Personalmarketing

DWU / Personalmarketing 2015

DWU / Personalmarketing 2015


D. W.
Diese Lernkartei behandelt das Thema Personalmarketing und richtet sich an Personen, die sich mit der strategischen Planung und Umsetzung von Personalpolitik in Unternehmen befassen. Sie umfasst Themen wie Personalgewinnung, Personalplanung, Personalentwicklung, und die Bedeutung von Kennzahlen im Personalcontrolling. Die Karteikarten bieten Einblicke in Instrumente zur Steuerung von Personalkosten, die Gestaltung der Personalpolitik und Maßnahmen zur Personalfreisetzung. Sie eignet sich für Fachkräfte im Personalmanagement, die ihr Wissen vertiefen und praktische Ansätze für eine effektive Personalpolitik erlernen möchten.
Karten
125
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
07.01.2015 / 06.11.2021

Lernkarten

Karte 41 / Seite 24

Welche Ursachen können einen Freisetzungsbedarf ergeben?

  • Saisonale Schwankungen im Arbeitsanfall
  • Schlechte Wirtschaftslage und dadurch schlechtere Auftragslage
  • Restrukturierungsvorhaben
  • Fusionen
  • Verlegung des Betriebsstandortes
  • Schliessung einzelner Betriebszweige
  • Konkurs der Unternehmung
  • Natürlcihes Ende

Karte 42 / Seite 25

Welche Massnahmen gibt es zur Freisetzung?

  • Anpassungsmassnahmen ohne Personalabbau = Abbau Überstunden, Einführung Kurzarbeit, Vorbezug Ferien, Unbezahlter Urlaub und Versetzung Abteilung
  • Anpassungsmassnahmen ohne Entlassungen = Anstellungsstopp, Vorzeitige Pensionierung und Änderung Vertrag
  • Abbau durch Entlassungen = Entlassung eines Teils der Belegschaft und Schliessung eines Betriebes

Karte 43 / Seite 25

Was heisst Personalkostenplanung?

Die Personalkostenplanung oder das Personalbudget spielt eine wichtige, übergeordnete Rolle im Rahmen der Personalplanung 

Karte 44 / Seite 26

Die Personalkostenplanung befasst sich grundsätzlich mit?

  • Planung der Personalkosten über einen gewissen Planungszeitraum
  • Analyse der internen und externen Personalkostenrelevanten Einflussfaktoren
  • Erarbeitung von Massnahmen und Instrumenten zur Steuerung und Kontrolle der Personalkostenentwicklung

Karte 45 / Seite 26

Was sind Zielgrössen oder Kennzahlen zur steuerung der Personalkosten?

Was sind direkte oder indirekte Personalkosten?

  • Der prozentuale zuwachs der Personalkosten darf den prozentualen Umsatz zuwachs der Unternehmung nicht übersteigen
  • Der Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten darf einen gewissen Prozentsatz nicht übersteigen
  • Die Personalkosten pro Kopf müssen in einem gewissen Verhältniss zu einem Deckungsbeitrag pro Kopf stehen

Direkte Personalkosten = Löhne, Spesen, Sozialleistungen, Zulagen und Zuschläge

Indirekte Personalkosten = Zusatzleistungen, Kosten für Personalgewinnung, Kosten für Personalentwicklung

  • Wichtig: Personalkosten in % zu den Gesamtkosten = Personalkostensatz

Karte 46 / Seite 27

Was heisst kostenart Honorierung?

 

  • Monatslohn
  • Stundenlohn
  • Kinderzulagen
  • Schichtzulagen
  • Überzeitzuschläge
  • Feiertagsentschädigung
  • Ferienabgeltung
  • Gratifikation, Prämien und Boni
  • Spesen

Karte 47 / Seite 27

Was heisst kostenart Sozialleistungen?

  • AHV - IV
  • ALV
  • Pensionskasse
  • Krankentaggelder
  • BU - Versicherung
  • NBU - Versicherung
  • Todesfallrisiko

Karte 48 / Seite 27

Was heisst kostenart Zusatzleistungen?

  • Jubiläumsgeschenke
  • Essensentschädigung
  • Personalanlässe
  • Umzugsentschädigung
  • Vorschlagsprämie
  • Heirats - Geburtstag Geschenke

Karte 49 / Seite 27

Was heisst kostenart Personalgewinnung?

