Passiver Bewegungsapparat MGL 450
Ausbildung NHP
Ausbildung NHP
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Flashcards
Faktoren des Knochenwachstums und -umbaus
- Belastung: durch Belastung Um- und Aufbau direkt stimuliert, fehlende Beanspruchung führtzur Abnahme der Knochenmasse und Stabilität
- Hormone: Wachstumshormon- Somatotropin, Sexualhormone- Östrogen und Testosteron, Schilddrüsenhormone T3 und T4, sowie Calcitonin , Nebenschilddrüse- Parathormon
- Ernährung: Mineralstoffe- Kalzium, Phosphat, Vitamin D bzw. D3
Wie ist ein echtes Gelenk aufgebaut?
- Gelenkkopf
- Gelenkpfanne
- Gelenkkapsel
- Gelenkspalt
- Gelenkbänder (Ligamente)
- Gelenkzwischenscheiben (Menisci)
Unechte Gelenke (Synarthrosen, Haften)
- Bandhaften (Syndesmosen)
- verbindung besteht aus straffem kollagenem Bindegewebe z.B. Fontanellen, Verankerung der Zähne im Kiefer
- Knorpelhaften (Synchondrosen)
- Verbindung besteht aus Knorpel z.B. Bandscheiben, Epiphysenfugen, Schambeinfuge, Verbindung der Rippen mit dem Brustbein
- Knochenhaften (Synostosen)
- Verbindung besteht aus Knochen, Verschmelzung von Knochen z.B. Kreuzbein,Verbindung von Scham-, Darm- und Sitzbein zum Hüftbein, verknöcherte Schädelnähte im Alter
Echte Gelenke (Diarthrosen)
- Scharniergelenk
- Finger- und Zehengelenke, Glenk zwischen Humerus und der Ulna- Art. humeroulnaris
- Kugelgelenk
- Art. Coxae/ Art. humri (Schulter- und Hüftgelenk)
- Zapfengelenk (Drehgelenk)
- unteres Kpfgelenk zwischen dem Atlas und der xi
- zwischen Ulna und Radius im Art. cubiti (Ellenbogengelenk- Art. radioulnaris proximalis)
- Sattelgelenk
- Daumengrund(wurzel)gelenk
- Eigelenk
- prox. Handgelenk
- oberes Kopfgelenk: zwischen Os occipitale (Hinterhauptbein) und Atlas
- flache Gelenke
- Mittelfuss- und Mittelhandgelenke
- Wirbelgelenke
- kombinierte Gelenke
- Art. genus (Kniegelenk)
- Art. cubiti (Ellenbogengelenk)
Knochen des Hirnschädels (Neurocranium)
Knochen des Gesichtsschädels
Schädelgruben
- vordere Schädelgrube (Fossa crania anterior)
- Os frontale (Stirnbein)
- Os ethmoidale (Siebbein)
- Os sphenoidale (Keilbein)
- mittlere Schädelgrube (Fossa crania media)
- Os sphenoidale (Keilbein)
- innere Anteile des Schläfenbeins (Os temporale) = Felsenbeine
- Türkensattel (Sella turcica) in der Mitte (Schutz der Hypophyse)
- hintere Schädelgrube (Fossa cranii posterior)
- Os occipitale (Hinterhauptbein)
- Rückseite des Türkensattels
- Felsenbeinpyramiden
Wo befindet sich die Hypophyse?
- in der Mitte der Schädelbasis (in der mittleren Schädelgrube) befindet sich der Türkensattel
- hier liegt gut geschützt die Hypophyse
Zusammensetzung der Wirbelsäule
- HWS= 7 freie Wirbel C1-7, Lordose, 8 Halsnervenpaare
- BWS= 12 freie Wirbel Th1-12, Kyphose, 12 Brustnervenpaare
- LWS= 5 freie Wirbel L1-5, Lordose, 5 Lendennervenpaare
- Os sacrum (Keuzbein) = 5 verschmolzene Wirbel, Kyphose, 5 Kreuzbeinnervenpaare
- Os coccygeus (Steissbein) = 3-5 verschmolzene Wirbel, Kyphose, 1 Steissbeinnervenpaar
Bau eines Wirbelkörpers
- 1 Wirbelkörper (Corpus vertebrae)
- 1 Wirbelbogen (Arcus vertebrae)
- 1 Dornfortsatz (Proc. spinosi)
- 2 Querfortsätze (Proc. trans.)
