Personalmarketing

DWU / Personalmarketing 2015

DWU / Personalmarketing 2015


D. W.
Diese Lernkartei behandelt das Thema Personalmarketing und richtet sich an Personen, die sich mit der strategischen Planung und Umsetzung von Personalpolitik in Unternehmen befassen. Sie umfasst Themen wie Personalgewinnung, Personalplanung, Personalentwicklung, und die Bedeutung von Kennzahlen im Personalcontrolling. Die Karteikarten bieten Einblicke in Instrumente zur Steuerung von Personalkosten, die Gestaltung der Personalpolitik und Maßnahmen zur Personalfreisetzung. Sie eignet sich für Fachkräfte im Personalmanagement, die ihr Wissen vertiefen und praktische Ansätze für eine effektive Personalpolitik erlernen möchten.
Karten
125
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
07.01.2015 / 06.11.2021

Lernkarten

Karte 81 / Seite 98

Eine Grobstruktur der Zielsetzung des Personalcontrollings?

  • Effektivitäts-Controlling ⇒ Leistungen/Kosten = Erfolgsbeitrag des Personalmanagements
  • Effizienz-Controlling ⇒ Kosten/Prozess = Effizienter Ressourceneinsatz
  • Kosten-Controlling ⇒ Kosten/Zeitperiode = Budgeteinhaltung im Personalmanagement

Karte 82 / Seite 99

Zur Erfüllung der Personalcontrolling - Funktionen kann auf die nachstehenden Instrumenten und Methoden zurückgegriffen werden?

  • Gehaltswesen
  • Mitarbeiterportfolio, Personaldossier, Stellenbeschreibungen, Anforderungsprofile und Mitarbeiterbeurteilungen
  • Personalinformationssystem PIS
  • Personalstatistiken - Kennzahlen
  • Unternehmenscontrolling und Finanzcontrolling

Karte 83 / Seite 100

Mögliche Interne Informationsquellen im Rahmen des Personalcontrolling sind?

  • Personalkostenrechnung
  • Personaldatenbanken
  • Personalinformationssysteme
  • Personalstatistiken
  • Personalverwaltungsdaten
  • Personalakten
  • Berichte und Analysen
  • Mitarbeiteraussagen
  • Führungskräftebefragungen
  • Personalleitung
  • Personalkommision
  • Unternehmungsleitung

Karte 84 / Seite 100

Mögliche Externe Informationsquellen im Rahmen des Personalcontrolling sind?

  • Messen - Fachtagungen
  • Erfahrungsaustausch
  • Personalberater
  • Hochschulkontakte
  • Beweberkontakte
  • Zeitschriftenartikel
  • Arbeitsmarkt
  • Stellenanzeigen

Karte 85 / Seite 101

Wichtige Personalstatistiken sind?

  • Personalstruktur-Statistiken = Alter und Geschlecht
  • Statistiken Personalbewegungen = Fluktuation und Versetzungen
  • Gehaltsstatistiken
  • Arbeitszeitstatistiken
  • Fehlzeitstatistiken
  • Unfallstatistiken
  • Personalkostenstatistiken
  • Personalentwicklungsstatistiken

Karte 86 / Seite 101

Für die Aufbereitung und Interpretation von Statistiken braucht es die Hiterfragung der entstehenden Datenbilder?

  • Welche Aussagen sind relevant?
  • Wie aktuell sind die Daten?
  • Welche Ursachen können dahinter vermutet werden?
  • Stimmen die Aussagen mit unseren beobachtungen?
  • Wie genau sind die Daten und Angaben?
  • Was bedeuten die Aussagen für die weitere Arbeit?

Karte 87 / Seite 102

Personalcontrolling Zahlen können verschiedene Werte ausdrücken, welche?

  • Absolute Zahlen = z.b. 5 Versetzungen
  • Prozentzahlen = z.b. 10% Fluktuation im vergangenen Jahr
  • Verhältniszahlen = z.b. Frauen - Männer gleich 3:4

Karte 88 / Seite 102

Informationsbezogene Kennzahlen besitzen drei wesentliche Eigenschaften, welche?