  • Inseratekosten und Publikationen
  • Personalvermittler
  • Vorstellungsspesen
  • Tests und Abklärungen

Karte 50 / Seite 27

Was heisst kostenart Personalentwicklung?

  • Externe Kurskosten Fachausbildung
  • Externe Kurskosten Führungsausbildung
  • Sprachaufenthalte
  • Literatur und Arbeitsmittel

Karte 51 / Seite 28

Was heisst Personal - Controlling? / Erstens

Mittels Personal - Controlling wird die systematische Steuerung und Optimierung Personalrelevanter Aufgaben bezweckt

Karte 52 / Seite 28

Was heisst Personal - Controlling? / Zweitens

Personal - Controlling bedeutet jedoch in erster Linie die konsequente Beschaffung von möglichst aussagekräftigen Informationen

Karte 53 / Seite 29

Welche Einflussfaktoren auf die Gestaltung und Qualität der Personalgewinnung haben beispielsweise folgende faktoren?

  • Die Personalpolitik und darin enthaltenen Aussagen
  • Die richtige und aussagekräftige Personalplanung
  • Fähigkeiten und Motivationslage von Führungskräften
  • Die Qualifikationen der Personalverantwortlichen
  • Der Auftritt der Unternehmung am Markt
  • Der Einsatz der richtigen Instrumente und Hilfsmittel = Assessment, Interviewbogen
  • Eine professionelle Bewerberbeurteilung
  • Eine angepasste, schnelle und transparente Kommunikation 

Karte 54 / Seite 30

Schematische Übersicht des Rekrutierungsprozesses?

  • Anforderungs- / Bewerberprofil = Stellenanalyse und Beschreibung + Anforderungs- und Leistungsbild
  • Personalbewerbung = Interner und Externer Markt + Suchkanäle und Instrumente
  • Personalselektion = Vorselektion, Bewerbergespräche und zusätzliche Beurteilungsverfahren
  • Selektionsentscheid (Linie) = Entscheidungsgrundlagen + Verantwortlichkeiten
  • Arbeitsvertraggestaltung = Art des Vertragsverhältnisses + Inhalte
  • Einführung neuer Mitarbeiter = Einführungsprogramm + Ausbildugsplan
  • Selektionskontrolle = Probezeitgespräch + Evaluation des Rekrutierungsprozesses 

Achtung Wichtig: Jeder Prozess endet mit Evaluation und Kontrolle

  

Karte 55 / Seite 33

Beispiel einer Stellenbeschreibung und Inhalte?

  • Instanzenbild und Organisationseingliederung
  • Kommunikationsbeziehungen
  • Aufgabenbild
  • Leistungsbild

Karte 56 / Seite 36

Eine andere Variante für eine Stellenbeschreibung?

  • Allgemeine Merkmale = Alter, Geschlecht, Nationalität und Muttersprache
  • Ausbildung = Schulbildung, Berufsbildung und Weiterbildungen
  • Fachwissen und Berufserfahrung = Allgemeine/Besodere Fachkenntnisse und Berufs und Branchenerfahrung
  • Geistige Fähigkeiten = Auffasungsgabe, Urteilsfaähigkeit und Denkvermögen
  • Arbeitsverhalten = Belastbarkeit, Konzentration und Stressresitenz
  • Sozialverhalten = Anpassungsfähigkeit, Kontaktvermögen und Auftreten
  • Führungseigenschaften = Zielsetzungsfähigkeiten, Zielstrebigkeit und Resultatorientierung
  • Körperliche Anforderungen = Belastung der Sinne, Muskelbelastung und Beweglichkeit

 

Karte 57 / Seite 37

Im Rahmen der Personalwerbung sind grundsätzlich Entscheidungen über die folgenden Punkte zu treffen?

  • Welchen Beschaffungsmarkt (Intern oder Extern) und
  • welche Beschaffungswege und Instrumente wählen wir für unsere Personalsuche?

Karte 58 / Seite 38

Vorteile und Nutzen interner Personalbeschaffung?

  • Der Mitarbeiter kennt das Unternehmen, Ansprechspersonen, Abläufe und die Kultur und ist somit schneller produktiv
  • Die Rekrutierung kann kostengünstiger und schneller erfolgen
  • Die Möglichkeit sich intern weiterentwickeln zu können, hat eine grosse Motivation auf bestehende Mitarbeiter
  • Das Unternehmen kennt Stärken, Schwächen und Leistungen des internen Kandidaten

Karte 59 / Seite 39

Mögliche Instrumente zur internen Personalsuche sind? 

