Personalmanagement, Teil 2 - Personalassistent NbW 2013

4. Personalplanung - 5. Personalgewinnung

4. Personalplanung - 5. Personalgewinnung


D. M.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Prozesse und Techniken des Personalmanagements, insbesondere im Kontext der Personalgewinnung und -einführung. Sie behandeln Themen wie die Bewertung von Kandidaten, die Durchführung von Interviews, die Nutzung von Selektionsinstrumenten und die Bedeutung einer erfolgreichen Einführungsphase. Praktiker im Personalwesen profitieren von diesen Karteikarten, da sie ihnen helfen, strukturierte und objektive Entscheidungen zu treffen, um die besten Talente zu identifizieren und erfolgreich zu integrieren.
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Créé / Mis à jour
29.06.2013 / 13.03.2024

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Welche 4 Haupttätigkeiten gilt es im Rahmen der Vorselektion vorzunehmen?

  1. Ein klares Soll-Profil definieren
  2. Sich in Stimmung bringen
  3. Eine Vorauswahl treffen
  4. Interessante Dossiers analysieren

Zwischen welchen zwei Online-Formen (Kanälen) kann bei der Stellenauschreibung unterschieden werden? Was sind die Vorteile?

  • Stellenportalen/-börsen (Plattformen)
    - Speicherung von CVs
    - Suchabos
    - schnell, übersichtlich, kostengünstig
     
  • firmeneigene Homepage
    - wichtiges Personalmarketing-Instrument
    - Karriereportal mit Zusatzinfo und -nutzen
    - anlegen einer Online-Bewerbungsmappe
    - kostenlos

Vorteile:

  • gezielte Suche nach Kriterien
  • Push-Funktionen auf Email/SMS
  • Abo-Funktionen
  • kostenloser Zutritt
  • hohe Aktualität
  • kostengünstig

Welche Struktur (Elemente) hat sich bei der Gestaltung von Stelleninseraten durchgesetzt?

  1. Einleitung & Unternehmensdarstellung
  2. Beschreibung der Aufgaben
  3. Beschreibung der gesuchten Person (Profil)
  4. Vorzüge des Unternehmens (Angebot)
  5. Informieren und Bewerben (Kontakt)

Welche Faustregel gilt bei Printmedien und welche grossen Titel verfügen über einen Stellenanzeiger?

Faustregel:
Je auflagenstärker , desto besser!

Stellenanzeiger:
Tamedia: Tages-Anzeiger, Alpha
Berner-Pool: Bund und BZ
Tre Top Ticino
Le Matin
20 Minuten
Blick am Abend

--> wichtig in Zentren und Agglomerationen

Zählen Sie Kommunikationskanäle auf die für die Stellenausschreibung eingesetzt werden können.

  • Printmedien
  • Online-Stellenplattformen
  • direkte Ansprache oder interne Stellenbörsen an Universitäten
  • Ehemalige MA wieder anschreiben
  • Eigene MA werben MA
  • Systematische Personalentwicklung & Laufbahnplanung
  • Zusammenarbeit mit RAV
  • Personalvermittler & Executive Search
  • Tag der offen Tür
  • Fahrbare Werbung

Um welche Überlegungen geht es im Rahmen der Gewinnungsstrategie?

  • interne, externe oder temporäre Stellenbesetzung oder über "Try and Hire"?
     
  • Wer ist am Auswahlprozess mitbeteiligt und wie sind die Zuständigkeiten und Kompetenzen?
     
  • Welche Selektionsinstrumente (Interview, Test, AC Referenzen) werden eingesetzt?
     
  • Wie ist die Budget- und Zeitplanung und auf welche Kostenstelle?
     
  • Rekrutiert die HR-Abteilung oder externer Personaldienstleister und wie sieht die Aufgabenverteilung aus?
     
  • Wie und wo sollen Vakanzen ausgeschrieben werden (Kommunikationskanäle)?
     

Nennen Sie die Vor- bzw. die Nachteile einer externen Stellenbesetzung.

