Personalmarketing
DWU / Personalmarketing 2015
DWU / Personalmarketing 2015
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Lernkarten
Karte 1 / Seite 7
Was ist der Grundgedanke des Personalmarketings?
- Betrifft immer den Internen und Externen Arbeistmarkt
- Bestehende Mitarbeiter halten und neue Mitarbeiter gewinnen
Karte 2 / Seite 7
Wem gehört die Aufgabe des HR Managements?
HR Management ist immer eine Führungsaufgabe
Karte 3 / Seite 7
Was bedeutet oder heisst "Stakeholder"?
Stakeholder sind Interne und Externe Anspruchsgruppen
Karte 4 / Seite 7
Welche Aufgaben hat das Management einer Unternehmung?
- Generelle Unterstützung
- Umsetzung der Strategie
- Kommunikation
- Resourceplanung
Karte 5 / Seite 7
Welche Internen "Stakeholder" oder "Anspruchsgruppen" gibt es?
- Eigentümer
- Fremdkapitalgeber
- Konkurrenten
- Institutionen und Verbände
- Bestehende Mitarbeiter
Karte 6 / Seite 7
Welche Externen "Stakeholder" oder "Anspruchsgruppen" gibt es?
- Gesellschaft
- Staat und Politik = Unternehmensteuern und Sozialversicherungen
- Kunden
- Medien
- Zukünftige Mitarbeiter
Karte 7 / Seite 8
Was ist die Aufgabe der Personalverantwortlichen?
Die Personalverantwortlichen haben im Rahmen des Personalmarketings in dieser herausforderden Situation die anspruchsvolle Aufgabe, das wichtige Human Kapital, unter möglichst optimaler Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche, heute und in der Zukunft für das Unternehmen sicherzustellen
Karte 8 / Seite 9
Von wo kommt die Personalpolitik?
Personalpolitik kommt von der GL
Karte 9 / Seite 9
Was ist die Grundlage und Zielsetzung der Personalpolitik?
- Abgeleitet aus dem Leitbild, der Strategie und den herrschenden unternehmenskulturellen Aspekten wird die Personalpolitik formuliert.
- Leitbild und Strategie bilden die entscheidende Grundlage für sämtliche nachgelagerten Teilpolitiken
- Erleichterung und dient als Basis auf der Wertebene
Karte 10 / Seite 10
Die Personalpolitik gibt Aussagen zu folgenden Aspekten?
= Warum brauchen wir eine Personalpolitik und was steht da drin
- Personalgewinnung
- Entlöhnung - andere finanziellen Leistungen
- Einsatz, Betreuung und Führung des Personals
- Personalentwicklung und Ausbildung
- Mitwirkung, Vorschlagswesen Personalvertretung
- Soziales
- Ökologie und Ökonomie
Karte 11 / Seite 10
Personalpolitik heisst genau?
Eine Denkhaltung und ein System von Zielen, Mitteln und Strategien, das sich, in übereinstimmung mit den Unternehmenszielsetzungen, sowohl an den Bedürfnissen, Erwartungen und Zielsetzung der gegenwärtigen als auch der potenziellen zukünftigen Arbeitnehmer orientiert
Karte 12 / Seite 11
Was heisst Marketing?
- Systematische und konsequente Ausrichtung der gesamten Unternehmung auf dem Markt und die Bedürfnisse der Kunden
- In erster Linie wird darunter eine entsprechende Denkhaltung verstanden
- In zweiter Linie beinhaltet Marketing sämtliche geeignete und systematische eingesetzte Instrumente zur umsetzung der Marketing Ziele
Karte 13 / Seite 11
Personalmarketing könnte somit wie folgt definiert werden?
Zielsetzung im Rahmen des Personalmarketing ist folglich die Profilierung unserer "Produkte" auf dem relevanten "Markt".
Oder anders formuliert, die Erreichung und Erhaltung eines positiven Images als atraktiver Arbeitgeber sowohl auf dem internen Markt als auch auf dem externen Markt
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Zielsetzung Personalmarketing?
Im Rahmen des Personalmarketing werden grundsätzlich Arbeitsplätze "vermarktet". Diese stellen das eigentliche "Produkt" dar. Also nicht die Mitarbeiter
Karte 15 / Seite 12
Mittels Personalmarketing wird also was angestrebt?
- Bestehende Mitarbeiter für das Unternehmen zu erhalten und mittels geeigneter Massnahmen in ihrem Leistungsverhalten positiv zu beeinflussen
- Neue geeignete Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen
Karte 16 / Seite 12
Was heisst interner Arbeitsmarkt? oder welche Segmente beinhaltet diese?
- Filialen
- Sprachen
- Berufsbilder
- Hierarchiestufen
- Ausbildungsabschlüsse
Karte 17 / Seite 12
Was heisst externer Arbeitsmarkt? oder welche Segmente beinhaltet diese?
- Regionen
- Sprachgebiete
- Berufsgruppen
- Branchen
Karte 18 / Seite 13
Instrumente zur Gewinnung von Personal und Marktforschungsinformationen sind?