- 4 Gelenkfortsätze
- Einschnitte für das Zwischenwirbelloch
- Wirbelkanal (Canalis vertebralis)
- die Brustwirbel weisen von Th1-10 noch zusätzliche Gelenkflächen für die Rippenansätze auf
Besonderheiten der Wirbelkörper im WS-Verlauf nennen
- Atlas und Axis (1. und 2. Halswirbel), Atlas trägt den Kopf und hat keinen Wirbelkörper= Knochenring, Axis besitzt zahnartigen Fortsatz (Dens axis) der in den Atlas hineinragt
- Vertebra prominens (C7), Dornfortsatz springt am weitesten nach dorsal
- thorakale Wirbel mit Gelenkflächen für die Rippen (Th1-10)
- Promontorium, der ventral vorstehende Oberrand des Sakrums, Übergang 5. Lendenwirbel zum Kreuzbein
- Os sacrum
Erkläre wie an der WS C7, Th3, Th7 und L4 geortet werden kann
- C7- Prominens- Kopf nach vorne fallen lassen, Prominens tritt stark hervor, leicht kopf hin und her drehen lassen, leichte Drehbewegung, bei 1. Brustwirbel keine Bewegung
- Th3- 3. Brustwirbel- Verbindungslinie der beiden Schulterblattgräten (Spina scapulae)
- Th7- 7. Brustwirbel- Verbindungslinie der unteren Schulterblattwinkel
- L4- 4. Lendenwirbel- Verbindungslinie der höchsten Punkte der Darmbeinkämme
Aufbau und Funktion der Discus vertebralis (Bndscheiben)
Aufbau:
- Anulus fibrosus (äusserer Ring aus Faserknorpel)
- Nucleus pulposus (innerer Gallertkern)
Funktion:
- Stossdämpfer
- ermöglichen Bewegung
Knöcherner Aufbau des Thorax
- Sternum
- Manubrium sterni (Handgriff)
- Corpus sterni (Brustbeinkörper)
- Processus xiphoideus (Schwertfortsatz)
- Costae (Rippen)
- 1.-7. echte Rippen
- 8.-12. unechte Rippen
- 8.-10. verbinden sich mit der 7.Rippe und setzen über knorpeligen, ventralen Ende dirket ans Brustbein an
- bilden die zwei Arcus costales (Rippenbögen), werden deshalb auch als Costae arcuariae bezeichnet
- 11. und 12.Rippe sind nicht mit dem Rippenbogen verbunden, sind also frei, zuweilen auch als fliegende Rippen (Costae fluctuantes) bezeichnet
- 12 Brustwirbel (BWS)
Erklärung Costovertebralgelenke
- Brustwirbel Th1-10
- Querfortsätze zusätzliche Gelenkflächen für Rippenansätze
- echte Gelenke
- ermöglichen Beweglichkeit des Brustraumes, zum einen wichtig für die Beweglichkeit des Zwerchfells und somit für die Atemmechanik
Knöcherne Zusammensetzung des Schultergürtels
- Clavicula (Schlüsselbein)
- Scapula (Schulterblatt)
Morphologische Strukturen des Schultergürtels (Fremdsprache)
- Scapula- Schulterblatt
- Spina scapulae- Schulterblattgräte
- Clavicula- Schlüsselbein
- Acromion- Schulterhöhe
- Ariculatio sternoclavicularis- Brustbein-Schlüsselbeingelenk
- Articulatio humeri- Schultergelenk
- Processus coracoideus- Rabenschnabelfortsatz
Knochen der oberen Extremitäten
- Humerus (Oberarmknochen)
- Radius (Speiche)
- Ulna (Ele) mit dem Olecranon (Ellen-Hakenfortsatz)
- Manus (Hand)
- Ossa carpi (8 Handwurzelknochen)
- Ossa metacarpalia (5 Mittelhandknochen)
- Ossa digitorum manus (14 Fingerknochen)
Unterteilung kleines und grosses Becken (Pelvis)
Sakroiliakalgelenk (SIG)
- früher Iliisakralgelenk (ISG)
- Gelenk zwischen Drambein und Kreuzbein
- wenig Beweglichkeit
- oft blockiert
Wichtige Strukturen der Knochen der unteren Extremitäten
- grosser und kleiner Rollhügel- Trochantor major und minor
- innerer und äusserer Knöchel- Malleolus medialis tibiae und Malleolus laterlis fibulae
Aufbau und Funktion des Kniegelenks
Aufbau:
- Seitenbänder
- Kreuzbänder
- Menisken
- Patella
- Patellarsehne
Funktion:
- Scharniergelenk
- zusätzlich mit einer beschränkten Rotationsmöglichkeit (nur bei gebeugtem Knie)
Längs- und Quergewölbe des Fusses
- Längsgewölbe
- medial stärker ausgeprägt als lateral
- Stützpunkte Fersenhöcker und die Köpfchen des 1. und 5. Mittelfussknochens
- krafttragende Basis ergibt ein Dreieck
- Quergewölbe
- überspannt zwischen den lateralen und medialen Anteilen der Fusswurzel- und Mittelfussknochen quer das Längsgewölbe
- zudem sind sämtliche Fusswurzel- und Mittelfussknochen untereinander durch straffe Bänder verbunden
- gibt Stabilität und Elastizität
Protraktion
- Vorwärtsbewegung vom Schultergürtel, Beugung
Retraktion
- Rückwärtsbewegung vom Schultergürtel, Streckung
Manus (Hand)
- Carpus (Handwurzel)
- prox. Handwurzelreihe
- Os scaphoideum )Kahnbein)
- Os unatum (Mondbein)
- Os triquetrum (Dreiecksbein)
- Os pisiforme (Erbsenbein)
- dist. Handwurzelreihe
- Os trapezium (grosses Vielckbein)
- Os trapezoideum (kleines Vielckbein)
- Os captatum (Kopfbein)
- Os hamatum (Hakenbein)
- prox. Handwurzelreihe
- Metacarpus (Mittelhand)
- 5 Ossa metacarpalia (Mittelhandknochen)
- Ossa digitorum magnus (Fingerknochen)
- 14 Phalangen (Fingerknochen, alle 3, ausser Daumen nur 2)