Vorteile:

  • externes Prozess Know how
  • breites Wissen / Erfahrung
  • Teamzusammenstellung
  • erforderliche Fachkenntnisse werden gezielt eingekauft und schnell vorhanden

Nachteile:

  • Gewinnungskosten
  • Einarbeitungszeit
  • Risiko einer Fehlbesetzung ist grösser

Nennen Sie die Vor- bzw. die Nachteile einer internen Stellenbesetzung.

Vorteile:

  • tiefere Gewinnungskosten
  • Image
  • Personalzufriedenheit
  • Firmen Know-How
  • Personalentwicklungs-Möglichkeiten
  • Motivationsfaktor für MA

Nachteile:

  • Förderung der Betriebsblindheit
  • noch fehlendes Fachwissen
  • Investition in Personalentwicklung
  • ungesunde Fluktuation
  • Überbewertung der Schwächen v. internen MA

Was kostet die Neubesetzung einer Stelle und was ist alles in den Kosten miteinberechnet?

Die Neubesetzung kostet ca. einen Jahreslohn der Stelle. In den Kosten enthalten sind:

  • Insertionskosten
  • Aufwand für Dossierselektion
  • Informationen
  • Gespräche
  • Personaladministration
  • Wissensabfluss (Braindrain)
  • allfällige Überstunden von Kollegen
  • ausbleibende Markbearbeitung

Welchen Zwecken dient eine Stellenbeschreibung?

  • der richtigen Bewertung der Funktion (Lohn)
  • der Formulierung des Stelleninserates
  • der Vorselektion (Definition von Killerkriterien)
  • dem Selektionsprozess generell und speziell der Fokussierung auf die wichtigen Kriterien im Interview
  • der Mitarbeiterführung
  • der Personalbeureilung und -entwicklung

Nennen Sie die Gründe warum eine Stellenbeschreibung ein Instrument der strategischen Personalgewinnung ist.

Weil nicht einfach nur subjektive Faktoren im Aufgaben- und Anforderungsprofil aufgezählt werden, sondern die von der Unternehmensstrategie abgeleiteten einheitlichen Kernkompetenzen genannt werden.

Welche Angaben enthält eine gute Stellenbeschreibung mindestens?

  • Basisteil
    - Stellenbezeichnung
    - Funktionsbewertung (Lohnstufe)
    - Vorgesetzter
    - Stellvertretung
    - Beschäftigungsgrad (Stellen-%)
     
  • Hauptteil Stelle (Stelle & Umfeld)
    - Stellenziele
    - organisatorische Eingliederung
    - Führungsspanne (Unterstellungen)
    - Hauptaufgaben/Verantwortung 
      (Fach- und Führungsaufgaben) und
      Zusatzaufgaben
    - Kompetenzen
     
  • Hauptteil Mitarbeiter (Anforderungsprofil)
    - Alter & Geschlecht
    - Erfahrung und Qualifikation (Aus-/Weiterbildung)
    - Kompetenzenprofil (Fach-, Persönlichkeits-
       und Sozialkompetenzen)

Welche 2 Fragestellungen sollten bei der Bedarfsklärung während der Stellenanalyse gestellt werden?

  1. Braucht es die Stelle noch und sind die Aufgaben wirklich zwingend nötig oder kann diese durch eine andere Arbeitsaufteilung eingespart werden?
     
  2. Braucht es den gleichen Beschäftigungsgrad wie vorher und sind die Ressourcen (FTE) budgetiert?

Welche zwei Aufgaben sollten bei der Stellenanalyse erledigt werden?

  • Bedarfsklärung
  • Stellenbeschreibung

Zählen Sie die 4 Haupt-Kompetenzen auf und erklären Sie diese kurz. Nennen Sie zu jeder Kompetenz-Gruppe einige Beispiele.