- Externe Befragungen
- Externe Informationsquellen = z.B. Personalberatungsbüro
- Statistiken und Umfrageergebnisse
- Interne Mitarbeiterbefragungen
- Informationen aus Austrittsgesprächen
- Informationen aus Beurteilungssystemen
- Angaben aus Personalinformationssystemen = PIS
Karte 19 / Seite 14
Wie kann eine Unternehmung den internen Markt mit gezielten Personalmarketing Massnahmen bearbeiten und eine positive Imagewirkung beeinflussen?
- Markt = Interner Personalmarkt
- Zielsetzung = Bestehendes Personal zu engagierten, leistungsbereiten und positiven Referenzträgern werden zu lassen
- Zielgruppe = Aktuelle Mitarbeitende
- Mögliche Instrumente
- Unternehmenskultur
- Betriebsklima
- Kommunikationsverhalten und Information
- Personalplanung und Beschaffung
- Einarbeitung
- Salär, Sozial und Zusatzleistungen
- Flexible Arbeitszeitmodelle
- Entwicklungsmöglichkeiten
Karte 20 / Seite 14
Wie kann eine Unternehmung den externen Markt mit gezielten Personalmarketing Massnahmen bearbeiten und eine positive Imagewirkung beeinflussen?
- Markt = Externer Personalmarkt
- Zielsetzung = Potentielle Mitarbeiter und externen Einflussgruppen ein positives Bild der Unternehmung vermitteln und dadurch die zukünftige Personalbeschaffung erleichtern
- Zielgruppe = Zukünftige und ehemelige Mitarbeitende und Einflussgruppen wie Personalvermittler, Berufsverbände und RAV-Zentren
- Mögliche Instrumente
- Schnuppertage
- Trainee Programme und Praktikas
- Sponsoring
- Profesioneller Rekrutierungsprozess
- Auftritt an Messen
- Kino und TV Auftritte
Karte 21 / Seite 16
Was heisst Personalplanung?
Unter "Planung" wird grundsätzlich die gedankliche Versetzung in die Zukunft und deren Ansprüche verstanden
Karte 22 / Seite 16
Im Rahmen der Personalplanung wird grundsätzlich folgende Zielsetzung verfolgt?
Der Unternehmung die richtigen Mitarbeitenden, in der benötigten Anzahl, zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen
Wichtig = Mit der richtigen Kompetenzen und Qualifikationen
Karte 23 / Seite 16
Daraus ergeben sich folgende Personalplanungsaufgaben?
- Die quantitative Entwicklung des Personalbestandes über einen bestimmten Zeitraum abzuschätzen und den Bedarf festzulegen
- Die qualitativen Anforderungen an die Mitarbeitenden zu definieren
- Den Einsatz der Mitarbeitenden zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort sicherzustellen
Karte 24 / Seite 17
Nutzen und Vorteile systematischer Personalplanung?
- Verminderung von kostenintensiven Feuerwehrübungen
- Ein notwendiger Personalabbaubedarf kann durch gute Planung frühzeitig erkannt und dadurch entsprechend sozialverträglicher gestaltet werden
- Die Einsatzplanung der Mitarbeiter kann optimaler gestaltet werden
- Die sorgfältige Personalplanung ermöglicht die systematische Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter
- Die Personalgewinnung kann langfristig angelegt werden
- Die Nutzung und Auslastung der Ressourcen wie Maschinen und Material
Karte 25 / Seite 18
Wie gehen die 4 Planungsdimensionen?
- Quantität = Anzahlmässige Planung des Personalbestandes unter Berücksichtigung des aktuellen und zukünftigen Arbeitsvolumen
- Qualität = Planung und Bestimmung des aktuellen und zukünftigen qualitativen Arbeitsanforderungen der Mitarbeiter
- Ort = Definition des örtlichen Bedarfs in qualitativer und quantitativer Hinsicht → Filiale, Hauptsitz und Sprachen
- Zeit = Definition des Zeitpunktes oder der Zeitdauer, während welcher die Mitarbeiter zur Verfügung stehen sollen
Karte 26 / Seite 18
Was heisst Planungshorizont?
- Je nach Branche und Entwicklungstendenzen kann ein 2 bis 3 Jahresplan bereits als langfristig gelten
- In einem stabilen Umfeld kann eine Langfristplanung durchaus 5 bis 10 Jahre beinhalten
Karte 27 / Seite 19
Was heisst eine Grobeinteilung Planungshorizonte und wie werden diese definiert?
- Kurzfristig: Bis ca. 1 Jahr = Relativ genaue Planung
- Mittelfristig: Ca. 2 bis 4 Jahre = Ungefähre Planung
- Langfristig: Ca. 5 bis 10 Jahre = Eher vage Planung
Karte 28 / Seite 19
Im Rahmen der Gesamtplanung können in der Regel folgende Teilgebiete unterschieden werden?