  • Anschlagbrett
  • Hauszeitung / Personalzeitung
  • Intranet
  • Interne Vakanzenliste
  • Spezielle Rundschreiben
  • Bildung von Nachwuchsgruppen mit Kandidaten
  • Direktabsprache von geeigneten Mitarbeiter

Karte 60 / Seite 39

Für die externe Personalsuche sprechen?

  • Frischer Wind und neues Know-How
  • Gezielt die gewünschten Qualifikationen auf dem Markt suchen
  • Externe Kandidaten können allenfalls bessere Akzeptanz erreichen
  • Weniger Vorurteile und weniger Betriebsblind

Karte 61 / Seite 40

Mögliche Wege zur externen Personalbeschaffung sind?

  • Printmedien und Fachzeitschriften
  • Alpha Zeitschrift für Führungskräfte
  • Internet und Job Börsen
  • Stellenvermitter und Headhunter
  • RAV
  • Hochschulen, Fachtagungen und Messen
  • Plakatwerbung
  • Radio und TV Werbung
  • Bestehende Mitarbeiter werben für Mitarbeiter

Karte 62 / Seite 41

GIULIO FORMEL?

  1. G = Glaubwürdigkeit
  2. I = Information
  3. U = Unverwechselbarkeit
  4. L = Lesbarkeit
  5. I = Interesse / Attraktivität
  6. O = Optik

Karte 63 / Seite 41

AIDA FORMEL?

  1. A = Attention (Aufmerksamkeit erregen)
  2. I = Interest (Interesse wecken)
  3. D = Desire (Drang und Wunsch Hervorrufen)
  4. A = Action (Aufforderung zur Handlung)

Karte 64 / Seite 42

Informationsbeschaffung für Stelleninserate?

  • Stellenbeschreibung
  • Anforderungsprofil
  • Gespräch mit Vorgesetzten oder Mitarbeiter

Karte 65 / Seite 43

Die Struktur eines Inserates?

  1. Einleitung und Firmenvorstellung
  2. Beschreibung der Stelle und der Aufgaben
  3. Voraussetzungen und Anforderungen an Bewerber
  4. Leistungen der Unternehmung
  5. Kontaktaufnahme und Bewerbungsvorgang

Karte 66 / Seite 44

Die Medienplanung für ein Stelleninserat?

  1. Zielpublikum
  2. Erscheinungsdaten und Intervalle
  3. Erscheinungsorte
  4. Auflagen
  5. Termine und Fristen für Disposition des Inserates
  6. Inserategrössen
  7. Kosten
  8. Anzahl Inserateschaltungen
  9. Art und Weise der Zusammenarbeit mit den Herausgebern

Karte 67 / Seite 50

Wasa heisst A, B, C Dossier?

  • A Dossier = Weiterverfolgen mit erster Priorität und schneller Kontakt für Terminvereinbarung
  • B Dossier = In Reserve halten als zweite Priorität und zustellung eines Gedultsschreiben
  • C Dossier = Keine Eignung ersichtlich und Absagen und Faire und offene Absage

Karte 68 / Seite 57

Was für Zeugnisformen gibt es?

  • Arbeitsbestätigung
  • Zwischenzeugnis
  • Abschluszeugnis
  • Lehrzeugnis

Karte 69 / Seite 61

Was für Interviewformen gibt es?

  • Einzelgespräch
  • Gruppeninterview = Assessment
  • Serielles Interview = Mehrere Interviewer befragen einen Bewerber hintereinander, je nach Bedarf mit unterschiedlichen Fragestellungen
  • Jury Interview = Mehrere Interviewer befragen gleichzeitig einen Bewerber

Karte 70 / Seite 63

wie geht eine Interview Struktur oder Planung?

  1. Begrüssung und Kontaktphase
  2. Grobe Vorstellung der Firma
  3. Befragung des Bewerbers
  4. Vorstellung der Stelle
  5. Abschluss und weiters Vorgehen

Karte 71 / Seite 65

Was für Beurteilugsfehler gibt es?