  1. Persönlichkeits-Kompetenzen

    - Bilden Grundlegende Fähigkeiten und
       Eigenschaften der Persönlichkeit ab: liegen in 
       der Natur der Person
    - Befähigung zum Eigenverantwortlichen Handeln
      
    Beispiele:
     + Leistungsorientierung
     + Verantwortungsbewusstsein
     + Selbstmanagement
     + Entscheidungsfähigkeit

  2. Fach-Kompetenzen

    - Fähigkeiten/Fertigkeiten welche von einer 
       Person zur Erreichung der Ziele eingesetzt 
       werden
    - Fachwissen

    Beispiele:
    + Arbeitstechnik
    + Fachwissen
    + Moderation
    + Problemlösung
    +Kreativitätstechnik

  3. Sozial-Kompetenzen

    - Kommunikative Fähigkeiten, die dem Info-
      Austausch und der Verständigung dienen
    - Zwischenmenschliche Fähigkeiten, die dem
      Aufbau, Gestaltung und Erhalt von sozialer
      Beziehungen dienen

    Beispiele:
    + Teamfähigkeit
    + Empathie & Sensitivität
    + Überzeugungskraft
    + Interkulturelle Sensitivität

  4. Führungs-Kompetenzen

    Fähigkeiten um zielgerichtet zu agieren und Andere anzuleiten sowie motivieren

    Beispiele:
    + Umsetzungsstärke
    + Zielorientierung
    + Ergebnisorientierung

Um was dreht es sich in der zentralen Frage der Personalgewinnung? Erläutern Sie diesen Begriff kurz.

Es geht um die verschiedenen Kompetenzen der potenziellen Kandidaten.

Unter Kompetenz versteht man die Fähigkeit eines Menschen, bestimmte Aufgaben (mit Hilfe seines Wissens und Erfahrung) selbstständig durchzuführen.

Welches sind die 3 Kernfragen der Personalgewinnung? Erläutern sie diese kurz.

  1. Wer ist und wie sieht der ideale Kandidat für die Stelle aus (The Who)?

    --> Es geht um folgende Themen:

    - Kompetenzen/Erfahrung/Fertigkeiten/Wissen
    - Wertvorstellungen und Lebensweise
    - soziales Umfeld
    - Konsumgewohnheit
    - Mediennutzungsverhalten

  2. Was für ein Arbeits-Angebot können wir dem Kandidat machen (The What)?

    --> Es geht um Themen wie:

    - Aufgabeninhalt der Stelle
    - Kompetenzen
    - Gestaltungsfreiräume bei der Ausführung der
       Aufgaben
    - Kultur und Team
    - Anstellungsbedingungen
    - Entwicklungsmöglichkeiten

  3. Wie sieht die Art und Weise der Vermarktung des Stellenangebotes sowie das Auswahlverfahren aus
    (The How)?

    --> Es geht um folgende Themen:

    - Wahl der erfolgsversprechenden
       Medienkanälen
    - Auswahl- und Selektionsinstrumente/-verfahren

Nennen Sie die erfolgsentscheidenden Faktoren in der Personalgewinnung.

  • Fokussierung auf die wesentlichen Schritte
  • selektive Planung und Durchführung der einzelnen Schritte

Zählen Sie die 6 Schritte der Personalgewinnung auf.

  • Stellenanalyse und Gewinnungsstrategie
  • Stellenausschreibung
  • Vorselektion
  • Selektion und Interview
  • Entscheid
  • Einführung und Review

Was ist Employer Branding?

Darunter versteht man die Attraktivität eines Arbeitgebers (Ruf des Unternehmens als attraktiver AG) bei den Stellensuchenden.

Welches sind die Kernaufgaben des Personalmarketings?

  • Personalgewinnung
  • Personalentwicklung

Zählen Sie Beispiele von alltäglichen Personalmarketing-Aufgaben der HR-Mitarbeiter auf.

  • guter "Kundenservice" gegenüber Stellenbewerber am Telefon
  • effiziente & unbürokratische Personaladministration
  • gute Büroraumgestaltung (betr. Gesundheitsmanagement)
  • Verpflegungskonzept
  • einfach verständliche HR-Formulare
  • attraktive Fringe Benefits
  • moderne, zeitgemässe Arbeitszeitmodelle

Was ist Personalmarketing?

Unter Personalmarketing versteht man die Ausrichtung aller Aktivitäten auf die Gewinnung neuer und die Erhaltung bestehender Mitarbeiter

Fazit:
Alle Tätigkeiten des HR-Managements haben mit Personalmarketing zu tun.