- Personalbestandesplanung = IST Bestand
- Personalbedarsplanung
- Personalbeschaffungsplanung
- Personaleinsatzplanung
- Personalfreisetzungsplanung
- Personalkostenplanung
Karte 29 / Seite 20
Was heisst Personalbedarfsplanung genau?
Gemäss Schema im Skript auf Seite 20 und 21
Die Ermittlung des quantitativen Personalbedarfs
Karte 30 / Seite 21
Einflussgrössen der quantitaiven Planung?
Es gibt Interne und Extterne
Jede Planung ist nur so gut, wie die Informationen, die zur Planung herangezogen werden. Deshalb ist bei jeder Planung entscheidend, dass möglichst viele gute informative Quellen zur Verfügung stehen
Karte 31 / Seite 21
Was sind Interne Einflussgrössen?
- Fluktuationszahlen und Statistiken
- Fehlzeitstatistiken
- Alters und Geschlechtstruktur der Belegschaft
- Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle
- Absatz, Verkaufs und Produktionspläne
- Budgetzahlen, Finanzpläne und Investitionspläne
- Automatisierung und Rationalisierungsvorhaben
- Veränderung der Aufbau und Ablauforganisation
- Technologische veränderungen
- Individuelle Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
Karte 32 / Seite 21
Was sind externe Einflussgrössen?
- Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
- Politische Entwicklung und Gesetzgebung
- Technische und technologische Entwicklung
- Konkurrenzsituation
- Lieferantenabhängigkeit
- Entwicklung der Arbeitsbedingungen
- Gesellschaftliche und Demografische Entwicklung
- Umweltentwicklung und Ökologie
Karte 33 / Seite 22
Was heisst qualitative Planung?
Die qualitative Planung hat zum Ziel, gegenwärtige und zukünftige notwendige Qualifikationen für eine Position zu definieren
Karte 34 / Seite 22
Folgende Informationen sind im zusammenhang mit der qualitativen Planung wichtig?
- Angaben zukünftige Entwicklung und daraus entstehende Erfordernisse
- Angaben über vorhandene Fähigkeiten und Kentnisse der Mitarbeiter
- Angaben über das individuelle Leistungs und Führungsverhalten
- Informationen über die bisherige berufliche Entwicklung
- Angaben über absolvierte Aus und Weiterbildungen
- Kentnisse Entwicklungswünsche der Mitarbeiter
Karte 35 / Seite 22
Was heisst Personalbeschaffungsplanung?
Die Personalbeschaffungsplanung befasst sich mit der systematischen Gewinnung und Erhaltung personeller Kapazität in quantitativer, qualitativer, zeitlicher und örtlicher hinsicht
Karte 36 / Seite 23
Was heisst Personaleinsatzplanung?
Mit der Personaleinsatzplanung wird die bestmögliche Übereinstimmung von Stellenanforderungen und Mitarbeiterqualifikationen angestrebt
Karte 37 / Seite 23
Die Personaleinsatzplanung beschäftigt sich beispielsweise mit folgenden Fragestellungen?
- Welche Mitarbeiter wird wann, wo, mit welcher Infrastruktur und welchen Arbeitsmitteln eingesetzt?
- Wie werden neue Mitarbeiter bestmöglich eingeführt?
- Wie können Arbeitsplätze so gestalten werden, dass sie sowohl ökonomischen als auch ökologischen Gesichtspunkten genügen?
- Welche Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzgestaltung sind für eine optimale Leistungserbringung an einer Arbeitsstelle notwendig?
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Bei der Personaleinsatzplanung ist folgende Vorgehensweise empfehlenswert?
- Erstellen einer klaren übersicht über bestehende Aufträgen unter Angaben über Inhalt, Ablauf und Termine
- Erstellen einer detaillierten Übersicht über notwendige Betriebsmittel
- Erfassen des aktuellen Mitarbeiterbestandes
- Berücksichtigung von Auszeiten, Störungen und Pausen
- Erstellen von Einsatzplänen
- Einführung eines Kontrollsystems
- Verwendung von einfachen, klaren und übersichtlichen Planungsistrumenten und Unterlagen
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Was heisst Personalfreisetzungsplanung?
Aufgrund der Personalbedarfsplanung ergibt sich entweder ein Personalbeschaffungs oder Freisetzungsbedarf.
Wird ein notwendiger Abbau festgestellt, ist es das Ziel der Personalfreisetzungsplanung, diesen Abbau in quantitativer, qualitativer, zeitlicher und örtlicher Hinsicht zu planen.
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Welche Schritte müssen in der Planung bei Personalfreisetzung beantwortet werden?
- Wann muss der Abbau erfolgen?
- Welche Massnahmenkommen in Frage?
- Können Kündigungen vermieden werden?
- Wie kann die soziale Verantwortung wahrgenommen werden?
- Soll ein einmaliger Abbau oder eine schrittweise Freisetzung erfolgen?
- Handelt es sich um einen vorübergehenden oder definitiven Abbau?