut gegen Krankheiten und Schaedlinge
Zusatzstoff in Pflanzenschutzmitteln, verhindern ein starkes Aufschaeumen beim Herstellen der Bruehe
Faehigkeit von feinen, unloeslichen Teilchen, in einer Spritzbruehe lange in Schwebe zu bleiben
gezielt nur einen ganz bestimmten Schaedling, Pilz usw. oder eine Unkrautart/-gruppe vernichtend (von Selektion = Auswahl)
Mittel, die nur gegen eine bestimmte Gruppe oder gegen eine einzige Art von Schadorganismen eine Wirkung haben
Applikationsmethode, bei der das Pflanzenschutzmittel mit viel Wasser verduennt wird (schwache Konzentration) unter Druck ueber Duesen ausgebracht wird
Applikationsmethode, Pflanzenschutzmittel werden als Pulver mit Hilfe eines Geblaeses zerstaeubt
Erstes Antibiotikum gegen Tuberkulose. Heute wird es in der Medizin kaum mehr verwendet und wird unter strengen Einschraenkungen zur Feuerbrandbekaempfung in Obstanlagen verwendet.
Applikationsmethode, Pflanzenschutzmittel werden in Form von Granulaten von Hand oder mit Streugeraeten ausgebracht
Gleichmaessige, feine Verteilung eines unloeslichen festen Stoffes in einer Fluessigkeit
Steigerung der Wirkung bei gleichzeitigem Einsatz / Aufnahme von zwei verschiedenen Stoffen / MittelnWirkungssteigerung bei gleichzeitigem Einsatz zweier Mittel
Pflanzenschutzmittel, deren Wirkstoffe kuenstlich hergestellt werden
indirekte Wirkung eines Pflanzenbehandlungsmittels ueber den Pflanzensaft, der Wirkstoff wird von der Pflanze aufgenommen und mit dem Pflanzensaft im Innern der Pflanze verteilt.
Wirkstoff wird von der Pflanze aufgenommen und in der Pflanze ueber Phloem oder Xylem verteilt .
kurative, heilende Wirkung
Wirkung eines Mittels nach Eindringen in das pflanzliche Gewebe, zB. von der Blattoberseite bis zur Blattunterseite, aber ohne Transport in den Leitbahnen der Pflanze
Herbizid, das ñ alle Pflanze vernichtet