  • Messgrössencharakter
  • Verdichtungscharakter
  • Entscheidungsbezug

Karte 89 / Seite 105

Die wichtigsten Kennzahlen nach Personalfunktion?

  • Personalbedarf = Personalbestand
  • Personalgewinnung = Vorstellungsquote
  • Personaleinsatz = Arbeitsproduktivität
  • Personalfehlzeiten = Krankheitsquote
  • Personalentwicklung = Ausbildungsaufwand
  • Personalfreisetzung = Fluktuationsrate
  • Personalhonorierung = Lohnstruktur
  • Vorschlagswesen = Einsparungsquote

Karte 90 / Seite 106

Formel: Jahresüberschuss pro Vollzeitäquivalent?

Jahresüberschuss : Summe Vollzeitäquivalent

Karte 91 / Seite 107

Formel: Personalintensität?

Personalaufwand (Kosten) x 100 : Umsatz

Karte 92 / Seite 108

Formel: Jahresüberschuss - Personalaufwandsverhältnis

Jahresüberschuss x 100 : Personalaufwand (Kosten)

Karte 93 / Seite 123

Formel: Fluktuationsrate

Gesamtabgänge pro Jahr x 100 : Summe Vollzeitäquivalnte (FTE)

Karte 94 / Seite 131

Formel: Gesamtvergütungsentwicklung

Personalaufwand (Kosten) Jahr x 100 : Personalaufwand (Kosten) Jahr

(Mit dem letzten Jahr vergleichen und in % setzen)

Karte 95 / Seite 141

Was heisst "Balanced Scorecard"?

 

Balanced Scorecard = Die Balanced Scorecard ist Anfangs der 90er Jahre von Herr Kaplan und Herr Norton entwickelt worden. Sie stellt eine Synthese und Weiterentwicklung der bislang geläufigen Controlling und Kennzahlensysteme dar.

  • Nicht ausreichend den Erfolg einer Unternehmung lediglich auf der Basis von quantifizierten Finanzkennzahlen abzubilden.
  • Vielmehr sollte es möglich werden, auch nichtfinanzielle Messgrössen und qualitative Daten zu verwenden, um konkrete Massnahmen einleiten zu können. 

Karte 96 / Seite 141

Was bedeutet "Balanced Scorecard" als HR-Cockpit?

Kundenperspektive:

- Wie zufrieden und leistungsbereit sind die Mitarbeiteden? = Kennzahlen

Lern und Entwicklungsperspektive:

- Wie kompetent und flexibel sind die Mitarbeitenden? = Kennzahlen

Finanzperspektive:

- Was kosten die Mitarbeitenden? = Kennzahlen

Prozessperspektive:

-  Wie gut beherrschen die Mitarbeitenden ihre Aufgabe? = Kennzahlen

Diese Kennzahlen werden eruiert um die "Strategie Personalmanagement" die "Strategie des Unternehmens" und die "Ziele beim Einsatz des Humanvermögen" zu berrechnen

Karte 97 / Seite 161

Was heisst Grundsätze zum Sozialwesen?

Betriebliches Sozialwesen = Haltung der Unternehmung

  • Gesundheit und Sicherheit
  • Präventionsprogramm
  • Sozialberatung
  • Kinderbetreuung
  • Umgang mit behinderten Mitarbeiter
  • Konzepte für Freizeitgestaltung

Karte 98 / Seite 161

Was heisst Sozialpolitische Fragestellung für die Unternehmung?

Betriebliche Sozialpolitik = Sozialpolitik

  • Welche staatlichen Sozialversicherungs-Leistungen werden mit betrieblichen Leistungen ergänzt?
  • Wie soll das Paket der betrieblichen Sozialleistungen zusammengesetzt sein, damit es modernen Anforderungen entspricht?
  • Wann muss das Unternehmen auf Entwicklungen in der Öffentlichkeit reagieren und die sozialen Lesitungen erweitern oder verändern?
  • Welche Informationspolitik soll gewählt werden, um den Mitarbeitenden den Sinn und Zweck der betrieblichen Sozialleistungen zu erläutern?  