Und alle HR-MA betreiben durch ihre Haltung und die alltäglichen Tätigkeiten Personalmarketing.

Was ist Marketing?

  1. eine Denkhaltung (Philosophie), welche den Kunden und die Befriedigung seiner Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

  2. wichtigste strategische Aufgabe für das Management: Ausrichtung der Unternehmenspolitik auf den Markt und die Kundnebedürfnisse

  3. ist eine Wissenschaft im Sinne einer betriebswirtschaftlichen Disziplin
    (Anwendung von Methoden, Instrumenten, Modelle zwecks Info-Beschaffung & Analyse/Prognose von Marktsituationen/Konsumverhalten sowie die Planung und Umsetzung von Strategien/Konzepten

⇒ Es geht um Gespür für Menschen und deren Bedürfnisse.

Was ist die Zielsetzung der Personalgewinnung?

Ziel ist es, die richtigen Personen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu finden.

Zählen Sie die Folgeplanungen der Personalbedarfsplanung auf.

  • Personalgewinnung (mittelfristig)
    --> Wie und wo rekrutieren?

  • Personalentwicklung (mittelfristig)
    --> welche MA können & sollen wie weiterentwickelt werden?

  • Personalkostenplanung (mittelfristig)
    --> welcher finanz. Aufwand wird/soll budgetiert werden?

    - direkte Kosten: Lohn, Sozialvers., Boni, Spesen
    - indirekte Kosten: Aus-/Weiterbildung o.ä.

  • Personaleinsatzplanung (kurzfristig)
    --> MA so einsetzen, dass Talent/Können bestmöglich entfaltet wird

Was versteht man unter dem qualitativen Personalbedarf?

Dies entspricht einer Lücke im Soll-Ist Vergleich bei den Kompetenzen/Fähigkeiten/Wissen der MA und zeigt auf

  • wo Personalentwicklung betrieben werden muss oder
  • neue MA mit benötigten Fachwissen eingestellt werden müssen

Warum ist der Bruttopersonalbedarf zu wenig aussagekräftig? Welche Zahl (Kenngrösse) ist aussagekräftiger?

Kenngrösse ist zu statisch, weil die Personalabgänge (Fluktuation) nicht berücksichtigt werden.

Quantitativer Netto-Personalbedarf ist aussagekräftiger!

Erklären Sie den Begriff "Bruttobersonalbedarf".

Der Bruttopersonalbedarf ist die Differenz zw. dem aktuellen und zukünftigen quantitativen Personalbedarf.

Nach welcher Messgrösse erfolgt die quantitative Personalbedarfsplanung in der Regel?

nach FTE = Full Time Equivalent

Ist eine Messgrösse welche den konkreten Beschäftigungsgrad (Stellenprozente) ausdrückt.

Nennen Sie die 4 Planungsdimensionen der Personalbedarfsplanung und erklären Sie diese kurz.

  • Quantitativer Bedarf:
    Wie viele Mitarbeiter braucht es?
    --> Analyse folgender Infos:

    - Unternehmensstrategie
    - Absatz-/Umsatzplanung
    - Produktionspläne
    - Organisationsveränderung
      (geplante/zukünftige)
    - Automatisierung
    - Marktveränderungen und Konkurrenzsituation
    - Konjunktur

  • Qualitativer Bedarf:
    Welche Kompetenzen/Fähigkeiten/Wissen brauchen die MA zukünftig?

    - Definition des Soll-Zustandes und
      Gegenüberstellung mit dem Ist-Zustand

    - Ermittlung der vorhandenen Kompetenzen mit
      Analyse der Pers.-Beurteilungen, Fremd-/
      Selbsteinschätzungen, Assessments,
      Einschätzung durch HR/Linie

  • Zeitlicher Bedarf:
    Wie lange werden die MA benötigt?
    --> Folgende Überlegungen müssen gemacht werden:

    - Zeitdauer und Art der Anstellung
    - zeitlich befristete Verträge
    - allfällige Vorlaufzeiten zu Ausbildung/ 
      Einarbeitung einplanen

  • Örtlicher Bedarf:
    Wo werden die MA zukünftig benötigt?