  • Halo oder Überstrahlungseffekt = Auffällige Eigenschafte überstrahlen und beeinflussen die Beurteilung der anderer Eigenschaften
  • Die eigene Persönlichkeit als Massstab nehmen. Vielleicht gar nicht relevant für diese Stelle
  • Recency oder Primacy Effekt = Der erste oder letzte Eindruck wird überbewertet
  • Kleber Effekt oder Hierarchi Effekt =  Länger nicht beförderte Mitarbeiter werden schtrenger, höher positionierte  milder beurteilt
  • Sympathie und Antiepathie
  • Einfluss von sozialen Beziehungen = Personen mit Einfluss oder Angehörigen mit Einfluss werden milder beurteilt. Zumbespiel: Der Sohn vom Chef stellt sich vor
  • Stereotypen und Vorurteile = Gruppen Vorurteile = Zumbeispiel: Alle Fussballer sind gleich
  • Andorra Phänomen oder sich selbst erfüllende Prophezeiungen = Ein Foto auf CV oder eine Telefongespräch welches positiv oder negativ gewertet wird später im Interview
  • Altereinfluss

Karte 72 / Seite 67

Was ist ein Verhaltensdreieck?

  1. Ereignis / Situation / Beispiel = Beschreiben Sie mir bitte eine Situation an ihrer letzten Stelle, in welcher grosser Organisations und Planungsbedarf bestand
  2. Verhalten / Reaktion = Wie sind Sie dabei konkret vorgegangen? Wie haben Sie diese Herausfoderung angepackt?
  3. Ergebnis / Resultat = Wie war das Resultat? Waren Sie zufrieden? Was würden Sie heute anders machen? 

Karte 73 / Seite 69

Was sind Instrumente für Beurteilungsverfahren?

  • Referenzauskünfte
  • Assessment Centers
  • Graphologisches Gutachten
  • Persönlichkeits, Inteligenz oder Eignugstest
  • Arbeitsproben

Karte 74 / Seite 76

Welche Phasen der Einführung gibt es?

  1. Die Zeit von der Zusage bis zum Arbeitsanfang
  2. Der erste Arbeitstag
  3. Die Phase der Einführung
  4. Abschluss der Einführung / Prbezeitende

Karte 75 / Seite 77

Gliederung des ersten Arbeitstages?

  1. Seine unmittelbare Umgebung kennenlernen
  2. Über die wichtigesten Abläufe informiert werden
  3. Das nötige Material zur Verfügung gestellt bekommen
  4. Unbeding erste Arbeiten verrichten können

Karte 76 / Seite 81

Was sind funktionsbezogene Informationen?

  • Diese dienen zur direkten Aufgabenerfüllung im Betrieb und erstrecken sich vor allem auf Arbeitsanweisungen, Vorschriften, Richtlinien und decken somit den sach oder aufgabenorientierten Informationsbedarf ab

Karte 77 / Seite 81

Was sind funktionsgebundene Informationen?

  • Diese Informationen sollen Mitarbeiter zu bestimmten Verhalten, Denken und Handeln bewegen und dienen zur Deckung der individuellen Informationsbedürfnisse.

Karte 78 / Seite 86

Was heisst Personalfreisetzung genau?

  • Reduktion einer Personalüberdeckung in quantitativer und oder qualitativer, Zeitlicher und Örtlicher Hinsicht

Karte 79 / Seite 90

Massnahmen der Personalfreisetzung sind?

  • Abbau und  Kompensation der Überstunden
  • Gewährung von unbezahltem Urlaub
  • Vorbezug von geplanten Ausland oder Sprachaufenthalte
  • Vorgezogener Militärdienst
  • Sabbaticals gewähren
  • Ausleihung der Mitarbeiter an andere Firmen

Karte 80 / Seite 97

Welchen Anforderungen muss das Personal - Controlling im Einzelnen genügen?

  • Richtet sich auf die Personalarbeit, auf die Human-Ressourcen, deren Leistungsfähigkeit, verhalten und ergebnisse
  • Konzentriert sich auf arbeitsrelevante Aspekte und Arbeitsabläufe der Mitarbeiter
  • Bezieht Personalrelevante Umweltfaktoren wie gesellschaftliche Wertschöpfung, Arbeitsmarktstruktur, Persönlichkeitsschutz, Stakeholder-Interessen, Planung und Steuerung des Personalmanagements
  • Fördert und strukturiert Funktionen und Instrumente der Personellen selbstkontrolle im Unternehmen
  • Vermeidet Fremdsteuerung oder überwachung 

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