Karte 99 / Seite 164

Was heisst Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung genau?

  1. Prävention: Krankheit und Unfall verhindern = Ergonomische Arbeitsplätze
  2. Begleitung: Präsenzmanagement = Wie umgehen mit Krankheistfällen
  3. Wiedereingliederung: Casemanagement = Fitnessraum, gesundes Essen, Work-Life-Balance

Karte 100 / Seite 167

Umgang des Vorgesetzten bei Sucht wie Alkohol oder Drogen?

Nicht zuschauen udn abwarten, sondern rasch handeln ist die Devise

Karte 101 / Seite 172

Mobbing am Arbeitsplatz heisst für eine Unternehmung?

Der Arbeitgeber hat zum Schutz von Leben, Gesundheit und persönlicher Integrität der Arbeitnehmenden die Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen des Betriebs oder Haushaltes angemessen sind, soweit es mit Rücksicht auf das ganze Arbeitsverhältnis und die Natur der Arbeitsleistung ihm billigerweise zugemutet werden kann.

Karte 102 / Seite 174

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz heisst für den Arbeitgeber? 

Der Arbeitgeber muss schon aufgrund seiner arbeitsvertraglichen Führsorgepflicht und Haftung dafür sorgen, dass Arbeitnehmer nicht sexuell belästigt werden oder betroffene Mitarbeiterinnen nicht noch zusätzlich Nachteile erleiden. Verletzt er diese Verpflichtung vorsätzlich oder fahrlässig, so macht er sich danach sogar strafbar. 

Karte 103 / Seite 176

Was heisst Absenzmanagement für einen Arbeitgeber genau?

Welche Schritte muss der Arbeitgeber unternehmen?

 

  1. Hilfsmittel für die Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen
  2. Detaillierte Abklärung der Personalabteilung
  3. Entscheid der Vorgesetzten
  4. Einleiten von Massnahmen durch die Personalabteilung

Karte 104 / Seite 178

Was bedeutet der Übergang in den Ruestand für einen Arbeitgeber?

Eine Dokumentation für einen Kurs "Vorbereitung auf den dritten Lebensabschnitt" könnte wie folgt gegliedert sein:

  1. Tipps für Seniorinnen und Senioren
  2. Finanzen und Budget
  3. AHV
  4. Erbrecht

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 1

Was bedeutet Human Resources Managememt?

Human Ressourcen managen:

  • Personalplanung
  • Personalgewinnung
  • Personalbeurteilung
  • Personalentwicklung
  • Personalabbau
  • Kennzahlen, Prozesse und Instrumente

Mitarbeiter gewinnen, im Unternehmen halten und führen:

  • Personen für das Unternehmen begeistern
  • Mitarbeitende im Arbeitsprozess an- und begleiten
  • Mitarbeitende entlassen

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 2

Von der Vision zur Personalpolitik?

Vision

Strategie                                                                            Leitbild                                                                  

Businessplan                                                                     Unternehmenspolitik                                                      

= Strategische Ebene                                                        Teilpolitiken (z.B. Personalpolitik) = Instrum. Reglem. Prozesse

                                                                                          = Normative Ebene

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 3

Zielsetzung der Personalpolitik?

  • Handlungsleitende Rahmenbedingungen für eine einheitliche Personalarbeit
  • Orientierungshilfe für die täglichen Entscheidungen und Handlungen
  • Marketingistrument für die Positionierung im Umfeld

Entscheidende Grundlage: Leitbild und Strategie

 

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 4

Themenfelder einer Personalpolitik?

  • Personalgewinnung
  • Entlöhnung und andere finanzielle Leistungen
  • Einsatz, Betreuung und Führung des Personals
  • Personalentwicklung und Ausbildung
  • Mitwirkung, Vorschlagswesen und Personalvertretung
  • Soziales
  • Ökologie und Ökonomie

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 5

Personalmarketing heisst?