    --> Überlegungen bzgl. quant. & qualitativen Bedarfsplanung in den versch. Regionen bzw. Standorten bei Verschiebungen von Betriebsteilen mit Folgen auf die Folgeplanungen (Gewinnung und Trennung) und Kosten (Gewinnung, Trennung, Entwicklung)
     

Was soll die Personalbedarfsplanung sicherstellen?

Diese stellt sicher, dass in Zukunft genügend und gut ausgebildete MA am richtigen Ort und rechtzeitig zur Verfügung stehen.

Nennen Sie die Planungsgrundlagen, die eine hohe Genauigkeit in der Personalplanung ermöglichen und beschreiben Sie diese kurz.

  • Der Ist-Zustand (heutige Situation):
    Genaue Kenntnisse des eigenen Unternehmens und des aktuellen Personalbestandes bezüglich

    - Alterstruktur
    - Geschlecht
    - Standort
    - Fähigkeiten & Kenntnisse
    - Potenzial
    - Flexibilität
    - Fluktuation & Fehlzeiten

  • die Unternehmensstrategie:

    - langfristig ausgelegte Gedanken der Vision
    - konkreter und mit Zahlen hinterlegter
      5-jähriger Mittelfristplan (MFP)
    - Ableitung der Auswirkungen der
       strategischen Ziele/Absichten auf
      zukünftigen Personalbestand

    - neue Produkte und Märkte
    - Umsatz- und Absatzplanung (Expansion oder 
      Fokussierung auf Kerngeschäft)
    - neue Produktionsmethoden
    - Vertriebsstrategie

  • die externen Einflussfaktoren
    Abschätzung
    und Vorwegnahme dieser Faktoren mit Hilfe von Wissen, Recherche und gutem Menschenverstand. Mögliche Faktoren sind:

    - konjukturelle Entwicklung
       --> Einfluss auf Absatz und Auslastung der
       Produktion und somit auf quant. Pers.-Bestand

    - Arbeitsmarktsituation

    - technologische Fortschritt
       --> Auswirkung auf Produktivität und 
       zukünftige Kompetenzen der MA
     

Welche Faktoren sind im Bereich der Personalkostenplanung zu beachten?

  • Lohn, Sozialversicherungen, Boni, Spesen
    (direkte Kosten)
  • Arbeitsmarktsituation und daraus resultierender Fachkräftemangel
  • Kosten für Personal-Entwicklung wie Aus-/ Weiterbildung (indirekte Kosten)
  • Ziele/Entwicklung des Unternehmens
  • Konjunkturaussichten
  • Teuerung
  • Fluktuation
  • Absenzkosten (Krankheit)

Welche Massnahmen werden im Rahmen der Personalplanung langfristig geplant?

  • Massnahmen im Rahmen der Lehrlingsausbildung
  • Massnahmen im Rahmen der Hochschulabgänger (Trainee-Programme)

Was versteht man unter dem Begriff "Planen" überhaupt und worum geht es genau im Zusammenhang mit der Personalplanung?

Planen bedeutet nichts anderes, als zu versuchen, die Zukunft vorauszusehen.

In der Personalplanung geht es somit

  • ums Abschätzen, wie viele personelle Ressourcen in der Zukunft benötigt werden
     
  • Und um die Frage: mit welchen Massnahmen der Ziel-Personalbestand erreicht werden kann und
     
  • wie die Kosten budgetiert werden sollen

Was genau wird in der Personaleinsatzplanung geplant?

Es wird der Einsatz der personellen Ressourcen konkret geplant.

Beispiel:

  • Schicht-, Tages- und Wochenpläne

Welches ist die wichtigste Teilplanung in der Personalplanung?

Es ist die Personalbedarfsplanung

In den meisten Unternehmen ist welcher Aufwandposten der grösste und wieviel Prozent des Aufwandes beträgt dieser?

Es ist der Personalaufwand und dieser beträgt ca. 60% der gesamten Aufwandsumme.

In welche Teilplanungen kann die Personalplanung unterteilt werden?

  • Personalbedarfsplanung
     
  • Personalkostenplanung
     
  • Personaleinsatzplanung

Étudier