  • Die Erreichung und Erhaltung eines positiven Images als attraktiver Arbeitgeber sowohl auf dem internen als auch auf dem externen Arbeitsmarkt

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 6

Personalplanung heisst?

  • Dem Unternehmen die richtigen Mitarbeitenden, in der benötigten Anzahl und Qualifikationen, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 7

Daraus ergeben sich die folgenden Personalplanungsaufgaben?

  • Die quantitative Entwicklung des Personalbestandes über einen bestimmten Zeitraum abschätzen und den Bedarf festlegen
  • Die qualitativen Anforderungen an die Mitarbeitenden definieren
  • Den Einsatz der Mitarbeitenden zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort sicherstellen

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 8

Nutzen und Vorteile systematischer Personalplanung?

  • Verminderung von Feuerwehrübungen
  • Notwendiger Personalabbau kann frühzeitig erkannt werden und sozialverträglich gestaltet werden
  • Systematische Förderung und Entwicklung der Mitarbeitenden
  • Langfristig angelegte Personalgewinnung bei Schlüsselpositionen
  • Kosteneinsparung durch Konstanz und Voraussicht im Personalbestand

Zusatzkarten Skript 1 PM / Seite 9

Was gibt es für Planungsarten?

  • Personalbestandesplanung
  • Personalbedarfsplanung
  • Personalbeschaffungsplanung
  • Personaleinsatzplanung
  • Personalfreisetzungsplanung
  • Personalkostenplanung

Zusatzkarten Skript 2 PM / Seite 1

Schema der Personalbedarfsplanung?

  1. Personalbestand
  2. IST - Bestand
  3. Erwartete Abgänge
  4. Erwartete Zugänge
  5. Erwarteter IST - Bestand Zukunft
  6. Definierter SOLL - Bestand Zukunft (Brutto)
  7. Personalbedarf (Netto)

Zusatzkarten Skript 3 PM / Seite 1

Was sind Direkte Personalkosten?

  • Löhne
  • Spesenentschädigung
  • Zulagen und Zuschläge
  • Sozialleistungen

Zusatzkarten Skript 3 PM / Seite 2

Was sind Indirekte Personalkosten?

  • Zusatzleistungen
  • Kosten für Personalgewinnung
  • Kosten für Personalentwicklung

Zusatzkarten Skript 3 PM / Seite 3

Was bedeuten die Kennzahlen zur Steuerung der Personalkosten?

  • Prozentualer Zuwachs der Personalkosten im Verhältnis zum prozentualen Umsatzwachstum
  • Anteil Personalkosten an Gesamtkosten

Zusatzkarten Skript 3 PM / Seite 4

Personalcontrolling - Bedeutung für das Unternehmen?

  • Ist - Zustand wichtiger Planungsgrössen (z.B. Personalkosten) in regelmässigen Abständen aufzeigen und damit Abweichungen von der geplanten Entwicklung sichtbar machen
  • Informationsgrundlage für weitere Planung und Entscheidungen
  • Entwickeln von unternehmerischen Akternativen für die Zukunft

Ziel: Personalfunktionen möglichst ökonomisch und effektiv gestalten

Zusatzkarten Skript 3 PM / Seite 5

Personalstatistiken heisst?

Sind wichtige Informationsquellen welche vergangene Entwicklungen aufzeigen und die Ableitung von Entwicklungsprognosen ermöglichen

  • Personalstruktur - Statistik
  • Fluktuationsstatistik
  • Fehlzeitenstatistik
  • Unfallstatsitik
  • Statistik zur Entwicklung der Personalkosten

Zusatzkarten Skript 3 PM / Seite 6

Kennzahlen im Personalcontrolling?

  • Informieren auf knappe und konzentrierte Weise
  • Sind Momentanaufnahmen und meistens nur im Zeitverlauf sinvoll zu interpretieren
  • Sind ein wichtiges Hilfsmittel für die Problemerkennung, -analyse und Lösungserarbeitung und damit für die Unternehmensführung ganz allgemein

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